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"We double down on secrecy"

Kampf gegen Produkt-Leaks: Apples Global Security Team berichtet

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Mit Blick auf die regelmäßig erscheinenden und in der Vergangenheit sehr oft auch treffsicheren Voraussagen zu anstehenden Apple-Produktankündigungen gerät beinahe in Vergessenheit, dass Apple die Anstrengungen, derartige Geschäftsgeheimnisse zu hüten, in den letzten Jahren enorm verstärkt hat. Eine der ersten Ankündigungen von Tim Cook nach seinem Antritt als Apple-Chef war es, massiv gegen die sogenannten „Leaks“ vorzugehen. Das Online-Magazin The Outline präsentiert nun Details aus der Arbeit von Apples durch ehemaliges Geheimdienst- und Militärpersonal verstärktem „Global Security Team“.

Die genannten Zahlen beeindrucken: Während die für Flughafenkontrollen zuständige US-Behörde TSA maximal 1,8 Millionen Personen täglich kontrolliere, hätten allein in 40 chinesischen Produktionsbetrieben bis zu 2,7 Millionen Mittarbeiter pro Tag mit Apple-Produkten zu tun. Auf Informationen zu unveröffentlichten Apple-Produkten gebotene Prämien würden einen enormen Anreiz für das dortige Personal darstellen.

Besonders aktiv sei der Handel mit gestohlenen Gehäuseteilen kommender iPhones. Vor Ankündigung des iPhone 5c habe Apple 19.000 auf dem Markt befindliche Gehäuseschalen aufgekauft, weitere 11.000 im Zeitraum zwischen der Ankündigung und dem Verkaufsstart. 2014 seien 387 fertige iPhone-Gehäuse gestohlen worden, 2015 waren es 57, 50 davon in der Nacht vor der Ankündigung.

One more Thing ohne Überraschung

Die Vorabveröffentlichungen von Produktdetails seien ein enormes Problem für Apple. Überraschende Ankündigungen in der Tradition des „One more Thing“ seien Teil der DNA des Unternehmens, die Vorabveröffentlichungen würden Apple nicht nur die Show stehlen, sondern seien ein Schlag ins Gesicht aller Mitarbeiter.

Die Ermittlungen im Zusammenhang mit den Produkt-Leaks seien sehr aufwändig und führten wenn überhaupt dann teils erst nach Jahren zum Erfolg. Als Beispiel nennt Apple die Enttarnung eines Mitarbeiters aus der Firmenzentrale dreijähriger Suche. Ein Problem seien zudem Mitarbeiter, die aus Unwissenheit oder Leichtfertigkeit Informationen preis gäben.

Die veröffentlichten Informationen stammen aus einer Veranstaltung, in deren Rahmen Apple-Mitarbeiter über die Arbeit des Sicherheitsteams aufgeklärt wurden. Man darf annehmen, dass dies auch als dezente Warnung verstanden werden darf.

Dienstag, 20. Jun 2017, 20:12 Uhr — chris
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Rede mit!
  • Oh, jetzt habe ich fast Mitleid. Viel Geld in solche Sache investieren aber dann mehrfach vorab „ausversehen“ Prduktinformationen auf Twitter veröffentlichen.

  • Dann muss sich Apple eben entscheiden zwischen dem bis zur Enthüllung geheimen „one more thing“ (HomePod, Apple Watch, iPhone) oder ihrem sofort verfügbaren „order now / shipping today“ Geräten. sobald das ganze in China produziert wird bleibt das Geheimnis nicht lange eins.

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