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Ist die Luft raus? Warum wir zukünftig mit schlechteren Apps rechnen müssen

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64 Kommentare 64

Jared Sinclair, Entwickler des vor über einem Jahr in den App Store gestarteten RSS-Readers Unread (AppStore-Link) legt die Verkaufszahlen seiner Indie-Applikation vor und zieht ein bedrückendes Fazit:

„Unread für iPhone“ konnte mit seinen App Store-Verkäufen bislang $32.000 erzielen. Die iPad-Ausgabe hat $10.000 eingenommen. Wenn ich meine Selbstständigen-Steuern (40%) und den monatlichen Krankenversicherungszuschlag von $350 davon abziehe, beläuft sich der Gewinn unterm Strich auf $21.000 bzw. $1750 pro Monat.

Mit Blick auf den beträchtlichen Arbeitseinsatz, den ich beiden Applikationen im letzten Jahr habe zukommen lassen, ein deprimierendes Ergebnis. Aktuelle versuche ich nicht darüber Nachzudenken wie viel Geld ich – mit meinen Qualifikationen und meiner Erfahrung – als angestellter Programmierer verdienen könnte. Die Zahlen sind zudem ein klarer Beweis dafür, dass der Verkauf App Store-Anwendungen zum (einmaligen) Festpreis kein nachhaltiges Geschäftsmodell ist.

Eine Kerbe in die derzeit auch andere Software-Entwickler schlagen. Der App Store, so der Tenor in der Branche, krankt gleich an mehreren Fronten und befindet sich derzeit in einer kontinuierlichen Abwärtsspirale, die den Einsatz von Zeit, die Produktion langfristiger Updates und die Investition in neue Ideen nicht mehr belohnen würde.

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Guter Verkaufsstart. Dann der Abschied ins Nichts…

Die Web-weite Kritik, die heute unter anderem hier, hier, hier und hier nachgelesen werden darf, lässt sich auf eine Handvoll Punkte komprimieren, mit denen sich der App Store und die Kultur unabhängiger Software-Entwicklung für iPhone und iPad aus einer pessimistischen Linse betrachten lässt:

  • Qualitäts-Applikationen, die mit langfristigen Updates und guter Produktpflege nicht mehr verdienen als schnell zusammengekloppte Anwendungen, die ebenfalls zum einmaligen Festpreis angeboten werden, rentieren sich nicht (mehr).
  • Talente wandern in die Industrie ab. Anstatt sich mir eigenen Produkt-Ideen selbst im App Store zu verwirklichen scheuen mehr und mehr Entwickler das Risiko vorab investierten Zeit, die im Zweifelsfall nicht nur unzureichend sondern gar nicht belohnt wird.
  • Die nach wie vor miserable Sichtbarkeit neuer Anwendungen im App Store, die Dominanz der Top-10-Charts und die vielen Tricks, mit denen sich windige Anbieter auf die oberen Ränge des Software-Kaufhauses katapultieren demotiviert erheblich.
  • Die nach wie vor fehlenden Optionen um im App Store auch Test-Versionen und bezahlte Upgrades anzubieten sorgen dafür, dass bereits existierende Applikationen vor sich hin gammeln und nur noch unzureichend gepflegt werden. Apps ohne Retina-Anpassung, Apps mit alten iOS 6-Tastaturen und die, die noch immer nicht an iOS 7 bzw. die Displaygröße des iPhone 5 angepasst sind gehört mehr und mehr zum Alltag.

Die Weltuntergangsstimmung unter den unabhängigen Entwickler kocht zu Beginn des 3. Quartals 2014 mal wieder hoch. Diesmal jedoch wird das trübe Gefühl nicht von positiven Stimmen durchmischt. Kann iOS 8 hier noch mal motivieren? Im September sind wie schlauer… Vielleicht.

arbeit

Arbeitseinsatz. Die Unread-Entwicklung lief an sieben Tagen pro Woche
Dienstag, 29. Jul 2014, 10:19 Uhr — Nicolas
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  • Ist doch (leider) kein Wunder.
    Schaut doch mal in die Umsatzstärksten Apps. Ganz obe Clash of Clans und darunter Candy Crush(!!!)
    Wie kann man für sowas Geld ausgeben?

    Es ist schade kaum mehr gute Apps bzw. Spiele zu bekommen. Ohne InApp Käufe, mit Einmalpreisen. Das letzte Spiel, mit dem ich jetzt schon mindestens 10h+ Spaß hatte war Threes

    • Gute Ideen wachsen leider nicht auf Bäumen. Und wie überall: Hat jemand eine gute, neue Idee, wird er tausenfach kopiert.

    • Und WhatsApp, wie passt diese App in diesen Bericht. Wenn die App nichts wirklich besonderes ist, was dem User einen langfristigen nutzen bring, dann wird sie vom Markt nicht so angenommen wie erwartet.

      Bringt was bahnbrechendes raus und heult nicht immer rum, alle müssen hart arbeiten für Ihr Geld.

      • Ach so. Indem man mit der RSS Feed App nicht die App an den Kunden Verkauft sondern verschenkt. Anschliessend verkauft man Deine Nutzerdaten (dein Leben, deine Person, deine Privatsphäre) kontinuierlich an Geldgeber. Bringt so viel Geld ein das Whatsapp überlebt. Ein grund warum ich das nicht habe.

      • Whatsapp ist aber ein Kommunikationsmittel, das befriedigt ein Grundbedürfnisse des Menschen.
        Und Apps wie clash of Clans sind simple zeittöter welche auch ein Grundbedürfniss befriedigen, und es ist halt „endlos“, wenn auch stupide…
        Die wirklichen Perlen sind Meisterwerke was Kreativität und Gestaltung angeht, aber halt endlich; siehe Monument Valley. Die spielt man halt durch, vielleicht auch zwei mal, aber dann is halt Schluss.

    • Völlig außer Acht gelassen wird in diesem Artikel die Werbung. Eine Maßnahme, die für beiden genannten Apps mehr als penetrant beherrschen. Der Erfolg gibt ihnen recht.

  • Hätte er mal ein abomodell gezündet..

  • Kann ich bestätigen. Zeit bzw. Aufwand im Vergleich zum Ertrag stehen in keinem Verhältnis mehr. Wäre es nicht Hobby, dann hätte ich schon vor Jahren mein iTwin.de in die Tonne gehauen …

  • Ich verstehe nicht, warum immer über mangelnde Möglichkeit für bezahlte Updates gestöhnt wird. Tatsächlich lässt sich das doch über in-App Käufe für neue Features problemlos lösen.
    Selbst eingeschränkte Testversionen, bei denen z.B. bestimmte Features nur x-mal möglich sind und die volle Nutzung über in-App Kauf erfolgt sind so darstellbar.
    Klar, bestimmte Updates, wie z.B. Anpassung an neues iOS wird man so nicht verkaufen können, da hätten Neukunden kaum Verständnis. Das erhöht dann aber den Anreiz für die Entwickler ihre Apps auch tatsächlich weiter zu entwickeln und nicht Pseudo-Upgrades zu verkaufen, die eigentlich nichts. Neues bringen.

    • Wenn eine Software funktioniert, braucht sie keine Updates!
      Was spricht dagegen, neue Features in einem neuen Produkt zu verkaufen.
      Eigentlich fehlt da nur eine Möglichkeit, Besitzer einer Vorversion einen Nachlass einzuräumen.
      Oft werden Apps nur „verbessert“ um Werbemüll (meistens für neue, eigene Apps) einzubauen. So fangen dann alte Apps, die jahrelang gut funktioniert haben an zu nerven.
      Das Modell einmal verkaufen, lebenslange Weiterentwicklung (ich rede nicht von Bubfixes) umsonst dazu kann nicht funktionieren!

  • Setzt in dem Artikel doch mal einen Link zu den Berichten über OutBank. Die Update Politik zu von Stoeger gehöhrt sicherlich nicht zu den besten. Die Nutzerkommentare in diesen Berichten sind aber immer besonders interessant. Dort wird sich aufgeregt, dass man „schon wieder“ für ein Update zahlen „muss“. Dass es eine Frechheit ist, dass Updates nicht bis in alle Ewigkeit kostenlos sind. Dass diese gemeinen In-App Käufe die einen eine Funktion vor dem Kauf erst testen lassen ja ach so böse sind…

    Der Nutzer ist selber schuld und bekommt Zukünftig genau die App Qualität die er sich selber eingebrockt hat. Wer weiterhin glaubt für einmalig 89 Cent sein Leben lang mit Top Qualität bedient zu werden sollte sich jedenfalls nicht zu viel versprechen.

    • Verstehe nur nicht, wie sich einige Top Apps (z.B. Documents) kostenlos halten können?

    • für mich besteht die Hauptkritik am „Geschäftsmodell“ der StoegerIT in ihren Lügen und den Zwangsupdates der alten Apps, die die Funktionalität absichtlich einschränken. Es gibt eine offizielle Bekanntmachung das iOutbank2 weiter supported wird und der Preis wird auf 19€ hochgesetzt. Nichtmals 2 Wochen später wird bekannt gegeben das es keinen Support für dieses Produkt geben wird.
      Ebenso lief es bei Version 1 nur das es da noch ein Update zum Schluss als Arschtritt gab, das bei mir die Nutzung komplett unterbunden hat und alle 2 Sekunden ein Popup den Bildschirm sperrt man solle Version 2 kaufen. Somit wurde ich 2x dreist angelogen und kann nichtmals meine bezahlte Version ohne Updates und Support weiterverwenden. Das nennt man auch arglistige Täuschung und Betrug, nur lohnt es sich nicht bei diesem Eurobetrag dagegen zu klagen und soetwas wie Sammelklagen gibt es in Deutschland nicht, bevor jemand damit ankommt…

      • Ich habe deren Software mittlerweile komplett von allen iOS-Geräten und auch von meinem MACs geschmissen und arbeite nun mit Alternativen (z.T. aber auch mit Einschränkungen, mit denen ich aber gut leben kann).
        Im Nachhinein bedauere ich, so viel Kohle dafür gezahlt zu haben (bei denen habe ich auch mehrere Versionen gekauft).

  • Hmmmm, mein erster Gedanke dazu – und ich bin kein Entwickler sondern nur AppStore Kunde – kein Wunder wenn Herr Sinclair einen RSS-Reader für 5 Dollar entwickelt.

    – Ich selber nutze kein RSS und kenne in meinem Umfeld auch keinen der es nutzt.
    – Es gibt kostenlose alternativen – wie viel höher muss also der Funktionsumfang sein, damit man 5 Doller ausgibt?

    Hätte er jetzt aber etwas entwickelt, was neu ist und die Masse interessiert könnte es auch anders aussehen, oder!?

    • Vorallem gab es schon einige Studien darüber dass der Preis unverheblich ist und eher die App auschlaggebend ist. Nach einer schrittweisen Anpassung des Preises nach unten ist der Umsatz immer gleich geblieben, da bei einem fünftel des Preises auch grob 5x so viele zugreifen…

  • Verständlich und sicher frustrierend, aber nicht branchenspezifisch. Darunter leiden viele kreative !

  • Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Jeder der selbstständig ist muss erst mal hart dafür Arbeiten um sich einen Namen in der Branche zu machen. Aber das ist dann noch lange nicht genug, denn um langfristig erfolgreich zu sein, sollte man die Applikationen von zeit zu zeit immer weiter entwickeln. Dabei sollte man aber auch beachten, dass man die App nicht zu teuer werden lässt, denn dann zögern die meisten mit dem Kauf und es gibt zu viele gute kostenlose Alternativen (meistens). Über all das sollte man sich aber im Vorhinein schon klar sein und nicht erst dann meckern, wenn es „zu spät ist“…

  • Darunter leiden nur die „selbstständigen“. Selbst Schuld.

  • Kann mir jemand die Graphik erklären? Was haben die schwarzen Kreise zu bedeuten? Je größer desto länger wurde gearbeitet?

  • Mal ganz langsam. Mit der heutigen Technik erreichen wir einen Zenith. Auch die Hardware entwickelt sich weiter und wird vielen Kreativen neue Möglichkeiten einräumen.
    Meine Meinung!

  • Naja, man muss aber qauch sagen, dass es Newsreader wie Sand am Meer gibt. Was hat der Unreader denn für ein Alleinstellungsmerkmal? Mit der richtigen Idee lässt es sich nach wie vor gut verdienen, aber die muss man natürlich erstmal ausbrüten.

  • Bei allem Respekt für seine Programmierarbeit, aber es verlangt nunmal als nur eine App in den AppStore zu bringen. Scheinbar hat er fürs Marketing zu wenig getan, und wenn dann wohl nur zum Release. Außerdem hat er mit dem RSS Reader nicht gerade eine Marktlücke getroffen, davon gibt’s nun wirklich Hunderte…

  • Naja, viele der Anwendungen sind auch einfach zu vertikal…

  • Wasbeschwert der sich?
    Als Selbstständiger kann er so lange schlafen wie er möchte. Krank machen ist auch kein Problem! Unbegrenzt Urlaub! Keine feste Arbeitszeit! Muss sich nicht mit anderen Kollegen rumärgern. Kann von Zuhause aus im Gammel-look arbeiten..uvm

    :D

  • Ob er mit seiner App recht hat oder nicht, klar ist auch das viele Lifetime Support für 89 cent erwarten.
    Wie groß ist immer das gejammer wenn einige Apps nicht mehr geupdated werden sondern die neue Version erneut, als separate App, neu gekauft werden muss.

    Ich benutze nur eine Handvoll Apps täglich bzw regelmäßig. Wäre durchaus bereit für ein Update auch wieder zu bezahlen, solange es fair bleibt.

    Einen RSS Reader habe ich allerdings auch noch nie genutzt

    • Man könnte doch einfach mitnehmen: in Zukunft sagen 89ct. App und dann klar kommunizieren kein life-Time Support und nächstes Update höchstens zum nächst größeren iOS-Update.

  • Da der RSS-Reader hier ja nur ein Beispiel von vielen ist würde ich sagen, dass es schlichtweg an der Masse liegt. Apple (und die Fanboys) feiert sich immer wieder dafür, dass mittlerweile schon soundso viele Milliarden Apps im AppStore zu finden sind aber irgendwie findet man sie nicht mehr.
    Es gab mal eine nette Statistik die zeigte, dass ein sehr hoher Anteil der Apps tatsächlich nie aus dem AppStore geladen werden. Andere wiederum haben so viel Konkurrenz, dass sie nach kurzer Zeit schon wieder uninteressant sind. Dauerhafte Qualität und Profit stecken da nunmal nicht drin.
    Nutzer brauchen nicht so viele Apps wie sie oft meinen und können deshalb auch nicht dauerhaft Gewinne auf breiter Fläche bescheren.
    Weniger Apps, dafür aber hochwertige, wäre mal wieder eine Idee. Ein wenig back to the roots würde Apple (und den Kunden) auch hier gut tun. Bis dahin könnte Apple den Programmierern ja mehr von den Einnahmen überlassen, anstatt immer mehr Milliarden aufzutürmen, mit denen sie eh kaum noch wissen, was sie damit anfangen können.

  • Ich habe nicht einen RSS Reader den ich nutze, wozu auch. Ich habe Flickr und diverse Nachrichten Apps, that´s it. Wer meint mit einem recht „einfach“ konzipierten „Reader“ das grosse Geld zu machen, träumt schon extrem vor sich hin. Ein App alleine wird selten zum überleben reichen – es sei denn man hat eine wirklich tolle ne App entwickelt, die dann aber auch mal mehr als 89 Cent kosten dürfte – für ne tolle App zahle ich sogar gerne mehr als 10 Euro. Und dann passt es auch irgendwann mal mit dem Einkommen der Entwickler.

  • Stört mich nur halbwegs. Gibt es in Zukunft halt wieder mehr Apps von Hobby Entwicklern und den großen Firmen und Anstalten. Bischen so wie früher. Aber heute geht es ja nur noch um Gewinn Gewinn Gewinn. Aus oben nehm ich auch nur mit: in Zukunft gibts einfach noch mehr Abo-Geschichten und in-app Käufe

  • Athanasios Papapostolou

    Genau diese Erfahrung machen wir schon seit genau einem Jahr. Die App-Umsätze sinken kontinuierlich. Unserer Meinung nach liegt es nicht nur an den oben genannten Punkten sondern auch an den Kunden, die anscheinend immer weniger bereit sind für eine App zu bezahlen. Das Problem der Sichtbarkeit lässt sich leider anhand der unglaublich vielen neuen Apps kaum lösen. Selbst wenn Apple, wie in unserem Fall, mehrmals eine App „highlightet“ bedeutet das nicht zwangsläufig gute Verkäufe. Die tägliche Wucht der Neuerscheinungen, das „Freemium“-Model, und die steigende Zurückhaltung der Kunden werden immer mehr zum Problem für App-Entwickler.

  • Die Headline könnte auch in der „Bild“ stehen. Peinlich peinlich. Wieviele Entwickler gibt es ? Wenn nun 5 % davon Jammern, sieht die Welt der 95 % deutlich besser aus. Die Umsätze des App-Store steigen immer noch deutlich an, so schlimm kann es wohl nicht sein. Und nicht jeder wird sich vom Erlös seiner Arbeit eine Villa in Malibu leisten können.

  • wenn einfach vorher kommuniziert wird ist doch alles in Ordnung. Nach den Geschäftsmodellen von Equinux mit TV Movie (Zwangsupdate, bei dem bezahlte Funktionen entfernt wurden und nachträglich per Abo wieder nachgekauft werden können) oder StoegerIT mit iOutbank (dreiste Lügen und Einstellung jeglicher Funktion entgegen der vorrausgegangenen Lüge) ist mein Vertrauen in Entwickler drastisch geschwunden. Schon vorher habe ich komplett auf In-App-Käufe verzichtet, da gerade bei Spielen nicht mehr das Spiel durch diese Käufe erweitert werden konnte, sondern um diese Käufe einfach irgendetwas drumherum gebaut wurde. Sinnvolle In-App-Käufe, auch in Spielen wie bei Fieldrunners1, wo man weitere Maps nachkaufen konnte, oder bei Carcassonne, das sich per Kauf mit Spiel-Erweiterungen dauerhaft aufpeppen lässt sind hier die positiven Beispiele.
    Ansonsten aber muss ich sagen bin ich mit den vorhanden Apps vollkommen ausgestattet, verweigere mittlerweile alle Updates, da 1 Bug entfernt wird aber 2 neue hinzukommen oder man ständig in Gefahr läuft das dadurch Funktionen fehlen und In-App-Käufe oder Werbung integriert werden. Seit Mitte 2013 blende ich den kompletten (Cr)appstore einfach aus und kaufe garnichts mehr

    • Ganz genau! Wozu Updates laden, wenn die App läuft?! Ich update nur Apps, die für mich störende Bugs haben und lese vorher meist die AppStore Bewertungen, ob danach Features fehlen.

  • Das mit dem abomodel finde ich auch kontraproduktiv. Aber zum einen gibt’s noch genug Spielraum wenn ich sehe wieviele Apps tolle Feature haben aber man kauft dann ne andere App weil se das eine tolle Feature hat. Ein Model mit inapp Neuheiten finde ich dagegen gut und man kann entscheiden ob man es will

  • ist doch genug, ich verdiene auch nicht mehr und muss für jeden cent richtig knechten… was bilden sich die entwickler eig. ein? eine scheiß App entwickeln und damit reich werden wollen…!? sowas macht man nebenbei!

  • Was heißt denn hier schlichteren Apps ! Ist doch überwiegend , nur Müll was hier Entwickelt wird .

  • Auch wenn hier mit ganz vielen Worten gar nichts gesagt wurde, bringen wir die ganze Geschichte auf den Punkt: Es wird am Bedarf vorbei entwickelt ! ! !

  • Ich glaube, viel wäre schon mit einer vernünftigen Filterfunktion im Appstore gewonnen:

    – Apps, die seit XY Monaten nicht aktualisiert wurden, ausblendbar
    – Apps, die ich schon habe, ausblendbar
    – Apps, die in-App-Käufe haben, ausblendbar
    – Ignorelisten für Anbieter einführen
    – Ignorelisten für Apps einführen

    und schon würde es mir wieder Spaß bringen, durch den Appstore zu Scrollen.

  • Das Problem ist aber auch zu einem guten Stück von Apple selbst produziert. Damit meine ich nicht nur die schlechte Organisation im App Store sondern auch Apples aktive Highlight- und Auszeichnungs-Politik: Auf der Startseite oder anderen prominenten Stellen finden sich meiner Meinung nach nur zwei App Kategorie: Apps mit „großem“ Namen von großen Entwicklern. Und Blender-Apps die zwar toll aussehen aber nicht funktionieren. Es wird also nicht Qualität belohnt und ausgezeichnet sondern nur Blendwerk das optisch auf den ersten Blick viel hermacht aber (wenn man den Bewertungen glaubt) sonst nicht viel taugt. Darunter sind dann auch viele Eintagsfliegen die keine Updates mehr bekommen. Fire And Forget scheint die neue Devise im App Store zu sein…

  • Qualität hat ihren Preis
    Qualität setzt sich durch

    Wenn jemand eine App entwickelt die sich nicht verkauft ist die Ursache doch beim Entwickler zu suchen und nicht beim kunden.

    Entweder die Idee taugt nix oder die App taugt nix oder das Marketing taugt nix.

    Und mal ganz ehrlich, welche App braucht man denn nun wirklich?

    Ein RSS Reader brsuchen doch nur noch zurückgebliebene Info junkies.

    Und wenn er dafür 365 Tage gearbeitet hat, dann sind seine Entwickler Fähigkeiten wohl eher bescheiden.

    Ich teste immer die Apps aus, die gerade kostenlos sind und bei 99% von denen hätte ich krebs vor Ärger bekommen, hätte ich dafür auch nur 1 Cent bezahlt.

    Und 95 % hatte ich nie geladen, wären sie nicht umsonst, denn ios kann mittlerweile fast alles und das von Hause eingebaut.

    Also gute Apps entwickeln statt rum jammern.

    • Du tust ihm unrecht. Er ist einer der besten Entwickler, die ich kenne (nicht persönlich). Und er hat an der App nur zwei Monate gearbeitet, nicht ein ganzes Jahr. Vielleicht liest du dir den Artikel mal durch, bevor du so einen Stuss von dir gibst.
      Aber vermutlich ist lesen nur etwas für „zurückgebliebene Info junkies“.

      • Wenn er 42.000 Dollar für 2 Monate als Grundlage zum Jammern sieht, ist es noch trauriger.

        Wäre er so begnadet, würde sich die App öfter als 9.000 mal verkauft haben.

    • Hier hätten wir dann wohl ein Paradebeispiel eines App-Kunden, der mit seiner Einstellungen an dem aktuellen Trend nicht ganz unschuldig ist…

      • Was will man machen. So sind die Menschen.

      • Wenn ich Spenden will mache ich das in der Kirche, da brauche ich kein App Store dafür.

        Außer groundwire ist mir noch keine App untergekommen, die ihr Geld wert wäre. Aber wahrscheinlich habe ich die unentdeckten schätze nur noch nicht gefunden.

  • Mir wird schlecht, wenn ich eure Kommentare hier lese…

  • Der Unread Mann könnte Recht haben, aber vielleicht ist Unread einfach nicht so gut, wie behauptet?
    Weil ich mit Reeder’s Upgradegebahren unzufrieden bin und deswegen gerne eine Alternative hätte, hab ich Unread ausprobiert. Ist zwar ganz hübsch aber nicht genug Funtionalität, damit ich es benutzen oder weiter empfehlen könnte…

  • Ich versteh die ganze Jammerei nicht. Wer von den heutigen Entwicklern hatte vor 10 Jahren, die Möglichkeit seine Software weltweit zu vertreiben ohne sich um Werbung, Bezahlung, Distribution etc. zu kümmern?

    Natürlich gibt es dadurch heute auch mehr Konkurrenz, aber was möchte uns Herr Sinclair sagen? Dass er gerne einmal 2 Monate arbeiten möchte, um eine Software zu entwickeln von der er dann ein Leben lang leben kann? Tja, so läuft der Laden nicht.

    Und ich nehme mal nicht an, dass Herr Sinclair ein Jahr lang rund um die Uhr an der Software weitergearbeitet hat. Wenn ich eine One-Product-Company aufmachen möchte, dann sicher nicht mit einer Software, die es anderswo kostenlos hundertfach gibt, sondern dann mit einer bahnbrechenden Idee, die ich mir bestenfalls schon vorher patentiert habe.

  • $1750 pro Monat sind deprimierend? Wieviel braucht denn der Herr im Monat, um sich zu freuen?

  • Ich würd mal sagen es ligt an den inapp käufe, ich lösche auch fast jede app wegen den dreck inapp käufe

  • Da muss Apple was tun, mir sind Apps die nicht „gepflegt“ werden schon längst ein Dorn im Auge! Immer wieder ägerlich! Diese Apps sollten Fliegen oder ein „Kennzeichnung“ bekommen. Das Updates bezahlen werden sollen finde ich Okay so lange es die Quali steigert.

  • Suicide27Survivor(iPhone)

    Warum muß auch alles was man tut Kohle ohne Ende abwerfen?
    Ich mache auch viel, zum Spaß, zur Beschäftigung, ohne das ich was damit verdiene und falls doch etwas abfällt = OK.
    Und wenn man weiß das man (zu) viel Zeit (ohne Spaß) investiert und nix dabei rum kommt, lasse ich es halt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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