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Temporäre Standortfreigabe: Glympse unterstützt iMessage und Apple Watch

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41 Kommentare 41

Wir nutzen Glympse schon lange. Wenn wir ins Auto steigen und dem Gastgeber eine ungefähre Ankunftszeit übermitteln wollen, dann starten wir die kostenlose App, teilen unsere Position – die sich inzwischen auch über Navigon und die In-Car-Systeme kooperierender Fahrzeughersteller freigeben lässt – je nach Fahrzeit für knapp eine Stunde und schicken die Glympse-Einladung per iMessage raus.

Glympse Imessage

Öffnet der Gastgeber die Nachricht kann die Position des Autos entweder im Browser oder (sollte diese installiert sein) auch in der Glympse-App selbst live mitverfolgt werden. Bringen wir etwas schweres zum Tragen mit, steht der Gastgeber vor der Tür wenn wir auf den Hof fahren. Kommen wir zum Essen, dann lässt sich mit einem Blick auf die Glympse-App relativ gut planen, wenn der Ofen angemacht werden muss.

Glympse ist praktisch, unaufdringlich, (userer Meinung nach) Datenschutztechnisch unbedenklich und funktioniert – im Gegensatz zum inzwischen eingestellten Telekom-Nachbau – einwandfrei.

Jetzt hat Glympse aufgerüstet und bietet nicht nur eine Apple Watch-Erweiterung an – ein Feature mit dem Glympse auf die Konkurrenz von Arrive reagiert – sondern auch eine native iMessage-Integration mit der sich die Freigaben deutlich schneller als bislang anstoßen lassen. Anwender brauchen die Glympse-App nicht mehr öffnen, sondern können ihren Standort direkt in laufenden iMessage-Konversationen teilen.

Wählt euer Gespräch, aktiviert die iMessage-Erweiterung der Glympse-App und verschickt eure Standort. Hier könnt ihr euch aussuchen ob dieser nur für wenige Sekunden, für 15, 30, 45 oder 60 Minuten oder für eine selbstgewählte Zeitspanne geteilt werden soll.

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Glympse -Sie haben Ihren Stan
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Entwickler: Glympse Inc.
Preis: Kostenlos
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glympse-screen

Sonntag, 18. Dez 2016, 9:51 Uhr — Nicolas
41 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Anscheinend nichts, was Waze nicht schon direkt an Bord hat.
    An sich ist so ein System aber echt toll zum planen.

    • Doch, nur dass Waze Google gehört… das ist für mich ein entscheidender Unterschied.

    • Also das kann ich so nicht bestätigen.
      Einmal hatte ich Langeweile also habe ich über Waze mir selbst eine Benachrichtigung geschickt, Ziel 10 km weiter weg.
      Link über einen Browser geöffnet und siehe da ich bewege mich schön die Straße runter an der Kreuzung abgebogen auf der Autobahn.
      AUF MEINEM SOFA

      Klar das ist paar Jahre her aber es hat mich irritiert seit dem benutze ich diese Funktion nicht mehr

  • Hm, kann das die Freunde App von Aple nicht auch schon direkt im Telefon? Wozu brauche ich da Glympse, Arrive oder was auch immer?

  • ich benutze immer Lemontrack http://www.lemontrack.com, find ich besser da man sich nicht registrieren muss. Watch integration gibts dort zwar nicht aber die brauch ich auch nicht.

  • Da Glympse gleich bei der Installation nach dem Recht fragt, meinen Standort nutzen zu dürfen, wenn ich die App nicht benutze, habe ich die App sofort wieder gelöscht. In meinen Augen ist das Datenschutztechnisch definitiv bedenklich.

    • Hauptsache, du klickst dich bei Google im Browser auch schön regelmäßig durch die (Datenschutz-)Einstellungen wenn die mal wieder abgefragt werden und stellst alle Schalter aus. ;)
      Kommt meistens dann als overlay wenn man „grad mal eben schnell“ googeln will.

    • Ja wie soll sie sonst deinen Standort teilen? In der Regel läuft die App ja im Hintergrund

    • Bedenken versteh ich ein bisschen. Da die App diese Funktion aber nachvollziehbar braucht, finde ich das nicht weiter schlimm.
      Wie soll sie auch sonst funktionieren?

    • Crack Federvieh

      Du kannst es doch kontrollieren, ob die App deinen Standort auch abfragt, wenn du sie nicht nutzt. Einstellungen -> Datenschutz -> Ortungsdienste
      Bei mir keine Aktivität in den letzten 24 Stunden. Wenn du Paranoia hast, kannst du ja regelmäßig reingucken

    • Und wie würdest du so eine App bauen ohne dieses Recht?

    • @Andreas Otto: Leider hast Du das System – wie so furchtbar viele – nicht verstanden!

      In den Datenschutzeinstellungen von iOS gibt es zum Standort-Tracking drei Wahlmöglichkeiten:
      1. NIE:
      Also NIE…
      2. BEIM VERWENDEN DER APP:
      „Diese App hat nur dann Zugriff auf Deinen Standort, wenn sie oder eine ihrer Funktionen AUF DEM BILDSCHIRM ZU SEHEN sind.“
      3. IMMER:
      „Diese App hat auch dann Zugriff auf deinen Standort, wenn sie IM HINTERGRUND L Ä U F T.“

      Die Texte in Anführungszeichen stammen übrigens von APPLE, gelten für jede App und sind DIREKT auf der entsprechenden Einstellseite zu lesen…

      (Warum allerdings von der besten aller denkbaren IT-Firmen das bescheuerte „IMMER“ verwendet wird – und nicht die Bezeichnung „AUCH IM HINTERGRUND“ – solltest Du vielleicht mal Tim C. fragen.)

  • Hauptsache mal ein bloden Kommentar dagelassen. Wahrscheinlich wundert er sich auch das Apple Maps oder navigon sein Standort brauch :D

  • Wenn ihr die ganze Zeit von iMessage redet, heißt das ja, dass euer Gegenüber ebenfalls ein iPhone hat, wieso dann nicht die Standortfreigabe von Apple nutzen? Hat für mich schon oft gut funktioniert und man braucht keine weitere App installieren…

  • Verstehe den Sinn nicht eine zusätzliche App zu installieren. Gibts doch als integralen Bestandteil von Kontakte.

  • Andreas, wenigstens bietet die App doch in den Einstellungen die Option auf „…nur beim Verwenden der App“ umzustellen. Da sind andere (da gebe ich dir recht) wesentlich penetranter und gehören in dem Fall komplett deaktiviert.

  • Was ist der Vorteil bei Glympse gegenüber der nativen iOS Standortfreigabe? Diese kann man ja auch zeitlich einschränken.

  • Unnötig. IPhone Freunde kann das schon

  • Ich habe mich mit vielen Dingen (Google z.B.) arrangiert und nutze viele Apps und Services, bei denen es Privacy-Hardlinern die Nackenhaare aufstellt. Aber dennoch hätte aus journalistischer Sicht eine kleine Erklärung, warum Ihr Glympse datenschutztechnisch für unbedenklich haltet, nicht geschadet. Habt Ihr die entsprechenden Passagen der Privacy-Erklärung gelesen? Immerhin gewährt man der App und den dazugehörigen Servern permanenten Zugriff auf den eigenen Standort. Wer steckt hinter Glympse? Sind die vertrauenswürdig? Wir kommt Ihr zu der Einschätzung? „Datenschutztechnisch unbedenklich“ einfach mal so dahingeschrieben ist in 2016 ein bisschen wenig.

    • Da stimme ich dir zu, ein bisschen mehr Details zu dem „Warum sie unbedenklich sind“ wären ganz gut gewesen. Selbst wenn es nur ein Link auf einen alten Artikel dazu gewesen wäre.

    • Permanenten Zugriff auf den eigenen Standort? Wieso schreibst du so einen Unsinn?

      • Wie soll es denn sonst funktionieren? Natürlich trackt der Service dauerhaft. Die Geodaten werden nur für einen bestimmten, von mir definierten, Zeitraum anderen, von mir festgelegten, Leuten zur Verfügung gestellt. Sonst könnten mir andere ja nur dann folgen wenn ich die App permanent offen hätte (benutze), was Quatsch ist. Glympse hingegen weiß immer wo ich bin. Die „Freunde“-App von Apple, sofern man das nutzt, trackt einen auch dauerhaft, und nicht etwa nur bei Benutzung. Genauso Google Maps, etc. Die Frage ist einzig und allein: Wer kann/darf das sehen/nutzen?

      • Hast du Glympse mal verwendet und verstehst wie Apps auf einem iPhone funktionieren? Dein Standort wird nur getrackt, wenn die App lauft. Dabei ist egal ob im Hintergrund oder der Bildschirm gesperrt ist.
        Läuft die App nicht, dann kriegt Glympse auch keine Daten von dir. Das „immer“ beim GPS Zugriff mag ja verwirren, aber noch mal: keine App offen, keine Daten.

  • Kann das nicht iMessage auch (über das „i“ – Menü)? Wo liegt der Vorteil von der App?

  • Ich verstehen nicht ganz… ?
    Geht das nicht auch schon mit den Bordmitteln von iOS? Klar, die Dauer der Freigabe lässt sich nicht so granular einstellen, aber ob ich jetzt 45 Minuten oder eine Stunde meinen Standort freigebe, ist gerade bei den im Text genannten Beispielen doch wirklich egal.

    • Plattformübergreifend ist das Stichwort. Es geht ja nicht darum, den aktuellen Standort zu senden. Alles weitere geht mit iOS Bordmitteln nur dann, wenn alle iOS haben. Wer seinen Freundes- und Familienkreis schon bereinigt hat, hat kein Problem und braucht keine weiteren Dienste.

  • Nutze Glympse auch sehr gerne, allerdings würde ich es begrüßen, wenn man bei der Zeit nicht auf maximal 4 Stunden beschränkt wäre.
    So muß ich bei längeren Fahrten die Zeit nochmals verlängern.

  • Ich fahre früh genug los, so dass ich pünktlich zum Termin erscheine. Dann weiß der Besuchte das ich komme ;) ansonsten rufe ich persönlich kurz an. Auch bei Freunden.

  • Wer braucht das eigentlich? Ich stelle mir nur vor 40 Grillgäste würden sich alle durch mich als Gastgeber verfolgen lassen. Da würde es nix mit dem perfekten Steak. Wer ist soo wichtig, dass er sich mit sowas ankündigen muss. „Oh die Schwiegereltern sind in 38:50 Minuten da. Schnell noch nen Schnaps…“

  • Glympse ist klasse! und funktioniert im Gegensatz zu iOS auf allen Systemen da es falls die App nicht Installiert ist den Browser benutzt.
    Und das wichtigste! Es ist genauer und zeigt den Echtzeitstatus soweit möglich.

  • @Claus: Und Du glaubst wirklich dass jemand länger als 4 Stunden Deiner Position auf einer Karte folgen möchte?

    • Schon mal dran gedacht das es Leute gibt die Fr/So vom/zum Arbeitsplaz pendeln und das Deutschland sehr groß und die Straßen sehr voll sind? Es soll Strecken geben die schafft man nicht in 4h.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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