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Vorerst nur in den USA

Google News: Google experimentiert mit „guten Nachrichten“

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Was derzeit so alles in der bodenständigen und eigentlich etablierten Kategorie der konventionellen Nachrichten abgeht, ist zum Haare raufen.

Seit 2016 kommt keine Debatte an dem unsäglichen Schlagwort der „Fake News“ vorbei, tagesschau.de lässt eine ehemalige Buzzfeed-Frau an Steuer und Facebook scheint sich trotz des hausgemachten Nachrichten-Dilemmas auf die blinde Loyalität seiner Anwender verlassen zu können.

Google News

Jetzt, zwei Monate nach dem Neustart der personalisierten Google News App – ifun.de berichtete über die Enttäuschung – meldet sich der Suchmaschinen-Anbieter Google mit einer neuen Nachrichten-Idee zu Wort.

Für Anwender in den USA steht mit Tell me something good jetzt eine experimentelle Funktion für den Google Assistant zur Verfügung, die ausschließlich „gute Nachrichten“ ausliefert.

Sagen Sie einfach „Hey Google, erzählt mir etwas Gutes“, um eine kurze Zusammenfassung über Menschen zu erhalten, die Probleme in ihren Communities und in unserer Welt lösen. […] Die Geschichten kommen aus einer breiten Palette von Medien, kuratiert und zusammengefasst vom Solutions Journalism Network. Sie sind eine nicht gewinnorientierte Nichtregierungsorganisation, die sich der Verbreitung der Praxis des „Lösungsjournalismus“ verschrieben hat und die aufzeigt, wie Probleme lösbar sind und das Bessere möglich ist.

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Mittwoch, 22. Aug 2018, 9:29 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Ich mag gute Nachrichten. Aber eine Funktion die alles andere ausblendet? Das finde ich wirklich krank und unterstützt nur weiter den Egoismus unserer Gesellschaft. „Mich gehen nur meine Probleme was an. Wenn ich keine Probleme habe, dann miss ich von den anderen auch nichts wissen.“ Irgendwie ekelhaft!

  • Ich mag Google ganz und gar nicht, nutze nur YouTube von denen, aber die Idee gefällt mir. Seit bestimmt 5 Jahren habe ich keine Nachrichten mehr gehört/gesehen/gelesen. Ich klicke immer alles sofort weg oder verlasse den Raum. Ich muss dazu aber noch erwähnen, dass ich starke Depressionen habe und mich das Weltgeschehen nicht nur ein wenig runter zieht, bekomme ich mal etwas mit. Gute Nachrichten, positives, würde mir wirklich gefallen. Das wäre mal etwas für das Apple News Widget, könnte man das einstellen. Dann würde ich es auch nutzen. Ach, nicht nur mich beeinflusst das. Ich weiß noch wie das in Paris war und ich an dem Tag meine Weihnachtsbeleuchtung aufgehangen hatte. Ich wurde von einem Nachbarm angegegangen, ich solle dies doch gefälligst „morgen“ machen, wegen der gestorbenen. Erstens wusste ich nichts davon und zweitens fand ich es wirklich schlimm das Menschen sich da so drüber aufregen können.

  • „Tell me something good“ wird in meiner Region (Afghanistan) nie unterstütz werden.

  • Ich schaue schon keine Nachrichten mehr, weil nur negatives berichtet wird und da wundert man sich, das nemand, niemanden mehr über den Weg traut. Den Ansatz finde ich total gut. Jedoch hat mir mal auf Nachfrage ein Journalist erzählt: „Only bad news are good news.“ Das sind die Nachrichten, welche Leute wirklich lesen wollen. Gute News interessieren keinen.

  • Na das ist ja mal eine gute Nachricht.. :-D

  • Ein mMn sehr gefährliches Experiment, einfach auf heile Welt zu machen une die Probleme in der Welt kategorisch auszublenden…

    • Aber darum geht es doch nicht. Es werden auch hier schlechte Dinge thematisiert. Der Unterschied ist, dass nicht nur erklärt wird, was schlecht ist, sondern direkt auch Lösungsansätze präsentiert werden.

  • Endlich etwas Positives. Wenn wir anfangen aber Alle positiv zu denken so wird sich alles um uns herum positiv auch verändern. TV abschalten und Hirn einschalten…

  • Ich finde grundsätzlich Beschränkung oder Einschränkung bedenklich. Was tatsächlich auffällt (und ja: Vor einigen Tagen habe ich tatsächlich die Morgen-Nachrichten im Badezimmer abgeschaltet): Die ausschließlich schlechten Nachrichten über die berichtet wird. Mag sein das das unter Journalisten die „good News“ sein mögen. Aber wo bleibt die ausgeglichene Berichterstattung. Kein Wunder das die Sicht auf die Welt schlecht ausfällt. Das man runtergezogen wird wenn alles nur negativ ist.
    Ich fände es gut wenn es eine Art Ehrenkodex geben könnte: Zu den 50% Bad News werden auch 50% Good News verbreitet! Dann wird nichts unter den Tisch gekehrt aber auch das gute sichtbar und die Welt (nicht nur) am Morgen ein klein bischen sichtbar besser als bisher!

    • ich stimme dir quasi 100% zu. Ich würde Bad News und Good News gerne in Relation lesen.
      Wenn man z.B. über Tote einer Naturkatastrophe berichtet dann sind 1930 noch 450 Menschen pro 1 Million gestorben. Wohingegen 2016 10 Menschen pro 1 Million umgekommen sind.

      Das ist ja eigentlich eine sehr gute Aussage. Das selbe gilt für Ebola, Kriege usw.
      Nichts kann die schrecklichen Szenarien schöne, gleichzeitig wird das Leben auf der Erde aber auch besser.
      So haben Anfang 1900 noch 70% der Menschen in totaler Armut gelebt haben, leben heute „nur“ noch 10% in Armut.
      Das ist nicht optimal, aber es ist besser. „bad, but better“

      Unsere News suggerieren oftmals ein falsches Bild. Aber so gehts auch in beide Richtungen. Die Wahrheit liegt wie so oft, mittendrin.

  • Ich beschränke mich auf die News von „Flipboard“ !

  • Perfekt für 87% der deutschen, Probleme lieber ignorieren.
    Keine richtigen Nachrichten ( nicht die GEZ finanzierte Staatspropaganda) schauen und alles läuft super bei uns…

    Refcrime.de
    Politikversagen.net

    • Ja echt. Diese gleichgeschalteten Medien.
      Dann doch lieber mit PI-News und Co. die Nachrichten lesen, die so umgedichtet wurden, dass sie ins Konzept passen. Da liest man wenigstens Nachrichten mit einem konzentrierten Blick auf die eigenen Filter. Und das wollen uns dann die Staatsmedien und die Zionisten vorenthalten. Sowas aber auch…

      Noch Fragen?

  • Anderes Wort für diese Produktphilosophie: „Vogel-Strauß-Politik“. LOL!

  • EuroNews macht das schon länger so (in der App). Da können User Nachrichten mit :( oder eben :) bewerten, sodass man nach positiven oder negativen Nachrichten sortieren kann.

  • „Kopfschütteln“ und dann ist alles gut ??? Ausgewogener Journalismus anstatt schon einen Blödsinn. Wenn ich nur Gutes höre, passiert auch nur Gutes oder was will Google damit erreichen. Die Menschheit verblödet!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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