iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 44 536 Artikel

EasyList-Filter wird ausgerollt

Firefox für iOS bekommt einen eigenen Werbeblocker

Artikel auf Mastodon teilen.
5 Kommentare 5

Mozilla erweitert Firefox für iPhone und iPad um einen integrierten Werbeblocker. Die neue Funktion ist zunächst experimentell und wird schrittweise an die Nutzer verteilt. Sie steht daher noch nicht auf allen Geräten zur Verfügung. Wer Zugriff darauf hat, muss den Blocker zudem ausdrücklich einschalten. Ab Werk bleibt er deaktiviert.

Firefox Werbeblocker

Technisch setzt Firefox auf eine Filterliste auf Basis von EasyList. Darüber sollen zahlreiche Werbeanzeigen bereits auf Netzwerkebene herausgefiltert werden, bevor sie geladen werden. Erfasst werden unter anderem externe Werbenetzwerke, mit Werbung verknüpfte Tracker sowie viele Anzeigen, die Webseiten über Drittanbieter einbinden. Auch aufdringliche Formate wie Pop-ups und Einblendungen sollen darunterfallen.

Werbeblocker und Tracking-Schutz bleiben getrennt

Der neue Schalter ergänzt den bereits vorhandenen Tracking-Schutz von Firefox. Dieser arbeitet mit Listen des Anbieters Disconnect und richtet sich vor allem gegen Social-Media-Tracker, seitenübergreifendes Tracking, Fingerprinting und weitere Methoden zur Nutzerverfolgung. Im strengeren Modus kann dieser Schutz bereits Inhalte blockieren, die entsprechenden Tracking-Code enthalten.

Airbnb Werbung Firefox

Der neue Ad Blocker verfolgt einen direkteren Ansatz und lässt sich in den Firefox-Einstellungen unter dem Bereich für Inhalte dauerhaft aktivieren. Alternativ kann die Sperre über das Seitenmenü während des Surfens ein- und ausgeschaltet werden. Mozilla weist zugleich darauf hin, dass nicht jede Werbeform erfasst wird. Webseiten können Anzeigen auf unterschiedliche Weise ausliefern, sodass einzelne Banner oder andere Werbeelemente weiterhin sichtbar bleiben können.

Suchanzeigen bleiben ausdrücklich außen vor

Eine klare Ausnahme macht Firefox bei Suchmaschinen. Anzeigen innerhalb der Ergebnisse von Google, Bing, DuckDuckGo und anderen Anbietern werden nicht blockiert. Gleiches gilt für gesponserte Inhalte auf der Firefox-Startseite beziehungsweise beim Öffnen eines neuen Tabs. Diese lassen sich separat über die Einstellungen der Startseite verwalten.

Damit unterscheidet sich die neue Funktion auch von externen Safari-Erweiterungen. Für Apples Browser steht beispielsweise seit vergangenem Jahr uBlock Origin Lite zur Verfügung. DuckDuckGo wiederum hat zuletzt eine eigene Werbeblockierung für YouTube in seine iPhone-App integriert.

Mozilla integriert seinen neuen Werbefilter nun direkt in den Firefox-Browser, hält diesen aber vorerst bewusst optional.

Laden im App Store
Firefox: Internet Browser
Firefox: Internet Browser
Entwickler: Mozilla
Preis: Kostenlos
Laden

14. Aug. 2026 um 14:31 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    5 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Sehr schön. Aber seitdem es uBlock für Safari gibt, braucht man eigentlich nichts Anderes. :)

  • hoffe es kommen auch bald plugins. orion browser für iphone bietet diese bereits

  • Eigentlich traurig, dass sowas mittlerweile nötig ist. Als ich meine ersten Schritte im Internet gemacht habe, 1997, war das alles noch nicht nötig. Als es dann anfing, dass mir blinkende große Glücksspielpopups ins Gesicht gesprungen sind, habe ich damals den ersten Blocker installiert.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPhone, iPad, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 44536 Artikel in den vergangenen 6922 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2026 aketo GmbH   ·   Impressum   ·      ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven