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USB-C-Anschluss als neuer Standard

Einheitliches Ladegerät: EU will Drahtlos-Strategie bis 2026

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90 Kommentare 90

Das Europäische Parlament hat sich im Rahmen der gestrigen Plenartagung nicht nur mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigt, auch der Wunsch nach einem einheitlichen Ladestandard für tragbare Geräte innerhalb der Europäischen Union wurde erneut thematisiert – ein Punkt der die Abgeordneten seit Jahren beschäftigt.

USB-C für alle Geräte mit Ladekabel

Perspektivisch will sich die Europäische Union auf einen einheitlichen Lade-Standard einigen, der das Aufladen von Smartphones und anderen Elektronik-Geräten erleichtert und vereinheitlichen soll. Dafür hat der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz die Vorarbeit geleistet, die nun vom Plenum des europäischen Parlaments formell bestätigt wurde. Mit anderen Worten: Die finalen Verhandlungen mit den Regierungen der europäischen Mitgliedsländer über die endgültige Form der Rechtsvorschriften können jetzt endlich beginnen.

Geplant ist, dass alle Neuanschaffungen mit einem einheitlichen USB-C-Ladekabel aufgeladen können werden sollen. Dazu sollen laut EU-Parlament nicht nur Smartphones und Tablets sondern auch Digitalkameras, Handhelds und Konsolen sowie portable Lautsprecher, Kopfhörer und Headsets zählen. Ausnahmen sollen nur für Geräte gelten, die zu klein sind, um überhaupt über einen USB-C-Port verfügen zu können – dies dürfte dann für Fitness-Tracker, und Smartwatches wie die Apple Watch gelten.

Vorgesehen ist, dass die Hersteller zukünftig eindeutig darüber informieren müssen, ob ihre Produkte mit Netzteil und USB-C-Kabel ausgeliefert werden.

Drahtlos-Strategie bis 2026

Zudem haben die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes die Europäische Kommission aufgefordert bis Ende 2026 eine Strategie für den Umgang mit drahtlosen Ladegeräten vorzulegen. Hier will man schon früh dafür sorgen, dass keine Insellösungen entstehen, sondern die Geräte untereinander kompatibel bleiben:

[…] Die Abgeordneten fordern die Europäische Kommission auf, bis Ende 2026 eine Strategie vorzulegen, die es ermöglicht, alle neuen Ladelösungen miteinander zu kombinieren, da kabelloses Laden immer häufiger genutzt wird. Ein solcher harmonisierter Ansatz würde dazu beitragen, umweltgefährdende Abfälle zu verringern, für Verbraucherfreundlichkeit zu sorgen und Lock-in-Effekte durch proprietäre Ladelösungen sowie eine Fragmentierung des Marktes zu vermeiden

05. Mai 2022 um 08:44 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Drahtlos bei wieviel % Wirkungsverlust? Lass uns noch mehr sinnfrei Energie vergeuden. Ein hoch auf die EU. Was für tolle Ideen

    • War auch mein erster Gedanke… aber naja, seit dem im greendeal Gas und Atomkraft als nachhaltig gekennzeichnet werden steht ja wirklich letztendlich fest: egal was die EU macht. Es sollte niemand glauben, dass da was für die Umwelt bei rum kommen soll, egal wie sehr da auch das Marketing für ausgelegt wird.

    • Die Überschrift führt in die Irre. Es gibt Kabel und Drahtlos. Beides soll jeweils einheitlich werden.

    • Hä? Da steht doch, das man lediglich möchte, dass man als Beispiel ein iPhone mit dem selben drahtlosen Ladegeräte laden können soll, wie ein Xiaomi oder Samsung. Nicht mehr und nicht weniger. Man will also verhindern, dass hier wieder jeder irgendwas Propietäres entwickelt um seine Kunden auszuquetschen und andere auszuschließen. Was ist da wieder schlimm? Pöse EU

      • Richtig!!!

      • Ja, aber damit kann man am Stammtisch doch kein EU Bashing betreiben.

      • Genau so ist es. Durchaus gibt es sinnvolle EU-Gesetze.

      • …also mein iPhone 13 pro max kann an einem drahtlos Gerät von Samsung gelaeen wereden…

      • Noch. Apple hatte diesen Trend ja verschlafen und musste daher Qui nehmen um (für Apples verhältnisse) schnell am Markt zu sein.
        Man fängt ja bei den neuen Modellen schon an eigene Sonderwege zu gehen (Magsafe + die zugehörige Zertifizierung) um den Kunden auszunehmen.

  • Bis 2026? Ah da haben wir ja noch Zeit, bis dahin wird Apple Die Anschlüsse am iPhone bestimmt ganz abgeschafft haben ;)

    • Genau dafür ist ja die drahtlos Strategie der EU gedacht

      • Nein, das hast du falsch verstanden.

        Es geht lediglich darum dass sich die Hersteller z. B. auf QI als Drahtlos Standard einigen und es keine proprietären Lösungen wie bei der Apple Watch mehr gibt.

      • Naja dann hast du es auch nicht ganz verstanden/ nicht gelesen. Apple wird bis dahin drahtlos sein, muss aber einheitlich für alle gleiches System sein.
        Und kleine Geräte wie APPLE WATCH sind davon ausgenommen, da kein Platz für Anschluss

      • Doch, laut Artikel dürfen „kleine“ Geräte, wie die AW, weiterhin proprietäre Ladesteckers haben.

    •  ut paucis dicam
      • Hoffentlich nicht?!? Was für ein hohler Kommentar.

      • Na wenn du mehr Geld für die verlustleistung bezahlen willst bitte sehr. Für alle anderen ist der Wegfall der ladebuchse halt maximal sinnfrei und bescheuert.

      • @XD21Irgendwas
        Du hast leider Null verstanden worum es geht

      • @googman worum geht es denn?

      • Jedenfalls nicht darum, drahtlose Ladegeräte verbindlich einzuführen

      • @XD21: Es geht nicht darum das ab 2026 alle Geräte drahtlos geladen werden solle.
        Diese Initiative möchte das es nur noch einen Drahtlos Ladestandard gibt und nicht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht.
        Sprich: Einigt man sich auf QI, muss ab 2026 jedes in der EU verkaufte gerät, welches drahtloses Laden ermöglicht, durch den QI Standard geladen werden.
        Das Gerät kann aber selbstverständlich weiterhin einen klassischen Anschluss zum Laden haben, welcher dann auch Europaweit einheitlich ist.

        Wir brauchen also in Zukunft nur noch eine Ladestation und können da jedes Gerät drauf legen zum Laden, egal ob iPhone, ne Watch, ein Fitnesstracker oder ein Tablet.

      • Beides ist doch toll,
        Wenn es um schnell aufladen geht mal eben in 30 min 50%
        Ansonsten auf dem Schreibtisch induktiv etc.

    • Irgendwie versteht das echt keiner, nicht einmal die Presse. Es geht beim Ladegerät NICHT um den Anschluss am GERÄT sondern nur um den Anschluss am Ladegerät und da ist Apple schon die ganze Zeit „grün“. Sie unterstützen 15 Watt bei 5V mit USB-A Anschlüssen und PD bei USB-C Anschlüssen. Es gibt Kabel mit USB-A und USB-C ganz gleich, was für ein Anschluß am Gerät selbst ist (bei meinem iPhone 12 Max war ein USB-C auf Lightning dabei).

      Lightning wird hier NICHT verboten. Es geht eher um Qualcomm und propäritäre Ladestrategien wie Quick Charge, die außerhalb der USB Standards arbeiten. Auch dieses wird mit USB-C und PD sterben.

      Was das drahtlose Laden mit QI angeht, da sind die iPhones auch im Rahmen. Auch hier wird es einen einheitlichen Standard geben, den Apple schon mit QI 1.2 erfüllt (weswegen ältere QI Lader hier nicht ihre Leistung bringen können). Lediglich die Apple Watch ist hier ein Problem mit ihrem eigenen Standard. Sonst könnte man die auch auf jedem QI Pad laden …

      Hier haben eher Geräte mit unpassenden Steckern ein Problem (z.B. meine alte Akkupumpe, mein Wecker, …) die externe Stromlieferanten haben und deswegen nur mit dem mitgelieferten Netzteil betrieben bzw. geladen werden können.

      • Woher entnimmst du das?

        Wenn ich selbst bei der eu schaue ist die Rede von der Buchse an Smartphones, Tablets & Co?

      • Ja ist zweideutig, aber im Text wird mehrfach auf das zu standardisierende Objekt „Ladegerät“ verwiesen. In Beamten-EU-Deutsch wird nur das definiert und darauf eingegangen, was beschrieben werden soll. Ansonsten wären weitere Komponente explizit aufgeführt. In den technischen Ausführungen wird auch immer nur auf das Ladegerät selbst eingegangen. Ansonsten müsste noch definiert werden, welche Kabel mit welcher Spezifikation zu nutzen sind (und gerade da mit den integrierten Chips gibt es eine Vielzahl) bzw. welche Spezifikation die Endgeräte haben müssen (und auch hier ist keine Bauform vorgegeben denn mehr ist USB-C nun einmal nicht).

      • Hinwies noch in dem Link von mir. Auch da: Das zu regulierende Objekt ist lediglich das Netzteil. Nicht das Kabel und nicht das Endgerät.

      • Hier das originale Dokument: Alles dreht sich ausschließlich um das Ladegerät, welches verschiedene andere Geräte bedienen soll. Es gibt KEINE Spezifikation an den Geräten selber. Explizite Wortlaut ist „FÜR Smartphone …“ und nicht „AN Smartphone“. Das ist im Beamtendeutsch ein Unterschied.

        https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-5456-2022-INIT/x/pdf

      • Selbst wenn es nur die Ladebuchse am Netzteil ist. Das ganze erinnert mich daran das man da ja früher wahrscheinlich die Schallplatte festgeschrieben hätte und nie auf CD umgestiegen wäre da irgendwie bleibt die Innovation auf der Strecke. Für mich ist das eher Planwirtschaft unter dem Deckel von Umweltschutz

    • Ich fasse zusammen:
      KEINER, mich inbegriffen, hat es wirklich verstanden.

  • Dann aber bitte mit Importverbot! Sonnst tanzen die Unternehmen der EU wieder auf der Nase herum. Apple wird sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen wollen. Das Zubehör ist ein Milliardenmarkt und Apple verdient ordentlich mit den Netzteilen, Kabeln und Stationen.

    • Eigentlich nicht. Apple lässt das ganze Zeug nämlich weg, aus „Umweltgründen“ und lässt es sich trotzdem bezahlen. Wer dann ein neues Kabel etc. benötigt, kauft das normalerweise nicht bei Apple.

      • Du kannst die „“ ruhig weglassen, aus Umweltgründen ist ein berechtigtes Argument!

      • Tja, das schreibt man sich auf die Fahne. In der Hauptsache geht es um Gewinnmaximierung

      • …klar sobald Umwelt oder Klima draufsteht zahlt der dumme Michel gerne.

        Nur weil Sie an Märchen glauben, muss der Rest es nicht tun.

      • Gewinnmaximierung ist es nur wenn man den Unternehmen unterstellt das sie den Preis nicht senken. Wer weiß, vielleicht wären die iPhones teurer geworden wenn weiterhin ein Netzteil beigelegen hätte. Wir wissen es nicht.

        Und selbst wenn, das alles ist Whataboutism. Der Umwelt ist es egal ob ein Hersteller dadurch mehr Gewinn macht.

        Und seid doch mal ehrlich zu euch selbst, brauch man mit jeden neuen Gerät ein neues Netzteil? Nein, auf Dauer nicht.

    • Netzteile sind auch vollkommen unabhängig vom Anschluss am Smartphone….;-)

    • Die EU-Verordnung könnte zur Behinderung von Wettbewerb werden und den Umweltgedanken verschlimmbessern. Was, wenn in der Zeit des Welthandels die Leute anfangen ausserhalb der EU zu bestellen?
      In einer Branche, wo sie um halbe Millimeter kämpfen … Stell dir vor, ein kleinerer, effizienterer Stecker wäre erfunden… Wie lange dauern die Verhandlungen über die neue Standards? Und dann wechseln alle besagten Geräte in der ganzen EU auf den neuen Standard. Also auch wieder neue Kabel…

  • Einerseits finde ich es gut, endlich das Aus für Micro USB.

    Aber, und da bin ich nun auf Apples Seite:
    USB-C wird ja nicht der letzte Stecker in unserem Leben sein.
    Wie will man denn nun anfangen eine zukünftige, bessere, fortgeschrittenere Lösung zu entwickeln und durchzusetzen?

    • Indem die Hersteller gemeinsam an neuen Standards arbeiten und dies mit der EU gemeinsam einplanen zum Jahr XY.

      • So ein Schwachsinn. Des hemmt Fortschritt. Am besten gleich wie in der DDR oder was? :D der USB C Stecker ist schrecklich, bricht leichter und verschmutzt leichter als Lightning. Richtig scheisse. Fühlt sich auch nicht so hochwertig an.

      • Das komische ist nur wenn es einen EU standart gäbe muss es quasi zum Welt Standard mutieren. Denn warum sollen die großen Unternehmen die sowieso weltweit verkaufen verschiedene Geräte bauen… Deshalb finde ich den Drang der EU eigentlich ziemlich merkwürdig es der Welt vorzuschreiben

      • prettymofonamedjakob

        So funktioniert Innovation aber nicht.

      • Eh Leute, doch genauso funktioniert Innovation. Was glaubt ihr denn sonst wie wir zu neuen Standards kommen? Quasi alle Übertragungsstandards werden genauso (geräteübergreifend in Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen weltweit) entwickelt. Wenn jeder seinen eigenen Kram macht führt das immer zum kleinsten gemeinsamen Nenner um es dann doch wieder kompatibel zu machen. Würde jeder USB-C nutzen, bräuchten wir keine USB-2/3 Buchsen mehr an den Rechnern (nur als ein Beispiel). Richtige Innovation funktioniert nur zusammen, ansonsten hat man ne tolle Sache im Labor, die im realen Leben aber dann einfach scheitert. Man stelle sich nur mal vor, 5G wäre von jedem Hersteller einzeln entwickelt worden. Entweder bräuchte man x Antennen mehr in den Geräten oder für jedes Gebiet mit neuem Hersteller ein eigenes Endgerät. Was ne tolle Innovation das wäre. Oder das Problem welches es aktuell sogar noch mit den Schienennetzen in Osteuropa gibt. Andere Spurbreite, toll dass man beim länderübergang den Zug wechseln muss. Schön dass wir das hier in Westeuropa nicht mehr haben.

    • Hat man doch bei USB-C schon. Den gibt es in X verschiedenen Varianten. Der eine kann nur laden, der nächste kann schneller Daten übertragen und man sieht es dem Kabel von außen nicht an. Genau der gleiche Rotz wie bei HDMI

      • Das ist aber am Thema vorbei. Hier geht es um den Stecker – nicht um die Technologie dahinter die den Stecker nutzt.

        Zwei verschiedene paar Schuhe auch wenn es leider oft synonym benutzt wird.

      • Aber wenn der eigentliche Sinn dahinter ist, Elektroschrott zu vermeiden, dann ist es eben doch ein Thema. Was nützt mir eine Vereinheitlichung der Stecker, wenn ich dann acht Varianten „dahinter“ habe (nur Laden, langsame Übertragung, schnelle Übertragung, etc. PP). Dann muss ich ja doch wieder Elektroschrott produzieren. Also am ursprünglichen Ziel vorbei.

      • Nein musst du nicht. Du würdest Elektroschrott produzieren wenn du einen Stecker für alles produzierst. Wofür benötigt dein QI Ladegerät einen Stecker mit extra Chip drin um die Datenübertragung zu erhöhen? Richtig, braucht es nicht. Da reicht es dann ein „dummes“ Kabel zu kaufen welches das kann. Sollte dann eines von beiden kaputt gehen musst du nur das austauschen. Aktuell musst du dann noch beides neu kaufen weil der Stecker sich geändert hat. Ganz toll. Etwas Eigenverantwortung sollte man dem Kunden doch zutrauen (die Angaben, was die Kabel können, stehen ja auf der Verpackung drauf).

      • Hm, die stehen auf der Packung drauf. Die hebt auch jeder auf… Selbst wenn, weißt du nach 5 Kabeln nicht mehr welche Packung zu welchem Kabel gehört. Das Ende vom Lied ist doch, du kaufst neue Kabel, weil das Kabel was du hast, nicht mit dem jetzt angedachten Einsatz kompatibel ist. Also Kabel kaufen, was alles abdeckt. Um auch nicht überlegen zu müssen, funktioniert das jetzt oder doch nicht. Ergo, altes Kabel -> Tonne

    • Wo ist der Fortschritt denn bitte, wenn man im Jahr 2022 Daten wie Fotos etc. mit USB-2 Geschwindigkeit von einem aktuellen iPhone mit 1 Tb übertragen muss? Lightning gibt es seit knapp 10 Jahren und es hat sich seitdem so gut wie nichts getan. Die Bequemlichkeit insbesondere Apples hat damit hoffentlich bald ein Ende, und für Fortschritt muss man sich dann in Cupertino eben mit anderen Herstellern zukünftig abstimmen.

      • prettymofonamedjakob

        Fotos per Kabel vom iPhone zu übertragen ist schon lange nicht mehr der vorgesehene Weg.

      • Der Anschluss hat aber leider nicht unbedingt etwas mit der Geschwindigkeit zutun

      • Und damit ist das Argument entkräftet? MMn nicht.

      • @Schreihals was denn sonst? Lightning ist doch das perfekte Beispiel: apple war iInNoVaTiv, hat aber dann festgestellt, dass sie die Patente nicht freigeben wollen und mussten sich wieder auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen. Danke für nichts: Innovation an der Realität gescheitert. Da sind dann Gemeinschaftsprojekte der Wirtschaft echt sinnvoller, wenn diese dann noch Leitplanken aus der Politik bekommen (die hier ja maximal lasch sind), umso besser.

      • Nope – eher Qualcomm mit Quick Charge die sich nicht an die USB Normierung halten. Wie oben schon geschrieben, die EU Regelung geht auf den Stecker am NETZTEIL ein (nicht am Gerät!) und an das LADEPROTOKOLL (welches bei Qualcomm nicht eingehalten wird) selbst. Vom Stecker im Gerät spricht dort niemand! Bei QI Laden geht es um eine einheitliche Version, die mit QC 1.1, 1.2, 1.3, … eingehalten werden. Auch hier haben eher die Chinakracher Probleme, wenn die via QI Laden auf einmal 100 Watt laden wollen. Das wäre außerhalb der Spezifikation.

    • …in Gremien in die man die abschiebt die zuviel über Parteiinterne Dinge wissen eher normal

  • Ist das nicht so, dass die Effizienz des Drahtlosladens schlechter ist und den Stress für den Akku und somit die Alterung beschleunigt? Oder ist das Schnee von gestern?

  • Witzig. Und Drahtlos kommt over the air???
    Braucht noch immer ein Ladepad das am Kabel hängt usw.

  • Lieber sollte der slightninganschluss weiter entwickelt werden und USB C ablösen USB C ist auch nur ein labiler anschluss. Den Lightning stecke ich an und der hält Bombenfest, da wackelt nichts etc. Sogar das Smartphone kann man damit hochheben. Zusätzlich habe ich mittlerweilen beim durchmessen schon bei vielen günstigen USB C kabel gemerkt, das viele garnicht die gleiche Ladeleistung bringen, wenn man sie dreht. Hier wird sehr häufig gespaart und der Kunde verarsch, indem man eine Leitung tot lässt. Das ist bei den Lightning. Noch bei keinem billigkabel passiert.

  • Ich verstehe nach wie vor die Aufregung nicht. Seit gefühlt zehn Jahren gibt es doch schon quasi zwei Standards: Micro USB im Android-Lager und Lightning im Apple-Lager.

    Und ich glaube, dass ich diese beiden Gruppen sowieso kaum in die Quere kommen, ergo kaum eine Schnittmenge aufweisen.

    Zu Zeiten von Nokia, Erricson und co hatte fast jedes Handy sein eigenes Netzteil mit Stecker. Da hätte die Vereinheitlichung noch Sinn gemacht.

    • Gefühlt seit 5 Jahren gibt es darüber hinaus auch noch USB-C ;)

    • Sehe ich ähnlich, wer Apple nutzt hat genug Lightning Kabel, in Endeffekt verursacht es auch ne Menge Müll wenn man Apple jetzt zwingt überall USB C zu verbauen, weil dann über kurz oder lang ja viele Lightning Kabel auf den Müll wandern. Gut, andererseits verbaut ja Apple auch schon USB C, am Mac, am iPad Air/pro…also daher wäre es auch nicht so tragisch es zu vereinheitlichen, und die alten Lightning Kabel werden durch Millionen Gebrauchtgeräte im Umlauf auch noch genutzt, zumindest die nächsten Jahre…ich lade sowieso nur kabellos über MagSafe oder normal über Qi, den Lightning Anschluss an meinem 13pro habe ich noch keine 5 mal benutzt

      • Keiner zwingt Apple USB-C zu verbauen und aktuell wird es nur dort gemacht, wo man Thunderbolt nutzen möchte (iPad), bei meinem iPhone 12 lag ein USB-C auf Lightning Kabel bei, was den Anforderungen der EU entspricht. Es wird nur (!) das Netzteil von der EU Geregelt, nicht die Geräte.

  • Dieses drahtlose laden ist schmutzig! Darüber sollte viel mehr aufgeklärt werden. Nicht nur wird viel Strom verschwendet, sondern auch der Akku „leidet“ dabei mehr und wird ganz sicher etwas flotter kaputt oder unbrauchbar werden. Natürlich fällt das ganze eben nicht so ins Gewicht, aber dennoch kann man mit einfachsten Maßnahmen etwas für die Umwelt tun indem man eben mit einem Kabel auflädt.

    Nur so mein Gedanke dazu!

  • Verstehe das Problem nicht. Beim Stromanschluss in der Wand gibt es auch nur einen haushaltsüblichen Standard, egal, ob man mit dem daraus bezogenen Strom ein LED-Lämpchen, einen Heizlüfter oder gar das häusliche Internet bezieht.

    Nichts anderes passiert mit dem USB-Standard. Es geht da ja auch nur um den Stecker selbst und nicht um die Art der Verwendung des Steckerkontaktes als Energie- oder Datenträger. .

    Und wo kein Platz für USB ist, muss halt keiner geschaffen werden.

    Video2000 war auch mal „besser“ als VHS oder Betamax, aber am Ende setzt sich halt ein System durch. Für den Kunden ist eine Vereinheitlichung idR kein Nachteil, oder hat jemand ein Argument für die Normung von Büropapier?

    • Moment – VHS, Video2000, Minidisc Digitale Compactcassette wurden jeweils durch den Markt verworfen nicht festgelegt!

      Ihr Vergleich mit Druckerpapier hinkt übrigens gewaltig.
      Jede Innovation im Bereich Papier kann jederzeit auf DIN A4 angewandt werden.

      Sollte jetzt jemand herausfinden dass der Wirkungsgrad bei einem Ladekabel auf sagen wir 100 Prozent damit ein Smartphone in 3 Minuten und der Datenstroms bei sagen wir 2 TB/sec liegen kann – dies aber inkompatibel zu USB C sein wird – Pech gehabt.

  • …und wieder wird im Namen der „guten Sache“ Innovation gekillt.

    Felix Britannia

  • Jemand schrieb mal irgendwo das es die einfachste Lösung gibt:

    JEDES Netzteil sollte ein USB- UND Lightning Ausgang haben und dazu dann ein USB-C -> Lightning Kabel.
    Et voila man könnte jedes Gerät laden.

    ich finde das wäre eine clevere Lösung.

    Dieser ganze Mist mit Mikro USB & Co. war Müll.

  • Hat diese EU nicht relevantere Dinge, worum sie sich kümmern sollte?

    • …wenn ich mir die dortigen Kasper ansehe sollten die lieber über EU weite Mindestsicherungen für Sitzkissen diskutierten gerne alle und gerne die nächsten 10 Jahre in der Zeit machen sie keinen anderen Blödsinn

  • Wie wird denn das drahtlose Aufladegerät angeschlossen? Auch drahtlos?

  • Man möchte keine Insellösung beim Drahtlosladen. Mhh schade, kommt min. zwei Jahre zu spät. Saß schon in unzähligen Sixt Autos und fast überall darf ich mein 13pro mit Kabel aufladen, weil die Ladeschale das Handy nicht erkennt. Legt der Kollege ein 11er oder Droide rein, zack wird es geladen. Bei meiner Frau im Golf 8 das gleiche Spiel. Es wird pardou nicht geladen. Die Werkstatt und nun mittlerweile VW, schiebt die Schuld an Apple, weil Ladetechnik im 12 und 13er abweichend vom Qi Standard ist.

  • Wenn Qi zum Standard gemacht wird, würde ich interessehalber mal wissen wollen, ob für Qi Lizenzgebühren anfallen.

    Und kann die EU die Hersteller zu der Nutzung eines Standards zwingen kann, bei dem Lizenzgebühren verlangt werden?

    Und gibt es am Ende nur den Zwang den Standard auch zu unterstützen und darf darauf aufsetzend einen eigenen, besseren Standard mit höherer Leistung oder zusätzlichen Komponenten, wie MagSafe, entwickeln, solange dieser wiederum auch in der Grundfunktionalität mit dem anderen Geräten mit dem Standard unterstützt?

  • Ich mag USB C überhaupt nicht. Dann lieber Lightning.
    USB C kann so leicht abbrechen oder wackelig werden.. bei Lightning kann höchsten der Stecker des Kabels kaputt gehen.
    Lightning lässt sich auch besser reinigen.

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