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Apple Watch nicht betroffen

Bundesnetzagentur geht gegen Smartwatches für Kinder vor

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Die Bundesnetzagentur hat es in den vergangenen Wochen häufiger in die Schlagzeilen geschafft. Nach dem die Regulierungsbehörde dem Mobilfunkanbieter o2 im Herbst die „faktischer Nichterreichbarkeit“ seiner Kunden-Hotline attestierte, setzte man sich wenige Monate später mit dem StreamOn-Angebot der Telekom auseinander und machte hier unzulässige Vertragsbestandteile aus. Jetzt hat es die Bundesnetzagentur auf Smartwatches für Kinder abgesehen.

Kinder 1000

Wie die Behörde am Freitag mitteilte, habe man sich dafür entschlossen den Verkauf von Kinderuhren mit Abhörfunktion zu verbieten und ist bereits gegen mehrere Angebote im Internet vorgegangen.

Die gute Nachricht: Die Apple Watch gehört nicht zu den betroffenen Geräten. Die schlechte Nachricht: Offenbar werben viele Anbieter von Smartwatches mit einer integrierten Abhörfunktion, die Helikopter-Eltern das temporäre Belauschen des eigenen Nachwuchses gestatten:

Diese Uhren verfügen über eine SIM-Karte und eine eingeschränkte Telefoniefunktion, die über eine App eingerichtet und gesteuert werden. Eine solche Abhörfunktion wird häufig als „Babyphone“- oder „Monitorfunktion“ bezeichnet. Der App-Besitzer kann bestimmen, dass die Uhr unbemerkt vom Träger und dessen Umgebung eine beliebige Telefonnummer anruft. So wird er in die Lage versetzt, unbemerkt die Gespräche des Uhrenträgers und dessen Umfeld abzuhören. Eine derartige Abhörfunktion ist in Deutschland verboten.

Die Bundesnetzagentur rät speziell Schulen, verstärkt auf Uhren mit Abhörfunktion bei Schülern zu achten. Sofern Käufer solcher Uhren der Bundesnetzagentur bekannt werden, fordert sie diese auf, die Uhr zu vernichten und einen Nachweis hierüber an die Bundesnetzagentur zu senden. Eltern wird daher geraten, die Uhren eigenständig unschädlich zu machen und Vernichtungsnachweise hierzu aufzubewahren.

Die Behörde verweist auf ihren Leitfaden zum Missbrauch von Sen­de­an­la­gen, der detailliert über die Eigenschaften der „Verbotenen Spionagegeräte“ aufklärt.

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20. Nov 2017 um 16:01 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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