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Look Away statt Look Around

Bestätigt: „Apple Street View“ nicht in Deutschland

166 Kommentare 166

Thomas Kranig, seit 2011 Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht in Bayern, hat gegenüber ifun.de eine Äußerung der Bremer Datenschutzaufsichtsbehörde bestätigt und dürfte damit viele Leser enttäuschen.

Kranig

Thomas Kranig: Präsident für Datenschutzaufsicht in Bayern

Die Datenschützer der Hansestadt hatten erklärt, dass Apple ihnen „nachdrücklich versichert“ habe, dass es nicht geplant sei, die Look-Around-Funktion der Apple Maps auch „in Deutschland zu veröffentlichen“.

Kranig, dessen Behörde aufgrund des Apple-Standortes in München für den iPhone-Konzern verantwortlich ist, hat die Versicherung des Unternehmens nun auf Nachfrage von ifun.de bestätigt.

Anders formuliert: Obgleich Apple auf dieser Sonderseite über mehr als 300 Städte und Landkreise informiert, durch die die Apple-Kombis in den nächsten Wochen und Monaten mit ihren Dach-Kameras und LASER-Aufbauten fahren werden, wird uns Apples Street View-Nachbau, die mit iOS 13 in den USA startende Karten-Funktion „Look Around“, wohl ebensowenig erreichen, wie ein aktueller Satz Fotos des Google-Originals.

Look Around: Straßenansicht kommt mit iOS 13

Karte Street View

Montag, 29. Jul 2019, 12:56 Uhr — Nicolas
166 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Ich finde, es sollte ab sofort auch jeder Privatperson verboten werden, einfach so ohne Genehmigung durch fremde Straßen fahren zu dürfen. Was man da alles sehen kann, schlimm! /Ironie off

    • Mir ist es eh ein Rätsel, warum man Apple Maps benutzen sollte…?! Es ist das klar schlechtere Produkt mit weniger Funktionen. Nur weil Apple drauf steht?

      • Ich finde die Navigation mit Apple weitaus übersichtlicher als die von Google. Ich nutze immer nur diese

      • Also ich habe damit bisher nie ein Problem gehabt, warum sollte ich Google nutzen?

      • ich nutze nur die Karten App von Apple, da sie übersichtlich ist und super funktioniert. bis jetzt hat alles gepasst mit der Navigation und Routen Vorschlägen.

      • Apple Maps hat bei uns hier in Bremen oftmals falsche Angaben bei Geschäften (z.B. Öffnungszeiten). Hier gibt Google stets die korrekten Zeiten an.

      • Finde ich auch!

      • Dann melde es. Ist bei Google nicht anders

      • Gerade für den Markt und die Nutzer ist es wichtig das es Konkurrenz gibt.

      • UI ist zweitrangig, es soll in erster Linie funktionieren.

        Ich fahre normalerweise mit Google Maps, wurde aber kürzlich im Frankfurter Umfeld von Google Maps über ZWEI Straßen navigiert, die es gar nicht gibt. Apple Maps hat hier aktuelles Kartenmaterial.

        Und auf dem Weg zur Arbeit gibt es eine Straße die nur von Linienbussen, aber nicht von PKWs befahren werden darf. Google Maps will mich hier immer in die Bußgeldfalle navigieren, obwohl ich das schon oft gemeldet habe.

      • Google hat sehr oft auch bei öffentlichen Stellen / Behörden falsche Öffnungszeiten…. auch Geschäfte sind zum Teil monatelang nach Schließung noch falsch eingetragen.
        Als ob Google immer besser ist…

        Nutzt beides und erkennt rein objektiv, welche Karten in welche Gegend sinnvoller sind.
        Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben beansprucht keine der beiden Anwendungen.

      • Eben nicht! Google Maps ist so ein dreck wenn die was ansagt dauert es solange da bin ich schon 5 mal daran vorbei gefahren um ein Beispiel zu nennen.

        Google Maps: bitte verlassen Sie den Kreisverkehr an der 3ten ausfahrt in die str xyz

        Apple Karten: bitte verlassen Sie den Kreisverkehr an der 3ten ausfahrt

        Ist doch zum kotzen was Google macht ich will kurze knappe Infos mir egal welche Straße das ist

      • die gute alte tante goolge weiß tatsächlich auch im Navi immer genau, wo auch nur der kleinste stau sich aufbaut. mit gnademloser zuverlässigkeit weiss sie den besten weg, dank der vielen ausgehorchten androids.
        ich habe es selber ausprobiert. tante google kennt zumindest in berlin immer den besten und schnellsten weg.

      • Und ich stand mit goole schon zig mal direkt vor ner Baustelle wo’s nicht weiterging

      • Das liegt dann aber wohl eher daran das sich um Bremen handelt. ;)
        Hier in Hamburg läuft das besten mit den Apple Karten.

      • Automation in Kombination mit Siri ist im Auto richtig nice: „Hey Siri, ich muss zur Arbeit!“

      • Es werden im fall auch iOS Geräte mit Google maps von Google ausgewertet..

      • Falsche Öffnungszeiten?
        Vermutlich weil die Herrschaften Mittags heim gehen.
        Ist doch bei Deutschen stark verbreitet.

    • TomTom hat die beste Stauumfahrung auf dem Markt, Apple greift auf die TomTom Daten zu.

      Daher ist Apple Maps besser in der Navigation, Google Maps hat dafür stärken bei den POI.

    • Einfach klasse dein Kommentar! :-)

  • Ein hoch auf den Datenschutz *facepalm*
    Ich kotz gleich im Strahl! Armes Deutschland!

    • Kann mal bitte irgendwer eine Petition starten? :(

      • Was genau hat die Bundeskanzlerin damit zu tun??
        Es sind vielmehr die Bürger dieses Landes, die mit ihren Einsprüchen anno 2009 dafür gesorgt haben, dass Googles Dienst nicht so starten konnte, wie geplant und tausende Häuser manuell verpixelt werden mussten.
        Gratulation an Apple, dass sie aus den Fehlern anderer lernen – das würde ich mir auch nicht antun.
        Petition find ich gut. Möge dafür endlich vernünftige Grundlage geschaffen werden, indem wir unsere Vertreter auffordern vernünftige Gesetze für digitale Inhalte zeitnah zu erarbeiten. Vor dem Ergebnis und der Unsetzung hätte ich derzeit aber auch Angst: Stichwort Leistungsschutzrecht und Content-Filter.
        Insofern müssen wir da wohl durch und haben auch zukünftig keine aktuellen Dienst, der uns diese Inhalte bietet. Streetview mit 10 Jahre alten Bildern bringt ja häufig nix mehr in Städten, die sich natürlich ständig verändern.

      • Ironie und eine Anspielung auf besorgte Hutbürger mit dem Hang alles auf die Kanzlerin zu schieben ist Dir nicht so geläufig, oder?

      • Doch davon gibt’s zu viele. Ironie aus zwei Worten zu erkennen, ist schwierig. Versuche meine Mitmenschen und ihre Aussagen in der Regel ernst zu nehmen. Das bloße Vorhandensein von Ausrufezeichen ist da ein sehr kleines Indiz 11!!1! einself

  • und warum fährt Apple dann überhaupt durch diese Städte?

  • Was soll’s. Apple hätte die Ressourcen, die die in die Karten gesteckt haben, von Anfang an sinnvoller investieren sollen.

  • hat Herr Kranig auch eine Begründung geliefert, warum es lookaround in DE nicht geben wird ? oder einfach nur so !

    • MemoAnMichSelbst

      Wieso sollte er das? Apple selbst gibt ja bekannt, es nicht einzuführen. Ich denke einfach, weil man sich den Aufwand sparen will, auf die ganzen Widersprüche reagieren zu müssen. Das war bei Street View damals ja schon ne Farce.

      • mit dem datenschützer würd ich auch nicht zusammenarbeiten wollen !

      • Die Einsprüche kommen aber von den Anwohnern, nicht von Datenschützern.

        Im übrigen gilt in der gesamten EU das gleiche Datenschutzrecht.

        Erklärt euch selber, warum es nur in D so viele Einsprüche gibt…

  • Typisch Deutschland mehr fällt mir dazu nicht ein

  • Deutschland- Digitale dritte Welt

  • Und dann dürfen die trotzdem furch unsere Straßen fahren so nach der Art „wir Amis wollen euch sehen nur ihr dürft euch nicht selbst sehen?“
    Man muss sich also fotografieren lassen und hat dann nicht mal die Möglichkeit dieses Foto anzusehen…

    Was ist denn das für eine Entscheidung?!
    Denen würd ich direkt untersagen, diese Mobile fahren zu lassen.

  • Wie so oft, wer schützt uns vor unseren Beschützern…

    • Die können hier mal ausnahmsweise nichts dafür. Die DSGVO gilt in ganz Europa. Nur in D gibt es jedoch diesen spießigen Einspruchswahn der „besorgten Einfamilienhäusler“.

      Wenn da ein Unternehmen keinen Bock zu hat, kann man das sogar verstehen.

      • In Berlin (und vermutlich nicht nur da) sind auch eine hohe Zahl an Mehrfamilienhäusern in streetview verpixelt.

      • Das nennt sich informationelles Selbstbestimmungsrecht und ist in Deutschland im Grundgesetz verankert. Gibt es im übrigen auch in der EU-Grundrechtecharta. Daher sollte dies eigentlich im gesamten EWR für die Karten-App gelten.

  • Ja, von den Deutschen so sehr abgeschreckt, dass man nicht mal den Versuch wagt….

    Das is ja klasse!

  • Bravo! Fortschritt, gleich Rückschritt!
    D.h. Nicht in Deutschland ansässige werden auf Look Around in Deutschland zugreifen können, aber „wir Deutschen“ selbst nicht?
    Oder habe ich was falsch verstanden?

  • Nicht deren Ernst?!… Deutschland hängt sich selber ab.

  • Wo ist der Unterschied zu Google Streetview? Die Leute und Kennzeichen werden unkenntlich gemacht und keiner beschwert sich.

    Sehe das Problem nicht und finde es traurig dass sowas die Entwicklung bremst.

  • Apple hat versichert, dass…
    Im Beitrag steht nichts, dass die Datenschützer Apple untersagen, dass…

    Oder lese ich den Beitrag falsch?

  • Dann stelle ich mein iPhone in den Einstellungen eben auf Region „USA“ um und schon hab ich’s.

    • alexanderhorner

      Du kannst auch in Deutschland Look around benutzen, aber Apple bietets halt nicht in Deutschland an. Das ist so wie Google street view.

      • Das ist mir schon klar. Da die Fahrzeuge ja aber nun bei uns rumfahren und aufzeichnen, gehe ich davon aus, dass dieses Feature auch für Deutschland nutzbar sein wird, in Deutschland wird es nur nicht freigeschaltet. Wenn du die Region im iPhone also z.B. auf USA umstellst, könnte es funktionieren…ob es tatsächlich funktioniert, werden wir sehen.

      • Ich habe es so verstanden, dass die Aufnahmen nur intern bei Apple zur Verbesserung der Karten und vor allem der Navigation verwendet werden sollen.

      • Ich kann das auch jetzt schon in ausgewählten Städten, wie Las Vegas, nutzen. Auch wenn ich Deutschland eingestellt habe. Ich vermute mal, dass das so bleiben wird und Lookaround in der Karte im geographischen Bereich Deutschlands einfach nicht angeboten wird. Alles andere wäre ja auch unsinnig.

      • @Peter
        natürlich kannst du das, die Funktion an sich kannst du auch IN Deutschland nutzen, nur eben dann nicht FÜR Deutschland. Apple blockiert einfach diese Funktion FÜR Deutschland, wenn dein iPhone auf Region Deutschland eingestellt ist. Ich gehe stark davon aus, dass es funktioniert, wenn man die Region auf USA ändert, das war und ist schon bei einigen anderen Funktionen so, wie z.B. die News App. Kann natürlich auch sein, dass es anhand der deutschen AppleID blockiert wird. Ein Versuch ist es zu gegebener Zeit wert.

      • @Rama: Wie kommst du auf diese Idee?
        Apple hat dem Datenschutztypen gesagt, dass man Lookaround in Deutschland nicht anbieten würde. Das lässt zwei Deutungen zu: In Deutschland kann man Lookaround nicht nutzen oder in Deutschland wird es keine Orte geben, die Lookaround unterstützen.
        Deine Version ist sehr „interessant“.

      • Es ist eben davon abhängig, wie Apple diese Funktion innerhalb Deutschlands blockieren wird, das wissen wir ja nicht zum aktuellen Zeitpunkt. Meine Überlegung war eben, die Region umzustellen, könnte funktionieren, muss aber nicht. Ich habe nirgends behauptet, dass es so definitiv funktionieren wird.

    • Das haben einige mit der EKG-Funktion auf der Apple Watch 4 auch gedacht.

      • Na schaun wir mal. Die App News bekommst ja auch, wenn du die Region auf USA umstellst.

    • Dein Standort per GPS und Deine deutsche Apple-ID werden das nicht zulassen. Ähnlich wie das EKG der Watch.

      • Mit der News App funktioniert es ja auch, also ganz ausgeschlossen ist das nicht und mit dem GPS hat das mMn nichts zu tun. Es heisst ja explizit „wird nicht in Deutschland veröffentlicht“ und nicht „funktioniert nicht für Deutschland“.

    • Schwachsinn – in Vergleich zu anderen Funktionen wie EKG und Apple News wird diese Funktion in Deutschland durch den Beschluss GENERELL nicht verfügbar sein – auch nicht für uns besuchende Amis mit ihren iPhones.

      • Warum immer gleich so beleidigend? Kannst deine Meinung auch ohne das Wort „Schwachsinn“ mitteilen…meine Güte.

      • @Rama, „Schwachsinn“ ist in meinen Augen auch genau das richtige Wort für das, was du hier von dir gibst. Das musst du doch nicht gleich als Beleidigung auffassen.
        Hast du bis vor kurzem noch unter dem Namen „helm“ kommentiert?

      • @Werner
        Nein, weder ist das Wort angebracht, noch habe ich jemals unter „helm“ kommentiert. Man könnte hier ja auch freundlich kommentieren, bzw. miteinander diskutieren, scheint dir und Stefan aber nicht so zu liegen.
        Hast du sonst noch etwas Sinnvolles zum Thema beizutragen, oder wolltest du nur mal zum Stänkern vorbeischauen?

      • @Rama, die Frage, ob du sonst unter dem Namen „helm“ kommentiert hast, sollte nicht als Beleidigung gedacht sein. Von der Art kam mir das nur so vor.
        Wenn „Schwachsinn“ für dich eine Beleidigung ist, dann kann man das natürlich auch anders ausdrücken. Ich finde das deine Aussage falsch ist und einem groben Denkfehler unterliegt. Es wurde hier ja auch schon geschrieben. Lookaround funktioniert auf deutschen iPhones, die sich in Deutschland befinden.
        Also bezieht sich die Aussage, dass es Lookaround in Deutschland nicht geben wird, auf die andere Deutung dieser Aussage.
        Deine Vorstellung, dass beides gleichzeitig gemeint ist, halte ich für Unsinn.
        Oder ist das auch beleidigend für dich? Dann nenn mir doch bitte ein Wort, dass sinngemäß gleich ist und für dich nicht als Beleidigung gilt.

      • @Werner
        Aha, ich sehe…du hast nichts von meinem Kommentar verstanden….soviel dazu.

      • @Rama, und du hast scheinbar nichts von dem Artikel oder dem Thema Datenschutz verstanden.
        Da werden wir auch wohl beide nicht weiter kommen.

    • Datenschützer hassen diesen Trick!

    • Deine These trifft genau so zu, wie Menschen außerhalb Deutschlands in Google Streetview die verpixelten Häuser unverpixelt angezeigt bekom…oh wait!
      Um die lange Leitung kurz zu überbrücken: Apples Fahrzeuge sammeln Geodaten und die aufgenommenen Bilder werfen zur Verifizierung von Straßennamen und örtlichen Begebenheiten verwendet. Auch die Laserkartografierung dürfte Anwendung finden. Das Bildmaterial wird jedoch nicht direkt in den Dienst eingebunden, da Apple offenbar der Aufwand für das opt-out und manuelle pixeln zu aufwändig ist. Bildmaterial das nicht auf einem Server verfügbar ist, kannst du mit keiner IP abrufen. Egal ob aus Deutschland, den USA oder Kambukistan. Eine andere Option steht Apple nicht zur Verfügung, da sonst in ihrer Niederlassung in Bayern wohl bald eine Anzeige wegen Bildmissbrauch und Datenschutzverstoß ins Haus flattern würde. Da gibt es gar keine „zwei Möglichkeiten“ die gemeint sein könnten.

  • Ich bin auch für begründeten Datenschutz, aber hier wird übertrieben. Das ist ein klarer Standortnachteil.

    Werden denn wenigstens die neu gewonnen Kartendaten genutzt??

    • davon gehe ich aus, ob nun Spur, Oberfläche, das wird alles genutzt. Das einzige was nicht gezeigt wird ist die visuelle Information

    • Es liegt nicht am Datenschutz! Es liegt an den „besorgten Bürgern“, die Angst haben, weil man deren Hausfassade sieht. Und auf die Bearbeitung der zu erwartenden Einsprüche hat Apple nach Googles diesbezüglichen Erfahrungen halt keinen Bock.

  • Und wieso jetzt?
    Wenns um Datenschutz geht dürften sie die Aufnahmen doch garnicht erst machen oder nicht?

    Und wenn sie die Daten erheben dürfen, dürfen sie die doch auch zur verfügung stellen.
    Oder wollen sie das garnicht?

  • Ok, solange wir dann auch die anderen Länder nicht zu Gesicht bekommen, sollen sie es hier ruhig unterbinden. Ganz oder gar nicht.
    Selber wegen Datenschutz jammern aber schön die Urlaubsorte im Vorfeld anschauen wollen und sich womöglich beschweren, dass das nicht geht.

  • Tja, noch ein wenig Rückständigkeit kann ja nicht schaden. Ob dann auch ISDN wieder Standard wird?

  • Keine Bilder vom Neuland, war klar. Herr Kranig ist die perfekte Personifizierung der deutschen Bürokratie , kleinkariert und allem gegenüber skeptisch eingestellt. Wenn er doch wenigstens aufs Blatt beim schreiben schauen würde XD

    • Ja, das Abendland geht unter! Wir machen nicht mit, was ALLE machen, wie schlimm! In China wird doch auch immer und überall gefilmt und werden sogar Gesichter gescannt! Das will ich auch! Dann laufen wenigstens keine Leute mehr bei Rot über die Straße, bzw. Kriegen wir in China sofort Strafmandat nach Hause. Und die Liebe Industrie wüsste auch was ich mir in den Schaufenstern so ansehe und überhaupt, eigentlich könnten doch auch überall in den Wohnungen Kameras installiert werden, WIR haben doch nichts zu verbergen!

    • Und wieder einer, der es nicht begriffen hat! Manchmal frage ich mich, ob überhaupt noch jemand LESEN kann in diesem Land…

  • Ich sage nur abwarten und Tee trinken.

    Die Funktion ist wesentlich besser als street View, habe das schon getestet.

    Vielleicht ist das auch fur die AR Brille gedacht, die bald kommt.

    • Die Qualität finde ich auch extrem gut. Bei einem Haus konnte man durch den Vorgarten und die offene Haustür sogar Bilder an der Wand erkennen. Die Steuerung gefällt mir auch.
      Ob das jetzt so optimal für die AR-Brille ist, bezweifle ich. Obwohl ich mich da auch schon drauf freue.

  • Also kann die ganze Welt außer natürlich Deutschland, alles sehen was, wo, wie es alles gibt? Toll.

  • Scheinbar lesen manche den text nicht richtig. Nach aktuellem Stand sagt Apple (und nicht die Datenschutzbehörde, die leitet das nur weiter), das es LookArond in Deutschland vorerst nicht geben wird. Apple macht also Deutschland in diesem Fall zum „Digitalen Dritte-Welt Land“. Warum das so ist, weiß sicherlich nur Apple. Gut möglich das es aber im Vorfeld schon genug Diskussionen mit irgendwelchen Datenschutzbehören gab (z.B. Verpixelung, …), bevor man es überhaupt offiziell beantragt hat. Oder Apple hat im Moment gar keinen Bock auf die Diskussionen. Oder man will sich das Material erstmal ansehen und dann weitere Schritte angehen.
    Zumindest nach aktuellem Stand liegt es nun an Apple und nicht an irgendwelchen deutschen Eigenarten.

    • Es liegt an der deutschen Eigenart der „german Angst“, und darauf hat Apple in diesem Fall keinen Bock, nachdem was Google erlebt hat mit der Verpixelei.

  • Wo steht eigentlich, dass das Apple verboten wurde? Das hört sich eher so an, als ginge das erst mal von Apple aus. Ist ja nicht neu, dass nicht jedes Maps-Feature hier ankommt.
    „Typisch deutsch“ ist hier am meisten das Gemecker.

  • Meine Vermutung ist, dass Apple sich den Ärger um die Verpixelung einzelner Häuser wie das ja bei Street View der Fall ist, ersparen möchte.

    • meine Vermutung ist, dass die jeweiligen Personen die das entscheiden null Ahnung von dem haben was sie entscheiden… diese ominöse Internet wird sich sowieso nicht durchsetzen… Deutschland wird – vor allem was die Digitalisierung angeht – nach unten durchgereicht.

      • Und der nächste, der es nicht begreift, selbst wenn es der Vorredner schon richtig hingeschrieben hat.

  • ein hoch auf deutschland, anstatt sie mal etwas vernünftiges machen, bauen sie mal wieder müll mit ihrem blöden datenschutz. privat ist trotzdem nichts mehr heut zu tage, alles findet man im internet.

  • Wie gesagt – typisch deutsch ! Diese „Beamten“ wollen den Fortschritt aufhalten, am Besten wir schalten das Internet ab !!

    • Es sind nicht die Beamten, sondern die Bewohner, die das verhindern und seinerzeit Google dazu gebracht haben, dass Projekt Street View in DE nicht weiter zu verfolgen, sprich auszubauen bzw. zu aktualisieren.

  • Ich schäme mich einfach nur noch, in diesem Land zu leben. Selbst das kleinste und abgelegenste Dorf in Albanien ist mit Streetview versorgt, und hier ist man im Jahr 2019 (10 Jahre seit Einführung!!!) immer noch ein weißer Fleck auf der Karte, weil die Leute es einfach nicht raffen. Unglaublich, Deutschland digitale Wüste.

  • Danke, deutscher Michel. Verpixeln wollen aber jeden Mist in Facebook und Instagramm posten.

  • Und da fragt sich einer warum Deutschland in Sachen digital ganz hinten im Bus sitzt.

  • @iFun: Wäre toll, wenn man Kommentare mit einer einfachen Funktion taggen könnte (z.B: hilfreich oder nicht hilfreich). Die Sortierung der Kommentare würde sich dann an den Tags orientieren. Bei über 50% der Kommentare wurde offensichtlich der Sachverhalt komplett missverstanden (also nicht hilfreich). Konkret: Apple macht ein Kartenupdate, nimmt zusätzliche Daten auf, entscheidet die Daten nicht zu veröffentlichen, deutscher Datenschützer bringt Licht in die Sache und bestätigt das noch einmal, die Community regt sich über den Datenschützer auf.

  • Wozu fahren die dann überhaupt durch Deutschland…?

    • Das wäre auch meine Frage: wieso ist es dann Apple überhaupt gestatet hier zu fahren und zu filmen? Nur ein Verbot hiervon würde in der Logik der Datenschützer Sinn ergeben.

      Es ist doch völlig lebensfremd, dass Apple offensichtlich hier aufzeichnen und Daten sammeln darf, die dann in anderen Ländern zu sehen sind aber nicht hierzulande. Absurd!

    • Hast Dir mal die Leute angeguckt die das in Deutschland verbieten, verboten haben und verboten haben wollen? Die sind jetzt nicht wirklich mehr lange im Amt. Wenn die Jungen 60 Jährigen nachrücken und dann in 10 Jahren die heute 50 Jährigen nachrücken dann wird sich auch langsam die Ablehnung aussterben. Dann ist man auf Knopfdruck sofort im Markt.

  • Also werden die Daten erhoben und ausserhalb Deutschlands zu sehen sein, nur in Deutschland nicht? Ist das so? Das kann ich nur schwer glauben. Dann dürften doch gar keine Daten überhaupt erst erhoben werden, oder?

  • Warum vorher schon die bösen Geister heraufbeschwören. Erstmal alles verneinen und in Ruhe filmen. Wenn es soweit ist und es online geht, dann kann man sich ja mit dem rechtlichen beschäftigen. So würd ich das an Apples stelle machen.

  • Gibt es auch eine offizielle Erklärung, warum solche Bilder datenschutzrechtlich so problematisch sind?

    Datenschutz ist gut und wichtig. Es sollte aber verhältnismäßig bleiben. Ich meine, man könnte ja beim Spurwechsel mit dem Auto grundsätzlich auch einfach nicht mehr blinken. Geht ja keinen was an, wo ich hinmöchte.

    • Wahrscheinlich weil die Bilder nicht aus der normalen Augenhöhe aufgenommen wurden, woran keiner was haben kann, da jeder der in einer Straße rum rennt diesen Blickwinkel hat. Da die Bilder aber aus über 2,50 m Höhe aufgenommen werden, wird schön über jeden Zaun darübergeschaut, da der Zaun Max. 2,00 m hoch sein darf. Somit Privatsphere verletzt.

  • Naja …. „in Deutschland zu veröffentlichen“ – werden sie ja auch nicht, die Daten werden ja „in den USA veröffentlich“.

  • Zurück in die Steinzeit, die Grünen wird’s freuen. Keine Autos, keine Industrie. Energie gibt es nur wenn die Sonne scheint, der Wind weht und das Wasser fließt.

  • Aschermittwoch für Einbrecher & Co. . JUBELLL !!!!!

  • Deutscher Datenschutz folgt dem „ Igel auf der Straße‘“ Prinzip.
    Der Igel,hat in der Natur gelernt, am sichersten ist man wenn man sich bei Angst, einigelt und zusammenrollt, und dank Stacheln unangreifbar wird.
    Leider ist dass auf Landstraßen viel schlechter als wenn Sie weitergehen würden.
    Bei Google Streetview hätten die Datenschützer empfohlen, man soll doch seine Adressdaten an Google senden, damit Sie in Streetview das Gebäude verpixeln.
    Das Fazit:
    Die ängstlichen haben genau das getan, und damit Google sogar die Bewohnerdaten zu ihren Bildern geliefert.
    Bei jedem Umzug, kann man die neuen Daten nachsenden, und das Unternehmen darf die Adressen auch nie löschen? Warum. Der Datenschutz verpflichtet Sie auch in den neueren Versionen die Gebäude zu verpixeln.
    Ergebnis ist kontraproduktiv. Die Angst führt zum Gegenteil.
    Übrigens, wenn in Ihrer Straße ein einzelnes Haus verpixelt ist, wer wohnt dann dort? Wir wissen es nicht, aber es wird vermutet es sind die ganz reichen, die ganz armen, oder die Datenschützer oder Lehrer.
    Fazit:
    Wer nicht auffallen will, durch Abwesenheit oder Anonymität fällt erst richtig auf.
    Langfristiges Ergebnis:
    Übrig bleiben die Firmen, die aus Ländern kommen die sich um Datenschutz weniger kümmern.
    Im übrigen gibt es diese Bilder von den Häusern für Firmen schon lange. Fragen Sie Ihren Immobilienmakler bei ihrer Bank.
    Der Datenschutz sorgt in Deutschland leider auch dafür, dass jeder der bezahlt die Bilder sehen, kann. Nur der einfache Bürger wird „geschützt“.

    • Schwachsinn! Wenn eine Immobilie zum Kauf angeboten wird, dann gibt der Eigentümer explizit sein Einverständnis dafür, dass die Bilder Interessenten zu diesem Zweck zugänglich gemacht werden können. Das hat mit Datenschutz in diesem Sinne überhaupt nichts zu tun, wie im übrigen das gesamte Thema, bei dem es um das Recht der informationellen Selbstbestimmung geht, dass in Deutschland durch dessen Bürger (!) halt zu seltsamen Ausprägungen führt.
      Nur richtig, dass hier den Deutschen einmal aufgezeigt wird (und durch die Nicht-Aktualisierung von Street View auch seitens Google), was einem mit solcher übertriebenen Paranoia alles entgeht.

  • Die folgende (vermutlich nicht sehr bekannte) Geschichte zum Thema „böser Datenschutz“ ist mir wieder eingefallen:

    „Amsterdam gilt seit jeher als Musterbeispiel gelungener Stadtplanung. Bereits 1851 begann die Stadt, systematisch Daten der Bevölkerung zu erheben, um optimal ihre Ressourcen zu verteilen. Fürs „Bevolkingsregister“ gaben die Einwohner bereitwillig Beziehungsstatus, Beruf und Religionszugehörigkeit an. 1936 stieg man sogar auf die Datenerfassung mit einem hochmodernen Lochkartensystem um. 1939 aktualisierte eine Volkszählung das Stadtregister nochmals.

    Im Mai 1940 rissen die einmarschierten deutschen Besatzer das Register an sich und ermittelten anhand dieses Datenschatzes in wenigen Tagen fast alle jüdischen Einwohner. Ein Großteil der rund 100 000 Amsterdamer Juden wurde ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Von einem Tag auf den anderen entschied ein Marker im Big-Data-Pool über Leben und Tod. Zuvor hatte 90 Jahre lang niemand etwas zu verbergen gehabt – schließlich diente die Erfassung ja dem Wohl aller.“

    Vielleicht vor dem antworten, einmal kurz drüber nachdenken. Mit schicken Aufnahme, wird der Big-Data-Pool wohl noch ein wenig interessanter.

  • Apple erstellt kein Bewegungsprofil und teilt selbst einzelne Routen-Anfragen in mehrere Häppchen auf.

    Grundsatz: So wenig (personenspezifische) Daten wie möglich.

    Das finde ich gut und komme inzwischen mit Spurassistenten und Co. auch ganz gut ohne extra Navi-App aus (nachdem Navigon nicht mehr fortgeführt werden soll). Mir fehlt nur noch die eingebaute Radarwarnung.

  • Theorie: Apple lässt die Deutschen danach betteln anstatt sich umgekehrt den Sh*tstorm anzuhören, wie ihn Google erfahren hat… Erst wenn der Druck groß und Gegenwind gering ist werden sie so „gnädig“ sein es zu releasen.

  • Diese Google Maps ist auch echt schlimm?! Wer brauch nur sowas?

    Warum sind auf alten Karten eigentlich mein Straßen in der ich wohne vertreten? Da hat mich auch keiner gefragt?!

  • Warum entscheiden die Datenschützer einfach für uns ohne zu fragen was wir wollen :(

  • Also wenn ich Auto fahre, denke ich mir immer das alle Autofahrer viel von Datenschutz des öffentlichen Raumes halten…Zumindestens scheint es mir so zu sein, da alle offensichtlich Ihre Augen zu haben beim Auto / Faradfahren ….. ^^

    • Letzteres ist übrigens die Maßeinheit für elektrische Kapazität, aber kein Fortbewegungsmittel.
      (Nicht bös‘ nehmen. Ich denke jeder weiß, dass das Fahrradfahren gemeint war. But SCNR ;) )

  • Hey ich finde die Maps super von Apple

  • Auf Antenne Bayern berichten Sie jeden Morgen das Apple, Autos durch Bayern fahren lässt. Gibt auch zahlreiche Berichte im Internet.

  • Oh Neu-Schland! Oh Neu-Schland!
    Ist auch besser so wenn’s das in Deutschland nicht gibt. Das hält unser erbärmliches Netz eh nicht aus.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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