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Schwaches Katastrophenwarn-System

Berliner Polizeipräsident: „Wir brauchen KATWARN nicht“

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Es ist noch keinen Monat her, dass wir uns (mal wieder) mit der Katastrophen-Warn-App KATWARN auseinandergesetzt haben. Damals entschuldigte sich die Berliner Feuerwehr für ihren Fehlalarm und erinnerte gleichzeitig an die durchwachsene Karriere, die die initial in Rheinland-Pfalz gestartete App bislang hingelegt hatte.

Katwarn

So versagte das Katastrophenwarnsystem für Smartphone-Nutzer im Rahmen des Münchner Amoklaufes vom 22. Juli weitgehend – ifun.de berichtete – und sah sich anschließend mit massiver medialer Kritik konfrontiert.

Im Rahmen des terroristischen Anschlages auf einen Berliner Weihnachtsmarkt darf nun wieder über den Sinn der KATWARN-App gestritten werden. In der Hauptstadt blieb die kostenlos verfügbare Anwendung gestern Abend stumm und verzichtet auf eine Push-Mitteilung. Inzwischen ist auch klar warum: Die Berliner Polizei hat sich öffentlich gegen den Einsatz der Warn-Anwendung ausgesprochen.

Absage bei der Pressekonferenz zum Anschlag in Berlin

Ausschlaggebend für die Wortmeldung des Polizeipräsidenten war die Frage der RP-Journalistin Eva Quadbeck auf der heute Nachmittag gehaltenen Pressekonferenz zum Anschlag in Berlin, an der auch Generalbundesanwalt Dr. Peter Frank, der Berliner Generalstaatsanwalt Ralf Rother und der BKA-Präsidenten Holger Münch teilnahmen.

Eva Quadbeck:

Berlin hat ja auch so ein KATWARN-System. Ich würde gerne wissen warum dies gestern nicht in Gang gesetzt worden ist, nachdem man ja die Parallelität zu den Nizza-Ereignissen relativ schnell erkannt hat und gesehen hat: „Oh, dass könnte ja tatsächlich ein terroristischer Anschlag sein“.

Berliner Polizeipräsident Klaus Kandt:

Wir brauchen das KATWARN-System ja gar nicht. Wir haben ja unsere eigenen Möglichkeiten, die Öffentlichkeit zu erreichen. Das ist gestern Abend auch sehr weitreichend und gut gelungen. Wir sind in Social Media stark verbreitet – ich habe jetzt die Klick-Zahlen nicht mit, wie stark wir wahrgenommen worden sind – und das reicht uns vollkommen aus. Wir brauchen KATWARN nicht als Polizei Berlin.

„Wir brauchen KATWARN nicht“ (ab 1:02:00)

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KATWARN
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Entwickler: CombiRisk GmbH
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Dienstag, 20. Dez 2016, 18:50 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Es soll auch noch Leute geben die keine Social Media Kanäle nutzen….

    • Ein System das nicht funktioniert und für das ich eine extra App brauche… nein danke!

      Warum nicht einfach eine SMS an alle in einem gewissen Sendegebiet? Oder ein automatischer Anruf.

      • SMS halte ich auch für sehr sinnvoll, warum gibt’s sowas nicht?

      • SMS wäre definitiv am sinnvollsten. Sicher gibt es die social Media Kanäle und ich finde auch, dass die Berliner Polizei da einen guten Job macht. Aber obwohl ich Twitter oft am Tag lese habe ich von dem Anschlag gestern erst 45 Minuten nach der ersten Meldung erfahren und das obwohl ich nur drei Kilometer entfernt im Tempodrom bei einer Veranstaltung saß.

        Das war gestern kein Problem, was aber wenn es eine allgemeine Gefahr gegeben hätte, weil die Terroristen wie in Paris 2015 in der ganzen Stadt verteilt sind? In solchen Fällen muss es einfach möglich sein alle Menschen im entsprechenden Umkreis auch ohne eine App und ohne auf Apples APNS angewiesen zu sein, zu erreichen.

        Und da wäre ein Warnsystem via SMS definitiv am effektivsten und am sichersten was die Zustellung betrifft. Es dürften 99,999% aller Menschen in Berlin in der Lage sein SMS zu empfangen.

      • Aber wenn jemand sein Handy aus hat und am nächsten morgen erst an macht bekommt er dann die SMS und es kann umsonst Panik geben.
        SMS ist raus.

      • Datum und Uhrzeit erwähnen? Problem gelöst.

      • Eine SMS kann man aber mit einem Ablaufdatum versehen, sodass die SMS am nächsten morgen nicht mehr zugestellt wird.

      • Warum ist SMS raus? Kann keine SMS verschickt werden, dass die Gefahren Lage geklärt und somit die Warnung von xx:xx Uhr aufgehoben wurde? Also so pauschal kann man das nicht abtun.

      • Man kann die Uhrzeit der Warnung mit angeben? Man kann eine Entwarnung rausgeben. Scheint mir kein wirkliches Problem zu sein

      • Weil alle TV Sender ohnehin schon die maximale Panik verbreiten. Gut wenn es eine überlegte Berichterstattung gibt, die nicht bei jedem Scheiss Alle alarmiert.

        Wenn die Sonne auf die Erde stürzt werden wir das schon merken, denn auch ein Katwarn oder wie auch immer schützt nicht zu dem Zeitpunkt und so lokal wie es notwendig wäre. Nur weil es technisch möglich ist, ist es nicht gleich gut.

        Ein bißchen weniger Katastrophengeilheit und Superbetroffenheit wäre für alle angebracht.

      • SMS in Katastrophengebieten ist immer schwierig. Schon mal bei nem Helene Fischer Konzert gewesen? ^^

      • Aber hast du nicht vielleicht erst 45min später was von dem Anschlag gehört, weil Jan und Olli uns aufgefordert haben unsere Handys mal in der Tasche zu lassen? Egal ob Push Nachricht von News Apps oder eine SMS, wenn man sich strikt an den Rat gehalten hätte, hätte man erst um ca 22:00 in der Pause was davon mitbekommen. Ich hatte die erste Push schon um ca. 20:35 von ntv bekommen. Also noch vor Beginn der Veranstaltung. War in dem Fall denke ich einfach dummes Timing. Bin aber trotzdem für so ein System wie KATWARN. Denn für die Nachricht muss ich nicht aktiv werden, bei Twitter schon. Da muss ich erst mal die App öffnen und den Tweet sehen.

    • Weil wir in Deutschland leben und die sich halt, wie immer bei solchen Themen, nicht auskennen. Es gäbe so schöne Mittel um Menschen richtig zu warnen. Einfach mal in Google nach Flash SMS suchen. Oder optimaler Weise gleich die in iOS integrierten Emergency Alerts und AMBER Alerts. Keine App erforderlich, kein Social Media erforderlich, keine Einrichtung erforderlich! Ich finde es unfassbar bei so einem Terroranschlag zu sagen: „Wir sind in Social Media stark verbreitet – ich habe jetzt die Klick-Zahlen nicht mit, wie stark wir wahrgenommen worden sind – und das reicht uns vollkommen aus“. Man kann bei solchen Vorfällen nicht genug wahrgenommen werden!

      • Natürlich sind die Emergency und AMBER Alberts auch in allen anderen gängigen Mobilen Betriebssystemen integriert.

      • Vollkommen richtig! In den USA funktioniert das wunderbar!

      • Und der der es auslöst (egal was) muss sich erstmal ein Bild der Lage machen, dass es zum Zeitpunkt, wo alle gerne gewarnt würden wollen, noch gar nicht gibt.
        Wie also soll ein staatliches Organ eine Warnmeldung herausgeben, dass er noch nicht Einschätzen kann und vielleicht hinterher dafür in die Pflicht genommen wird?

        Unsere Regierung kann nichts dafür, dass es Idioten gibt und wird uns nicht vor allen Risiken des Lebens beschützen können. Leb damit.

      • Sehe ich genau so. In NYC/Japan wir vor Stürmen gewarnt und bei uns ist man zu doof ein vorhandenes System zu nutzen. In Ballungsgebieten nützt SocialMedia rein gar nichts. In Köln (Weihnachtsmarkt/Silvester) bricht 3G/4G komplett weg, weil sich zu viele Menschen in einer Funkzelle befinden. Telefonieren ist dann nicht möglich und Internet nicht/kaum verfügbar. PushAlert könnte da sinnvoll sein.

      • Nein nein die Deutschen müssen was eigenes Entwickeln und dann nicht richtig oder überhaupt nicht benutzen…

    • Und das sind dann genau diejenigen, die sich Katwarn installieren?

    • @kimsp: Irgendjemand ist immer in der Nähe, der Social Media Kanäle nutzt. Das spricht sich im Ernstfall ganz schnell rum.

  • Twitter reicht vollkommen. Waste of money.

    • Waste of money? Die App ist kostenlos..

    • twitter? muhahahaha.

      SMS ist hier das einzige richtige.
      Lokal adressierbar.
      keine app nötig.
      kein account nötig.
      ablaufzeit einstellbar.

    • Nach wie vor sind 30% aller Handys keine Smartphones, vor allem in der älteren Generation.
      Von daher ist tatsächlich SMS das einzige, was zumindest Handy-Besitzer (es gibt auch Leute ganz ohne) zuverlässig erreicht.
      Das Ganze muss von Radio und lokalem Fernsehen flankiert werden. Ggf. Sirenen, um die Leute aufmerksam zu machen, diese Kanäle einzuschalten.
      Erst danach kann ich zusätzlich soziale Medien oder spezielle Apps bedienen.

  • Wie jetzt? Ich will jetzt nicht über die Unzulänglichkeiten von KATWARN diskutieren, jedoch ist die Einstellung von dem Herrn Polizeipräsidenten Kandt völlig deplatziert. Es ist ein weiteres Medium von Verbreitung von wichtigen Informationen. Ich finde es sollte jede Möglichkeit genutzt werden um solche wichtigen Nachrichten zu verbreiten. Wenn im Vorfeld entschieden wird, dass einiges Prioritäter sei als das andere, dann sollte man sich wirklich Gedanken machen über die Kompetenz der Personen. Jeder hat individuelle Informationskanäle und diese sollten auch bedient werden.

    • So wie Briefe, Leuchtpistolen und Rauchzeichen…

    • Wäre ich in Berlin gewesen, hätte ich eine Info über Katwarn gut gefunden. Zwar nutze ich auch Twitter aber nicht permanent. Über Twitter kann man sich sicherlich in Berlin gut über Infos der Polizei informieren, aber man muss ja erstmal wissen, dass es aktuell Infos gibt und Twitter hat nun einmal nicht Push Möglichkeiten

      • Darüberhinaus: Soll ich denn jeder lokalen Polizei folgen, um mich ausreichend informiert zu fühlen?!
        Davon mal abgesehen: meine alten Leute nutzen als fast 80-jährige weder Twitter noch Facebook. Dennoch haben sie ein Recht darauf, hinreichend informiert zu sein.

      • @Piet: Und wie viele deiner „alten Leute“ verwenden zwar weder Twitter noch Facebook, aber dafür KATWARN?

    • Ja gut aber dann sollte MySpace auch unterstützt werden. Irgendwo müssen Grenzen gerichtet werden. Ich würde auf die Klassische SMS setzen. Durch die Einbuchung in die Sendemasten weis der Telefonanbieter eh wo man steckt. Dies würde ich vollkommen legitim empfinden das dies dafür genutzt wird. Die Warnungen könnten Regional gesendet werden. Ausschließlich!!! Für wichtige Ereignisse. Wie Großbrand, Unwetterkatastrophen oder Polizeieinsätze. SMS kann jeder empfangen und nicht nur Leute mit einem Smartphone. Zu viele verschiedene Dienste bringen keinem. Erstmals würde dies die Kosten extrem steigern und die Fehlerrate, die dieses System unseriös wirken lässt.

  • Steht jetzt schon fest, dass es sich um einen terrroristischen Anschlag handelt?

    Auch wenn es hier vorrangig um Technik geht, sollte nicht leichtfertig Tatsachen geschaffen werden.

    • Ne, der hat sicher Gas und Bremse verwechselt und das das ist dem Fahrer dummerweise erst aufgefallen, nachdem der mehrere Zermatschte Menschen unter dem Auflieger hatte! Wie ignorant und verblendet muss man eigentlich sein, um sowas zu schreiben und sich das noch irgendwie schönzureden?Selbstverständlich war das ein Anschlag!

      • Du kennst schon den Unterschied zwischen terroristischem Anschlag und einem Massenmord?
        Der Pilot der German Wings Maschine hat 150 Menschen in den Tod gerissen, war aber kein Terrorist.
        Ein terroristischer Anschlag hat immer etwas mit einem politischen Motiv zu tun.
        Schwachköpfe und Mörder sind beide, aber der Staat kann und muss darauf unterschiedlich reagieren.
        Das nur mal zur Klarstellung.

      • PS: Das ist und bleibt aber trotzdem ein Anschlag auf uns alle.
        Schrecklich und traurig!

      • PS: Das ist und bleibt ein Anschlag auf uns alle.
        Schrecklich und traurig!

      • Und IS hat sich bekannt

      • @CTH: Das sagt gar nichts. IS bekennt sich zu allem, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Selbst zu Anschlägen, die von anderen „Gruppierungen“ verübt wurden, siehe Türkei.

  • kann ich auch nicht nachvollziehen.

    Ich selber bin nicht aktiv in Twitter und FB.
    Auf FB bekomme ich gar nichts mit.

    Ich hab mich erst letztens mit dem Sohn (14) eines Bekannten unterhalten.
    Unsere Klasse hat sich gegen FB entschlossen.
    Wir nutzen nur WhatsApp/ imessage/ SMS was Social Media angeht.

    Leider geht aus dem Artikel nicht hervor was den Berlin jetzt getan hat:
    • Sirene ?
    • alle Facebook Anhänger angeschrieben ?
    • etc.

    Sirene mag ja effektiv sein, aber wer kann schon die unterschiedlichen Töne unterscheiden?

  • für mich hört sich das an, wie eine geschickte Entschuldigung für vergessen

  • Finde ich nicht gut und ein bisschen arrogant. Vor allem Touristen werde so im Falle eines Vorfalls nicht adäquat informiert. Um über Social Media informiert zu werden muss man dem Informierendem doch folgen, oder nicht? Wer abonniert schon vor jedem Urlaub / Ausflug die Social-Media-Kanäle der ansässigen Behörden?

    Selbst KATWARN oder NINA bieten hier keinen zuverlässigen Schutz.

    Ich persönliche denke, dass eine Informierung der Bevölkerung am besten über das Mobilfunknetz bzw. mit Durchsagen über ein Sirenennetz realisiert werden (hier in Dresden gibt es beispielsweise eines (wird u.a. zu Warnungen bei Bombenfunden genutzt).

  • Finde ich schade solche Aussagen.
    Ich bin weder bei Facebook, noch Twitter oder sonst einem Social Media Dienst.

    Auf die geistige Verfassung von Herrn Kandt möchte ich jetzt nicht eingehen, aber wie kann man äußern „Das brauchen wir als Berliner Polizei nicht“, wenn es um den Schutz der Zivilisten geht?

    Ich habe die App KatWarn und NINA installiert gerade um bei solchen Szenarien wie den gestrigen informiert zu werden.

    Tut mir leid Herr Kandt, das wirft ein ganz schlechtes Licht auf Sie…

  • Kandt weiß mal wieder nicht von was er redet! Das ist aber typisch für ihn. Es gibt noch Menschen, die Twitter und FB nicht nutzen!

    • Und die werden indirekt via Twitter oder direkt von den Medien informiert. Viele TV und Radiosender beziehen sich auf Tweets.

    • Ja, da gab es früher mal Presse- und Korrdinationsstellen, aber Twitter kann das mit 140 Zeichen besser. Nicht.

    • Und es gibt auch Menschen ohne Smartphone oder die App…
      Daher bitte ich die Polizei mich bei jedem Vorfall persönlich zu unterrichten und zu warnen…

      Her Gott nochmal, jeder will sparen, aber wie soll das gehen wenn bei jeder Sache Ausnahmen gemacht werden!? Dieses System kostet auch einfach Geld (für die Berliner Polizei) – das sollte lieber anders investiert werden, mMn.

  • Es ist aus meiner Sicht ein genereller Fehler, sich ausschließlich auf Spaß Systeme wie sozialen und sind zu verlassen. Dafür sollte es unabhängige Netzwerke geben, die vor allem auch im landesinneren betrieben werden. Facebook nutze ich auch nicht, Twitter wäre hierfür außer als Nachrichten Impulsgeber absolut ungeeignet. Wir müssen endlich mal aufhören zu denken, dass diese globalen Netzwerk alles im Leben ersetzen können. Es gab viele 1000 Jahre vor Facebook, genau so wird es auch noch viele Millionen Jahre nach Facebook geben. Was momentan aktuell ist, kann in fünf Jahren schon wieder nicht mehr aktuell sein. Vor zehn Jahren hätte man auch nicht gedacht, dass heute überhaupt so viele Leute Smartphones nutzen. Dass man generell daran denkt, den analogen Rundfunk abzuschalten, ist schon eine Strafe für das Volk genug. Es uns die soziale Netzwerke gebracht haben ist, in der Welt abgehängt zu sein und ganz weit hinten dazustehen. Das war einmal anders, also gute Produkte wie logic noch in Hamburg entwickelt wurden und so weiter.

  • Die Katastrophen-App NINA hat gestern aber auch keine Warnmeldung geschickt!!

  • Wieso gibt es hier eigentlich nicht diese Warnmeldungen wie in Amerika (Amber?) die automatisch aufs Handy gesendet werden?

    • Weil Telekom, Vodafone und O2 gesagt haben, dass man das in Deutschland nicht brauche… und da die die Infrastruktur stellen müssten, gibt es das nicht.

      Ich fände es auch sehr sinnvoll. Wenn aber selbst die Polizei nur Social Media nutzen will (eine sehr kurzsichtige Entscheidung), habe ich so meine Zweifel, dass Telekom und co. von der Regierung in näherer Zukunft dazu gedrängt werden.

    • Über Cell Broadcast-Systeme wie Amber haben wir schon viel geredet bei ifun. Wie SMS wäre das ein System welches wirklich eine große Masse erreicht. Leider wird es hierzulande nicht eingesetzt.

  • Interessant zu wissen wäre welche Social Media der Herr Polizeipräsident nutzt? Meine Eltern (> 70) nutzen KEINE Social Media wie Twitter, dafür aber KATWARN.
    Frei nach Hrn. Wowereit „Arm ist sexy und uninformiert.“
    Wahrscheinlich fällt KATWARN dem Sparzwang zum Opfer.

  • ich will diesen Typen da auf der Pressekonferez nicht in Schutz nehmen aber KATWARN ist der absolut letzte Rotz sowas braut die Welt nicht.

  • Ich bin nicht aus Berlin, habe die Stadt aber gelegentlich besucht. Soll ich mich jetzt vor jedem Besuch in jeder Stadt informieren, welches Medium sie zur schnellen Weitergabe von Warnungen im Katastrophenfall präferiert? Wir brauchen ein zuverlässiges bundesweit funktionierendes Meldesystem, egal wie es heißt. KATWARN wäre ein Ansatz gewesen, aber mit der Ignoranz solcher Leute kommen wir zurück in die Stadtstaaterei und jeder kocht sein eigenes Süppchen.

  • Ich habe absolut kein Verständnis für solch eine Ignoranz, das ist ein System mit Anlaufschwierigkeiten, aber es funktioniert, s. Fehlalarm. Und dann erzählt mir der oberste Polizist etwas von Klickzahlen. Hab ich was verpasst? ICH hätte weder über Twitter noch über Facebook irgendetwas mitbekommen. Über KATWARN wäre ich gewarnt worden.
    Und das brauche ich nicht??? Vielleicht brauche ich eher einen solchen Polizisten nicht…

  • Ein Warnsystem welches als App daherkommt und von den Nutzern installiert werden muss, ist absolut unbrauchbar.
    Hier müssen die Behörden mit den Netzbetreibern zusammenarbeiten. Nur die können durch SMS etc. gewährleisten, dass die Nutzer in bestimmten Zellen auch informiert werden.

    Katwarn ist herausgeschmissenes Geld (Entwicklung) und als Ganzes völlig unbrauchbar.

  • Katwarn hat schon oft gezeigt, dass es nichts taugt. Ist ja auch logisch, kommt es doch aus RLP.

    Beim letzten großen Test von Katwarn, hat es auch nichts gemacht. Einfach versagt. Tolle App.

    Ich wäre auch für SMS im Bereich von Sendemasten.

  • Also ich wurde quasi sofort per Pushmitteilung einer Nachrichten App benachrichtigt. Also braucht man nicht unbedingt Social Media nutzen oder diverse Warn-Apps.

  • Ganz genau. Das Geld für die Entwicklung hätte man sich Sparen können.

  • Stefan B. aus H

    Ich finde es etwas arrogant, vorhandene Systeme nicht zu benutzen. Das beziehe ich sowohl auf Katwarn als auch auf SMS.
    Auch ich nutze weder Twitter noch Facebook und selbst wenn, werde ich nicht zum Follower jeder Sicherheitsbehörde in deren Bereich ich mich befinde.
    In Berlin ist der Täter geflohen, mutmaßlich bewaffnet. Es wäre schon sehr sinnvoll zu wissen, wann es Zeit ist, die offene Straße oder Plätze zu meiden.

  • würde man besser die in iOS integrierte notfall-funktion nutzen, welche dann ohne zusatz-app eine nachricht einblendet, so wie in den usa bei hurricans etc. ..

  • SMS können alle Mobiltelefone ohne zusätzliche Software. Also sollte das von den Sicherheitsbehörzen benutzt werden.

  • Cell-Broadcasting. Machen die Amerikaner auch so. Vorteile: Es funktioniert mit jedem Mobiltelefon das auch SMS empfangen kann. Man muss keine App installieren um gewarnt zu werden. So werden auch Urlauber und Durchreisende gewarnt. Und da man die Standorte der Sendemasten kennt, kann man auch relativ eng eingrenzen, wer gewarnt werden soll. Aber naja, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.

  • Ich finde KATWARN eigentlich besser als Nina. Wieso wird es so verteufelt.

  • Ich fand während meiner Zeit in den USA die WEAs (Wireless Emergency Alerts) zwar manchmal Recht penetrant, allerdings scheint das doch ein guter Weg zu sein, um weit mehr Leute zu erreichen, als über eine schlecht umgesetzte App. Aber nein, wir müssen ja lieber unser eigenes Süppchen kochen.

  • Eine SMS wie in USA wäre hierfür genau richtig, doch leider vom Staat und den Mobilfunkdienste nicht gewünscht. Aktuell habe ich N-TV, Katwarn und Nina. Aber alle sind nicht zu gebrauchen. Entweder funktionieren sie gar nicht, zu spät oder senden Blödsinn. 2 mal war ich von eine Fliegerbomben Entschärfung betroffen. Info gab es keine! Über kurz oder lang nutzt die so bestimmt keiner mehr.

  • Ich steuere mal gegen die Breite Meinung und sage: Jeine Katastrophenwarnung auszulösen, war gut. Eine ausgelöste Meldung hätte den Terror mir genährt und mehr Verunsiherung gestreut. Abgesehen davon war es eben nur ein einmaliges Ereignis, keine Abfolge wie bspw in München oder Paris. Was hätte die lokalisierte Warnung denn gebracht? „Achtung, da steht ein 40-Tonner“?

  • Viel bla bla. Es gibt/gab dafür extra Cell Broadcast.
    Könnte so einfach sein…

  • Leider ist Katwarn völlig für die Tonne. Ich habe selten so etwas dilettantisch programmiertes gesehen… Das fängt schon bei der Ortsauswahl an, die entweder fleißig Orte aus den USA vorschlägt oder den richtigen erst nach Stunden … Haben wir das mit Steuergeldern bezahlt?

  • Das Internet ist für uns halt doch neu Neuland. Wer eine ausbleibende Push-Nachricht einer dedizierten Katastrophen-App damit rechtfertigt, dass man ja in Social Media vertreten wäre, beweist ganz klar, dass er von den Systemen keine Ahnung hat – aber das ist bei deutschen Behörden ja nichts neues.

  • Als Berliner kann ich nur sagen, dass Klaus Kandt ehr ein Bestandteil des Problems und nicht der Lösung ist.

  • Ich war mal als Student in der Richtung Katastrophenwarnung und Warnkanäle an Forschung beteiligt. Und auch da kam unter den Studenten regelmäßig die Frage warum nicht einfach SMS an alle. Ich erinnere mich nicht mehr an Details aber soviel ich weiß ist das in Deutschland und/oder Europa ein rechtliches Problem. Die Nutzer müssen auch den Empfang von Warn-Nachrichten vorher zustimmen.

  • Bernd Frielingsdorf

    Ich halte diese Haltung der Polizei für arrogant

  • NINA ist die offizielle App vom BBK und somit ein wenig „offizieller“ als Katwarn. Grundsätzlich sollte eine solche Warnung selbstverständlich auch ohne App möglich sein. Und mit Sicherheit ist man da auch irgendwo schon am verhandeln… vielleicht tut sich ja jetzt was. Aber bis es soweit ist sollten sich die Landesinnenminister auf ein System einigen.

    http://www.bbk.bund.de/DE/Aufg....._node.html

    Betrachtet man die Grafik, so lässt diese vermuten, dass man schon noch vor hat, Cell Broadcasting hier zu integrieren.

  • Aber ich nehme lieber ein paar Fehlalarme in Kauf, von Systeme wie KATWARN als gar keine. Es muss eben dann eines aus Steuergeldern finanziertes System für alle Netzbetreiber her. Eine App für alle Systeme egal ob iOS oder Android und wie die so alle heißen.

    • Nein! Wenn überhaupt etwas, wo niemand vorher aktiv sein muss!
      Nicht jeder kennt diese App, hat sie installiert und/oder richtig eingestellt, mal ganz abgesehen von den Leuten, die gar kein Smartphone haben…

  • Einfach n-tv, n24 und in Berlin z.B. RBB App installieren. Damit hat man alle „Breaking News“ sofort als Push-Notification.

  • … noch einer der keine Ahnung von technischen Möglichkeiten hat, aber gleichzeitig den eigenen Informationsmisstand des Gewaltmonopols Polizei total überschätzt.
    Der sollte mal über den Tellerrand schauen… wie bereits genannt… USA … Amber alarm etc.
    armes niedliches Deutsches Heimatmuseum… bestimmt führen wir bald wieder das Wählscheiben Telefon ein, dies ist deutlich entspannter und fördert die Motorik.

  • KATWARN ist so Sinnlos wie teuer. Wieso muss DE immer eigene Systeme entwickeln, die dann per Design schon nicht zuverlässig sind?

  • der Polizeipräsident von Berlin ist arrogant, es geht nicht um Klickraten bei Terroralarmen, was für ein Quatsch, er soll sich mal schlau machen, welche Systeme es gibt und dann ein professionelle Lösung umsetzen, ein Blick nach USA hilft da, aber nicht nur bei Warnsystemen sondern auch bei der Terrorbekämpfung, da werden nämlich alle Straßen gesperrt und alles gefilzt, um den Mörder zu finden, in Berlin hat man das verpennt, weil man dachte, man hat ihn, aber das Denken war hier halt falsch, wenn es jetzt ein weiteren Anschlag mit Toten mit demselben Mörder gibt, dann hat der Polizeipräsident hier auch seinen Anteil dran, denn bisher war das schlechte Arbeit

  • Werner Pferdefuß

    Das ist eben das Problem – Unsere Verwaltung setzt auf Social Media Kanäle – Microsoft Software etc..
    Jedes Dezernat macht seine eigene IT und man sieht was dabei heraus kommt.

    In Frankfurt gibt es das auch nicht mehr. Dort war die Feuerwehr „zu blöd“ die richtige Postleitzahl bei einen Gefahrguttransport Unfall einzutippen und warnte alle Personen im falschen Stadtgebiet. Danach wurde das „kostenlose System“ für die Stadt Frankfurt abgeschaltet. Auf eine Anfrage der SPD teilte die Feuerwehr mit, man habe ja Radios und Fahrzeuge mit Lautsprechern, die dann durch das Stadtgebiet fahren würde. Ausserdem gebe es in diesem Stadtteil auch eine private Sirene eines Chemieunternehmens. Räumte aber kleinlaut ein, selber alle bereits für Frankfurt abgebaut zu haben.
    Der Kommentar der Feuerwehr: Es sei nicht sicher gestellt, das jeder Bürger ein Mobiltelefon habe, daher könne man das System nicht einsetzen. ( man verstehe die Logik dabei. Aber der Lautsprecherwagen erreicht bestimmt alle Bürger )

    Ich wette der Leiter der Feuerwehr hat kein Smartphone und wüsste auch nicht wie man das benutzt.

    Im Urlaub in Florida gewesen. Plötzlich eine Message auf dem I-Phone: “ Bleiben Sie in einem festen Gebäude oder suchen Sie einen sicheren Ort auf. In ihrem Bereich gibt es einen Tornado. Schalten Sie das Radio oder TV ein. Wir informieren, wenn die Gefahr vorbei ist informieren wir per Nachricht.

    Das fand ich Super. Auf meine deutsches I-Phone mit deutscher Sim-Karte !

    Ich finde KAT Warn eine gute Lösung und bedauere es nicht für meine Stadt Frankfurt zu haben. Alle anderen kann ich auch nur bedauern. Wir sind nicht technologisch vorne, sondern nur in der Mitte weltweit einzuordnen.

    Bleibt uns nur übrig zu hoffen, das nichts schlimmes passiert. Ich werde die Köpfe der Entscheider dann aber einfordern.

  • Herr Kandt hat wohl die Gesetzeslage in Deutschland verkannt. Schade, dass solche Menschen in solchen Positionen sitzen dürfen. Manche Menschen sollten mal an „Frührente“ denken.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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