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Made in USA

Apple soll iPhone-Produktionsverlagerung evaluieren

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Bislang fertigt Apple mit dem Mac Pro nur ein Produkt in den USA – iPhone, iPad, MacBook und Co. werden hingegen von asiatischen Fertigern (zumeist auf dem chinesischen Festland) zusammengeschraubt. Dies könnte sich, zumindest langfristig, jedoch durchaus ändern.

Flag

Motiviert von der Trump-Präsidentschaft, dem sich abzeichnenden Handelskrieg mit China und den Drohungen der chinesischen Regierung, bei einer Erhöhung der US-Einfuhrabgaben zurückzuschlagen, soll Apple nun bei seinen Auftragsfertigern vorgesprochen und um die Evaluation der Produktionsverlagerung gebeten haben.

Apple habe, dies berichtet die Nikkei Asian Review, bereits im Juni sowohl bei Foxconn als auch bei Pegatron angefragt, welche Voraussetzungen für die US-Produktion neuer iPhone-Modelle erfüllt werden müssten.

Key Apple assembler Hon Hai Precision Industry, also known as Foxconn Technology Group, has been studying the possibility of moving iPhone production to the U.S., sources told the Nikkei Asian Review. „Apple asked both Foxconn and Pegatron, the two iPhone assemblers, in June to look into making iPhones in the U.S.,“ a source said. „Foxconn complied, while Pegatron declined to formulate such a plan due to cost concerns.“

Abwarten.

Freitag, 18. Nov 2016, 11:13 Uhr — Nicolas
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  • Yeah, 2000€ für ein iPhone mit 32GB Speicher…

    • Erstmal sich informieren…soviel verdienen einfache Arbeiter in den USA nicht.

      • Im Verhältnis zu den chinesen schon. Wenn die Arbeitskosten in der Produktion um den Faktor 10-20 steigen wirkt sich das aus. Apple hätte allerdings trotzdem genug Marge um die Kosten aufzufangen.

      • Die Arbeitskosten für die Herstellung eines iPhones sind mickrig. Man spricht hier immer von 3 bis 5 Dollar pro Einheit.
        Selbst wenn die Kosten sich verzehnfachen würden (was utopisch ist), dann sind das immer noch „nur“ 50$.
        Apple hat in den letzten Jahren ohnehin bei jedem Model mehr fürs iPhone verlangt.
        Das Hipster-Klatschvieh holt sich doch sowieso das nächste Gerät, selbst wenn es nur 16 GB hat und 999€ kostet.

        Ich sage also: rauf mit den Preisen! Innovation, Made in America, kostet halt!
        Nur so kann man die Rendite hoch halten und die Apple-Jünger ordentlich schröpfen.
        Klappt doch auch wunderbar beim MacBook Pro.

    • Das ist leider angesichts der Gerüchte ein „drittes Modell“ mit OLED-Bildschirm gar nicht so unwahrscheinlich. Trotz Produktion in Asien.

      :timcookface:

    • Quatsch, mit ein paar billigen mexikanischen Arbeitskräften kann man das Gerät in den USA wahrscheinlich zu einem ähnlichen Preis herstellen. Zumal bei jeder Generation mehr automatisiert wird. Damit sinken auch wieder die Produktionskosten.

    • Und? Was ist daran schlimm? Vielleicht denkt dann mancher nach bevor er das vierte Handy in die Schublade legt um immer mit dem Neuesten prahlen zu können.

      • Der einzige der hier scheinbar nicht nachdenkt bist du wie man an deinem Kommentar sieht. Also ich verkaufe meine Telefone immer bevor ich mir ein neues kaufe. Was bis jetzt immer sehr gut klappt.

      • @chris: Daumen hoch.

      • @chris: Trotzdem muss man keine Wucher-Preise für Kommunikationsprodukte veranschlagen und sollte realistisch bleiben.
        Apple schlägt eh schon bei jeder Generation 50 bis 100€ drauf – aus meiner Sicht völlig überflüssig.
        Wo kommen wir denn da hin? 800 bis 1000€ sind schon genug für so ein Stück Elektronik.

        Irgendwann ist dann sicherlich auch mal der Punkt erreicht, wo man nur noch die Reichen Leute zum Kauf animieren kann, somit wird das Produkt zwar exklusiv, hat aber deutlich weniger Absatz und somit steigt der Preis widerum weiter.

      • Dann guck doch mal über den Tellerrand, Samsung Modelle sind auch nicht billiger, der einzige Punkt ist das Apple wertstabiler ist!!

      • Du musst noch einiges lernen über Betriebswirtschaft, @scoo ;-)

      • Chris wo ist dann das problem? solange der Wertverlust pro Jahr nur 100-200 Euro sind, kann das Ding wegen mir 5000€ kosten.

      • Schau mal, es gibt eine oder zwei nicht ganz einfache Formeln, mit denen man die Schmerzgrenze eines Preises berechnen kann.
        Dies wird jedes Jahr gemacht. Dazu kommen die Kommentare und Verkaufszahlen in Relation zueinander.
        Ist wie beim Frosch. Wirf ihn ins heisse Wasser, springt er heraus. Setz ihn ins kalte Nass und heiz es auf, bleibt er drin, bis er gekocht ist.

  • Made in Ireland wäre doch viel lukrativer, die wollen nicht mal Steuergelder….

  • Hahaha…dann werden dann alle Apple Produktpreise Mondpreise erreichen. :’D

    Schade. Hab mich auf ein iPhone 8 gefreut. Bleib ich halt beim iPhone 7. :D

    • Genau, weil Apple ja jetzt einfach mal eben innerhalb von 6 Monaten die gesamte Produktion in die USA verlagern kann. Mann, denkt hier überhaupt noch jemand nach, bevor er was schreibt?

  • Und damit geht der Plan von Trump tatsächlich auf…

    • Was ist denn an seinem Plan aus US Sicht schlecht? Das Exportland Deutschland lebt ja auch davon dass andere unsere Produkte kaufen. Irgendjemand muss das Geld ja auch verdienen und haben, damit diese Art von Handel funktioniert. Ärmere Länder zahlen immer nur drauf. Thema : Holländische Tomaten für Afrika …

  • iPhones ohne Ausbeutung? Dafür ist ein höherer Preis auch gerechtfertigt.

  • Yeah… noch vor ein paar Monaten mit Abwanderung aus den USA gedroht, jetzt wird sogar schon evaluiert, ib man in den USA produzieren lassen könnte… voll auf Trump-Linie.
    Blöd nur, dass Menschenrechte und Produktionsbedingungen bisher dafür nicht ausgereicht haben… aber wenn es um den schnöden Mammon geht, zeigen die Apple-Weltverbesserer schnell ihr wahres Gesicht.

  • Wieso passt doch vielleicht können Sie dann ihre Steuer von 0,05 % auf Null drücken

  • Wollte Apple nicht sein Hauptquartier nach Europa verlagern, falls Trump die Wahl gewinnt…?

  • Erstmal abwarten, was da passiert. Apple baut doch in Indien auch eine neue Produktion auf, weil die Gesetze das da so vorschreiben.
    So eine Option muss man prüfen. Was ist hinterher günstiger? Einfuhrzoll oder teurere Herstellung. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass Apple die gesamte Produktion nach Amerika verlagert. Dann kommen wir hier vermutlich mit einem kleinen Solidaritätszuschlag davon.

    • Das denke ich auch. Apple wird maximal die Geräte für die USA dort fertigen lassen, am Ende wahrscheinlich sogar nur in einer Form der Endmontage, um Zölle auf Fertigprodukte zu umgehen. Das ist z.B. in der Autoindustrie schon lange üblich, Stichwort CKD…

  • Tja irgendwie schon traurig das Apple nicht in der Lage ist selber zu fertigen.

  • Es ist doch völlig normal, dass sich Unternehmen Informationen holen. Wer sagt, dass es so kommen wird?

  • Ist doch klar das sich Apple auf alle Eventualitäten schon jetzt vorbereitet. Eine Produktion verlagern kann immer noch Jahre dauern, es kann auch sein das bei der Evaluierung heraus kommt das eine Verlagerung nicht möglich ist, weil in den USA qualifizierte Mitarbeiter fehlen, denn die Produktion in USA würde wohl hoch automatisiert laufen damit es sich rechnet.

  • Auf einer Apple-Seite zu diesem Thema weniger Infos als bei W!nfuture oder he!se (ich versuche mal euren Filter auszutricksen). Interessant.

  • Da halte ich es für wahrscheinlicher, dass Trump die betreffenden Gebiete in China besetzt und annektiert: Ein kleiner Krieg (der kurbelt auch die Wirtschaft an und lenkt von lästigen Fragen ab) und schon ist die Produktion im Inland…

  • Keine Gewinnmaximierung mehr in der Zukunft? Die shareholder werden TC schon dem Weg zeigen.

  • Ich würde mal vermuten, dass die Lohnkosten eher nicht so das Problem sein werden.

    Woher sollen die in den USA denn die Heerscharen von Fachkräften herholen, die man für Fertigung und Montage benötigt?

    In China sind die ja auch nicht von jetzt auf gleich von den Bäumen gefallen.

    Das würde Jahre dauern bis eine vergleichbare Infrastruktur aufgebaut wäre…

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