Apples Umsatzbeteiligung sinkt
Apple senkt App-Store-Provision in China
Apple passt seine Gebührenstruktur im chinesischen App Store an. Der Konzern reduziert die Provision für Verkäufe von Anwendungen und In-App-Käufen und reagiert damit auf Gespräche mit chinesischen Regulierungsbehörden.
Die Änderungen treten am 15. März 2026 in Kraft und gelten für Anwendungen auf iPhone und iPad.
Die Standardprovision sinkt von bisher 30 Prozent auf 25 Prozent. Gleichzeitig reduziert Apple die Gebühr für kleinere Entwicklerprogramme sowie für sogenannte Mini-Apps. In diesen Fällen fällt künftig eine Provision von 12 Prozent an. Zuvor lag dieser Anteil bei 15 Prozent.
Anpassungen nach Gesprächen mit Aufsichtsbehörden
Nach Angaben des Unternehmens stehen die Änderungen im Zusammenhang mit Gesprächen mit chinesischen Behörden. Die Wettbewerbsaufsicht des Landes hatte sich in den vergangenen Jahren verstärkt mit den Geschäftsbedingungen digitaler Plattformen beschäftigt.
Mit der neuen Regelung versucht Apple offenbar, Spannungen mit den Behörden zu entschärfen. Entwickler müssen die aktualisierten Vertragsbedingungen nicht sofort akzeptieren, um von den reduzierten Gebühren zu profitieren. Wer weiterhin auf alle Funktionen des Entwicklerprogramms zugreifen möchte, muss den neuen Bedingungen jedoch bis zum 15. April zustimmen.
Apple betont, dass die Anpassungen Teil eines Ansatzes seien, faire und transparente Bedingungen für Entwickler zu gewährleisten. Gleichzeitig wolle man sicherstellen, dass die Gebühren in China nicht höher ausfallen als in anderen Märkten.
Regulierung verändert Apples App-Store-Modell
Die Änderung reiht sich in eine Reihe von Anpassungen ein, die Apple in verschiedenen Regionen vorgenommen hat. In der EU wurde die Struktur des App Stores bereits überarbeitet, um Vorgaben aus den europäischen Digitagesetzen umzusetzen. In den USA erlaubt Apple Anwendungen inzwischen, Nutzer auf externe Webseiten zu verweisen, um Käufe außerhalb des eigenen Bezahlsystems abzuwickeln.
Auch in Japan reagierte das Unternehmen auf regulatorischen Druck und lockerte einige Regeln für Entwickler. Beobachter sehen darin Hinweise darauf, dass das Geschäftsmodell des App Stores zunehmend von regionalen Vorgaben geprägt wird.
China zählt für Apple zu den wichtigsten Märkten für mobile Anwendungen und digitale Inhalte.


HA HAHA oh man
In China geht das ohne wenn und aber, und bei der EU meckert Apple jahrelang rum bevor sie dann mit irgendwelchen Core technology fees in die Ecke kommen
Mimimimi
For China würde Apple alles tun
Ob Apple dort wohl auch soviel rumgeheult hat, wie in der EU? Oder vielleicht sogar geklagt hat?
Die EU hat bisher auch kein einziges mal gefragt ob es weniger geht. Das ist der Unterschied. 30% sind halt üblich. Daher trauen die dich das auch nicht. Die meisten zahlen ja sowieso nur 15%.
Apple kuscht in China seit über einem Jahrzehnt wie ein treuer Hund. Und auch in den USA fürchtet Tim Apple Trumps Peitsche.
Die EU spielt eben keine große Rolle.
Man passt sich als Unternehmen auch den Gegebenheiten an – Reguliert die EU und bringt ein Gesetzt oder eine Richtlinie nach der anderen, dann klagt eben Apple dagegen und bringt eine nach der anderen Lösung.
China ist wichtig, die USA sind wichtig.
Auch deutsche Unternehmen (die wenigen großen die wir da haben) biegen es sich zurecht – siehe VW.
EU müsste sich halt mal trauen den Marktüblichen Anteil zu hinterfragen. Machen die ja aber nicht. Das würde einige betreffen.
Die EU bzw. Europa spielt eine große Rolle für Apple. Es ist nach Nord- und Südamerika der zweitgrößte Markt (etwa 27 % des Umsatzes) für Apple. Man muss das nicht immer kleinreden. Dass Apple vor China immer sofort und ohne jegliche Widerworte kuscht, aber reißerische Pressemitteilungen gegen die EU herausgibt (was sie schon getan haben), sollte viel stärker hinterfragt werden.
C slapps A with a big D