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Apple Pay in Deutschland: Bankenverband wartet auf Apple

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77 Kommentare 77

Passend zum heutigen Start des kontaktlosen Bezahlverfahrens Apple Pay in der Schweiz, können wir euch jetzt auch mit einem kleinen Nachrichtenhäppchen aus Deutschland versorgen.

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So hat der Bundesverband deutscher Banken jetzt auf die Online-Petition reagiert, die wir euch vor knapp einem Monat vorgestellt haben. Petitions-Initiator Mark Baranovski startete die Unterschriften-Kampagne kurz nachdem ein Sprecher des Bundesverband deutscher Banken erklärt hatte, ihm seien keine Mitgliedsinstitute bekannt, die eine Einführung von Apple Pay planen, vielmehr würde der Branchen-Fokus derzeit auf dem Ausbau des Online-Bezahlverfahrens Paydirekt liegen.

Nun konkretisiert der Bankenverband seine Aussage. In seinem Statement an die Unterzeichner der von 11.526 Unterstützern gesichteten Petition verweist der Lobby-Verband auf Apple.

Cupertino habe die Entscheidung, das Bezahlverfahren Apple Pay auch in Deutschland anzubieten, noch nicht getroffen:

Wir begrüßen das Engagement, die Vielfalt moderner Bezahlverfahren für Verbraucher und Unternehmen zu erhöhen. Der Bankenverband und seine Mitglieder arbeiten eng mit Anbietern innovativer Lösungen zusammen. Unter anderem haben wir dieses Jahr dafür das Kommunikationsforum Digital Banking eingerichtet. Die Entscheidung, das Bezahlverfahren Apple Pay in Deutschland anzubieten, liegt allerdings in der Entscheidung von Apple.

Donnerstag, 07. Jul 2016, 11:21 Uhr — Nicolas
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  • Ihr habt wohl auch kurz vor 11 Uhr die Mail erhalten, oder?

  • Als ob das alleine an Apple liegt. Ich bin mir sicher Apple hat Interesse diesen Dienst in so vielen Ländern wie möglich anzubieten, denn Apple verdient ja bei jeder Transaktion mit.

  • Das hört sich für mich eher nach „Die Gebühren sind uns zu hoch und Apple möchte sie nicht senken“ an. Diese Ignoranz von den deutschen Banken macht mich echt wütend. Niemand wünscht sich das Paydirekt-Bezahlsystem! Es gibt bereits mehr als genug Online-Bezahlsysteme! Nur offline soll man natürlich 17 Minuten fürs Bezahlen mit Karte und Unterschift brauchen….da braucht es keinerlei Optimierungsbedarf.

    • Woher weist du das sich niemand Paydirekt wünscht???

      Was soll ein Zahlungssystem das nur auf Apple Geräten läuft? Verbraucherfreundlich ist das nicht.

      • Na ja, ApplePay … weltweit … (zumindest so gedacht. Bis in die letzte Ecke der Welt wird kein Zahlsystem reichen). Paydirekt wenn wir Glück haben in einem grossen Teil Deutschlands. Da ist mir ein globales Zahlsystem auf einer Plattform lieber als eine Insellösung die auf vielen Geräten läuft aber nur in einem Land leidlich funktioniert.

      • Was soll ein Bezahlsystem, dass nicht anonym und nicht schnell ist, mit Benutzername und (regelmäßig zu änderndes) Passwort?
        Und wie zahlst Du im Geschäft damit?
        Pay ist von all dem genau das Gegenteil.
        Bitte informieren..

    • Was haben denn die Gebühren mit Ignoranz zu tun? Würdest du einfach so etwas von deinem Einkommen abgeben – ohne nennenswerte persönliche Vorteile zu haben?

      Es wird ja nicht weniger konsumiert nur weil wir in DE (noch) kein Pay haben ;)

      • Wir arbeiten um Einkommen zu Erzielen.
        eBay verdient Geld damit dass sie lediglich eine Plattform zur Verfügung stellen.
        Banken verdienen Geld in dem sie von jedem Kartenumsatz Geld einbehalten oder indem sie Zinsen kassieren für Geld das vorher nicht existent war.
        Das miteinander zu Vergleichen ist nicht richtig.

      • Kann man so nicht sagen. Ich würde dann wohl gar nichts mehr bar bezahlen, sondern alles wo es möglich ist mit apple pay. Daraus resultiert dann eine (speziell in deutschland) gesteigerte kreditkartennutzung. Momentan nutze ich meine Kreditkarte kaum sondern nur meine EC Karte und Bargeld.

    • Du stellst eine Behauptung auf und obwohl der Wahrheitsgehalt dieser Behauptung völlig unbewiesen ist, bist Du wütend auf die „Ignoranz der Banken“?

    • Ich kann mir schon vorstellen das Apple das nicht unbedingt voran treibt. Deutschland ist leider noch nicht so weit das bargeldloses Bezahlen zu unserer Natur gehört. Beim Tanken und grossen Einkäufen ist das schon üblich aber bei anderen Sachen? Schon mal versucht Deine Brötchen oder Deine Zeitung bargeldlos zu bezahlen? Oder den Bus? Läuft hier nicht. Sicher, wenn man sich den deutschen Kreditkartenumsatz ansieht ist das auch nicht ohne. Aber es fehlt noch viel Infrastruktur in Deutschland.

    • Wütend machen mich unqualifizierte Aussagen wie diese!
      Was soll denn heißen „Niemand wünscht sich das Paydirekt-Bezahlsystem!“ – nur weil du es nicht willst will es keiner?
      „Es gibt bereits mehr als genug Online-Bezahlsysteme!“ – Mag sein, aber Apple-Pay wäre ok, Paydirekt aber nicht?
      „17 Minuten fürs Bezahlen mit Unterschrift und Karte?“ – Lasse ich mal einfach so stehen…Smartphone und Fingerscan mag zwar (etwas) schneller sein als Karte und Pin, und evtl. nochmal ein klein wenig schneller als Karte und Unterschrift, aber das wars…und die Geschwindigkeit des Bezahlvorgangs ist nicht abhängig von der gewählten Methode sonder von der Geschwindigkeit mit der das Terminal des Geschäfts sich mit dem Abwickler (Kreditkartengesellschaft etc.) verbindet und von dort das OK für die Zahlung bekommt, was dann auch ApplePay betrifft.

      • Sehr gut formuliert :)
        Leider gibt es eben Leute, für die alles mit dem  heilig ist und alles andere der letzte „Rotz“…

      • Paydirekt ist eine Konkurrenz zu Paypal und nicht zu ApplePay.

        Und ja, es will keiner, weil die Akzeptanz sich in Grenzen hält. Zudem sind die Gebühren für Händler zu hoch, da niemand der teilnehmenden Banken an Rückzahlungen und Retouren gedacht hat.

    • Du meinst wohl mehr „Wir wollen die Gebühren mit Apple nicht teilen“ ;)

  • Einfach nur schwach das Produkt in einer der wichtigsten Volkswirtschaften noch nicht anzubieten.

  • Ist ja auch alles Neuland für uns! Wir schaffen das!

  • Es gehören immer Zwei dazu. Die Konditionen seitens Apple sind für die Banken sicherlich nicht interessant und daher ist es völlig legitim einen weiteren Wettbewerber im ohnehin schon schwer gebeutelten Bankensektor draußen zu halten und auf Alternativen zu setzen. Diese gibt es bspw. im Bereich des kontaktlosen (offline) Bezahlens sehr wohl. Ein gewichtiger Grund warum sich diese nicht durchsetzen, obwohl man die erforderliche „Hardware“ (die normale Bankkarte) immer dabei hat wie ein iPhone, liegt auch vordergründig in der Vorliebe der Deutschen für Bargeld. Dies würde auch Apple Pay nicht großartig ändern. Sicherlich ein Umstand den auch Apple kennt und daher vielleicht (Spekulation!) ob der ungewissen Erfolgsperspektive zurückhaltend agiert. Und so ergibt sich eine Mischung aus teuren Konditionen, Zurückhaltung von Apple und auch der Banken selbst (Stichwort Wettbewerb s.o.).

    • Schwer gebeutelter Bankensektor? Eine sehr interessante These.

      • Ich glaub der meint es so, dass die Banken ja fast nichts mehr mit uns „normalen“ Kunden verdient. Nun will Apple von den letzten Erträge, die Gebühre bei Kreditkartenzahlung, die Hälfte ab…

      • Anderes Thema aber dennoch nur ein paar Anhaltspunkte: Niedrigzinsumfeld, Eigenkapitalanforderungen, Regulatorik, Druck durch Digitalisierung… Um die Rahmenbedingungen in der Bankenbranche ist es derzeit wahrlich nicht sonderlich vorteilhaft bestellt! Das sind alles Faktoren mit direkten (negativen) Auswirkungen auf die Ertragslage, dem Geschäftsmodell oder sogar der Entscheidungsfreiheit.

      • Die armen armen Banken. Gut das die nicht vor ein paar Jahren mit Milliarden Steuer € gestützt werden mussten. Ich würde einfach mal behaupten das deren Geschäftsmodelle viel zu risikoreich waren.

      • Bitte nicht Verallgemeinern!! Zwischen den stark risikobehafteten Geschäftsmodellen verschiedener Privat- oder Landesbanken und den solideren Geschäftsmodellen diverser Volksbanken und auch Sparkassen besteht ein großer Unterschied. Oder musste etwa die Sparkasse aus ihrem Heimatort mit „Steuer €“ gestützt werden?! Die Konsequenzen, die teilweise aus den Problemen entstanden sind (s.o. u.a. behördliche Regulatorik) haben allerdings alle zu tragen! Gegen die Regulatorik ist ja auch per se nichts einzuwenden, eine Differenzierung dabei findet allerdings nicht statt. Und das ist schade.

  • Wahrscheinlich lohnt es sich mehr auf Apple Pay in Frankreich zu warten und mit Boon zu benutzen. Das sollte dann die aktuellen Kritikpunkte wie Aufladekosten (SEPA Überweisung Kostenlos) und Einsatzgebühren (im euroraum kostenlos) erstmal umgehen. Meine verbleibende Kritik wären die monatlichen kosten nach 12 Monaten und das manuelle aufladen.

    Am liebsten wäre mir wenn es in Deutschland mit der Santander läuft. Dann hätte ich absolut keine schmerzen mehr. Immerhin setzt die Bank das auch in der UK ein. Also warten auf Apple für das perfekte Ergebnis.

    • Boom FR wäre eine Alternative… bleibt halt noch das aufladen des Kontos….

      Ich wünsch mir einfach ne normale ApplePay Unterstützung und der Betrag wird dann auf meiner KK verrechnet….

    • Ja das ist ja das komische, warum kommt es in Deutschland nicht bzw. anderen EU Ländern, obwohl hier die gleichen Banken ansässig sind wie in anderen Ländern die es Unterstützen.
      Kann mir nicht vorstellen, dass die gleiche Bank sich bei jedem Land anders verhält zumal es ja auch EU ist. Boot gibt es ja auch hier und in Frankreich und GB, wieso nicht sowas wie eine Bank nehmen die es fast in der ganzen EU gibt, dann kann es doch überall starten.

    • Ein paar Argumente wäre sehr aufschlußreich :)

      Wäre fast so als wann hier einer behaupten würde: „silent hunter ist doch ein Witz!“ ;)

    • Sehe ich auch so. Paydirekt hat gar kein Konzept für den Händler, die Gebühren sind viel zu hoch. Zudem hat sich niemand Gedanken über Rückzahlungen gemacht.

      Aber was hier viele vergessen, paydirekt ist eine alternative zu Paypal, nicht zu ApplePay. Dabei geht es um online Zahlungen und das macht paydirekt nicht wirklich gut, sie ziehen noch nicht mal mit Paypal gleich.

  • Mal eine Frage an alle, was glaubt ihr welchen Vorteil die Banken haben, die Pay anbieten? Ich sehe keinen.

    Und darum geht es doch. Wenn ich etwas vom Kuchen abgeben soll, will ich dafür auch etwas bekommen, oder? Nur bekommen die Banken für die Abgabe an Apple nichts, deswegen wollen die diese Gebühr so niedrig wie möglich halten ;)

    • Naja, wenn es aber läuft, wie in der Schweiz, und nur ein oder zwei Institute sich darauf einlassen, wirst Du schon sehen, welchen Vorteil diese beiden Institute daraus ziehen können. Danach wird der Rest dann wohl oder übel nachziehen müssen :-)

    • Der Vorteil neuer Kunden. Ich würde sagen, dass ist ein ziemlich entscheidender Vorteil. Ich würde sofort zu einer Bank wechseln, die Apple Pay anbietet.

      • Ich nicht. Was habe ich davon? Mein Geld werde ich auch so los und kontaktlos zahlen kann ich auch.

      • Du würdest deine Bank alleine wegen Apple Pay wechseln? Für mich spielen da andere Faktoren eine größere Rolle.

      • Würde ich auch machen. SOFORT – Denn mit Apple Pay zahle ich anonym und das ist mein Vorteil, welchen ich vor allen anderen stelle.

      • @Tino: schon mal was von „Bargeld“ gehört – soll auch Anonym sein und das ist dir ja anscheinend das Wichtigste ;D

    • Das kann ich dir erklären: Seit ich selbst meine Number26 MasterCard mit NFC habe, habe ich noch mehr Bargeld-Tranaktionen auf die Kreditkarte verlagert. Aufgrund der Einfachheit zahle ich auch alles was vorher über Maestro/VPAY (vorm. EC-Karte) ging jetzt mit der Kreditkarte. Insgesamt nutze ich wesentlich häufiger die Kreditkarte, wodurch die Bank mehr Kreditkartengebühren von den Geschäften erhält. Gäbe es ApplePay, würde ich komplett aufs Handy umsteigen und Banken die es nicht anbieten umgehen. Wenn es nicht nur mir so geht, winkt den Banken hier ein Mehrertrag, der sich dadruch heben lässt, einen Teil an Apple abzugeben. Aktuell beträgt die Gebühr 1,6% vom Umsatz, Apple Pay verlang in USA 0,15%. Stark vereinfacht gesagt könnte die Bank also für viele neue Vorgänge 1,60 EUR für 0,15 EUR kaufen. Eine Gelddruckmaschine…!

      • Die Gebühr für KK-Zahlungen wurde auf 0,3% beschränkt ;)
        http://www.faz.net/aktuell/fin.....74714.html

        Also will Apple aktuell die Hälfte der Einnahmen der Banken durch KK-Zahlungen. Da würd ich auch erst mal nachverhandeln ;)

      • Danke für den Link Mirko. Grundsätzlich bleibt die Argumentation bestehen. ApplePay Umsätze wären zumindest in Deutschland mit Sicherheit größtenteils Verlagerung von Bargeld- auf KK-Transaktionen. Insofern sind es dann halt 0,15 EUR für 0,30 EUR. Immernoch ein geiler Deal! ;-)

      • Naja, für die Banken macht das schon nen Unterschied, ob sie von 1,6% 0,15 abgeben müssen oder von 0,3% – ich denk es geht im großen und ganzen nur um den Anteil, den Apple haben will – wenn der für die Banken passt, sind die dabei :)

      • Apple hat schon gezeigt ins Australien das sie zu Verhandlungen bereit sind, da dort die Gebühr auch sehr niedrig ist.

    • Es ringen doch seit geraumer Zeit Hinz und Kunz um ein Bezahlsystem. Jeder hat sich da eine andere Lösung einfallen lassen. Ob das die Discounter mit ihren Lösungen sind, oder NFC Systeme die ja heute schon existieren. Es ist an der Zeit das sich ein System durchsetzt. Wenn der Verbraucher endlich weiss welche App er aufrufen muss und nicht erst an der Kasse nach der richtigen suchen muss wird das bargeldlose Bezahlen auch in D besser angenommen. Die Banken tun gut daran denn an den Discounter Lösungen verdienen sie nicht mit. Pay direct wird NUR in D gehen. Ich denke sie sollten ApplePay unterstützen. Lieber gemeinsam auf einem Geldhaufen als gar nichts verdienen.

      • Ich verstehe diesen ständigen PayDirekt-Bezug nicht. PayDirekt ist ein PayPal Pendant, ApplePay ein Zahlungsmittel. Ja, beides ist neu und in aller Munde, aber hat unterschiedliche Aufgabenfelder. ;-)

  • Mich wundert das ApplePay noch nicht im „Norden Europas“ angekommen ist. Die Dännen zahlen selbst in der Eistiele mit Kreditkarte. Und auch in Schweden, Norwegen etc.. Sind die KK sehr stark verbreitet. Ich glaube Apple geht es Stück für Stück an dabei Picken sie sich die Regionen raus wo sie es leicht haben zu Starten.

    • Die Einführung entscheidet ja nicht Apple, sonder die heimischen Banken – vielleicht kommen diese mit Apple auch nicht auf einen Nenner, der beide Seite zufrieden stellt ;)

  • Wir können ja noch nichteinmal einen Flughafen bauen und dann ein Bezahlsystem einführen? Muhahahaha

    • Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Der Flughafenbau wird von Bund und Ländern, also dem Steuerzahler finanziert. Ist das Geld alle, wird einfach neues eingetrieben, Konsequenzen muss keiner befürchten. Und verantwortliche Bau-Unternehmen melden einfach Konkurs sobald sie fertig sind, damit umgehen sie ggf. geforderte Rückzahlungen aufgrund Mängel.
      Bei den Banken kann das niht so laufen. Man kann auch wegen Apple Pay keine Bankenrettung fordern falls die Kosten aus dem Ruder laufen. Da wird also schon ein Kosten-/Nutzenverhältnis aufgestellt und das Projekt ggf. eingestampft.

  • My Wallet von Telekom funktionierte bei Android mit einer App, beim iPhone nur mit aufgeklebtem Sticker.
    Das Nachfolgeprodukt soll im Juli vorgestellt werden.
    Mit echter Kreditkartenfunktion reicht das doch völlig.

  • Hä? was willst du eigentlich sagen?

  • Ist ApplePay mittlerweile als Marke in Deutschland eingetragen? Es gab doch einen Widerspruch einer spanischen Bank.

  • Wo genau seht ihr eigentlich Vorteile für Banken, Kunden und Anbieter? Apple pay ist doch keine Revolution?

    • für mich als Kunde:
      -anonymeres Bezahlen
      -einfacher (und sicherer) durch Fingerabdruck
      -schneller

      für die Banken:
      -nix ;-)

      für die Geschäfte:
      -schnellerer Bezahlvorgang

      • „für die Banken: -nix ;-)“

        Und darum wird es auch nicht so schnell kommen, denn es sind die Banken die das entscheiden ;)

    • Endlich mal einer, der es auch erkannt hat…

      …nur eins hast du leider vergessen, Pay ist cooler* als alles andere ;)

      *Ironie off

    • Vorteile für…
      …Banken: Neukunden. Ich würde sofort zu der Bank wechseln, die ApplePay anbietet.
      …Kunden: Bargeldlos zahlen. Innerhalb von Sekunden. Keine PIN. Keine Unterschrift. Keine Wartezeiten an der Kasse.
      …Anbieter: Ruf. Anbieter von neuen, innovativen Bezahlsystemen. Neue Kundengruppe.
      ApplePay ist schon eine kleine Revolution: Bezahlen mit dem Smartphone? Nicht unbedingt. Bezahlen mit der Uhr? Ja!

      • …Banken: Kunden die nur Kosten verursachen, nimmt keine Bank gerne (siehe auf Number26): Daher sind die Banken eher an den Großkunden interessiert, wobei da sicher Pay kein Argument sein sollte um mit einem Business-Konto die Bank zu wechseln.

        …Kunden: Mach ich heute schon, auch ohne Pay – Stichwort NFC ;)
        Sicher ist Datenschutz ein wichtiges Thema, aber die meisten die hier nach Pay rufen, machen das auch über FaceBook und Co. – einfach mal sacken lassen ;D

        …Anbieter: Den suche ich mir persönlich aber nach deren Sortiment aus und nicht wie ich da bezahlen kann. Ich hole lieber meine Brötchen bei einem „echten“ Bäcker, der um 3 Uhr in der Backstube steht und den Teig knetet, als beim Backautomaten um die Ecke (selbst wenn ich mit Pay zahlen könnte)

        PS: alles meine persönlichen Meinungen und so :)

    • In London logst du dich mit ApplePay in der Tube ein, zahlst im Taxi, bei Uber, im Supermarkt oder im Pub. Wer auf Rabattmärkchen abfährt, kriegt diese im Laden direkt abgezogen, wenn das Produkt dabei war. Du gehst aus dem Haus und hast dein iPhone dabei. Fertig. Ich will nicht für jeden Quatsch eine extra Karte haben. Ziel sollte es langfristig sein, dass alles im ohnehin verbauten NFC-Chip zu vereinen.

      • Was du und auch viele hier vergessen ist, dass du je nach Land ab einem bestimmten Betrag (in UK sinds 30 Pfund) deinem Kreditkarte in das Lesegerät stecken musst (inkl. Pin-Abfrage oder Unterschrift) – aus Sicherheitsgründen. Das jeweilige Geschäft muss direkt mit dem KK-Herausgebern abklären, ob diese Grenze fallen kann!!!

        (…your customers might need to insert their card if the transaction amount is over £30….)

        Pay ist aktuell nicht mehr als ein Ersatz für das lästige Kleingeld, auf das ich auch extrem gerne verzichte :)

      • Die Grenze (im EUR-Raum 25,00) hab ich nicht vergessen.
        Bei der NFC-Karte muss ich dann die PIN eingeben, was trotzdem schneller geht als die Reinsteckarie, bei der man auf die Funktionsfähigkeit des doch immernoch sehr empfindlichen Magnetstreifens angewiesen ist. Bei ApplePay hältst du eh den Finger gleichzeitig auf der TouchID, welche den PIN-Umstand sehr galant löst.

      • @iStephone: aber genau das ist es doch, ab xxx EUR musst du selbst bei Pay deine verknüpfte Karte reinstecken und deinen Pin eingeben. Da hilft dir TouchID auch nicht weiter… (…oder eben nur, wenn dein Geschäft das explizit beantragt hat…)

        https://support.apple.com/en-gb/HT204906
        Can I accept transactions over £30 in my shop?

      • @Mirko
        Wer lesen kann ist klar im vorteil:
        Can I accept transactions over £30 in my shop?

        Apple Pay allows your customers to make easy and secure contactless payments at any amount. If your payment terminal or payment provider doesn’t support the latest network specifications, as with contactless debit and credit cards today, your customers might need to insert their card if the transaction amount is over £30.
        To accept Apple Pay for transactions over £30, your payment terminal must be capable and configured properly, and your payment provider needs to support the latest network contactless specifications. Share the consumer device cardmember verification white paper with your payment provider and ask them how you can allow your customers to use Apple Pay for any amount.

      • @Mirko Genau in dem Link steht ja das  Pay exakt den Vorteil hat das der Kunde eben nicht die Karte verwenden muss, da er ja bereits seine PiN eingibt durch TouchID.

        Und in dem von dir zitierten Absatz erfolgt der Hinweisc das der Händler dafür einfach nur aktuelle Software auf seinen Terminals verwenden muss.

      • Danke

  • Vielleicht ist ja als nächstes Luxemburg dran … Juhuuu .. ⌘C Schweiz ⌘V Luxemburg… ist ja in etwa das Gleiche :)

  • Dank boon ist mir der deutsche Start nun relativ egal. ApplePay funktioniert – ich kann fast überall mit ApplePay nun zahlen. Das doppelte Umrechnungsgedöhns ist mir egal – ist auch nicht wesentlich höher als früher im Ausland mit Karte zahlen. Habe meine bisherigen Karten bei hiesigen Banken gekündigt, weil ich dieses nicht kundenorientierte Verhalten ärgert. Bei zwei Banken dann auch gleich alle Konten aufgelöst. Fazit: Wer keinen Kunden möchte, muss eben sehen, wie das Filialnetz zukünftig finanziert werden soll. Die Wirecard Bank ist der freudige Dritte … die nun mit ihrer Tochterunternehmen mehr verdienen…

  • @ifun: könnt ihr mal versuchen dazu eine Stellungnahme von Apple Deutschland zu bekommen?

  • Mir kommt da ja gerade ne Wahnsinnsidee. Wirecard bietet ja weltweit auch die ApplePay-Abwicklung für Geschäfte an. Wenn Wirecard über Number26 Apple Pay für Konsumenten in Deutschland anbietet hätten sie einen geschlossenen Informationskreislauf. Das ist Gold wert.

  • Klar muss Apple einen Schritt machen, aber dann auch die Banken und Händler. Apple Pay im Kino an den Popcornschaltern wäre super. Da ist immer ein Megaandrang und dann das Bargeld raus und Wechselgeld wieder einstecken dauert bei der Masse ewig. Beim Bäcker wäre es auch super, aber da Bäckereien hier so schon fast alle chronisch pleite sind, wird da niemand investieren. Ich wäre dabei und hoffe das Apple genügend Einzelhändler ins Boot holt.

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