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Nach Markteintritt von Spotify

Apple Music: Monatsgebühr in Indien fällt auf 1,27 Euro

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Vier Jahre nach dem Start des Musik-Streaming-Dienstes Apple Music in Indien und nur wenige Wochen nachdem auch Spotify und YouTube Premium in einem der bevölkerungsreichsten Länder der Erde gestartet sind, hat Apple die Monatskosten für den Premium-Zugang zu Apple Music reduziert.

Apple Music Indien

Statt 120 Indische Rupie (1,54 Euro) zahlen Streamer zukünftig nur noch 99 Rupie (1,27 Euro). Für Familien reduziert sich die Monatspauschale von 190 Rupie (2,44 Euro) auf 149 Rupie (1,92 Euro).

Damit liegt Apple jetzt sogar unter den Preisen, den die beiden Neueinsteiger am indischen Markt veranschlagen. Spotify verlangt 119 Rupie (1,53 Euro), YouTube Premium 129 Rupie (1,66 Euro).

Der IndianExpress, dem die Preisanpassung als erstem Berichterstatter aufgefallen war, analysiert:

Indien ist ein entscheidender Markt für jeden Streaming-Service, der seine Zahl erhöhen will. Indische Benutzer, nutzen die billigsten mobilfunkdaten der Welt und haben sich daher in den letzten Jahren verstärkt auf Streaming-Diensten für Video und Musik zubewegt. Einige haben sogar Interesse an kostenpflichtigen Diensten gezeigt[…] nun bleibt abzuwarten, ob Apples Reduktion einen Preiskrieg zwischen diesen Diensten auslöst.

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Freitag, 05. Apr 2019, 14:25 Uhr — Nicolas
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  • Wie können wir denn jetzt am einfachsten unser Apple Music Abo in Indien abschließen?

    • haha da musst du mit Steuerberatern von Apple reden… die sind da recht gut drinnen.

    • Indem deine Apple ID über Indien registriert ist. Aber nicht vergessen im nächsten Beitrag zu motzen: „ihr geht auch alle gratis arbeiten, wa“

      • Dann muss das Konto aber noch mit Gift cards aufgeladen werden. Hier zocken die Zwischenhändler relativ stark ab – circa 1500 Rupien für eine 1000er Karte. Sind aber auch nur 20€.

      • Naja, Apple machts doch vor und zahlt in der EU kaum Steuern. Ich sehe da tatsächlich nichts verwerfliches daran, Apple etwas wegzunehmen.

      • Und genau das ist die Doppelmoral. Entscheidest du jetzt wer Rechnungen an wen zahlen muss und wer nicht? Wenn hier im nächsten Beitrag ein Programmierer, der im Edeka was geklaut hat, für seine App nicht entlohnt wird schadet es also nicht? Für eine Dienstleistung ist der angegebene Preis zu zahlen, ob du dir das im Ausland günstiger erschleichst oder gar nicht dafür zahlst und es klaust ist dabei egal. Und wenn du schon solche tollen Grundsätze hast dann hab doch das Rückgrat und meide Apple doch ganz wenn sie so schlimm sind. Dienste in Anspruch nehmen aber nicht dafür bezahlen wollen weil man wenig vom Anbieter hält, lächerlich.

      • Ich sehe da nichts moralisch verwerfliches das >Indien-Angebot< anzunehmen und damit Apple auszutricksen.
        Schließlich tricksen sie es seit Jahren mit ihrer Steuermoral genauso.
        Beides mal nutzt man das gesetzliche System soweit aus, wie es gerade noch geht – gegen den Geist , aber noch nicht illegal.

      • Ob das nun für ein illegal reicht weiß ich nicht aber man verstößt definitiv gegen die AGB. Man gaukelt dem System vor man lebe in Indien um sich im Endeffekt zu bereichern oder weniger für die Leistung zahlen zu müssen. Wo kommen wir denn da hin wenn jeder selber entscheidet bei welcher Firma er sich an die Regeln hält? Ihr lebt im tollen Deutschland und wollt das sich alle an die Regeln halten, entscheidet aber dann im Endeffekt selber welche ihr für angemessen haltet.

        VW hat alle Kunden betrogen, also begehe ich jetzt auch Betrug an VW – ist doch nur fair nach eurer Logik ;)

  • Kann ich ein indisches Abo abschließen?? XD

  • Ich hoffe Apple erstickt an dem Geld was sie erhoffen einzunehmen mit den viel teuren Preisen der Geräte

    • Dann frag mal nach was die dort verdienen….

      • Ich was hat es mit dem Verdienst zu tun, wenn ich mich für die Inder für die Preise freue. Müssen kein Spotify benutzen, weil Apple Music jetzt attraktiver ist.
        …du bist mir so einer!

    • Das ist von vielen der Monatslohn…

      • OMG.. Nein, so wenig verdient man selbst in der Indischen Unterschicht nicht.

      • Der durchschnittliche Inder verdient 1500€ umgerechnet. Vielleicht erstmal informieren, bevor man so einen weltfremden Schwachsinn von sich gibt.

      • Ja gut das so schlaumeier wie dich gibt

      • Ja, 1500€ pro Jahr! Ansonsten wäre das ja schon Berliner Niveau.

      • Und dennoch sind 1,27€ in dem Fall nur haarscharf vorbei an dem Monatsgehalt ;)

      • Junge Junge…der Durchschnittslohn in Indien ist zwar umgerechnet um die 1500€ – aber im Jahr!

      • Hab nicht behauptet, dass es 1500 im Monat wären. 1500 durch 12 sind aber auch immer noch nicht 1,27.

      • Der Durchschnittslohn liebt in der Tat bei 1000€ mtl. Aber da es viele Ausreißer nach oben gibt,verdient die Mehrheit wesentlich weniger.

      • Durchschnittslohn. Nach dem
        Durcschnitt hat auch jeder deutsche massenweise tausender auf dem Konto. Also komme
        Mir nicht mit so einem Schwachsinn

    • Frag dich mal liener, wer es finanziert, dass Apple am Ende im earningscall sagen kann, dass sie nun die meisten Nutzer haben…. richtig der Apple Geräte Käufer, der so intelligent ist, die viel zu hohen Preise von Apple mitzumachen!

  • Wie kommt man an Apple Music Indien ran?? :D

    • Nur über IP Modifikation. Das heißt: Man installiert VPN, gaukelt dem System vor, man wäre in Indien und registriert sich bei Apple Music. Danach installiert man auf seinem mobilen Gerät VPN App und loggt sich in seinen Apple Music Account.

      Bezahlt wird mit iTunes Guthaben, weil die Bankdaten aus Deutschland wahrscheinlich nicht angenommen werden.

      Ich hab’s noch nicht ausprobiert, aber ich kann mir vorstellen, dass es so klappen könnte.

  • Wenn bei den Preisen mal nicht die (durch Apple so fürsorglich behandelte) Musiker zu kurz kommen. Oder geht es doch nur darum die Konkurrenz platt zu machen um anschließend die Preise diktieren zu können…

    • Apple bezahlt die Musikindustrie so gut wie kein anderer… aber das Zauberwort heißt hier „Durchschnitt“ Deswegen fährt Apple in einigen Regionen bewusst Verluste ein, andere Länder holen das schon wieder raus.

    • Es geht immer darum. Jeder der meint, es ginge anders, oder, dass er es anders machen würde, ist bescheuert.

  • Bei den Preisen ist es für einen Inder ja wesentlich teurer im Verhältnis zum Jahreseinkommen, wie für uns. Krass

    • Naja, in Indien gehen die Jahreseinkommen weit auseinander. Hat wohl auch mit dem Kastendenken zu tun.

      Und die unteren kasten werden sich garantiert kein iPhone leisten.

  • Wie kann ich mir ein indisches Konto zulegen?

  • 1,27€ wow für ein paar cent mehr sogar das Familien Abo

  • Jeder Markt der Welt ist anders , so ist es nun mal . Zigaretten im Polen kosten auch die Hälfte und es werden sicher viele andere Beispiele finden lassen .

  • Bei MyDealz gab es vor kurzem eine Anleitung.

  • An alle die sich ernsthaft einen indischen Zugang erschleichen wollen:
    Ihr seid wahre Helden, Apples Preise schön mitmachen aber keine 99€ für ein Jahresabonnement haben. Am besten ihr geht zu Spotify.
    Wegen Menschen wie euch die sowas ausnutzen wird dann die Allgemeinheit durch Preiserhöhungen bestraft.

    • Vor allem dann im nächsten Beitrag über die ach so armen Entwickler und Musiker wieder großkotzig sagen man gehe ja auch nicht umsonst arbeiten. Die Moral dreht sich hier halt immer wie es grad passt.

    • Das macht denen auch nur so lange Spaß, bis sie sich im AppStore mal wieder mit ihrem deutschen Account anmelden müssen und ihre iCloud Mediathek komplett vom Gerüst gelöscht wird, nachdem sie sich mit ihrem erschlichenen indischen Account abgemeldet haben. Dann wird wieder gemeckert „was? Apple Music löscht einfach ohne, dass ich was tue, all meine Musik. Wie kann das sein? Voll doof Apple!“

    • Solange Apple seine anfallenden Steuern, in dem Land wo sie den Umsatz machen, nicht bezahlt und sich mit Steuertricks Geld in Steueroasen beiseite legen, ist die Frage gerechtfertigt, wie man als User die selben globalen Schlupflöcher nutzt um Geld zu sparen. Eben wie das Apfel Vorbild.

      • @FX4: Der Unterschied ist, dass Apple „legale“ Schlupflöcher nutzt. Sich einen indischen Account zu erschleichen ist allerdings „illegal“. Ein kleiner aber feiner Unterschied!

  • Mal was anderes zu Apple Music: Ich hab das Problem, dass automatisch nahezu alle Titel und Alben die ich abspeichere herunter geladen werden, obwohl der Haken in den Einstellungen ausgestellt ist!
    Nur ab und zu wird mal ein Titel nicht heruntergeladen.
    Hat jemand einen Rat, woran das liegt?

  • Zuletzt bei Kleinanzeigen eine AppleMusic Karte für 60 € gefunden. Das sind auch grad mal 2 € p/M – bei deutschem Einkommen.

  • Für alle die jetzt überlegen ein indischen Abo zu zeichnen. Apple Musik Indien spielt nur die indischen Titel. Alle internationalen Titel sind gesperrt.

    Also viel Spass mit Indischer Volksmusik !

  • ….1500 Euro jahreslohn? Und dann kauft man sich ein Apple-Gerät für 700+x Euro?

    • Zwischen Durschnittseinkommen und Einkommen der Oberschicht besteht ein Unterschied. Und wahrscheinlich sind auch die Hardwarepreise angepasst.

      • Die besser verdienenden Inder, die sich das iPhone leisten können, sind aber auch die Einzigen, die Apple Music kaufen können :)
        Deshalb sollte man dann von nem höheren Einkommen der iPhone Besitzer ausgehen.

    • Ja, weil das der Durchschnitt ist.

      In Ländern wie Indien, verdienen 1 Leute jeweils 140.000 Euro und 99 Leute jeweils 100 Euro pro Jahr.

      In der Statistik steht dann. Der Inder verdient 1.500 Euro pro Jahr.

      Kaufen wird sich nur der 1 Leut Inder ein iPhone.

      • …dann könnte doch der eine Leut auch europäische Preise zahlen… aber mir eigentlich egal wer wieviel zählt… jeder muss wissen was es ihm wert ist.

      • Hahaha geil erklärt.

    • Appel Music gibt es auch für Android.

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