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"One-Stop Shop for Pop Culture"

Apple: iOS 11 bringt überarbeitete Musik-Applikation mit

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Apple wird die auf jedem iPhone vorinstallierte Musik-Applikation mit dem Start von iOS 11 im Herbst erneut überarbeiten. Dies bestätigte der in Cupertino für die Geschicke der Musik-Abteilung zuständige Manager Jimmy Iovine im Gespräch mit dem Wirtschafts-Nachrichtendienst Bloomberg.

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Die Musik-App störte 2016 mit Vollbild-Werbung

Die Anwendung, die schon jetzt den Zugriff auf die eigene Musik-Bibliothek mit dem von Apple angebotenen Streaming-Dienst Apple Music verbindet – nicht nur zur Freude aller Nutzer – soll demnach noch deutlicher zum alles bietenden „One-Stop Shop for Pop Culture“ ausgebaut werden.

Vor allem die Video-Eigenproduktionen Apples, zu denen die (bereits mehrfach verschobene) Musik-Sendung „Carpool Karaoke“ und das Reality-Format „Planet of the Apps“ zählen, sollen eine prominente Platzierung innerhalb der Musik-Anwendung für sich beanspruchen dürfen.

Der 64-jährige erklärt:

Ein Musik-Service muss mehr bieten, als nur einen Haufen Songs und eine Handvoll Playlisten. Ich versuche dabei zu helfen, Apple Music zu einer popkulturellen Bewegung auszubauen. Wir wollen alles bieten: Von jungen Bands ohne Plattenverträgen bis hin zu Videoinhalten. Wir haben etliche Pläne und genießen die Freiheit zu experimentieren. Wir können ein, zwei oder drei Shows produzieren, beobachten was funktioniert und was nicht funktioniert und so lange optimieren, bis es sich gut anfühlt. […] Wenn die Shows starten, werden wir diese wie Fernsehsendungen vermarkten – die Nutzer werden wissen, wann unsere Inhalte verfügbar sind.

Zum Nachlesen:

Dienstag, 02. Mai 2017, 10:54 Uhr — Nicolas
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  • Die aktuelle Music App ist ziemlich unübersichtlich. Bin jetzt zu Amazon gewechselt. Die App ist besser und günstiger dazu auch noch ☺️

  • Bin mal gespannt ob iOS 11 auch so hässlich wird wie iOS 10 …

  • Die Geschichte von iTunes wiederholt sich. Von der kleinen App zur Musikverwaltung und Synchronisation mit den iPods zum aufgeblähten Media-Player.
    Genau dasselbe soll jetzt mit der iOS-Musik-App passieren.

  • BITTE wieder die Möglichkeit einfügen, iTunes Käufe, die sich in der Cloud, nicht aber auf dem Gerät befinden, ausblenden zu können.

    • Bei mir gibt es den Punkt „Geladene Musik“, unter dem nur die auf dem iPhone vorhandenen Songs angezeigt werden. Ist das bei dir nicht so?

      • Doch, finde es nur umständlich gelöst.

      • Nun ja, umständlich ist jetzt sicherlich eine Ansichtssache. Allerdings gebe ich euch recht, dass die frühere Möglichkeit, per Einstellungen festzulegen, dass nur die geladene Musik angezeigt wird, anwenderfreundlich war.

        Dass dieser Punkt geopfert wurde, zeigt mal wieder, dass Apple die eigenen Vorgaben für Nutzfreundlichkeit nicht mehr ernst nimmt. Fast die ganze Einstellungs-App ist ein Grauen, selbst die Suche findet nicht alles, teilweise doppelte Verweise usw.

        Bei fast allen Apple-Apps wurden sukzessive Funktionen gestrichen oder eingeschränkt (siehe auch iWorks), aber die verbleibenden Einstellungsmöglichkeiten mit der Gießkanne in die Einstellungs-App gegossen.

  • au weia… als nicht music nutzer und itunes store verweigerer wegen der merkwürdigen passwortpolitik trotz hoher preise… das hört sich nach unübersichtlichem ärgerlich penetranter werbeberieselung und ständig nein-zum-shop-drücken an…
    es gibt ja gott sei dank gute alternative musikapps…

    • Was habe ich bei den Passwärtern verpasst?

      • …die beschränkung auf sechs geräte und eingabe deiner id und so ein alptraum…
        das ist immer ganz toll, wenn man nach langer zeit mal ein altes lied hören will.
        einfach woanders für weniger geld kaufen und nie ein problem mit seiner erworbenen musik haben… : )

      • Du kannst bei iTunes Musik kaufen und hast nie ein Problem mit ihr. Kannst sie frei überall Abspielen. Auf Milliarden Computern. Wenn du ne AAC Version erstellst, sogar ohne deine ID in den Metadaten. Wunderbar.

  • Wenn ich noch Musik mit dem Handy höre würde, würde mich dass tierisch nerven. Hätte ich nicht schon vorher aufgehört, hätte ich es wegen der Music App gemacht. Bei Android ist es aber genauso. Mit Android 6 wurde der Musikplayer auch zur Google Music App, die auch noch lokal gespeicherte Musik wiedergeben kann, wenn man den Weg durchs Menü dahin findet. Deshalb musste ich meiner Frau erstmal einen richtigen Musikplayer installieren.

  • Ich sehne mich nach den alten intuitiv und einfachen iOS Version zurück.

    Umso höher die Versionsnummer umso schwerer tu ich mich mit der Bedienung. Vielleicht werde ich einfach nur zu alt.

    • geht mir auch so. manchmal denke ich mir es liegt an mir 45
      aber nein – das liegt schon an apple … und google

      was die aufführen mit den apps in den letzten jahren ist einfach zum weinen – hätte man tränen

    • Das nannte man früher den Microsoft-Effekt: dass man sich selbst nämlich als dumm und unfähig betrachtete anstelle des nicht am Benutzer orientierten, schlecht programmierten Systems. Dem hatte Apple einst das „ease of use“ entgegengesetzt, die Fähigkeiten und Interessen der User mitsamt ihres kreativen Potentials als Ausgangspunkt seiner Entwicklungen.

      Nun lese ich das Marketing-Gewäsch des Jimmy Iovine und ahne, dass es noch schlimmer kommt… :(

      Nein, es ist nicht das Alter. Was wir heute sehen, kommt dabei heraus, wenn nicht mehr der Benutzer im Mittelpunkt der Betrachtungen steht unter den (selbstverständlichen) Bedingungen der Gewinnerzielung, sondern wenn der User dem Ziel der Gewinnmaximierung untergeordnet wird und Ingenieure am nur noch als Konsumenten wahrgenommenen User vorbei entwickeln. Show-Vermarktung? Super! Gebt den Kindern noch mehr Abos! Und mobile Glücksspiele, und Wackel-Smileys. Ease of use, Klarheit und Transparenz, etc. stören da nur.

      • Vollste Zustimmung.
        Ich würde auf der Stelle die MusicApp vom ersten iPhone Installieren, wenn das möglich wäre und gerne auf alle Verschlimmbesserungen der letzten 10 Jahre verzichten. Ein Store-Verweigerer bin ich ebenfalls und lege viel Wert auf meine eigene Musik, Hörbücher mit gepflegten Tags, Texten und gerade bei Hörbüchern auch die wichtige Beschreibunb vom Inhalt.

  • COVERFLOW !!!! Mehr wünsch ich mir nicht fürs gesamte iOS 11 update! Wie cool das noch war, vor allem im Auto im Quervormat am Dashboard angebracht…

  • Die fehlende Trennung von eigener Musik und Apple Music nervt mich. Weder in iTunes noch in der Musik App ist das ordentlich getrennt. Nach dem 6 Monatigen Probeabo hab ich jetzt zig Cloud Leichen in iTunes die ich alle löschen muss. Ich schau mich jetzt mal bei Spotify um.

  • Oh nein… ich hatte ja auf eine Überarbeitung gehofft, aber das hört sich so an, als ob sie noch unbrauchbarer wird…

  • Ich will einfach nur problemlos und schnell meine Lieblingsmusik starten können sobald ich ins Auto eingestiegen bin.

  • alles klar, wir kommen zum kaffee und kuchen vorbei!

  • „Ein Musikservice muss mehr bieten als nur einen Haufen Songs… wir können ein zwei drei Shows produzieren…“
    Endlich mal ein Verantwortlicher mit Verstand. Wenn ich die Musik App starte, dann will ich doch nicht Musik hören, dann will ich prominent platzierte TV-Shows. Apple Music erinnert mich an MTV. Früher war das wie das MTV der 90er, als da noch vollflächig Musikvideos gezeigt wurden. Aktuell ist es so, dass man klar den Fokus auf der Vermarktung erkennt. Die Musik in einem kleinen Fenster, dass von Werbung umgeben ist. Aber mit iOS 11 kommt Apple Music dann endlich in der Gegenwart an, wo man den Fokus auf Trash TV legt.

  • Viel wichtiger wäre, dass die lächerliche Qualität von 256 Kbit/s AAC mal aufgebohrt wird – es soll auch Leute geben, die zu einer etwas besseren Hifi-Anlage streamen…

  • So nach dem Motto, lieber jedes Mal neu machen anstatt einmal richtig zu machen?

    • Das dachte ich mir auch.
      Redesign mit iOS 9: Scheiße
      Redesign mit iOS 10: auch Mist
      Jetzt: „Wir genießen die Freiheit zu experimentieren“ und „Wir können so lange optimieren, bis es sich gut anfühlt“.

      Da hat doch jemand der gesamten Führungsriege ins Hirn gekackt.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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