Apples Kampf gegen App-Store-Betrug
App Store: Betrug bleibt ein Milliardenproblem
Apple hat neue Zahlen zum Kampf gegen Betrug im App Store veröffentlicht. Nach Angaben des Unternehmens wurden 2025 potenziell betrügerische Transaktionen im Wert von mehr als 2,2 Milliarden US-Dollar verhindert. Das klingt zunächst nach einer Erfolgsmeldung, zeigt aber auch: Der App Store hat weiterhin ein erhebliches Problem mit schwarzen Schafen.
Apple nutzt die jährliche Bilanz traditionell, um den App Store als besonders sicheren Marktplatz darzustellen. Gleichzeitig machen die Zahlen deutlich, wie groß der Aufwand ist, der überhaupt nötig bleibt. Allein im vergangenen Jahr blockierte Apple nach eigenen Angaben mehr als 1,1 Milliarden Versuche zur Erstellung betrügerischer Kundenaccounts. Weitere 40,4 Millionen Kundenkonten wurden wegen Betrug und Missbrauch deaktiviert.
Auch auf Entwicklerseite musste Apple massiv eingreifen. 193.000 Entwickleraccounts wurden wegen Betrugsverdachts gekündigt, mehr als 138.000 Registrierungen gar nicht erst zugelassen. Dazu kommen 28.000 unzulässige Apps, die Apple auf Piraten-Webseiten identifiziert und blockiert haben will.
Millionen problematische Apps
Beim App Review spricht Apple von mehr als 9,1 Millionen geprüften Einreichungen. Über zwei Millionen davon wurden abgelehnt, darunter mehr als 1,2 Millionen neue Apps und fast 800.000 Updates. Knapp 59.000 Anwendungen wurden entfernt, weil sie nach der Freigabe offenbar als Lockvogel genutzt und später für Betrugsversuche verändert wurden.
Ganz neu ist das Thema nicht. Schon in den vergangenen Jahren hatte Apple regelmäßig hohe Zahlen vorgelegt. Im vergangenen Jahr ging es etwa um fast ebenso viele Ablehnungen wie verfügbare Apps. Bereits 2022 war der App Store bei uns als von Fake-Bewertungen und Betrügern geplagt Thema.
Fake-Bewertungen und gestohlene Kreditkarten
Besonders auffällig bleiben die Zahlen rund um Bewertungen und Zahlungen. Apple verarbeitete 2025 mehr als 1,3 Milliarden Bewertungen und Rezensionen und blockierte davon fast 195 Millionen als betrügerisch. Zudem wurden 7.800 irreführende Apps aus den Suchergebnissen herausgehalten und 11.500 Apps aus den Charts entfernt.
Beim Zahlungsbetrug nennt Apple mehr als 5,4 Millionen gestohlene Kreditkarten, deren Einsatz verhindert wurde. Fast zwei Millionen Nutzeraccounts wurden dauerhaft für weitere Transaktionen gesperrt. Für Nutzer ist das beruhigend, zugleich aber auch ein Hinweis darauf, dass selbst Apples streng kontrollierter App Store täglich Ziel groß angelegter Betrugsversuche bleibt.


Leider ist das meistens immer so: wo Umsatz generiert wird, sind Betrüger auch an Bord …
Und eine absolute Sicherheit um Betrug auszuschließen, gibt es nicht …
Und der Leidtragende ist selten Apple so der der Anwender
Und der Leidtragende ist selten Apple sonder der Anwender
Die AppStore ist, meiner Meinung nach, auch extrem ausbaufähig. Jegliche Art an Filter fehlen: Preiskategorie, Abo, Update, InApp, Datenkrake oder nicht. Das sollte alles gefiltert werden dürfen.
Rezensionen sind auch eine Baustelle.
Es fehlt extrem an Transparenz. Stattdessen mach Apple Werbung…
u.a. haben auch die meisten MLM-Scams ihre eigene App, ob iOS oder Android – und kriegen die dort problemlos durch
das Grundproblem dabei: Apple kann und will nicht das dahinterstehende Geschäftsmodell (Ponzi) prüfen – sondern lediglich, ob darüber schädliche Malware verbreitet wird