Streit um App-Zwang bei der Paketabholung
App-Pflicht bei Packstationen: Verbraucherschützer klagen gegen DHL
Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat Klage gegen die DHL Paket GmbH eingereicht. Das Verfahren wurde Anfang März beim Landgericht Köln angestoßen und richtet sich gegen eine Praxis bei der Zustellung von Paketsendungen. Nach Ansicht der Verbraucherschützer werden Empfänger derzeit faktisch dazu gedrängt, die offizielle „Post & DHL“-Applikation auf einem Smartphone zu installieren.
App-Pflicht unzulässig
Konkret geht es um Fälle, in denen Pakete nicht direkt zugestellt werden können und stattdessen in einer Packstation hinterlegt werden. Befindet sich die Sendung in einer Station, die ausschließlich per Smartphone gesteuert wird, können Empfänger ihre Lieferung nur über die Applikation öffnen. Ohne installierte Anwendung bleibt der Zugriff auf das Paket damit verwehrt.
Die Verbraucherschützer sehen darin einen unzulässigen Zwang zur Nutzung einer bestimmten digitalen Applikation. Mit der Klage soll erreicht werden, dass DHL diese Praxis künftig unterlässt.
Packstationen wurden umgebaut
Der Streit steht im Zusammenhang mit einer umfassenden Umstellung der Packstation-Infrastruktur. Die Deutsche Post arbeitet seit mehreren Jahren daran, ihre Automaten stärker auf die Nutzung per Smartphone auszurichten. Bereits zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, die „Post & DHL“-Applikation zur zentralen Schnittstelle für viele Funktionen der Packstationen zu machen.
Parallel dazu wurden ältere Automaten technisch angepasst. Bei zahlreichen Geräten entfernte der Betreiber Drucker, Scanner und Eingabefelder. Stattdessen erfolgt die Bedienung über eine Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und Packstation. Der Nutzer öffnet das Fach über die Applikation, während die Station selbst kaum noch Bedienelemente besitzt.
Diese Entwicklung hatte bereits in der Vergangenheit Kritik ausgelöst. Datenschützer und Verbraucherschützer bemängelten, dass Menschen ohne Smartphone von der Nutzung ausgeschlossen werden könnten. Gleichzeitig argumentiert der Betreiber, dass die App-basierte Steuerung Abläufe vereinfacht und neue Funktionen ermöglicht.
Mit der aktuellen Klage rückt nun eine konkrete Zustellpraxis in den Mittelpunkt. Das Gericht in Köln muss klären, ob es zulässig ist, nicht zustellbare Pakete in Stationen zu hinterlegen, die nur über eine Smartphone-Applikation bedient werden können.


‚während die Station selbst kaum noch Bedienelemente besitzt.‘ Lasst mich kurz rechnen …. es sind null. ;-) (es sei denn man sieht die Türen als ‚Bedienelement‘)
Die Tür zählt nur dann als Bedienelement wenn du ein Paket rein legst (jedenfalls dann, wenn du die Tür schließt weil es dir eventuell nicht egal ist, dass das Paket 2 Minuten später wieder entfernt wird), dann musst du die Tür ja zwangsweise schließen. Wenn du nur ein Paket raus nimmst und gehst ohne die Tür zu schließen hast du die auch nicht bedient… :-)
Also unsere wurde erst aktualisiert, mit Bediendisplay. Das alte wurde gegen eine verbesserte Version getauscht
Können wir die bitte auch noch barrierefrei machen, damit Kleinwüchsige und Menschen im Rollstuhl an die oberen Fächer kommen? Ach ja und bitte beleuchten mit Frauenparkplätzen davor. Nicht zu vergessen automatische Streuanlagen, damit es um die Stationen nicht glatt ist. Ach es gäbe noch so viele tolle Dinge aber dann zündet DHL die Dinger eher an, als wirklich jeden Mist umzusetzen. Gruselig wie schwer man es manchen Leuten macht. Das Angebot soll uns Kunden ja helfen und ist echt praktisch zu einer für einen selbst passenden Zeit Pakete aufgeben oder holen zu können. Junge junge Deutschland-Kopfschüttel-
Na Gott sei Dank haben die Datenschützer wieder eine Daseinsberechtigung gefunden…
Ja – zurecht. Es macht Sinn personenbezogene Daten zu schützen. Sogar ihre.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, woher dieser Beißreflex gegen Datenschützer kommt? Ich begrüße es, dass es sowas wie eine DSGVO als Gegenmodell zur profitorientierten Datenpraxis us-amerikanischer Tech-Unternehmen gibt. Klar ist die DSGVO nicht perfekt, aber ein guter Anfang – immerhin besser als der amerikanische Weg.
Abgesehen davon ist die Klage gegen dhl sowieso nochmal anders gelagert. Ich kenne Menschen ohne smartphone. Wie sollen die an ihre Pakete kommen? Der App-Zwang ist für Viele egal und vermutlich komfortabel, für manche aber ein nachvollziehbares no-go.
Okay, die begründung für die Klage „Das Gericht in Köln muss klären, ob es zulässig ist, nicht zustellbare Pakete in Stationen zu hinterlegen, die nur über eine Smartphone-Applikation bedient werden können.“, kann ich verstehen. Aber mit dieser ständigen Gängelei werden Unternehmen davon absehen solche Services anzubieten, am Ende schadet es allen Nutzer:innen. Ich seh mich schon kilometerweit zur Filiale fahren (wovon es immer weniger gibt) fahren, nur weil die App-gesteuerte Packstation abgeschafft wurde. Meiner Meinung nach schiessen wir uns in Deutschland immer gerne selbst ins Bein mit solchen Aktionen und beschweren uns dann, wenn es weh tut.
Auf der anderen Seite denke ich wäre es kein Problem für die Nutzenden die Möglichkeit einer Scanfunktion anzubieten. Soweit ich das verstanden hab, geht es ja um Pakete, die umgeleitet werden von der Zustellung an der Haustür. Dann musst du den Empfänger:innen aber natürlich wieder eine Karte in den Briefkasten gesteckt werden und das ist ja heutzutage nicht mehr wirklich der Fall. Ich verstehe die Argumente der Verbraucherschützenden schon, aber natürlich sehe ich auch den Konflikt mit möglichen kostengünstigen Innovationen.
Meinst du Empfänger und Verbraucherschützer?
Die Nutzer nicht vergessen!
Wo du Recht hast, hast du Recht. Wir schießen uns gerne ins eigene Knie. (Thomi 70)
@nino
Wenn sich Unternehmen dazu entschließen, solche tollen Stationen nicht mehr anzubieten, wäre das für mich eher Segen als Fluch. Aber Gott sei Dank habe ich nun einen Weg gefunden. DHL die Weiterleitung für meine Pakete an Packstation, egal welcher Art zu untersagen.
Welcher Weg wäre das?
Da gebe ich dir absolut recht.
Die Klage wird schlussendlich dazu führen, das DHL nicht zustellbare Sendungen entweder im besten Fall an eine Postfiliale sendet, oder einfach retour schickt. Einfachste Lösung des Problems wäre hier, wenn bei der erstmaligen nicht Zustellung gefragt wird was gewünscht ist und der Kunde dann direkt dauerhaft seinen Umleitungswunsch (Packstation oder Postfiliale) mitteilen kann. So wird niemand benachteiligt. Aber schön, das wir in diesem Land keine anderen Probleme haben.
+1
Oder es wird an eine Packstation weitergeleitet, die eine Möglichkeit bietet über den Scan eines Codes diese zu öffnen. Im Zweifel ist sie dann weiter entfernt als eine Packstation ohne Scanfunktion.
Dann gibt es wieder klagen ;)
War auch mein Gedanke. Ironischerweise kannst du Zustellmöglichkeiten schon jetzt in der App angeben. Wenn du etwas online bestellst, sollte es sowas geben, was du beschrieben hast. Ich finde es ehrlich gesagt frech, wenn etwas einfach in eine Packstation gebracht wird anstatt in eine Filiale. Klar, spart DHL Geld bei der Packstation, aber dann muss es eben die Möglichkeit geben, nen Code per Telefon oder Email zu bekommen und den dann einzugeben an der Station. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass DHL damit vor Gericht durchkommt.
Schau mal unter Dhl.de, falls du einen Account hast (oder Postnummer), man kann sogar die Weiterleitung auswählen- also ob Packstation / Nachbarn / Ablageort oder nicht. Jedoch muss man registriert sein bei DHL und einmal die Anschrift verifizieren- ist aber teilweise recht undurchsichtig und schlecht erklärt. Es verhindert nicht den Versand an eine Packstation, aber du kannst es beeinflussen.
Ja nur ignoriert die Post die Weiterleitungswünsche. Ich liebe Packststionen lieber mehr davon als weniger. Und wer es nicht nutzen will soll es halt lassen opt-out verfahren und gut ist
Alles gemacht, dennoch öfter fehlgeleitet.
Jede Kaufhalle…
Der Empfang eines Pakets an eine Packstation ist doch freiwillig und kein Zwang. Wenn ich das als Kunde nicht will, muss ich es eben in einer Filiale abholen.
Nein, es kann durchaus sein, dass ein Paket an eine Packstation umgeleitet wird und du sie dort abholen musst. Bislang immer so Erfolg der Empfang den Personen dann ein Code in den Briefkasten gelegt wurde. Sollte der Empfänger oder die Empfängerin bereits bei DHL registriert sein. Kann es aktuell so sein, dass du einfach nur eine Mitteilung in der App und per Mail erhältst und dann kann es auch eine Packstation sein, wo kein Scanfunktion vorhanden ist
Wenn sich die Zusteller dran halten würden… Tun sie aber nicht. Und das bringt Frust.
Das stimmt so nicht! Ist mir jetzt schon öfter vorgekommen, das ich i. Der Packstation abholen musste, ohne das ichgefragt wurde. Zudem waren die Packstationen weiter weg, als der Kiosk, in dem es meist abgeben wird.
Vielleicht erst einmal nachdenken und dann posten.
In den AGB von DHL gibt es viele Falle die nur DHL schützen Wie das ein Paket als zu gestellt gilt wenn es bei der Packstation hinterlegt wurde Nur was macht wenn der Zusteller Pakete vertauscht hat
Soganzohnesatzzeichenleidethaltschondielesbarkeit
Gut das alle Minderheiten berücksichtigt werden… Die Mehrheit kommt ganz gut zurecht und nutzt den Service.
Sollen wir wieder eine physische Karte bestellen mit Barcode zum Einscannen, die davor per Post gesendet wird?
Und dann meckern wenn sich Kosten über Paketpreise zurückgeholt werden.
Nun ja. Meine Schwiegermutter, 87 Jahre alt, bekam ein Paket umgeleitet in eine Paketstation. Wir hätten mehr als 50 km fahren müssen, wenn nicht eine Nachbarin mit ihr zur Packstation gefahren wäre. Gut, dass die Packstation mit Scanner ausgestattet war. Was nützt in dem Fall, dass die Mehrheit mit dem Service recht gut zurecht kommt.
Paulanergarten
(50 km, wem willst du hier etwas weismachen?)
Er hätte 50 km weit fahren müssen, wenn die freundliche Nachbarin nicht eingesprungen wäre, damit ist offensichtlich nicht der Weg von 50 km zur Packstation gemeint, sondern der Weg zur Mutter, den er aber offensichtlich nicht antreten musste, da die Nachbarin, mit seiner Mutter zur Packstation gefahren ist.
Prost ;-)
Die „Goldcard“ ist damals in einem Hauruck-Verfahren abgeschafft worden, nachdem DHL die Security verk … ckt hatte. Das kamen Fremde an andere Pakete ran. Sie mussten dann innerhalb von ich glaube 3 Wochen eine Lösung finden und da sie es nie geschafft hätten, in der Zeit alle Karten neu auszugeben, wurde ein anderes System erdacht. Oder anders formuliert: Hätten die ihre Arbeit ordentlich gemacht, hätte es weiter bei der Plastikkarte bleiben können, die aus einer ganzen Reihe von Gründen eigentlich das bessere System war, weil auch ohne Smartphone nutzbar. Und dank der Scanner an den Automaten konnten sogar Senioren mit Abholkarte die Pakete holen. Die Gruppe 80+ ist jetzt nämlich weitgehend raus und die ist in DE erstaunlich groß. Post ist ein Universaldienst und muss auch für alle nutzbar bleiben. Vor allem dann, wenn Filialen zugunsten von Automaten nicht weiter geführt werden.
Hoffentlich kommen sie mit der Klage durch. Das nervt mich ohne Ende.
Kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, warum dich das nervt. Es ist doch viel praktischer, wenn du auf dem Rückweg von der Arbeit oder von wo auch immer einfach an der Packstation vorbeifahren kannst und diese per App öffnen kannst ohne vorher am Briefkasten gewesen zu sein und einen Benachrichtigung mit QR-Code abzuholen. Ich sehe das eher als Service als ein Nachteil. Die Alternative, dass es an eine Filiale weitergeleitet wird, begrenzt sich doch in deinen Freiheiten, der abholpurzelten. Oder was verstehe ich an deinen Argumenten nicht?
Er hat gar kein Argument genannt. Hauptsache dagegen
Mich nervt es weil ich eine extra App brauche. Die Packstationen mit QR Code werden umgerüstet auf APP also nix mit Briefkasten und Code. Weil das Paket trotz Widerspruch immer wieder in eine Packstation geliefert wird. Ich gehe eben auch gerne in die Filiale weil man wenn das Paket beschädigt ist es gleich reklamieren kann. Hatte einmal etwas an jemanden in Berlin geschickt der die App nicht hatte und der musste sich erst ungefragt nun mit der Registrierung herumschlagen. Googmann, erzaehl keinen ****
@Oliver
wenn Du Dich registriert bei DHL oder es schon bist, kannste auch eine dauerhafte Paket-Umleitung in der App. beauftragen und alle Deine Sendungen, werden zur Filiale Deiner Wahl geliefert oder auch temporär je nach Wunsch, musste Dich nicht mehr über die Packstation ärgern.
Da ich selten tagsüber zu den üblichen Lieferzeiten zu Hause bin und ich nicht ständig meine Nachbarn belästigen möchte, leite ich alle Sendungen zur Packstation um und hab bisher wenig schlechte Erfahrungen gemacht damit.
Auch ist man sehr flexibel mit der Zustellung und Abholung, da man es selber steuern kann.
Es kommen nur Sendungen zu Hause an, wo der Absender eine Zustellung zur Packstation nicht zulässt oder die nicht an Packstationen zustellbar sind.
1+
Naja, Idee ist nicht schlecht aber…..
Ich habe vor knapp 2 Wochen ein Paket erhalten sollen, War nicht da, Postbote brachte es in die Packstation……..leider vergaß er Mr eine Benachrichtigung mit Code dazulassen…
Ein Abholen oder den Code ist nicht möglich…..jetzt gehts Retoure…..
Normalerweise reicht ein Anruf bei DHL und Sie senden dir eine neue Abholkarte zu. War bei mir manchmal der Fall als ich keine Postnummer hatte.
Im DHL-Chat kannst dir den Code auch geben lassen.
Ich find die App-Stationen gut. Wie oft Touchscreens oder Drucker defekt waren und ich nicht mal an meine Pakete kam. Geschweige denn davon will ich nicht wissen wer die Dinger anfasst. Sollen die anderen Menschen ihre Pakete eben an eine Filiale liefern lassen oder einfach mal Zuhause sein :/
In anderen Ländern ist das Standard. Nur Blöd wenn du die App aus Deutschland drauf hast, dann kannst du die Pakete im Ausland nicht empfangen oder versenden.
Verstehe das Problem nicht. … man bestellt im Internet und dann zur Abholung oder auflieferung hätte man 2026 kein Smartphone….
Guter Punkt.
Bürschla, jetzt musst amal ganz stark sein: Paketversand ist keine Folge des Internets. Den gab es bereits vorher. Zwei Personen (die keinerlei elektronische Geräte haben/benötigen) konnten sich bisher immer etwas per Post zuschicken. Klingt verrückt – ist aber so.
Was geht DHL nein kaufverhalten an? DHL muss mich nicht über das Zaun der Packstation ausspionieren was ich mache. Das geht entschieden zu weit.
Wir bestellen per Internet für Schwiegermutter (87 Jahre) und lassen es zu ihr liefern. Wir müssten über 50 km fahren, um zu Schwiegermutter zu kommen. Und nun?
Bestellst ihr als Nächstes mal ein vernünftiges Smartphone. Herrgott, wer 87 Jahre alt werden kann, kann auch noch was Neues lernen.
Alter diese deutsche Wut immer alles analog zu haben ist nur noch ekelhaft.
Wer bist Du, anderen die Zwangsdigitalisierung und Abhängigkeiten aufzwingen zu wollen?
Brauchst ja Nix im Internet bestellen, früher ging’s in die Stadt ….. wie heißt es so schön : irgend ein Tod muss man sterben
Und diese Leute dürfen dann keine Pakete empfangen?
Armes bürokratisches Deutschland.
Wir steuern wegen solchen Dingen immer mehr Richtung Abgrund.
Wegen jeder Sache blockierten wir uns gegenseitig und und Sorgen für den Rückschritt, anstatt nach Vorn zu gehen…
Ein Hoch auf unsere guten Verbraucherschützer, die machen Ihrem Namen alle Ehre ;-)
Auch Verbraucherschützer: „Die Digitalisierung geht nicht schnell genug voran…“
Immer diesen dämlichen Diskussionen! Dann machen wir es ganz einfach, gehen die Pakete wieder zurück. Freuen sich die Leute bestimmt.
Also ja, es geht nicht, ein Paket in eine Box zu packen, die man nur mit Smartphone und einer App öffnen kann, zu der man dann gezwungen wird,
ABER
muss man sich nicht vorher als Packstation-Kunde registriert haben und hat diesen Bedingungen damit zugestimmt? Dann verstehe ich die Aufruhr nicht.
Wer glaubt, DHL würde nun wieder teure Touch-Displays verbauen, die gerne von Vandalen ramponiert werden, der wird enttäuscht werden. Die Alternative wird sein, dass man sein Paket im nächsten Shop oder der nächsten Filiale abholen muss, die ggf. weiter entfernt sind, als die Packstation.
Nein,muss man nicht.
Es geht hier nicht,um die direkte Zustellung zur Packstation, sondern um eine „Ersatzzustellung“, bei nicht antreffen.
DHL liefert auch an Packstationen, wenn an der originalen Versandadresse, die Sendung nicht zustellbar war und offensichtlich auch an solche,die nur per App. gesteuert werden.
Da kommste ohne Smartphone und App. nicht dran.
Ich habe diese Kisten bei dhl abgelehnt. Und trotzdem werden vereinzelt Pakete dorthin geschickt. Das verstehe wer will. Ist es Bequemlichkeit der Zusteller? Zumal bei ein Postamt dichter dran wäre.
Wird auch Zeit. Ich bin für Technik aber das geht zu weit. Da hört die Kontrolle auf.
Ich bin zwar großer Fan der Packstationen, aber Versandfirmen können die Zustellung an diese untersagen, dann wird eine Zustellung nach Hause versucht und das Paket liegt dann im Treppenhaus oder wird paradoxerweise dann zur Packstation geliefert. Das ist Blödsinn.
Blöder ist es aber, wenn der Empfänger kein Smartphone besitzt und dann mit der Karte vor einer Packstation steht, deren einziges Bedienfeld die Türe eines Faches wäre.
Schon erstaunlich die Stadtkinder hier – wie selbstverständlich man ja mal „einfach“ zu einer Filiale gehen kann .. dumm nur: In ländlichen Gebieten ist das Filialnetz inzwischen extrem ausgedünnt, so dass man gut motorisiert und mit einem ordentlichen Zeitkontingent versehen sein muss. Selbst die nächst liegenden Packstation sind bei uns zwischen 9 und 15km entfernt. Dazu oft überlastet, so dass eine Paketabgabe auch nicht möglich ist.
Finde ich gut. Die achtstellige Kundennummer habe ich schneller eingetippt als Handy und App rauszuwühlen. Man braucht nicht für alles eine App.
+1
DHL und die Deutsche Bahn waren frühe mal ein Fels in der Brandung. Mittlerweile ist davon nicht mehr viel über.
Ich versende nur noch über Hermes und versuche andere auch dazu zu bewegen.
Hermes liefert bei uns Samstag bis Abend 20 Uhr. Die Post bricht Paketzustellung immer ab weil krank oder Arbeitszeitüberschreitung oder Witterung.
Dem Hermes Fahrer ist das egal. Sie liefern.
Naja ob dem “ Hermesfahrer das egal ist“ glaub ich eher weniger ….
Ist doch gut, wenn DHL sich ans Arbeitszeitgesetz hält und die Mitarbeiter schützt, da warte ich auch mal einen Tag länger auf die Sendung.
Die Klage ist nur teilweise verständlich, wer aber kein Smartphone hat,
wird vermutlich auch nichts online bestellen.
Komische Schlussfolgerung. Du bist vermutlich sehr jung (und unerfahren)
Ich bin dafür dass es Lösungen für den analogen Weg für Leite ohne Smartphone usw. gibt. Ich verstehe nur nicht so recht wie der Fall entsteht?
Meines Wissens gibt es ja keine Papierkarten mehr im Briefkasten (würde ja auch nichts helfen an einer BT Packstation). Wenn man aber keine Karte hat und keinen DHL Account wie erfährt man dann überhaupt dass das Paket umgeleitet wurde und wie erfolgt die Aufforderung die App zu installieren?
Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, wenn es nur App basiert geht, wenn man die Packstation freiwillig benutzt. Was wirklich nicht geht ist, wenn Pakete dort hinterlegt werden, ohne den Kunden vorher zu fragen. Wir habe da schon die wildesten workarounds über Freunde von Freunden machen müssen, um für ältere Verwandte auf dem Land Pakete aus Packstationen zu bekommen.
Was mir passiert ist: Benachrichtigung per Mail, dass ein Paket nicht zugestellt werden konnte, da ich nicht zu Hause war. Ich war aber den ganzen Tag da. Hinweis, das Paket sei „hinterlegt“ worden. Allerdings ohne Angabe, wo und ohne Benachrichtigungskarte.
Bin ich also zu unserer Post, wo mir mitgeteilt wurde, das Paket liege in einer Packstation. Zur Abholung bräuchte ich in der DHL-App nur die Sendungsnummer eingeben und an der Packstation „Abholen“ drücken. Dann sollte sich das Fach mit dem Paket öffnen.
Alles genau so gemacht, kein Fach ging auf.
In der App wurde mir dann angezeigt, ich müsse zuerst meine Daten wie Name, Adresse usw. eingeben.
Alles eingegeben. Es kam der Hinweis, dass ein solches Konto schon bestehe. Logisch, wenn ich die App schon nutze.
Keine Chance, an das Paket zu kommen.
DHL in Bonn angerufen, eine Stunde in der Warteschleife und dann bot mir eine Mitarbeiterin eine Zweitzustellung an.
In der App konnte ich dann verfolgen, dass das Paket wieder aus der Packstation abgeholt wurde. Danach war es einige Tage verschwunden und wurde schließlich mit erheblicher Verspätung zugestellt.
Warum steckt man nicht eine Benachrichtigungskarte mit Code in den Briefkasten und liest den Code an der Packstation ein? Oder installiert eine Tastatur zur Eingabe des Codes?
Jeder kann mittlerweile auch ein Ablage Vertrag machen, einen Wunsch Nachbar angeben oder aber die Sendung zu einer Wunsch Filiale schicken lassen. Also hat man genug Möglichkeiten an seine Sendung zu kommen, deshalb verstehe ich auch diese Klage nicht. Einfach Schwachsinn in einer digitalisierten Welt. Diese Klage geht wahrscheinlich von denen aus, die auch Google auf ihrem Handy installiert haben und ihre Apps über Tracking überwachen lassen, fünf Wetter Apps und Navigations Apps auf dem Smartphone / Ironie Off ;-)