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Bewegungsmuster aus Bildern

App-Geheimtipp „QuantifiedMap“ zeigt: Eure Fotos verraten viel

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18 Kommentare 18

Zwielichtige Anwendungen, die ohne offensichtlichen Grund nach dem Zugriff auf eure aktuelle Geoposition fragen, bekommen selbstverständlich einen Korb. Was viele Anwender jedoch nicht wissen: Auch der Zugriff auf euer Foto-Archiv kann viel über euer Bewegungsmuster verraten.

Bewegungsmuster

So macht der Entwickler Felix Krause aktuell darauf aufmerksam, dass Apps mit der Foto-Zugriff problemlos alle Geo-Daten in den Fotos der zurückliegenden Jahre einsehen und auswerten können.

Hier lassen sich nicht nur einzelne Aufnahmeorte ausmachen; dank der ebenfalls in den Bildern hinterlegten Zeitstempel können auch Reise, Ausflüge und häufig zurückgelegte Strecken zurückverfolgt werden.

detect.location

Unter dem Projektnamen detect.location hat Krause eine quelloffene iOS-Anwendung veröffentlicht, die demonstriert wie viele Daten sich so aus einer stinknormalen Foto-Bibliothek auslesen lassen.

Die Geodaten können hier sogar nach aktueller Fortbewegungsmethode oder nach dem Zeitpunkt der Aufnahme sortiert werden um so einen ungefähre Einschätzung des Arbeitsplatzes oder der besuchten Schule zu treffen.

Does your iOS app have access to the user’s image library? Do you want to know your user’s movements over the last several years, including what cities they’ve visited, which iPhones they’ve owned and how they travel? Do you want all of that data in less a second? Then this project is for you!

App-Geheimtipp „QuantifiedMap“

Doch natürlich lassen sich diese Daten nicht nur für zwielichtige Zwecke, sondern auch durchaus sinnvoll einsetzen. Ein Beispiel: Die kostenlos iPhone-Anwendung „QuantifiedMap„. Diese fragt nach dem Start um den Zugriff auf Foto-Archiv, Health-Applikation und Fitness-Apps wie Moves, Strava und Swarm (sollten diese installiert sein) und wertet die so zusammengetragenen Daten in einer übersichtlichen Karte aus.

Anschließend könnt ihr hier eure Laufrouten, die Positionen der von euch geknipsten Fotos und eure Bewegungsmuster in beliebigen Zeiträumen auf einer kombinierten Landkarte einsehen.

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Quantified Map
Quantified Map
Entwickler: Ludovic Landry
Preis: Kostenlos
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Quantified Map

Donnerstag, 28. Sep 2017, 9:56 Uhr — Nicolas
18 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Ich frage mich, wo der Haken bei einer kostenlos angebotenen App sein könnte, die meine Geodaten in zuvor beschriebener Weise aufarbeitet…

  • Nicht ohne Grund hat es  in den Einstellungen beim Datenschutz unter Fotos vermerkt

  • Quantified Map braucht iOS 10 – danke, nein.

  • Okay, man gibt hier also einer App eines unbekannten Einzelentwicklers vollen Zugriff auf alle Foto-Geodaten, Health-Ressourcen usw. für ein paar bunte Striche?Nun denn, viel Spass…

    • To use the app connect with AT LEAST one of the services..
      Englisch lesen kannst du aber, oder?

      Und warum wohl will die App Zugriff auf – in meinem Falle die Forobibliothek?
      Richtig: um die Geodaten Auslesen zu können.
      Wenn du der App keinen Zugriff geben willst kannst du sie natürlich löschen.
      Verschick deine Bilder einfach weiter über Whatsdreck, Fratzenbuch und co.

    • Privacy Policy: Your Privacy Matters, our goal with QuantifiedMap is to allow users to visualize all their data in one place. We do not collect personal infos, every map is generated on your device. The data you load from different services (like HealthKit, Moves app, Photos, Strava, Swarm, etc.) is yourse and stays secure on your device at all times. At any moment you can delete all the data loaded by QuantifiedMap on your device.

  • Interessanter Artikel.

    Gut, dass ist aktuell gerade mal… moment… ein… zwei… drei… vier… vier Fotos in meiner Library mit mir herumschleppe :-)
    Regelmäßig aussortieren und auf die private NAS sichern – und gut is‘!

    • Und wenn du mal Freunden was zeigen willst?
      „Hier habt ihr einen Pass für mein Fort Knox, wo ich euch meine super duper geschützte Bilder zeigen kann“

      Sorry aber dann brauche ich auch kein Smartphone und der Rechner ist auch nie offline wegen Häcker etc.
      Es geht darum etwas bewusster, mit den ganzen Freigaben die wir erteilen, umzugehen.

    • 20.000 Bilder und rund 600 Videos. Und Bilder von Whatsapp werden nicht automatisch gesichert.

  • Ich hatte bisher irgendwie in Erinnerung, dass eine App, die Zugriff auf Fotos, aber nicht auf die Geolocation hat, die Fotos von iOS ohne das Location Tag geliefert bekommt. Offensichtlich scheint das ja nicht (mehr?) so zu sein. Schade eigentlich, denn das müsste systemtechnisch doch recht einfach zu implementieren sein.

    • Stell ich mir schwer vor, denn die Geodaten sind doch im Foto File drin… da müsste IOS dann zwei Versionen vorhalten oder das Fileformat um Verschlüsselung / Signatur zumindest dieser Daten ergänzen – letzteres finde ich ne schöne Idee eigentlich, aber das kann Apple schwerlich alleine tun

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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