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Whitepaper "Face ID Security"

Face ID: Apple-PDF nennt Details zur Gesichtserkennung

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28 Kommentare 28

Etwas mehr als einen Monat vor dem Verkaufsstart des iPhone X hat Apples Security-Abteilung jetzt das Whitepaper „Face ID Security“ veröffentlicht (Download-Link) und informiert auf sechs kompakten Seiten über die neue Gesichtserkennung des Unternehmens.

Face Id 1000

Das Dokument geht unter anderem auf die zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen ein, die dafür sorgen, dass euer Gerät auch bei aktiver Gesichtserkennung immer mal wieder nach dem persönlichen Passcode zur Geräte-Entsperrung fragt.

Anwendern steht es nach wie vor frei, ihr iPhone X auch über einen Passcode zu entsperren, sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, muss dieser allerdings eingegeben werden um das iPhone nutzen zu können. So fragt das iPhone X euren Passcode ab wenn:

  • das Gerät neu gestartet wurde.
  • das iPhone innerhalb der letzten 48 Stunden nicht einmal entsperrt wurde.
  • der Passcode innerhalb der letzten 156 Stunden (6,5 Tage) nicht mindestens einmal UND Face ID innerhalb der letzten 4 Stunden nicht genutzt wurde.
  • das iPhone über Apples iCloud gesperrt wurde.
  • das iPhone fünf fehlgeschlagene Face ID-Erkennungen hinter sich hat
  • wenn der SOS-Notruf durch gleichzeitiges Drücken von Lautstärke- und Seitentaste aktiviert wurde.

Infrarot-Punkten und lokale Datenverwaltung

Auch die technischen Spezifikationen spricht das Apple PDF an. So wird euer Gesicht beim Einsatz von Face ID von insgesamt 30.000 Infrarot-Punkten abgetastet:

Once it confirms the presence of an attentive face, the TrueDepth camera projects and reads over 30,000 infrared dots to form a depth map of the face, along with a 2D infrared image.

Sowohl die Trainingsdaten als auch die Daten zu den einzelnen Entsperr-Vorgängen werden ausschließlich lokal gesichert und verlassen euer Gerät nicht.

Face ID data doesn’t leave your device, and is never backed up to iCloud or anywhere else. Only in the case that you wish to provide Face ID diagnostic data to AppleCare for support will this information be transferred from your device. Enabling Face ID Diagnostics requires a digitally signed authorization from Apple that’s similar to the one used in the software update personalization process. After authorization, you’ll be able to activate Face ID Diagnostics and begin the setup process from within the Settings app of your iPhone X.

Donnerstag, 28. Sep 2017, 8:56 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • „So wird euer Gesicht beim Einsatz von Face ID von insgesamt 30.000 Infrarot-Punkten abgetastet…“ das kann nicht gesund sein 100x täglich. Oder mach ich mier hier zu viele Sorgen?

    • Du bist den lieben langen Tag von Infrarotstrahlung umgeben…
      Sogar auf natürlicher Basis.

      Also: ja, machst du.

      • Sehr interessant

      • Ich war mir sicher X zu bestellen, aber ich habe schon Augenprobleme und bin etwas beängstigt.

      • Sorry mika, aber das trifft einfach nicht zu. Face ID überträgt garantiert nicht so viel Energie um Verbrennungen auf der Netzhaut hervorzurufen. Garantiert nicht.

      • Mit infrarot hat vor allem die Linse des Auges ein Problem. Da Infrarot aber gleichzeitig auch die normale Strahlung vor Wärme ist sollte das kein Problem sein. Ein hierbei bekanntes Krankheitsbild ist der sog. Feuerstar. Dieser tritt aber eher bei Glasbläsern oder Menschen auf, die in Hütten arbeiten – ich gehe wie oben nicht davon aus, dass das iPhone so viel Energie in die Infrarotstrahlen steckt, dass man davon ein heißes Gesicht bekommt… das würde der Akku vermutlich ca. 5 min mitmachen.

      • Wegen der Gesichtsscannerei wird sich sorgen gemacht, aber der Irisscanner von Samsung ist ok? Meine Güte Leute… jeder beschwert sich über Handystrahlen, seit eurer Geburt aber seid ihr von zig Radiowellen umgeben, welche bis in den letzten Winkel eures Hauses gehen. Ich bezweifel dass das viel gesünder ist!Wenn ihr danach geht, könnt ihr euch ein Bunker graben und nie mehr raus kommen…

      • Die Infrarotstrahlen auf „natürlicher Basis“ sind aber keine gebündelten (Laser-) Strahlen, wie hier im iPhone X.
        Ich werde mir auch das iPhone X kaufen aber habe mir schon von Anfang an Sorgen über eventuelle Auswirkungen wegen den IR-Lasern gemacht… Auch wenn sie sehr schwach sind und wohl keine direkten Auswirkungen erkennbar sind – wie sieht es da z.B. nach 5 Jahren mehrmals täglicher Nutzung aus?
        Sind derartige Sensoren / Emitter eigentlich schon länger in anderen Produkten drin? z.B. in Microsofts Kinect? Leider hatte ich bisher noch nichts „Wissenschaftliches“ darüber gelesen.
        Mir fällt aber ein, man könnte ja eigentlich das so steuern können, dass die Software erkennt dass da wo sich die Iris befindet der Projektor nicht hin-projizieren soll :)

  • Können Drittanbieter Apps auf die Gesichtserkennung zugreifen?
    Nicht auf FaceID aber auf die Sensoren für ein ähnliches Angebot die Animojis?

    • ja wurde meines erachtens mit SnapChat gezeigt.

    • Wäre schon echt schlecht wenn nicht. Wieviele Apps nutzen schon Touch ID zum entsperren!

    • Ja, man kann zum einen abrufen, welche Charakteristika das Gesicht im Bild aufweist, z.B. linkes Auge zu, rechter Mundwinkel oben usw. (https://developer.apple.com/documentation/arkit/arfaceanchor.blendshapelocation) und zum andern kann man sich auch ein 3D-Modell des Gesichtes liefern lassen. Die reinen Tiefendaten, aus den das berechnet wird, bekommen man allerdings nicht, soweit ich weiß.Das gehört alles zu ARKit, also wird eine App, die das nutzen will, den Benutzer wahrscheinlich vorher fragen müssen, ob die App auf die AR-Funktionen zugreifen darf.

    • Bisher werden diese Effekte bei Snapchat ja nur über die Kamera gelöst.
      Meines Wissens nach konnte eine App bisher bei TouchID nur dieses zur Autorisierung nutzen und hat vom System ein booleschen Wert zurück bekommen.
      Apple kann FaceID so gut schützen wie sie wollen. Aber wenn eine andere App Zugriff auf die Sensorik hat, kann diese ja ein eigenes Modell anfertigen welches das Gerät verlassen könnte.
      Übersehe ich etwas? Apple ist ja nicht naiv.

      • Das wurde hier schon öfters diskutiert. Apple ist sehr auf den Schutz der Privatsphäre bedacht. Die werden den Apps nur eine grobes Bild liefern, keine hochgenauen Daten.

  • Mal eine Frage etwas andere Art dazu: wieso kann man denn das iPhone X nicht bestellen, obwohl das seit gestern gehen sollte?

  • Hallo, habe eine Frage die ich mir seit Vorstellung des iPhone X stelle und zwar kann ich auch nur den Passcode benutzen und auf Face id komplett verzichten bzw. es nie einrichten?Habe selbst beim iPhone 6 nie Touch ID eingerichtet, meine biometrischen Daten gebe ich keinem freiwillig auch wenn angeblich versichert wird ,das diese Daten das iPhone nicht verlassen ;))))

    • ach ja…
      es werden weder Fingerabdrücke noch andere biometrischen Daten auf dem iPhone gespeichert. Was gespeichert wird, ist ein Hash in der „Secure Enklave“ der sich aus Deinen Fingerabdrücken errechnet. Und genauso verhält es sich dann auch mit FaceID.
      Kannst also beruhigt TouchID verwenden.
      Ich gehe jetzt nicht im Detail darauf ein, aber Du kannst alles in den Whitepapers nachlesen. Die kannst Du/Jeder bei Apple runterladen.

      Suchen über Google…

  • …vergessen…ja, Du kannst auch nur den Passcode nutzen.

  • Wie werden dann wohl die Käufe im App und iTines Store getätigt? Drückt man aus versehen auf Landen bzw. kaufen und guckst auf dein iPhone und hoppla -10€

  • Face ID diskriminiert Moslems! Eine vollverschleierte Muslima kann Face ID gar nicht nutzen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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