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„Anti-Theft“ Abkommen: US-Mobilfunker einigen sich auf Diebstahlschutz

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Apples, mit iOS 7 eingeführte iCloud-Sperre, macht die unbefugte Nutzung gestohlener und gefundener iPhones inzwischen so gut wie unmöglich. Entlassen die Eigentümer ihre Geräte nicht aktiv aus dem eigenen iCloud-Account, können entwendete Geräte weder auf die Werkseinstellungen zurück gesetzt, noch mit einer Software-Aktualisierung versehen bzw. mit einer neuen SIM-Karte bestückt werden. Nun wollen weitere US-Anbieter nachziehen.

ctia-sec

So hat die Amerikanische Mobilfunk-Vereinigung „Cellular Telecommunications Industry Association“ (kurz CTIA) jetzt den Start ihres freiwilligen „Anti-Theft“-Programms bekannt gegeben, an dem sich fast alle amerikanischen Netzbetreiber und ein Großteil der Endgeräte-Fertiger beteiligen werden.

Die Unterzeichner des Abkommens werden auf ihren Geräten für die Integration mehrere Software-Funktionen sorgen, die den Weiterverkauf gestohlener Smartphones unterbinden sollen. Unter anderem geplant sind:

  • Eine Funktion zum entfernten Löschen verlorener Geräte.
  • Eine Funktion zum entfernten Sperren verlorener Geräte.
  • Ein „Activation Lock“ mit dem das Zurücksetzen unterbunden werden kann
  • Eine Backup-Option, mit der sich die Daten des Eigentümers wiederherstellen lassen.

Vier Optionen, die Apple seit iOS 7 mit „Mein iPhone finden“ und der Bindung der Geräte an einen persönlichen iCloud-Account bereits kostenlos anbietet.

Vorbild für Deutschland?

In den USA gehören unter anderem Apple, AT&T, Google, HTC, Motorola, Microsoft, Samsung, Sprint, T-Mobile und Verizon Wireless zu den Unterzeichnern des „Anti-Theft“-Programms und wollen ihre Geräte ab Juli 2015 mit den genannten Funktionen anbieten. Es darf davon ausgegangen werden, dass die Sicherheitsmaßnahmen ab dem kommenden Sommer also auch deutschen Nutzern zur Verfügung stehen werden.

Mittwoch, 16. Apr 2014, 9:05 Uhr — Nicolas
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  • Wäre es nicht sinnvoll einfach eine globale netzsperre für als gestohlen gemeldete Geräte einzuführen? Letztlich würde das jeden Diebstahl sinnlos machen denn das gerät wäre ja nur noch ein Haufen elektronikschrott sobald es gesperrt ist. Vodafone hat früher mal so etwas angeboten – aber solange das nur ein Anbieter macht ist das natürlich Blödsinn denn dann steckt der Dieb eben einfach eine Karte eines anderen Anbieters rein oder verkauft es ins Ausland …

    • Solange man die IMEI eines Gerätes ändern kann – und ja auch beim iphone geht das – bringt auch eine globale Sperrliste wenig.

      Ich denke das jetzige abkommen ist schon ein ganz guter Schritt. Vielleicht steigen auch die deutsche Mobilfunk Unternehmen mit ein.

      Der Handymarkt auf eBay wird dann wohl von Smartphones „zum ausschlachten“ dominiert werden ;-)

  • Ich bin der Meinung, dass CDMA der Schlüssel wäre! So hat jedes Handy eine eindeutige Registrierung.

  • „[…] können entwendete Geräte weder auf die Werkseinstellungen zurück gesetzt, noch mit einer Software-Aktualisierung versehen bzw. mit einer neuen SIM-Karte bestückt werden.“

    Also ich kann die SIM Karte sehr wohl wechseln ohne, dass das iPhone meckert. Komischerweise kam einmal eine Meldung, dann hab ich die neue SIM einmal kurz raus und wieder rein geschoben und dann gings auch. Ich dachte man kann es nur nicht zurück setzen und einen neuen Account registrieren?

      • Immer diese Leute, die andere als blöd hinstellen und dann aber weder die vermeintlich falsche Aussage berichtigen, noch irgendwelche Quellen für ihre Gegenargumentation nennen (sofern erforderlich).
        Würde mich nämlich ebenfalls interessieren was mit der Sperre beim SIM-Wechsel gemeint ist. Oder muss man das gezielt aktivieren?

  • Find ich gut. Es sollte dennoch über einen persönlichen Support möglich sein sein Phone vom Hersteller entsperren zu lassen. So wie damals derjenige der das (nutzlose) iPad seiner verstobenen Mutter bekommen hat. Selbst die sterbeurkunde erkennt Apple nicht an. Argumentaion: Datenschutz.

  • Gehen bald die ersten Meldungen herum, dass Leuten erst das iPhone geraubt wurde und sie dann noch so lange geprügelt wurden bis sie ihr Account-Passwort rausrücken mit dem die Räuber dann auch noch zugriff auf KK und Co haben. Ja, ich weiß… Horrorszenario und der gewöhnliche Dieb von nebenan macht sowas auch nicht. Bestes Beispiel: wurde nachts mit Androhung von Waffengewalt ausgeraubt, Täter wollten nur das Bargeld und nicht das Handy. Risiko scheinbar zu hoch?!

  • Wenn jeder jedem was klaut kommt ja nichts weg, es liegt dann bloß woanders….. Von daher !

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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