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Skurrile Klagen

Ablenkung durch iPhone? Apple weist Verantwortung für Unfälle von sich

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Apple ist wohlhabend und jederzeit für eine Schlagzeile gut, das wirkt dann auch wie ein Magnet auf Menschen mit eher zweifelhaften Anliegen. So sieht sich das Unternehmen aktuell in den USA vor Gericht mit dem Vorwurf konfrontiert, es würde den Profit über die Sicherheit der Nutzer stellen. Konkret wirft ein Kläger Apple vor, nicht zu verhindern, dass sich das iPhone des Fahrens benutzen lässt; Apple trage daher die Mitverantwortung für einen Unfall.

Gestern musste sich Apple nun vor Gericht zu den Vorwürfen äußern und betonte erneut, dass die Nutzer eigenverantwortlich handeln und man sich als iPhone-Hersteller in keinster Weise mitschuldig fühle oder gar belangt werden könne.

Apple sieht sich regelmäßig mit ähnlich lautenden Schadensersatzklagen konfrontiert. Ebenfalls diese Woche hat ein Richter in Texas diesbezüglich klare Worte gesprochen. Es mache keinen Unterschied, ob man sich durch die Nahrungsaufnahme, das Trinken von Alkohol, den Konsum von Tabak oder eben einem Mobiltelefon ablenken lasse. In allen Fällen sei dies die eigenverantwortliche und zugleich außerordentlich fahrlässige Entscheidung des Fahrers.

Apple hat bereits 2015 aus ähnlichem Anlass darauf hingewiesen, dass iPhone-Besitzer sich während des Fahrens nicht von dem Gerät ablenken lassen sollen und es am besten ausschalten, den Flugmodus aktivieren oder auf die „Bitte nicht stören“-Funktion zurückgreifen. Eine der Neuerungen mit iOS 11 ist die Funktion „Beim Fahren nicht stören“, ein Feature, dass die Anzeige von Mitteilung während des Fahrens einschränkt und vom Nutzer über die Einstellungen des Geräts aktiviert werden kann. Das Vorhandensein dieser Option dürfte Apple künftig zusätzliche Rechtssicherheit geben.

Via MacRumors

Freitag, 18. Aug 2017, 19:31 Uhr — chris
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  • Das ist so als wenn ich Zippo verklagen würde, weil ich mein Haus angezündet habe. Bescheuert…

    • so ist die Intelligenz der Leute heutzutage….

      Achtung der Kaffee ist heiß, verbrühungsgefahr
      Keine Haustiere in der Microwelle trocknen
      usw.

      • Falls jemand 5:40 Minuten Zeit hat und mit einem gewissen Verständnis für Englisch hat, ist hier erstmal ein Erklärungsvideo zu dieser immer wieder falsch erzählten McDonalds Kaffee Klage:
        https://www.youtube.com/watch?v=Q9DXSCpcz9E

      • Das Problem ist wohl eher, dass die Leute nicht doof sind, sondern abgebrüht. Da in Amerika sowieso jeder jeden verklagt, sind die ganzen „lustigen Vorsichtsmaßnahmen“ und Hinweisschilder wohl eher dazu da um aus Firmensicht seine Penunsen zusammen zu halten und nicht zu verlieren vor Gericht. Ist doch super, wenn das System es zulässt, dass wenn man sich einmal einen heissen Kaffee über die Klamotten kippt, man nicht mehr arbeiten gehen muss, weil die Entschädigung so großzügig ausfällt…

      • Ja die Sache mit dem Kaffee nicht damals bei Mc Donalds funktioniert?
        Da kann man es den Menschen nicht verübeln das sie es zumindest versuchen.

      • Ja = hatte

    • Hucklebehrryfinn

      Achtung Fisch kann Gräten enthalten…. :D

    • Wenn der Bauer nicht schwimmen kann…

      Immer das selbe mit den Super“Intelligenten“ Leuten.
      Einfach nur dumm.

      Abgesehen davon: wieso wird nicht jeder Hersteller darauf verklagt?
      Getränkehersteller bitte auch, schließlich braucht man meistens 2 Hände um den Verschluss zu öffnen… und wer lenkt? ;)

  • Also sind demnächst auch die Autohersteller schuld wenn ich mich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halte? Das Auto kann ja schließlich trotzdem schneller fahren als erlaubt ist :D Als wenn die Menschen Verbote unbedingt provozieren möchten…unglaublich…

    • Eigentlich schon

      In österreich darfst nirgens schneller als 130 fahren, trotzdem gehen die kisten 200

      • Du könntest auf Privatgelände, wie Z.B. Einer Rennstrecke unterwegs sein oder einen übergesetzlichen Notstand (z.B. Verletzte Person im Auto auf dem Weg ins Krankenhaus) haben.
        Oder beim Überholen kommt überraschend jemand entgegen und du musst abwägen Gas geben oder Notbremsung. Da darf dich einfach keine Automatische Geschwindigkeitsbegrenzung des Fahrzeugs einschränken.
        Und obwohl außer in Deutschland fast überall auf der Welt Höchstgeschwindigkeiten festgelegt sind, gibts es sowas nirgendwo.
        Jetzt überlege mal scharf warum wohl.

      • Meine Handkreissäge ist nur für Holz. Trotzdem geht das Teil auch durch Fleisch und Knochen…

      • @Derek: Wenn du jetzt noch deine Adresse postest, kommen die Freundlichen mal auf Besuch. Nur so zur Sicherheit.. Wer weiß schon welches Fleisch und welche Knochen zu sägst… :)

    • Das führt zu dem Punkt, wieso ich für eine Verkehrszeichenerkennung zahle, aber diese nicht automatisch die Geschwindigkeit limitiert.
      Es gibt nur wenig was so nahe läge wie diese Funktion.

      • Weil sich das dann wahrscheinlich niemand kaufen würde ;-)
        Man sollte den Menschen schon noch ein gewisses eigenverantwortliches Handeln zugestehen.

  • Apples iPhone hat mich letztens beim Online-Börsenhandel abgelenkt. Ich fordere Millionen!

  • Wie viele Menschen wohl einen Unfall bauen, weil sie den Artikel lesen…? :D

  • Jeder der versucht so ne Klage einzureichen gehört eigentlich sofort doppelt so hart bestraft und wenn er nochmal aufmuckt gleich noch mal das doppelte drauf.

    Aber so ist eben ein großer Teil der Gesellschaft strukturiert , es sind immer DIE Anderen schuld …..

    • in america zahlt man als Kläger nicht für die Anwälte, die sprechen oft die Kläger überhaupt erst darauf an zu klagen., Wenn sie gewinnen, bekommen sie fette Prozente.

      Wäre das bei uns auch so, würden hier auch die Leute wegen jedem Scheiß vor Gericht gehen.

  • In einem Land wo fast jeder eine Waffe kaufen kann…

  • Wenn überhaupt dann müsste das Auto abbremsen wenn es merkt der Fahrer beschäftigt sich nicht mit fahren. Das wäre dann für alle Szenarien Sinnvoll. Egal ob man quatscht, die Kinder hinten ruhig stellt, das Handy in die Hand nimmt, das TomTom bedient. Würde Apple das tatsächlich verhindern dann würde der Unfall bei allen anderen Ablenkungen weiterhin passieren. Warum als nicht das Übel an der Wurzel packen? Das Auto muss es verhindern, fertig. Dafür braucht es nur eine Kamera für den Fahrer…

    • @Mc Gybrush
      der Ansatz gefällt mir. Das ist mal was Neues und technisch vermutlich sogar machbar. Ich meine es gibt Müdigkeitswarnsysteme, also ginge vermutlich auch ein „Fahrer ist abgelenkt“-System, dass z.B. einen nervtötenden Sound abspielt, bis man sich wieder mit dem Verkehr beschäftigt oyer so etwas in der Art.

      Coole Idee! Danke!

    • oder einen autonom fahrenden tesla 3! im tesla 3 würde ich mir sogar erlauben ein nickerchen einzulegen ;)

    • Noch einfacher: Zwei Sensoren!

      Ei en am Lenkrad, einen am Schaltknauf. Wenn nicht beide Hände dran sind, bremst das Fahrzeug ab und fährt an den Pannenstreifen.

      • Nicht jedes Auto hat noch einen Handknauf zum schalten ;-) willkommen in 2017

      • Und am besten noch das automatische Abbremsen auf 50 km/h wenn die Nebelschlussleuchte angeschaltet ist… Damit die Blindgänger es mal merken.

      • automatikwagen????

      • jedesmal wenn ich in den zweiten schalten will bremst der wagen dann ab?

      • Wenn Du ständig die Hand am Schaltknauf hast, dann geht mit der Zeit das Gestänge zum Getriebe kaputt, weil sich die Bewegung der Hand auf dieses überträgt.

    • Dann knallt dir der Hintermann drauf, wegen unerwartetem Bremsen

      • Und man hat ne Klage am Hals

      • 1. Moderne Autos haben Bremsassistenten

        2. Wer redet von 100-0 in 2 Sekunden? Es gibt auch sowas wie sanftes Abbremsen. Und das bekommt der Hibtermann/die Hinterfrau – sofern er/sie nicht auch abgelenkt ist – locker mit

      • Also ich habe meine Hand wenn ich irgendwo hin fahre genau 2 mal am Schaltknauf: beim losfahren und beim anhalten! (Automatik)
        Und was ist mit der Fahrt auf der Autobahn? Hast du da auch 2 Stunden lang die Hand auf dem Schaltknauf obwohl du 30 Sekunden nach der Auffahrt den 6. Gang drin hast?
        Außerdem lernt ein Fahrschüler in der Fahrschule das man beide Hände am Lenkrad zu halten hat.

        Mal etwas Kopf einschalten bevor man so einen Quark von sich gibt!

  • Die inländische Bevölkerung entwickelt sich vergleichbar… erschreckend. Und Reflektieren ist auch nicht mehr möglich.

  • In den USA wurde Porsche nach einer Sammelklage dazu verdonnert, Besitzern oder Leasingnehmern eines Porsche mit heller Inneneinrichtung eine Sonnenbrille für 175$ zu bezahlen, weil die Fahrer sich während des Fahrens geblendet fühlten. So viel dazu.

  • Amerika halt! Nicht ohne Grund konnte eine Frau eine Mikrowellenfirma verklagen weil ihre Katze beim Trocknen in einer Mikrowelle draufgegangen ist. Und das krasseste ist, der Frau wurde recht gegeben. Es stand in der Bedienungsanleitung nicht drin dass man keine Tiere drin trocknen darf. Versuchen tun die alles!

  • Woher soll das iPhone wissen, ob du Fahrer oder Beifahrer bist? Darf man es demnächst nicht mal mehr in der Bahn oder im Bus benutzen, weil das Gerät registriert, dass man sehr schnell unterwegs ist?
    Immer schön die Verantwortung abgeben, wenn der Fahrer zu blöd ist, dann ist eben das Telefon bzw. der Hersteller schuld.

  • Frei nach Obelix „die spinnen, die Amis“

  • Diese bekloppten werden echt immer mehr. Und warum verklagen die nicht beispielsweise Toshiba? Vielleicht sollte man dringend über Eröffnung einer nationalen Kuranstalt für solche Kranke nachdenken.

  • Bekloppt sein ist ein ein Trend, man kann sogar Staatsoberhaupt werden.

  • Diese Analogie zu Autos (siehe weiter oben wegen dem Österreich-Vergleich) ist gar nicht so abwegig. Die Frage, warum nicht alle Autos stattlich abgeregelt werden in Österreich auf Höchstgeschwindigkeit 130 km/h ist schon interessant. In Deutschland ist (rein theoretisch) auf Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung auch Tempo 400 mit einem Supersportler-Motorrad erlaubt. Trotzdem, obwohl es erlaubt ist, begrenzen die Hersteller BMW, Mercedes und Audi serienmäßig ihre Fahrzeuge auf 250 km/h. Klar Chip-Tuning und legale Software-Manipulationen können das Aufheben, aber hier wird sogar ohne Gesetz freiwillig abgeregelt. Gäbe es in Deutschland ein Gesetz, dass nur noch 130 erlaubt ist, würden diese Hersteller vielleicht einfach bei 140 km/h abregeln? Ansonsten bleiben demnächst Fahrzeuge mit Online-Zugang und sauberem Kartenmaterial, GPS etc. die genau wissen, wieviel erlaubt ist und wieviel man gerade fährt. Da kann ja das Auto (bereits heute) sofort eingreifen und nicht nur eine Warnung anzeigen, sondern auch runterbremsen. Rein technisch eigentlich alles schon seit ein paar Jahren möglich. Und natürlich wird das auch alles kommen. Wenn erstmal die Elektroautos weiter auf dem Vormarsch sind und die ersten Autos wirklich von alleine fahren, dann gibt man hier zumindest die Verantwortung aus der Hand.

  • Benjamin Scholtysik

    also wenn ich in meinen BMW I3 fahr hab ich in meiner rechten Hand mein iphone 7 plus

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