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10 Jahre: Happy Birthday, iPhone!

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39 Kommentare 39

Verantwortlich für meinen Einstieg in die Apple-Welt war im Jahre 2004 der iPod (classic). Jener schicke MP3-Player, der damals noch ohne Farbdisplay daher kam, aber aufgrund von Größe, Design und vor allem der Usability zu überzeugen wusste. Er war seinerzeit das erfolgreichste Produkt von Apple und gilt als finanzielle Rettung des Unternehmens. Im Mai 2006 folgte mein allererstes Notebook, das weiße MacBook. Hierbei handelte es sich um das erste Notebook von Apple mit Intel Architektur.

Das Mobiltelefon meiner Wahl war seinerzeit noch ein Sony Ericsson w700i. Obwohl es sich hierbei um ein explizites „Walkman“ Handy handelte, habe ich es nie dauerhaft zum Musik hören benutzt – diese Aufgabe erledigte der iPod deutlich besser. Ein großes Problem der damaligen sogenannten „Smartphones“ brachte Steve Jobs auf den Punkt: sie waren vieles, aber nicht wirklich smart! Groß, klobig, überfrachtet mit Tasten, umständlich bis kompliziert in der Bedienung und meist träge in der Reaktionszeit. Weder das bis dato übliche Steuerkreuz noch die Stifteingabe wussten (mich) zu überzeugen.

Who wants a stylus? You have to get `em, put `em away, you lose `em. Yuck! Nobody wants a stylus. So let’s not use a stylus.

Jobs IPhone

Am 9. Januar 2007 stellte Steve Jobs bei der legendären Keynote das erste iPhone vor und ebnete den Einstieg von Apple in den Mobilfunksektor. Das Design und das Bedienkonzept waren einzigartig: ein großes Touchscreen Display und ein einziger Knopf auf der Front. Keine Hardware-Tastatur, die Bedienung erfolgte ausschließlich mit den Fingern und via Multitouch. Mindestens ein halbes Jahr würde bis zum US-Start noch vergehen, Stichtag war der 29.06.2007. Unklar war hingegen, wann das iPhone auch in Deutschland verfügbar sein würde.

IPhone Classic

 

Meinen ersten iPhone Kontakt werde ich so schnell nicht vergessen. Ein Freund und damaliger Arbeitskollege aus New York präsentierte mir das Gerät unmittelbar nach US-Start in Köln. Bereits die erste selbst getätigte „Slide to unlock“ Geste hinterließ ein breites Grinsen in meinem Gesicht. Das natürliche Scrollen durch das Telefonbuch. Die flüssige und präzise Touch-Bedienung. Die automatische Ausrichtung des Bildschirms beim Drehen des Geräts. Die Pinch-Geste mit zwei Fingern, um Fotos zu vergrößern. Der wahlfreie Zugriff auf Nachrichten der Mailbox. Der erste Browser auf einem Smartphone, den man wirklich nutzen wollte zu einer Zeit, in der es keine mobil optimierten Webseiten gab. Etwas Vergleichbares hat es bis dato nicht gegeben. Für mich war sofort klar, dass ich dieses Gerät haben muss und zwar so schnell wie möglich. Zwei Wochen später, am 18. Juli 2007 ließ ich mir mein erstes iPhone aus den USA importieren zum damaligen Preis von 399$ (8GB). Mir war völlig bewusst, dass ich mit besagtem Gerät – dank AT&T SIM-Lock – in Deutschland nicht telefonieren könnte. Das iPhone überzeugte mich selbst ohne Telefonfunktion als reiner „iPod touch“ (der seinerzeit natürlich noch lange nicht erhältlich war).

SG101400.JPG

Es sollte nicht lange dauern, da machte eine tschechische Firma namens „Bladox“ auf sich aufmerksam. Bei deren „Turbo SIM“ handelte es sich um einen programmierbaren Chip, den man zusammen mit einer beschnittenen SIM-Karte gemeinsam in den Kartenslot einschieben konnte. Die Software der Turbo SIM gaukelte dem iPhone beim ersten Kontakt vor, es handle sich um eine SIM-Karte von AT&T, woraufhin sie von iOS akzeptiert und eine Einbuchung ins Mobilfunknetz genehmigt wurde – allerdings ins Netz der tatsächlich eingelegten SIM-Karte, in meinem Fall O2 Deutschland. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort konnte ich mit Glück eine der begehrten Turbo-SIMs ergattern, denn selbstredend waren sie nach wenigen Stunden ausverkauft und auf absehbare Zeit nicht mehr lieferbar. Bereits Mitte August 2007 war ich somit glücklicher Besitzer eines der ersten voll funktionsfähigen iPhones außerhalb der USA. Das brachte mir sogar eine Erwähnung hier beim iPhone-Ticker – leider ist der verlinkte Artikel meines damaligen Blogs nicht mehr online.

Turbosim Detail

Einige Wochen später folgte der erste rein softwarebasierte Unlock „iPhoneSimFree“ – zunächst gegen Bezahlung, zwei Tage später dann kostenlos. Jailbreak vorausgesetzt. Das Katz- und Mausspiel zwischen Apple und der Hacker-Community startete also von Beginn an, was nicht verwunderlich war aufgrund der großen Popularität und der sehr eingeschränkten Verfügbarkeit von ausschließlich gelockten iPhones.

Am 9. November 2007 war dann endlich der offizielle Verkaufsstart des iPhones in Deutschland – exklusiv bei der Telekom, nur mit teurem Vertrag und inklusive Netlock an den Provider. Hierfür bot die Telekom sogar einen Bus-Shuttle-Service nach Köln an und öffnete den Flagship Store in der Schildergasse bereits um 0:01 Uhr.

Sowohl hardware- als auch softwareseitig hatte das erste iPhone noch Luft nach oben. Als Datennetz stand nicht UMTS (3G), sondern lediglich das deutlich langsamere EDGE zur Verfügung. Der App Store war noch nicht geboren, es gab kein copy & paste, kein iMessage, keinen Hotspot usw. Die Aktivierung sowie die Synchronisierung sämtlicher Medien musste zwingend via iTunes erledigt werden. Dennoch änderte das iPhone die Art und Weise, wie wir Smartphones bedienen und benutzen von Grund auf.

It’s just one of those things where instantly anyone who saw it was like, ‘This is the coolest thing I’ve ever seen’. People’s eyes would light up when they used it, when they saw this thing and played with it. And so we knew that there was something really magical about this.

Auszug aus: Merchant, Brian. „The One Device.“ (iBooks Store, Amazon)

Was habt ihr für Erinnerungen? Wie habt ihr den iPhone Start erlebt oder wann habt ihr zum ersten Mal Hand angelegt? Schreibt uns gerne eure Geschichten in die Kommentare.

Donnerstag, 29. Jun 2017, 6:27 Uhr — Marco
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  • Schöner Bericht :)

    Mit erging es 2007 ähnlich. Im Sommer konnte ich eines ergattern was ein Techniker aus den USA für dich mitbrachte.
    Er hat es aber nur kurz genutzt da er nicht wusste was er damit so richtig anfangen sollte.
    Ich fand seine Anonce und schrubbte die 20 km im Turbo hin und kaufte das iPhone für 330€

    Mir erging es dann aber ähnlich, was macht man nur damit???
    Ich nutze es auch nur eine gewisse Zeit und verkaufte es dann wieder mit guten Gewinn.

    Mit dem 3G packte Michi dann das Fieber wieder und seit dem bügelt Apple meinen Weg.

    Achja, und ein iPhone der ersten Generation kaufte ich mir natürlich auch nochmal ;))

  • Genau so war es bei mir. Auch ich habe mir sofort eins aus Amerika besorgt und mit Turbo SIM Karte gearbeitet. Das iPhone hat mich vor 10 Jahren sowas von gefesselt. Und dies ist nach 10 Jahren noch genauso ! Früher alle paar Monate Handy gewechselt aber einmal iPhone immer iPhone! I Love 

    • Same here! Hatte auch alle paar Monate immer andere Handys, meist Nokia oder Samsung! Ich konnte einfach nicht lange das eine und das selbe Handy nutzen. Ich bin beim 2G in einem Telekom-Shop gegangen und habe es mir angeguckt. Die Form, das große Display sprachen mich überhaupt nicht an! Erst als ein Freund vom 3G so schwärmte, begann bei mir die iPhone Ära! Jedes Jahr das aktuelle, beim iPhone 4 noch kompliziert über Borderlinx aus UK bestellt. Das war noch die Zeit wo das iPhone nicht jeder hatte und es was besonderes war. Seit dem iPhone 6 nicht jedes Jahr das aktuelle gehabt, die Preise sind brutal geworden und die Größe gefällt mir auch nicht zu 100%. Aber es ist einfach so, einmal Apple, immer Apple.

  • Meine Geschichte ist sehr ähnlich zu der deinen (iPod, Macbook Intel coreduo 2).
    Ich habe damals in der türkei gewohnt und habe das iPhone bei der Telekom bestellt damals, online. Bin dann extra dafür nach Deutschland geflogen, um es nach Lieferung direkt abzuholen…
    Sofort machte ich mich an den damals erstmal softwareseitigen jailbreak, zuvor gab es Lösungen die die Öffnung des Gerätes und das löten eines Kabels beinhalteten, glaube ich…
    Dank cydia (bzw des Vorgänger) gab es kleine Apps ala Ameisen die man auf dem Bildschirm zerquetschen konnte oder ein Aquarium, was null Sinn machte, aber einfach (neben dem iPhone an sich) total cool war.
    Ein türkischer Freund bot mir damals 1500€ für das iPhone, ich gab es jedoch nicht mehr her… So bis heute…
    Dieses Jahr wird jedoch ein entscheidendes werden. Die Innovation fehlt ein wenig, das verkaufen von anderweitig verfügbaren Funktionen, als Revolution nervt langsam etwas. Sollte nicht wirklich ein Schritt nach vorn geschehen, werde ich mich mal nach Alternativen umschauen – die teils tatsächlich mehr bieten, bei weniger kosten… Abwarten heißt es so schön…
    Happy birthday iphone

  • Ein iPod Touch war bei mir der Einstieg und somit die erste Erfahrung mit Apples Betriebssystem. Damals kamen Smartphones immer mehr auf den Markt und ich als Blinder hatte Befürchtungen hier nicht mitmachen zu können. Doch da waren die Bedienungshilfen vor allem VoiceOver. Ab dort war es klar ich hole mir ein iPhone es war das 3 GS. Das iPhone veränderte mein Leben und das vieler Menschen mit Behinderung. Durch die vielen Apps die mittlerweile mich im Alltag begleiten ist das iPhone nicht mehr wegzudenken. Das iPhone macht mich unabhängiger und selbständiger.

  • TurboSIM… lamé ;)
    Ich hatte nach dem US Start mir 8 Stk in USA gekauft und dann kurze Zeit später über die Überbrückung den SImLock ausgemacht! Pro iPhone hat man da 1000-1400 Euro bekommt hier in Deutschland ;)

  • Mein erstes iPhone war das 3G, welches ich nicht lange behalten habe. Das erste mal bei Apple geschnuppert habe ich allerdings, als ich mit dem Sport begonnen habe und einen kleinen MP3 Player gesucht habe. Gekauft habe ich damals den iPod Shuffle mit extra Sony Kopfhörern, weil die von Apple Mist waren.

    Jahre später wurde ich dann auf den iPod Touch aufmerksam und schließlich auf das iPhone 3G. War damals während meinem Zivi, als ich noch wirklich sehr viel telefoniert habe und 2 Verträge genutzt habe. Zum zweiten Vertrag gabs dann das 3G..

    Das Internet war vergleichsweise (zum PC) lahm und als es sich einmal aufgehängt hatte, als ich ineiner Gegend war die ich nicht kannte u d somit auch niemanden anrufen konnte, hab ich es wieder verkauft.

    Einen zweiten Versuch hab ich dann ein halbes Jahr später gestartet, als die Bindung vom anderen Vertrag auslief ubd ich es kostenfrei bekam.

    Ab dann habe ich, nachdem die Softwarebugs behiben waren, komplett auf das iPhone gesetzt und nutze bis heute ausschließlich iPhones. Die Nachfolger waren: 4S, 5S, 6S

    Heute ist bei mit sehr sehr viel von Apple: iPhone, iPad, iPod, AppleTV, Airport Extreme, MacBook Pro, Apple Watch,…

  • ich habe die januar keynote per liveticker verfolgt und war sofort hin und weg vom iPhone … bin dann am freitag abend
    des 9. november 2007 in den apple shop in offenburg gegangen und habe mir dat iPhone 8 GB mit vertrag gekauft !
    ganz OHNE anzustehen … :-) !

  • da noch nicht feststand, welcher Provider das iPhone damals an bieten wird, kündigte ich mein Telekomvertrag rechtzeitig und nutzte ab September prepaid. Rechtzeitig sicherte ich mir in einem kleinen T-Punkt einen Platz auf der inoffiziellen Liste und erhielt am Donnerstagnachmittag einen Anruf, es klappt, soll am Freitag vorbeikommen. Am Freitag dann 20 Leute in der Schlange, alle auf der Liste, nur die Geräte reichten für 5. Kurz überlegt und ab zum Einkaufsventrum, das erst um 9:30h aufmachte. Wieder kleine Schlange aber ich kam dann nach 30min warten dran. Gegangen bin ich dann trotzdem ohne Gerät, denn die nächtliche Systemlaufverkettung um aus Prepaid einen Vertrag zu machen musste abgewartet werden… am Samstag konnte ich dann das iPhone abholen. das meine Einstiegshuerde – leider erst ab Tag 2

  • Erstes Apple Device war ein iPod nano, iPhone kam dann 2008 inkl Turbo sim und später jailbreak… seitdem alle iPhones durch bis auf das 6er, da es mir damals zu groß erschien.

  • Ich habe die Vorstellung damals gar nicht gesehen und bin erst ein Jahr später aufmerksam geworden als ein Freund das iPhone 3G hatte und mir zeigte.

    Schon nach wenigen Minuten war mir klar dass ich dieses Telefon haben muss, die Bedienung war so genial einfach und intuitiv dass ich mir bis heute nichts besseres vorstellen kann.

  • Finde ich richtig geil so nen Bericht :) da wird man richtig nostalgisch :) bitte mehr davon in den Kommentaren. Kann mich noch gut an die ganzen Nachrichten erinnern die sich fast überschlagen habe. Jeder müsste darüber berichten :D hat das 2G tatsächlich nur 399€ gekostet? Das ist ja fast schon günstig?
    Ich hab von damals aus den Medien noch das Schlagwort 1000€ Handy im Kopf?

  • Ich habe mir damals bei der Telekom direkt zum Start in Deutschland einen neuen iPhone Vertrag abgeschlossen und den für damals utopischen Preis vom 399 EUR für ein ‚Handy‘ bezahlt
    Mir war aber von der Keynote ab klar, dass ich es haben muss. War schon viel früher mit einem iBook G3 in den Apple Kosmos eingestiegen und einfach begeistert.
    War eine tolle Zeit, erst die iPod Ära, dann folgte das iPhone und als Pionier war es schon spannend jedes Jahr wieder und wieder tolle updates und neue Funktionen zu bekommen. Es ging nicht lange und die Blackberry im Geschäft vergammelten in der Schublade.

  • Geile Berichte und cool zu lesen. Ich fing an mit einem iPod mini, damals auch konkurrenzloses Gerät, in der Größe mit toller Bedienung und 4GB Speicher, wo alle noch mit 128 oder 256 MB MP3-Stick darum liefen :) heute kaum vorstellbar. Und dann auf einmal das iPhone, ich kann mich noch genau an die Telekom Werbung erinnern. Geil! Wo ich es das erste mal in der Hand hatte – was für ein Gefühl, noch nie dagewesen ! Man wollte es nicht mehr hergeben… Wie bekomme ich das Gerät ? Naja damals zu kompliziert mit den Umwegen, bis es dann das iPhone 3GS gab, einiges verbessert mit mehr Funktionen bei der Telekom in Deutschland mit teurem Vertag vorbestellt. Total zufrieden und immer genutzt (liegt noch im Schrank) seit dem nur noch iPhone und daraus folgte was folgen musste: nun besitze ich alle Apple Hauptgeräte und möchte sie nicht mehr missen.
    Danke für den (die) geilen Berichte, da werden besondere und lustige Erinnerungen wach

  • Bei mir ging es 2010 mit dem iPhone 4 los. Die Bedienungshilfe VoiceOver, welche blinden Menschen ermöglicht den Bildschirm auszulesen hat mich zu der Zeit einfach geflasht, die einzige Alternative war talks, eine Sprachausgabe die auf symbian handys von Nokia lief, der ich aufgrund ihres hohen Preises nichts abgewinnen konnte. Seitdem her verwende ich iPhones, da VoiceOver dem Android Screenreader Talkback immer noch überlegen ist, wie ich aus persönlichen Tests feststellen konnte. Das iPhone hat mich damals von der Bedienung und den Möglichkeiten begeistert, und tut es heutzutage noch, da so für blinde Menschen eine Möglichkeit geschaffen wird, sich durch Apps an der heutigen Gesellschaft zu beteiligen. Apple hat damals einfach den richtigen Kurs gefahren und tut dies auch noch weiter, dafür mein großes Lob.

  • Ja der iPod hat auch nicht auf die Apple Schiene gebracht danach kam allerdings ein Mac Mini das iPhone hielt ich für eine reine Yuppie Spielerei am Anfang. Ich war zu der Zeit über das Ericsson R380 und zwei Nokia Communicator bei den Symbion Geräten von Sony Ericsson gelandet P800, P900, M600 (dank fehlender Kamera auch dort einsetzbar wo selbige verboten war) und war eigentlich sehr zufrieden mit denen … Ja bis ich mir dann einen iPod touch gekauft hab, nach zwei Wochen war der verkauft und ein iPhone 3G aus Italien war da und seitdem jedes Jahr das neuste und immer das größte damit ich möglichst viel von meiner Musiksammlung drauf bekommen da es mir komplett den iPod ersetzt
    Bis heute halte ich das iPhone für das in der Summe der Eigenschaften beste Smartphone, langelebig ohne Ende zuverlässig ohne Ende und ich glaub nicht dass mir irgendetwas fehlt was es nicht hätte und wenn ich so zurück denke preislich war ein Nokia Communicator auch locker bei 2000 DM, da finde ich 1000 euro plus ein bisschen nicht übertrieben im vergleich

  • Wie liebte ich die Form des ersten iPhones, ein richtiger Handschmeichler. Bis es dem Twiggy-Wahn zum Opfer viel. Happy Birthday iPhone.

  • Das ist wirklich ein toller Bericht von euch und ganz besonders toll die Kommentar- Stories.
    Bei mir verlief die persönliche iPhone Geschichte etwas anders.
    Da ich beruflich sehr viel unterwegs war und immer erreichbar sein musste für Kunden und Kollegen, so hatte ich mehrere Siemens und Nokia Telefone. Im Siemens Gerät war sogar ein WAP Internetbrowser eingebaut, nur leider hat kaum eine Webseite funktioniert. 1997 war ich auf der Cebit und dort konnte man mit dem Siemens Handy eine Cola aus einem Automaten ziehen ohne Geld einzuwerfen. Grandios dachte und heute ist es schon fast gängige Praxis mit ApplePay.
    Irgendwann hat dann unser Unternehmen auf eigene Geräte mit Windows-Phone umgestellt. Bedienung ging über Stift auf Foliendisplay und Hardwaretasten für die Texte. Der Vorteil war das man sein Outlook über Kabel mit den Kontakten syncron halten konnte.
    Irgendwann dann ging meine Telefon kaputt und ich war auf der Suche nach einem neuen Gerät. Die prämisse war mit Outlook synchronisierbar. Meine Töchter hatten bereits, kommend vom iPod, ein iPhone 3GS und ich wusste um die supertolle Bedienung, einfach nur mit dem Finger. genial. Sie sagten zu mir, das musst du dir kaufen.
    Ein Arbeitskollege hatte ein iPhone 4 und er erzählte mir das mit dem neuen iTunes man auch ein iPhone mit Outlook synchronisieren kann. Das war der Startschuss für meine Apple Story.
    iPhone 4
    Leider mit Glasrückwand, was mich mehrmals zersplitter ist. ( Jetzt auch noch das beim Flagschiff iPhone8)
    Unser Unternehmen hat sich dann auch umgestellt und für Exchange Server ActiveSync eingeführt und von von da an war meine Apple Welt in Ordnung. Kein iTunes, kein Kabel und alle Daten aktuell.
    Schön war auch das man in unserem IT Unternehmen keine zusätzliche Software zum Verschlüssen der Geräte für das iPhone brauchte, was nicht für Android Geräte gilt.
    Bin dann von iPhone zu iPhone gegangen. aktuell bin ich aber bei iPhone 6s stehen geblieben. Warten wir mal ab
    Dann kamen iPad 2 und iPad Air. Und nun bin ich bei MacBook Pro und Apple Watch sowie AppleTV. Und ich muss sagen es passt alles gut zusammen.
    Übrigens meine erstes iPhone 4 ist noch im Betrieb und wird von meiner 85 jährigen Mutter genutzt. Sie wollte einfach auch immer wieder Bilder von den Enkeln und Urenkeln sehe, um an unserem Leben teilzuhaben. Was gelungen ist durch unsere Apple-Familie (jeder hat ein iPhone / iPad).

  • Ich habe bis zum iphone immer nokia handys gehabt und war auch sehr zufrieden damit. Das letzte, eines aus der n reihe, hatte eine extrem gute kamera. Damals die beste im telefon verbaute kamera. Die bilder konnte ich auf a4 drucken und die qualität war super.
    Als ich die Präsentation des iphone gesehen habe war klar das ich es haben muss. Die features die mich gecatcht haben war der browser, mail und vorallem ein adressbuch das synchronisiert werden konnte. Damals mit den verschiedenen symbian versionen auf nokia garnicht so einfach.
    Ich habe regelmässig telefon nummern verloren oder musste sie von hand in das neue Gerät eingeben.
    Das die iphone kamera dann ein rückschritt für mich war viel dann auch nicht mehr ins gewicht.
    2007 schon glühender apple fan gewesen konnte ich das iphone 1 noch nicht kaufen weil ich gerade einen frischen vertrag abgeschlossen habe. Ein kollege hatte es aber und ich
    Wollte es nie aus der hand legen. Bei der nächsten generation iphone 3g hatte ich es dann und seit dem kein anderes mehr.
    Wenn apple in den nächsten jahren jetzt nicht bahnbrechend was falsch macht werde ich nie zu einem anderen hersteller wechseln.
    Das iphone ist und bleibt das smartphone mit dem besten betriebssystem.

  • Was soll ich großartig erzählen.Bin damals günstig an ein 3G gekommen (damals noch mit cydia + den ganzen simlock-Hacks) und dann ging es übers 4er, 5er, 6er zum aktuellen 7er.
    Angefangen beim 3G in schwarz, wurde danach immer die Farbe abwechselnd zwischen schwarz und weiß gewechselt :D

  • Bei mir fing es 2009 (2010?) mit einem iPhone 3GS an, ich war begeistert, weil es dann losging mit mobilem Internet. Das iPhone hat mich lange begleitet, sodass ich in der Hochschule und in meiner Familie nach und nach alle mit den iVirus infiziert habe. Habe meine Vorgänger iPhones immer an Familienmitglieder weitergegeben, die so den Einstieg fanden.
    Danach folgte das iPhone 5 und nun das SE.
    Ich hoffe, dass man am SE bzw. der Größe festhält.

    Außerdem in meinem Apple Universum: iMac, Watch, iPad, TV

  • Hab damals mein 1. iphone aus Italien holen müssen. Habs bei meinem besten Freund zuerst gesehen und wollt’s dann auch unbedingt haben..war davor eher Nokia-Fan. Seit ich gewechselt bin, hatte ich nie wieder ein anderes Smartphone und möchte es auch nicht mehr missen. Finds aber schon krass wie Apple mittlerweile die Preise angezogen hat.

    • Das iPhone 4 mit 16GB gabs damals noch für 679€. Hätte nie gedacht das die die Preise noch mehr in die Höhe schiessen!

      • Heutzutage bekommt man ein iPhone SE mit 128 GB für 450 EUR, das ist für mich noch gerade so akzeptabel Ich finde eher die größeren Geräte vollkommen überteuert. Wird auch Zeit dass 256 GB mal endlich die unterste Speichergröße wird.

  • Möchte gerne wissen das der gute alte „Ingo Kessler“ heute so macht :-D

  • Habe mir eins aus USA schicken lassen, dann jailbreak drauf (war AT&T) und eigene SIM-Karte benutzt.
    Ist inzwischen von AT&T freigeschaltet und ich habe es immer noch mit Original Verpackung. Kann mich nicht von dem schönen Teil trennnen. Tut es immer noch, Akku hält mehrere Tage, hat ja aber auch nicht viel zu tun.

  • Mein erstes war ein 3Gs was ich inoffiziell von Vodafone bekommen habe. Offiziell habe ich es Telcoland bekommen die es aus Italien importiert hatten. Denn in Italien hat Vodafone das Vertriebsrecht und somit zugang zum iPhone. In Deutschland war immer noch die Telekom als iPhone Monopol.

    Das 3Gs war mit 40Eur bisher das billigste Telefon in der Zuzahlung gewesen. Verträge seit eh und je immer so 30Eur Verträge gewesen.

    Anfangs haben wir alle das 3G vom Kumpel immer belächelt. Dann waren wa im Urlaub und da ich die Lautsprecher und Musikhoheit hatte durfte ich das iPhone (iPod App) immer bedienen. Ja und dann war nix mehr mit lästern. Der Neid kam auf und 2-3 Monate Später hatte ich dann eines der ersten 3Gs obwohl ich das zu diesem Zeitpunkt mit den Modellen 2G/3G/3Gs noch gar nicht so registriert hatte. War halt das iPhone. Und heute bleib ich dem kleinen SE treu bis es wieder ein kleines iPhone geben wird.

    Mein Auto von 2010 war eines der ersten Autos die eine spezielle Apple iPhone Anbindung hatten. Wo auch App’s gesteuert werden können. Und es funktioniert heute noch. https://www.youtube.com/watch?v=U3VCSmiw9Yg

  • Hallo meine erster Kontakt war mit dem iPhone 4 , das kam direkt von Apple und die Kamera funktionierte nicht . :-/ würde jedoch sehr schnell ausgetauscht .und seitdem alle Generationen mit gemacht und ein sehr zufriedener Kunde nebst MacBook Air ( iMac vorher ) und Apple TV 4 .

    Weiter so Apple happy Birthday

  • Mein erstes iPhone war das iPhone 4, hab ich aber gleich wegen Rucklern zurückgegeben, weil es mir für den Preis und so wenig Speicher zu teuer war. Dann mit dem 4S bin ich gleich mit 64 GB eingestiegen und war glücklich über diese prächtigen Farben und die vielen Apps mit einem superschönen und superflüsdigem iOS. Hab mir gleich alles mögliche geladen und getestet was ich schon vorher über AppShopper-Seiten kostenlos angesammelt hatte. Wollte mein iPhone 4S erst wegen einem Staubkorn im reklamieren, aber zum Glück ging er von alleine aus dem Spalt. Heute hab ich ein iPhone SE und es ruckelt schlimmer als das 4 damals, Homebutton ist laut und ich musste Geräte mit Dellen, gelblichem Bildschirm und extemer Slow Motion zurückschicken, um überhaupt ein akzeptables SE zu erhalten, dass ich mir wünschte ein Staubkorn wäre das einzige Problem.

  • MEINUNG
    Freitag, 30. Juni 2017
    Artikel 1/8
    Globalisierung
    Kunden und Menschen

    Seit zehn Jahren gibt es das iPhone, ein totalitäres Gerät – es hilft in allen Momenten, in denen man einkaufen will. Aber nicht in jenen, in denen man produzieren muss.
    VON DETLEF ESSLINGER
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    Weder Trump noch Putin heißt der mächtigste Mensch auf der Welt, und er lebt auch weder in München noch in Tokio. Es handelt sich bei ihm nicht einmal um einen konkreten Mann oder eine konkrete Frau. Zum mächtigsten Menschen auf der Welt kann jeder werden – und wird es auch mehrmals am Tag: nämlich immer in jenem Moment, da er in seiner Eigenschaft als Kunde in Erscheinung tritt.

    „Der Kunde steht im Mittelpunkt aller unserer Aktivitäten / unseres Handelns / unseres Denkens“; so oder ähnlich preisen sich Abertausende von Unternehmen auf ihren Webseiten an, gerne unterm Stichwort Firmenphilosophie. Am Donnerstag vor zehn Jahren wurde in den USA das erste iPhone verkauft, jenes Gerät, das inzwischen sowohl Träger als auch Beschleuniger von Digitalisierung und Globalisierung ist. Seit zehn Jahren macht es möglich, 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche Bücher, Schrauben und Badewannen einzukaufen. In seiner Eigenschaft als Kunde kann der Mensch dieses „Telefon“ gar nicht großartig genug finden; aber auch nur in dieser.

    Seit zehn Jahren gibt es das iPhone, ein totalitäres Gerät

    Manchmal sind es die kleinen Meldungen, die illustrieren, an welchem Punkt eine Gesellschaft gerade steht – und diese Nachricht hat mit dem iPhone-Jubiläum scheinbar gar nichts zu tun: Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) vereinbarte mit der Deutschen Bahn neulich einen Tarifvertrag, der den Beschäftigten die Wahl ließ, ob sie lieber 2,6 Prozent mehr Geld oder sechs Tage mehr Urlaub haben wollen. Nach Darstellungen aus der Gewerkschaft hat die Mehrheit sich für mehr Urlaub entschieden. Die IG Metall wiederum will im Winter, in der nächsten Tarifrunde, erkämpfen, dass die fast vier Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ihre wöchentliche Arbeitszeit vorübergehend um bis zu sieben Stunden reduzieren dürfen, damit sie sich, bei Bedarf, mehr um Kinder oder Eltern kümmern können.

    Die Kontroverse, die es dazu gibt, ist überaus erhellend. Alles schön und gut, meint Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger zu dieser Forderung. Aber klar sei: „Der Kunde entscheidet, wann was produziert werden muss – und daher, wann Arbeit geleistet werden muss.“ Worauf der Gewerkschaftsvorsitzende Jörg Hofmann mit der rhetorischen Frage antwortet: „Kann es denn allein der Kunde sein, der unser Arbeitsleben bestimmt? Die Beschäftigten haben einen Anspruch auf eine selbstbestimmte Arbeitszeit.“

    Die Entscheidung der Bahn-Arbeitnehmer wie auch die Forderung der Metaller zeigen, dass es hierzulande offenbar nicht mehr die größte Sorge ist, genug Geld für ein gutes Leben zu haben. Sie zeigen, dass „mehr Geld“ keineswegs noch als Wert an sich gilt. Stattdessen wird „mehr Zeit“ für viele Beschäftigte immer bedeutsamer. Die spannendste Frage lautet jedoch nicht, wie man dieses Bedürfnis decken kann, ohne die Betriebe zu überlasten. Die spannendste Frage lautet, ob „den Beschäftigten“ eigentlich klar ist, was dies für „den Kunden“ bedeuten würde. Also für sie selbst.

    Seit zwanzig Jahren kann man in Deutschland auch nach 18.30 Uhr noch Geschäfte betreten. Und seit es iPhones gibt, staunt niemand mehr, dass ein Paketbote auch am Samstagabend sogar noch die online bestellte Badewanne heranschleppt – so wie jeder ganz selbstverständlich erwartet, dass man auch um 20 Uhr bei der Versicherung anrufen kann. Das ist das Problem: dass man als Kunde all jenen totalen Service einfordert, der einem als Arbeitnehmer über den Kopf gewachsen ist. Metaller möchten gerne mehr Zeit für ihre kranken Eltern haben? Paketboten vielleicht auch.

    Der Mensch funktioniert nicht so, dass er sich grundsätzlich als Gesamtwesen betrachten würde. Mal nimmt er sich als Kunde wahr, mal als Beschäftigter, mal als Steuerzahler, Autofahrer oder sonst wer, und gern setzt er sein jeweiliges Momentan-Empfinden absolut. Als Kunde liebt er sein iPhone – als Beschäftigter findet er es womöglich gut, dass nun endlich eine Gewerkschaft gegen den Satz des Dulger und das Diktat des Kunden vorgehen will. Indes gibt es Arbeitnehmergruppen (in den großen Metallbetrieben), die sind viel weniger austauschbar, viel besser organisiert und damit viel durchsetzungsfähiger als andere (bei Amazon oder den Paketdiensten). Erstere haben vielleicht eine Chance, sich gegen manche Zumutungen zu wehren, die mit Digitalisierung und Globalisierung einhergehen, letztere nicht. Wer ein iPhone hat, mag es kaum mehr hergeben. Zugleich befördert es den Kampf aller gegen alle, und der Schwächere verliert. Die einen bekommen noch mehr Zeit zum Bestellen, die anderen noch weniger für sich.

    Die SZ von heute :-)

  • Es kam sah und besiegte mich im November 2007. Seitdem nichts anderes mehr.
    Und das UhriPhone steht heute in meiner Vitrine mit meinem ersten Mac aus dem Jahr 2002.

  • Bei mir fing die iPhone / Apple-Liebe mit einem gebrauchten iPhone 3GS an.

    Ich habe damals bei eBay zum Spaß mitgeboten und es dann ausgerechnet doch ersteigert. War mir eigentlich viel zu teuer, aber dann natürlich bezahlt und war über glücklich ein iPhone zu haben.
    Es hatte natürlich einen Telekom Simlock. Mit einer kleinen Karte aus dem Internet, bekam ich es dann auch mit meiner Simyo (Eplus) SIM zum Laufen. Damals war ich noch ganz heiß darauf es zu jailbreaken. Hab ich damals dann auch hinbekommen und hatte Cydia am Laufen.

    Danach gings weiter zum iPhone 4. Das war meiner Meinung nach das innovativste und beste iPhone bisher. Retina-Display, bessere Kamera, Flashlight, Wahnsinns Design und natürlich Steve Jobs Keynote dazu….ein Traum.
    Das 4S ließ ich aus. Ab dem iPhone 5 war ich wieder dabei. Das dunkle Schwarz damals mit dem zu Anfang kontrovers dieskutierten Design hinten war mega. Beim iPhone 5S war ich so geflasht von Touch ID, eine wirkliche Innovation fand ich damals, noch dazu in der Farbe Gold. :D
    Das iPhone 6 mit dem endlich großen Display war genial und stellte mM nach einen Meilenstein für’s iPhone da. Das 6S ließ ich wieder aus und beim 7er war ich wieder am Start.
    Diesen September mit dem neuen iPhone 8 / DE (Decade Edition) wird es wieder etwas wie das iPhone 4 zu seiner Zeit geben. Das große Display wird ein Traum.

    Das 3GS damals hat also meine Apple Zeit eingeläutet, nun zum neuen MacBook Pro mit TouchBar, das 10.5 iPad Pro & einem iPod Nano aus 2013. Und ich bin erst 22 :D

    Das einzige was mir fehlt ist, dass es soviel Leaks gibt, dass es keine wahrhaften Überraschungen mehr gibt. Und natürlich Steve. An seine Aura kommt niemand ran.

    Noch einmal eine Steve Keynote, dass wäre ein Traum :))

  • Mein Einstieg in das Apfel-Universum fand durch einen schwarzen iPod Classic mit 30 GB statt.
    Die örtliche Volksbank wollte unter Schulabgängern eine Umfrage zur beruflichen Zukunft durchführen und hatte unter allen Teilnehmern jenen iPod verlost, mit Namensgravur auf der Rückseite. Ich habe an der Umfrage nur teilgenommen, weil ich den iPod haben wollte … den habe ich noch heute, wenn ich ihn auch nicht mehr so häufig benutze, gepflegt wird er aber wie am ersten Tag. Manchmal benutze ich ihn im Auto, mein Wagen hat in der Mittelarmlehne ein Fach mit zwei USB-Ports. Allerdings fühle ich mich unwohl beim Gedanken, den iPod länger im Auto liegen zu lassen, wenngleich er für „Außenstehende“ in der geschlossenen Mittelarmlehne unsichtbar ist. Vielleicht etwas nerdig, mag ich nicht ausschließen :-D

    Darauf folgte irgendwann 2008 das weiße iPhone 3G, mit 1€ Zuzahlung für meinen zugleich ersten Mobilfunkvertrag überhaupt. Die zwei Handies, die ich zuvor benutzt hatte und auch immer noch irgendwo habe (Siemens A50 und Nokia 6300 [letzteres nutze ich aktuell wieder mit Prepaid, wenn ich von der dauerhaften Erreichbarkeit genervt bin und Abstand bekommen möchte]), liefen mit Prepaid.
    Das A50 habe ich etwa 2001 als erstes Handy überhaupt bekommen und seitdem immer meine damalige Handynummer behalten :-) das möchte ich auch weiterhin so handhaben, zum Glück gibt es ja die Möglichkeit der Rufnummernmitnahme. Zugleich bin ich von der ersten Stunde an Telekomkunde und bereue es nicht.

    Dem 3G folgte das 4. Weil es wieder ein weißes sein sollte, musste ich fast ein Jahr länger warten als diejenigen, die das 4er in schwarz bevorzugt haben.
    Bei der Generation hatte Apple massive Probleme mit den weißen Geräten, kann sich daran noch jmd. erinnern? Entweder schien das Display auf der Rückseite durch die zu dünne weiße Schicht, dann gab es einen Gelbstich am Displayrand, wieder und wieder Verzögerungen … da hatte Apple viel Spott auf sich gezogen.

    Das 4er war das erste und einzige iPhone, das ich mir frei gekauft hatte, 560€ habe ich bezahlt. Würde ich heute nicht mehr machen, wollte es nach dem Vertrag fürs 3G mit monatlich 35€ unbedingt mit Prepaid benutzen, was allerdings nach nicht mal zwei Monaten am räudig schlechten mobilen Internet gescheitert ist. Ansonsten hätte ich es mit Prepaid benutzt, aber das für Prepaidkunden in unserem ländlichen Raum so gut wie nicht verfügbare mobile Internet hat mich in den Wahnsinn getrieben :-D

    Als nächstes und bis zum heutigen Tage kam das 5S mit 32 GB, davor hatte ich immer die kleinstmögliche Speicherkapazität – heute ist mir unerklärlich, wie ich das geschafft habe :-D
    Da ich mir sicher war, dass mir die Geräte ab dem iPhone 6 – geschweige denn die +-Varianten – schlichtweg zu groß und unhandlich sind, war ich mir sicher, dass das 5S mein letztes iPhone sein würde und ich nach dem Ende dessen Produktlebenszyklusses wieder auf das oben erwähnte Nokia 6300 zurückgehen würde, quasi gelebter Entzug vom smarten Phone.
    Das SE kam für mich nie wirklich in Betracht, ich möchte schon merken, dass ich ein anderes Gerät habe und eben nicht ein 5S, ob es nun so heißt oder anders, aber sich von dem eben irgendwie unterscheidet. Allerdings habe ich meine Meinung hingegen geändert, nachdem ich mehrfach ein 7 in der Hand hatte, so viel größer als mein 5S ist das gar nicht mal. Und als [PRODUCT RED] gefällt mir das iPhone 7 echt gut, wenngleich ich nichts mit 128GB anzufangen wüsste …

    Mein noch laufender Vertrag ist gekündigt, wenn die Telekom tatsächlich wert darauf legt, einen Kunden, der seit Anfang der 2000er ununterbrochen auf Magenta setzt, als solchen zu behalten, werden sie sich ja melden. Allerdings habe ich schon mehrfach gemerkt, dass treue Bestandskunden dem Unternehmen offensichtlich so lieb und wichtig sind, wie es der Dreck unterm Fingernagel ist. Mein auslaufender Vertrag kostet 35€ monatlich und „bietet“ mir dafür 500MB Surfvolumen …! Neukunden bekommen für teilweise weniger Geld das Vierfache Volumen und Spotify (interessiert mich Null) und manch andere Option, während Bestandskunden in die Röhre gucken … auch das ist eine Entwicklung, die es ohne iPhone seit 2007 in dieser Form vermutlich nicht gegeben hätte.

    Abschließend möchte ich neben eingangs erwähnten iPod Classic auch mein iPad Mini, auf dem ich diesen Text getippt habe, nicht mehr missen. Wenn Apple nächste Woche Insolvenz anmelden und vom Markt verschwinden würde, hätte ich zwar noch mein robustes Nokia 6300, aber fehlen würde mir trotzdem schon etwas … definitiv ein Luxusproblem.

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