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Ein Fünftel aller iPhone-Apps kommen von unabhängigen Entwicklern

Der Werbeanbieter Flurry versucht in der heute veröffentlichten Februar-Ausgabe des Flurry Smartphone Industry Pulse den Hintergrund der zahlreichen iPhone-Entwickler zu beleuchten und eine Hand voll durchaus berechtigter Fragen zu beantworten: Woher kommen die ganzen Programmierer der gut 150.000 zur Zeit erhältlichen Applikationen des noch jungen Software-Kaufhauses? Welche Unternehmen sitzen hinter dem unüberschaubaren Angebot an iPhone-Applikationen? Und: Wem haben wir die stetigen AppStore-Neuveröffentlichungen am ehesten zu verdanken?

Flurry beantwortet die Frage mit einem 6-Kategorien Modell und teilt die Entwickler bzw. deren Auftraggeber in die folgenden Gruppen ein:

  1. Native iPhone: Bezeichnet Entwickler-Schmieden die erst zum Start des AppStore gegründet worden und sich ausschließlich auf die Entwicklung von iPhone-Anwendungen konzentrieren. Ein Beispiel: Freeverse.
  2. Traditional Media: Hier fasst Flury etablierte Medien-Konzerne aus Print, TV und Co. wie Disney und die New York Times zusammen.
  3. Mobile: Auf Handy-Software spezialisierte Software-Anbieter die mit Java-,  WindowsMobile und Blackberry-Anwendungen starteten, ihre Aktivitäten aber schnell auf den AppStore ausweiteten.
  4. Retail: Kaufhäuser, Fanchise-Shops und Ladenketten mit “richtigen” Geschäften Filialen. Gap, DKNY und Kraft
  5. Online: Firmen die als Web-Dienst gestartet sind, und nun auch einen Platz im AppStore besetzt haben. Google, eBay und Facebook wären drei nahe liegende Beispiele.
  6. Traditional Gaming: Spiele-Companies die sich bereits mit PC- und Konsolen-Titeln etabliert haben und nun auch im iPhone-Markt mitmischen.

Blickt man nun auf die Top-100 Charts, aller im AppStore vertretenden Kategorien, so lässt sich die folgenden Verteilung ablesen: 20% der angebotenen iPhone-Anwendungen kommen von unabhängigen iPhone-Entwicklern (Native), 19% gehen auf das Konto der Traditional Gaming-Entwickler, 17% auf Retail, 17% auf Traditional Media und nur 5% auf Mobile.

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Ein Trend der sowohl in der News-Kategorie des AppStores als auch in der Games-Section zu Gunsten der professionellen Anbieter (also Traditional Media bzw. Traditional Gaming) kippt.

Abschließend verweist Flurry’s Industrie Pulse noch auf eine ganz andere Zahl: Den neuen, durch die Ankündigung des iPads ausgelösten “Goldrausch”.

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Video: Experimentelles “Off-Screen Pinching” mit dem iPhone

kameratracker.jpgDaniel Bierwirth, Master Student am Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik, erinnert uns mit seinem hier veröffentlichte Experiment “Mobile Off-Screen Pinching Interaction” an die iPhone-Umbauten aus den Telekom-Labs. So versucht auch Bierwirth einen Blick auf die zukünftige Smartphone-Interaktion zu werfen und experimentiert mit Kamera-erfassten Nutzereingaben.

Das Projekt “Off-Screen Pinching” - hier im Youtube-Video demonstriert - wertet Hand- und Finger-Gesten im freien Raum aus und sendet die so erfassten Steuerbefehle zurück an ein iPhone (in Bierwirths Fall, an den iPhone Simulator).

“The mobile off-screen pinching interaction is a great opportunity to extend the interaction space and enables the exploration of the use of spatial memory to aid interaction.

Eine kurze, aber gut bebilderte Zusammenfassung des Versuchsaufbaus lässt sich hier einsehen. Das Video haben wir im Anschluss eingebettet. - via engadget

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Für Entwickler: Apple arbeitet an einfacherer Gesten-Implementation

Bereits jetzt können sich iPhone-Entwickler - Geduld, ordentliche Programmierkenntnisse und gute Ideen vorausgesetzt - bei der Integration unterschiedlicher Finger-Gesten in die eigene Applikation, fast beliebig austoben. 5-Finger Tapps, Doppel-Tapps, ein langer Druck auf das Display (z.B. beim Löschen ausgewählter Anwendungen) - das iPhone bietet schier unendliche Möglichkeiten zur Touchscreen-Interaktion. Nur die Umsetzung kostete bislang viel Zeit und Arbeit.

gestenpower.jpgEin Punkt dem sich Apple in der gestern veröffentlichten, Beta 4 des iPhone SDKs angenommen zu haben scheint. So macht uns 9to5mac auf zwei neue Gesten-Vorlagen in den Tiefen der Entwicklungsumgebung aufmerksam. Die Dateien “3Tap.plist” und “LongPress.plist” liefern Hinweise auf eine erweiterte Gesten-API die Zukünftig auch den langen Druck auf das Display und den Dreifach-Tapp registrieren könnte.

Wie gesagt: Möglich ist die Integration ähnlicher Befehle bereits heute, eine von Apple bereitgestellte Vorlage würde die Implementation der alternativen Eingabemethoden jedoch erheblich vereinfach.



Twitter-Apps, Dänisches und Amerikanisches Radio, PR-Tipps für Entwickler, iPad-Reklame, iBed und iCab

twitterroundup.jpgTwitter-Applikationen im Überblick: Die iLounge vergleicht die 12 populärsten Twitter-Applikationen miteinander, zeigt Screenshots aller Applikationen und bewertet das Angebot mit Schulnoten von A+ bis C-. Die ersten Plätze teilen sich, wenig überraschen, Echofon, Tweetie 2 und Twitteriffic.

Dänisches und Amerikanisches Radio: Die Sprache könnt ihr schon, jetzt gibt es mit Radioenapp die passende Audio-Ausrüstung zum besseren Dänisch-Verständnis. Heute veröffentlicht kombiniert Radioen (AppStore-Link) über 35 Dänische Radio-Sender, bietet CD-Cover und Titelinformationen zum aktuellen Track und erlaubt die einfache Youtube- bzw. iTunes-Suche zum laufenden Interpreten. Nicht ganz so schön aufgemacht aber dafür kostenlos, ist auch die US-Amerikanische Radio-Applikation Public Radio Player (AppStore-Link) des Public Radio Exchange sehenswert. Version 2.1 des Public Radio Player bietet den schnellen Zugriff auf über 500 amerikanische Live-Sender. Zu beiden Apps gibt es das passende Video: Radioenapp - Public Radio Player.

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PR-Tipps für Entwickler: Das Smashingmagazine gibt iPhone-Entwicklern unter der Überschrift “How To Market Your Mobile Application” eine Hand voll Marketing-Tipps zur besseren (bzw. erfolgreicheren) Veröffentlichung der eigenen Applikation. Die sechs Hinweise kommen ohne Garantie, sollten jedoch zur Kenntnis genommen werden: “Start hyping early. If you know you have a unique product, let people in on the secret before the launch. Having an interesting ‘Coming soon’ website can do this, by building a mailing list and getting Google juice for your domain.”

ipadvideonachtrag.jpgLinks zum iPad-Werbespot: Der gestern vorgestellte, im Rahmen der Oscar-Verleihungen präsentiere iPad-Werbespot (Youtube-Link), sorgt auch 48 nach seiner initialen Veröffentlichung noch für Schlagzeilen. Tuaw stürtzt sich auf Fundstücke wie die kurz im Bild gezeigten eBook-Preise, Engadget verweist auf die Youtube-Version mit Googles Maschinentext-Übersetzung (Viddler-Link) und “bodypainter99″ lässt das Video um den Faktor 15 langsamer ablaufen (Youtube-Link) um auf inhaltliche Fehler und die computeranimierte Touch-Bedienung aufmerksam zu machen. Danke Michael.

ibed.jpgIm Liegen surfen: Die iPhone-Applikation iBed (AppStore-Link) verspricht das angenehmere Surfen im Bett und liefert einen rudimentären Web-Browser der auf die automatische Drehung des Displays verzichtet und sich so auch liegend einsetzen lässt. Wem die 0,79€ - für ein Feature das Apple hoffentlicht bald nachliefert - zu teuer sind, wirft einen Blick auf iCab Mobile (AppStore-Link).

Die Browser-Alternative mit den 1000 Features ist nicht nur in der Lage die ungewollte Bildschirmdrehung zu verhindern, sondern bietet auch einen Werbeblocker, zahlreiche Suchvorlagen und eine Tab-Verwaltung. Kostenpunkt: 1,59€.



AppStore-Bausätze: Apple geht gegen Schablonen-Apps vor

Passend zu den gestern aufgeworfenen Möglichkeiten, die Flut an Sinnlos-Applikationen im AppStore einzudämmen, berichtet auch Techcrunch vom Ende der “Schablonen-Apps”.

Anwendungen wie die im AppStore zahlreich vertretenen Feed-Reader - diese zeichnen sich für gewöhnlich durch eine minimale Funktionalität (die Anzeige eines RSS-Feeds) und den stets gleichen Code-Unterbau aus - werden momentan nicht mehr massenhaft abgenickt, sondern erst mal zurückgewiesen; die verantwortlichen Entwickler dazu angehalten, mehr Features zu integrieren.

Vor allem die Anbieter generischer App-Bausätze (in der Vergangenheit berichteten wir z.B. über AppMakr, iSites & AppLoop) scheint es besonders zu treffen. Apple fordert mehr Individualität und die Integration von Alleinstellungsmerkmalen.

“For better or worse, Apple will be looking more closely at apps from the platforms than from individual developers. AppLoop, the first startup to announce and iPhone-specific app builder, is already gone. Others will almost certainly follow.”



Windows-Anwendung zum schnellen App-Entwurf

Mit dem iPhone Emulator for Windows bietet Genuitec eine kostenlose Alternative zu den bereits besprochenen Mockup-Werkzeugen wie der iPhone-Schablone, den Photoshop-Vorlagen oder dem Web-Dienst iPhoneMockup. Die 112MB große Software ermöglich die schnelle Skizzierung eigener iPhone-Applikation, bringt zahlreiche Vorlagen der aus dem iPhone OS bekannten Interface-Elemente mit und integriert sogar einen iPhone-Emulator zum kurzen Antesten des eigenen Entwurfs. Programmiert wird nach wie vor auf dem Mac, Bilder und erste Prototypen lassen sich in der Gratis-Anwendung jedoch mit wenigen Mausklicks erstellen.

mockupwindows.jpgDer iPhone Emulator for Windows unterstützt euch bei der groben Umsetzung eigener AppStore-Ideen und dürfte nicht zuletzt ein hilfreiches Werkzeug für Auftraggeber neuer iPhone-Applikationen sein. Einen großen Screenshot und ein Youtube-Video des Tools haben wir euch im Anschluss eingebettet. Danke Markus.

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FoneMonkey: Automatisierte Testumgebung für iPhone-Entwickler

fonemonkey.jpgDen iPhone-Enticklern unter euch sei hiermit ein Abstecher zur Software-Schmiede GorillaLogic empfohlen. Unter dem Namen FoneMonkey bietet das Softwarehaus aus Colorado nun eine kostenlose, OpenSource-Testumgebung für AppStore-Programmierer an und verspricht eine Ressourcen-schonende Möglichkeit zur Überprüfung der eignen Anwendungen.

Die weitestgehend automatisierte Test-Suite kann Applikationen auf Konsistenz überprüfen, fehlende Verknüpfungen aufspüren und simuliert Makro-basierte Nutzereingaben und Bedienungsszenarien. Die hier abgelegte, ausführliche Dokumentation erklärt die Integration der Testumgebung in das eigenen Projekt. FoneMonkey arbeitet sowohl mit dem iPhone-Simulator als auch nativ auf dem Gerät. Ein kurzes Demo-Video (Direkt-Link zur MP4-Datei) haben wir euch im Anschluss eingebettet.

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iPhone SDK 3.2 Beta3 veröffentlicht

Apple hat registrierten Entwicklern die dritte Vorabversion des iPhone SDK in Version 3.2 zum Download bereit gestellt. Die Beta3, das in erster Linie zur iPad-Programmierung benötigten Entwickler-Kit, löst die erst vor 14 Tagen erschienene zweite Vorabversion ab.

Ein Blick auf die bislang veröffentlichten Fundstücke der frischen iPad-Entwicklungsumgebung ist dennoch angebracht; Features die uns hier über den Weg laufen könnten es (so oder leicht abgewandelt) auch in eins der anstehenden iPhone Software-Updates schaffen.

So erlaubt die Beta3 nun auch das Setzen nutzerdefinierter Hintergrundbilder. Sowohl dem Lock-Screen als auch dem Home-Screen lassen sich aus der Photo-Applikation heraus zwei unterschiedliche Bilder (bzw. zwei mal das Gleiche) zuweisen.

screens.png

Die Photo-Applikation selbst ist in der Beta3 erstmals verfügbar. Gekennzeichnet als “Photos.app” bietet die Anwendung Zugriff auf die Bilder-Verwaltung des iPads, zeigt einen Kamera-Reiter in der Menu-Leiste und und verweist auf die im iPad abgelegten Bilder-Galerien. Der Kamera-Reiter dürfte auf die Möglichkeit hinweisen, Fotos über das Kamera Connection-Kit zu importieren.

cameratab.jpg



Stellenanzeige: Das iPhone OS auf weiteren Plattformen ?

Diese, Anfang der Woche von Apple veröffentlichte Stellenanzeige lädt zum Spekulieren ein. So ist man in Cupertino momentan auf der Suche nach Verstärkung für das hauseigene “Core Platform Team” - eine Entwickler-Gruppe die, so die Selbstbeschreibung, die Einsatzmöglichkeiten des iPhone OS auf neuen Plattformen erkundet. Gesucht wird ein “Engineering Manager (Platform Bring-Up)” der das Team bei der Entwicklung neuer Treiber, aktualisierter Firmware-Versionen und dem Entwurf der “low level platform architecture” unterstützen soll. Bei Macnews schreibt man:

jobsapple.png“Was genau Apple mit dem iPhone OS noch vor hat, bleibt abzuwarten. Möglicherweise plant Apple auch nur größere oder kleinere iPad-Modelle.

Und hat damit wahrscheinlich in Schwarze getroffen.



Planungssicherheit? Nicht im AppStore - Apple entfernt, ändert, irritiert

checkdas.jpgUnabhängig davon wie ihr zu Applikationen stehen solltet, die nicht viel mehr Funktionalität bieten, als die Brüste leicht bekleideter Bikini-Mädchen mit Hilfe einer 3D-Animation wackeln zu lassen - eigentlich sollte man davon ausgehen können, dass sich Entwickler deren Anwendungen die AppStore-Eingangskontrolle einmal hinter sich gelassen haben, keinen Kopf mehr um Apples (vage formulierte) Richtlinien machen müssen.

Dem ist nicht so.

In einer kurzen eMail an den Entwickler der Applikation Wobble iBoob - laut Techcrunch seit 8 Monaten im AppStore vertreten und knapp eine Million mal heruntergeladen - beschreibt Apple eine kurzfristige Änderung in den Entwickler-Vereinbarungen und gibt an “Applikationen mit offensichtlich sexuellem Inhalt” zukünftig nicht mehr anbieten zu wollen. Bereits zugelassen Apps werden aus dem Store entfernt. Netter Nebeneffekt: Anwendungen wie “Top Sexy Girls Japan” dürften mit Verweis auf die Regeländerungen zukünftig nicht mehr gelistet werden. Wir haben das Schreiben grob übersetzt:

Um dem Umstand der ständigen Weiterentwicklung des AppStores gerecht zu werden, prüfen wir unsere Entwickler-Richtlinien kontinuierlich. Ihre Applikation Wobble iBoobs verbreitet Inhalte von denen wir ursprünglich annahmen, diese würden würden sich für einen Vertrieb im AppStore eignen. Jedoch haben wir in den vergangenen Wochen zahlreiche Kunden-Beschwerden erhalten und unsere Richtlinien nun entsprechend angepasst.

Letztlich haben wir uns dafür entschieden Applikationen mit offensichtlich sexuellem Inhalt aus dem AppStore zu entfernen.

Wir bedanken uns diesbezüglich für Ihr Verständnis. Wenn Sie glauben, sie könnten Ihre Applikation an die neuen Vorgaben anpassen, sind Sie herzlich eingeladen entsprechende Änderungen vorzunehmen und die App abermals der Eingangskontrolle vorzulegen.

Im gleichen Atemzug, erlaubt Apple nun die Durchführung (bislang untersagter) Verlosungen innerhalb einer Applikation. AppStore-Kunden die die 10.000. Spiegel-Ausgaben kaufen, könnten fortan mit kostenlosen Abos oder In-App-Käufen beschenkt werden.

“3.3.17 Your Application may include promotional sweepstake or contest functionality provided that You are the sole sponsor of the promotion and that You and Your Application comply with any applicable laws”



PDF: Apple aktualisiert iTunes Connect Developer Guide

news_developer_guide.pngDer vorrangig für Entwickler interessante “iTunes Connect Developer Guide” (PDF - ca. 5MB) steht nun in Version 5.3 zum Download bereit. Apples kurze Ankündigung diesbezüglich beschreibt die geringen Änderungen des Dokumentes wie folgt:

  • Enhanced instructions on creating Demo Accounts
  • An explanation of the “New Territories as Added” checkbox
  • Revised app description character count recommendation based on the new design of App Product pages on the App Store
  • Additional information on export compliance.


Einsteiger-Tipps: Neun Schritte zur eigenen Web-Applikation

webapptestform.pngBei TAB widmet man sich der Erstellung eigener Web-Applikationen und hat mit “How-To: Create an iPhone Web App” nun ein ausführliches Einsteiger-Tutorial veröffentlicht. Die englische Schritt-für-Schritt Anleitung beschreibt die iWebKit-Integration in eure Inhalte und ist nicht nur ordentlich bebildert sondern auch durch ein 13 Minuten langes How-To Video (Direkt-Link) abgerundet. Die in der Anleitung benutzten Beispiel-Dateien lassen sich ebenfalls herunterladen.

Einen Überblick auf die in letzter Zeit veröffentlichten Web-Applikationen und zahlreiche Tipps zum Erstellen iPhone-optimierten Internetseiten lassen sich in unserem Archiv finden. So zeigt euch die Schlagwort-Suche nach Web-Apps nicht nur den Mobilecast der ARD und das Berlinale-Programm, sondern erinnert auch an die zahlreichen praktischen Helfer wie JQTouch, das PastryKit, Web-App.net, iWebkit und IUI.

Drei lesenswerte Artikel zum Thema:



Vorlesungen zum iPhone SDK: Kostenloser Video-Podcast der Uni Aachen

itunesu.pngEin Dank für den Hinweis auf das jetzt bereitgestellte Video-Podcast Angebot zum iPhone-SDK geht an die Kollegen von Macnews. Mit den, unter dem Titel “iPhone Application Programming“, im iTunes U-Bereich abgelegten Vorlesungen von Prof. Jan Borchers ergänzt die RWTH-Aachen das im Januar vorgestellte Material des Uni Stanford und greift angehenden iPhone-Programmierern in Sachen Interface Builder, Debugging und Frameworks unter die Arme.

Die zehn bislang erhältlichen Video-Mitschnitte des Wintersemesters 2009/2010 haben eine Spielzeit von knapp 90 Minuten pro Folge und lassen sich hier kostenlos herunterladen.



Neues von Google und Apple: iPhone SDK Beta 3.2 und “Buzz”

sdkbeta22.jpgiPhone-Entwickler dürfte das jetzt veröffentlichte iPhone SDK Beta 3.2 beta2 eher enttäuschen. Die aktualisierte Version des Software Development Kits richtet sich in erster Linie an iPad-interessierte Programmierer und bringt keine relevanten iPhone-Neuerungen mit. Der Download ist 2,5GB groß und mit der Buil-Nummer #10M2135 gekennzeichnet.

googlebuzz.jpgEtwas spannender könnte das heute von Google vorgestellte Buzz-Feature werden. Das Social Media-Mashup  integriert die von Twitter bekannte Kurznachrichten-Funktion in den eigenen Google-Account, kann mit  Geo-Daten, Bildern und Links umgehen und wird in diesem - auch unten eingebetteten - Youtube-Video ausführlich erklärt. Die iPhone-optimierte Buzz Web-Applikation lässt sich unter buzz.google.com einsehen und bei Bedarf als Webclip-Icon auf dem Homescreen ablegen. Lifehacker zeigt bereits wie sich Buzz-Nachrichten von “Freunden” im eigenen Gmail-Account ausblenden lassen.

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They Make Apps: Entwickler-Verzeichnis für Auftragsarbeiten

theymakeapps.jpgDas auf They Make Apps geführte Verzeichnis fähiger iPhone-Entwickler soll die Suche nach AppStore-Programmierern erleichtern und potentielle Auftraggeber mit Adressen und Ansprechpartnern kleiner und größerer App-Schmieden versorgen. Wer selbst entwickelt, kann sich kostenlos bei They Make Apps listen lassen - Projekt-Manager können das schön gestaltete Verzeichnis mit Maus und Tastatur durchforsten und Aufträge für die iPhone-optimierte Umsetzung der eigenen Idee vergeben. via Swissmiss



Für Web-Entwickler: Web-App.Net in Version 0.5.2 veröffentlicht

webnet.pngÜber das Wochenende aktualisiert, lässt sich das Web-App.Net Framework nun in Version 0.5.2 herunterladen. Das kostenlose Angebot erlaubt die Gestaltung iPhone-optimierter Web-Applikationen und versteht sich als ausgereifte Alternative zum hier vorgestellten JQtouch. Web-Entwickler die eigene Online-Angebote speziell für das iPhone entwerfen möchten - der MobileCast des ARD ist ein gutes Beispiel - können sich über zahlreiche Fehlerbehebungen und die, durch die neue Version verbesserte Akku-Laufzeit freuen.



Der iFUN Entwickler-Kurztest: newscope GmbH

logo.jpgHeute stellen wir unsere 10 Fragen an Nils Kassube von der Newscope GmbH. Wir wollen bei unserer Umfrage unter iPhone-Entwicklern nicht nur mehr über die Hintergründe der Einzelpersonen oder Firmen erfahren, sondern erhoffen uns auch ein paar gute App-Tipps und interessante Informationen für Neueinsteiger. Die Serie wird hier in unregelmäßiger Folge an Wochenenden fortgesetzt.

Wir gehen davon aus, dass die befragten Entwickler hier mitlesen. Von daher könnt ihr die Kommentare zu diesem Artikel durchaus dazu nutzen, euer Feedback abzugeben oder weitere Fragen an die Entwickler zu richten.

1. Kannst du euer Unternehmen kurz vorstellen?
newscope ist eines der größten iPhone-Entwicklungshäuser in Deutschland. Wir beschäftigen mitunter ein Dutzend Programmierer allein mit der iPhone-Entwicklung.
Neben der Entwicklung im mobilen Bereich sind wir auch als Berater (und Umsetzer) für Individuallösungen im Bereich Web und Portale tätig. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Consulting für Finanzdienstleister.  Es gibt auch Leute mit COBOL-Knowhow bei uns. Allgemein zählen zu den Kunden namhafte Unternehmen aus der Medienbranche, Markenartikler, Banken und Versicherungen.

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AppStore-Beschreibungstext mit Android-Hinweis: Apple besteht auf neue Formulierung

The Register berichtet über die eMail-Kommunikation des iPhone-Entwicklers Tim Novikoff - verantwortlich für den Vokabel-Trainer Flash of Genius (AppStore-Link) - und der AppStore Eingangskontrolle. Im Rahmen der Veröffentlichung des 2.2-Updates seiner Applikation hatte Novikoff den AppStore-Beschreibungstext um den Hinweis erweitert, man habe es mit der Android-Version der Anwendung unter der Finalisten des von Google organisierten “Android Developer Challenge” geschafft.

Ein unschuldiger Marketing-Schnipsel, der den Verkauf der 0,79€ teuren Applikation ankurbeln sollte. Nicht mehr, nicht weniger.

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Kurz nach der Einreichung des Updates meldete sich Apples Prüfstelle. Zwar habe es die Applikation anstandslos durch die Eingangskontrolle geschafft, der im Beschreibungstext hinterlegte Hinweis auf die Android-Plattform sei jedoch nicht relevant und sollte umgehend entfernt werden.

“Providing future platform compatibility plans or other general platform references are not relevant in the context of the iPhone App Store, while your application has not been rejected, it would be appropriate to remove ‘Finalist in Google’s Android Developer’s Challenge!’ from the Application Description.”

Der Hinweis ist mittlerweile entfernt.



Adobe-Videos: iPhone-Entwicklung mit Flash CS5

Ein kurzer Nachtrag zu der Anfang Oktober von Adobe angekündigten Option, Flash CS5 zukünftig auch für die Entwicklung AppStore-kompatibler iPhone-Applikationen einsetzen zu können. So zeigt Adobe TV in der fünf Minuten langen Episode “iPhone Apps build with Flash” nun eine Hand voll sehenswerter Demo-Anwendungen (u.a. Digg Pics und Acrobat Connect) die in einer Vorab-Version der CS5-Suite erstellt worden. Ebenfalls sehenswert ist das auf gotoandlearn abgelegte Tutorial-Video “Building iPhone Applications with Flash”. Der 15 Minuten lange Clip (Direkt-Download) führt euch durch den CS5-Workflow und zeigt auf, wie sich Flash-Projekte in vollwertige AppStore-Downloads verwandeln lassen.

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Apples erhobener Zeigefinger: Entwickler sollen Geo-Informationen nicht für ortsbezogene Werbung nutzen

geotipp.pngVon Apple als “Tipp” gekennzeichnet, lässt sich der jetzt im ADC Entwickler-Bereicht veröffentlichte News-Eintrag “Enhance Your App with Core Location” auch als Warnung interpretieren. Hier einzusehen, beschreibt Apple kurz die Funktionen des Core Location Frameworks widmet sich dann jedoch, nur einen Absatz weiter, einem ganz anderen Aspekt der Nutzung von Geo-Informationen:
Sollten Entwickler bei der Erstellung eigener Applikationen das Core Location Framework integrieren und damit auf die aktuellen Geo-Daten des iPhones zugreifen, so sei nicht nur darauf zu achten den Nutzer um Erlaubnis zu bitten, auch muss ein offensichtlicher Mehrwert für den Endanwender klar erkennbar sein. Sollten die Geo-Daten nur zur Anzeige ortsbezogene Werbung ausgelesen werden, wird es die Applikation nicht durch den AppStore-Zulassungsprozess schaffen.

“If your app uses this information primarily to enable mobile advertisers to deliver targeted ads based on user’s location, your app will be returned to you by the App Store Review Team for modification before it can be posted to the App Store.

Warum das ganze? Zwei mögliche Erklärungen bieten sich an: Entweder sorgt sich Apple um unsichere Benutzer (wenn Bob der Nutzung seiner Geo-Daten zustimmt, soll ihm die Applikation auch ein sinnvolles Ergebnis liefern) und die Akku-Laufzeit des iPhones, oder - und darauf setzen wir - die in der Vergangenheit gestellten Patentanträge kommen langsam zur Umsetzung. So beschrieb Apple die Idee Geo-sensitive Werbung prominent auf dem iPhone zu platzieren in diesem Patentantrag und integrierte die ersten Code-Schnipsel zur Anzeige ortsabhängiger Werbung in das iPhone OS 3.2. Ganz gleich was uns zukünftig in Sachen Werbung auf dem iPhone erwartet, nicht nur der Kauf des Werbeanbieters Quattro deutet darauf hin, dass Apple sich die Hoheitsrechte auf den eigenen Geräten sichern wird.



Für Entwickler: Apple veröffentlicht iPhone SDK 3.1.3

sdk.jpgKurz nach der Veröffentlichung des iPhone OS 3.1.3 bietet Apples Developer Center allen registrierten Entwicklern nun auch eine aktualisierte Version des iPhone SDKs zum Download an. Das Snow Leopard kompatible iPhone SDK 3.1.3 mit Xcode 3.2.1 ist 2,8GB groß.

Registered iPhone Developers can download iPhone SDK 3.1.3, which includes the Xcode IDE, iPhone simulator, and a suite of additional tools for developing applications for iPhone and iPod touch.



Zulassungskontrolle: Mehr Informationen für iPhone-Entwickler

appstorereviewstatus.pngKeine weltbewegenden Änderungen, aber immerhin. Nachdem Apple sich bereits Mitte November um eine erweiterte Anzeige des Submission-Status für Developer bemühte (wir berichteten), wird nun auch der globale Zulassungs-Prozess einen Hauch transparenter. So bietet Apple allen registrierten iPhone-Entwickler jetzt einen Überblick auf den aktuellen “AppStore Review Status”. Die kleine Zähler zeigt sowohl das Verhältnis der in den letzten sieben Tagen neu zugelassenen Applikationen zu den im gleichen Zeitraum ausgesprochenen Ablehnungen, als auch das der in der vergangenen Woche aktualisierten Anwendungen. Leider liefert die Status-Anzeige keine absoluten Zahlen, sondern beschränkt sich auf die prozentuale Verteilung von Ablehnungen und Aufnahmen.

Derzeit werden gut 2% aller neu eingereichten Applikationen, sowie jeweils eins von einhundert App-Updates abgelehnt. via macrumors



DragonfireSDK: iPhone-Entwicklung unter Windows

dragon.pngEin Mac, die Installation des von Apple bereitgestellten iPhone SDKs und gute Programmierkenntnisse in Objective-C waren bislang die Standard-Anforderungen, wollte man für das iPhone bzw. den AppStore programmieren. Das DragonfireSDK verspricht nun eine Alternative für Windows-Nutzer. Noch in der Beta-Phase, will Dragonfire nicht nur die iPhone-Entwicklung am Windows-Rechner ermöglichen, sondern  erlaubt auch den Einsatz alternativer Programmiersprachen wie C und C++. Mit einem eigenen iPhone-Simulator ausgestattet soll das DragonfireSDK die Erstellung vollwertiger AppStore-Applikationen ermöglichen und unterstreicht dies mit dem Verweis auf die im DragonfireSDK erstellte Applikation UnStacker (AppStore-Link).

Interessierte Entwickler können sich auf der Webseite des Anbieters als Beta-Tester registrieren, das fertige Produkt soll zukünftig $50 kosten. via iPhoneclub.nl

“Games created with DragonFireSDK can be completely written and debugged in Windows and are also fully compliant for distribution and sales at the Apple iPhone App Store.



Wartungsarbeiten auf Apples Entwickler-Portal - Neue Lizenz-Bestimmungen zum 27. Januar

Den registrierten iPhone-Entwickler dürfte es bereits im Laufe der Nacht aufgefallen sein. Seit Gestern Mittag ist Apples iPhone Dev-Center nur noch sporadisch zu erreichen. In unregelmäßigen Abständen vom Netz genommen, scheint Apple sich hinter den Kulissen auf die bevorstehenden Neuerungen in Sachen iPhone OS (wir rechnen zumindest mit der Veröffentlichung einer beta-Version des iPhone OS 4.0) und iPhone SDK vorzubereiten.
Eine Theorie die nicht zu letzt durch diesen, kurzzeitig in Apples Lizenzvereinbarungen aufgetauchten, Platzhalter gestützt wird. Die Zeile “Place holder Agreement - Need to Update this for the 27th Launch” legt zumindest für heute geplante Änderungen in Apples Entwickler-Vereinbarungen nahe.

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Simple Metronome: Mit Flash entwickelt, im AppStore erhältlich

flashmetro.pngDrüben auf creativeapplications (hier unsere Kurzvorstellung der Lesezeichen-Empfehlung) lenkt man unseren Blick auf die kostenlose iPhone-Applikation Simple Metronome (AppStore-Link). Der Mini-Download dürfte eine der ersten AppStore-Applikationen sein, die nicht im iPhone SDK, sonder in der hier von Adobe vorgestellten Flash-Entwicklungsumgebung entstanden sin.

Flash CS5 bietet interessierten Anwendern die Möglichkeit, eigene Flash-Projekte mit wenigen Mausklicks in eine native iPhone-Applikation zu verwandeln.

Nicht das wir uns falsch verstehen: Mit “Flash auf dem iPhone” - hier fällt uns das vor kurzem vorgestellte Gordon-Projekt ein - haben die Applikationen letztlich rein gar nichts mehr am Hut. Das Adobes Multimedia-Baukasten sich jedoch zur Gestaltung eigener Applikationen einsetzen lässt, zeigt das Simple Metronome recht anschaulich.

As far as I tested, flash for iPhone is enough fast to create iPhone application. It may be not for 3D FPS game, but do we need super fast animation for just a utility app? I don’t think so. In addition the greatest thing about Flash for iPhone is that, we can easily make both app for iPhone and app for online demo at the sametime!



Objective-C lernen, Real-Applikation, Apple zum Valentinstag

  • Die Supermarkt-Kette real,- hat eine eigene iPhone-Applikation im AppStore veröffentlicht. Der ein Megabyte große Download (AppStore-Link) zeigt aktuelle Angebote und real,-Filialen in der Nähe, integriert eine Hand voll Koch-Rezepte (inklusive Video) und bietet eine rudimentäre Einkaufsliste. Der Werbe-Download ist zu gleichen Teilen sowohl kosten- als auch belanglos.
  • Etwas anspruchsvoller gibt sich die Objective-C Lernapplikation Objective-C (AppStore-Link). Für 5€, verspricht die von Sven Schramm entwickelte Anwendung den Einstieg in die zur Entwicklung eigener iPhone-Applikationen benötigte Programmiersprache zu vereinfachen und will sowohl den Syntax als auch die grundlegenden Programmierkonzepte der objektorientierten Sprache vermitteln. Die Anwendung kommt mit zahlreichen Übungen und einer grafischen Auswertung eurer Lernkurve.
  • Zu guter letzt, ein kurzer Hinweis auf den Apple Store. Unter der Überschrift “Liebe auf den ersten Touch” hat Apple zahlreiche Angebote und Produkte zum Valentinstag zusammen gestellt. Geschenkverpackungen kosten zum Valentinstag nur 5€, Bestellungen über 119€ gehen Versandkostenfrei raus.

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Apps ohne Programmierkenntnisse: iSites mit AppMakr-ähnlichem Angebot

Die Angebote von iSites und dem am 5. Januar vorgestellten Dienst Appmkr sind beinahe Deckungsgleich. Gegen Gebühr versprechen beide Firmen die Erstellung generischer iPhone-Applikationen auf Grundlage eines RSS-Feeds und kümmern sich sowohl um den Auftritt im AppStore als auch um die Integration optionaler Werbung.

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Grundsätzlich haben wir für die seelenlosen Feedreader nicht viel übrig, beeinträchtigen die im Funktionsumpfang beschränkten Mini-Applikationen doch die Übersichtlichkeit des AppStores erheblich. Andererseits: Solltet ihr euren Blog, euer Nachrichten-Portal oder auch einfach die Ergebnisse eures Sport-Vereins in eine iPhone-Anwendung verpacken wollen, bieten beide Dienste ein schmerzfreien Weg das Projekt auch ohne ObjectiveC-Kenntnisse umzusetzen. Die iSites-Applikationen kosten $25 bzw. $99 (mit integrierter Werbung) und lassen sich sowohl farblich anpassen als auch in Layout und Struktur personalisieren.



Der iFUN Entwickler-Kurztest: appsolute GmbH

logo.gifHeute stellen wir unsere 10 Fragen an Holger Meyer von appsolute, unter anderem Entwickler von Karajan (Gehörtraining) und der Radioapplikation vTuner. Wir wollen bei unserer Umfrage unter iPhone-Entwicklern nicht nur mehr über die Hintergründe der Einzelpersonen oder Firmen erfahren, sondern erhoffen uns auch ein paar gute App-Tipps und interessante Informationen für Neueinsteiger. Die Serie wird hier in unregelmäßiger Folge an Wochenenden fortgesetzt.

Wir gehen davon aus, dass die befragten Entwickler hier mitlesen. Von daher könnt ihr die Kommentare zu diesem Artikel durchaus dazu nutzen, euer Feedback abzugeben oder weitere Fragen an die Entwickler zu richten.

1. Kannst du dein Unternehmen kurz vorstellen?
Die appsolute GmbH wurde im Januar 2009 gegründet. Unser Fokus liegt derzeit auf der Entwicklung von iPhone Applikationen. Daneben haben wir im Sommer letzten Jahres die Weiterentwicklung und den Vertrieb der lokalen Serverumgebung MAMP und MAMP PRO übernommen. Mittlerweile arbeiten sechs Mitarbeiter im Unternehmen. Zu finden sind wir in Kandel, einem kleinen, beschaulichen Städtchen in der Pfalz, ca. zehn Autominuten von Karlsruhe entfernt.

2. Wann hast du mit der Entwicklung von iPhone-Apps angefangen?
Quasi sofort nach dem Kauf meines ersten iPhones im Januar 2008. Ich war von den Möglichkeiten dieser neuen, mobilen Plattform sofort überzeugt und wollte unbedingt dafür entwickeln. Das war zu einer Zeit, als es noch kein offizielles SDK für das iPhone gab, von daher gestaltete sich die Programmierung doch sehr umständlich und vieles geschah nach dem Trial and Error Prinzip. Meine Erfahrung in der Mac Programmierung hat mir dabei allerdings sehr geholfen.

3. Wieviele, welche Apps hast du schon im Store?
Eigene Apps haben wir - abzüglich iLiga, das wir im Sommer 2009 verkauft haben - derzeit nur zwei Stück im Store: vTuner Radio (0,79 Euro) und KARAJAN (11,99 Euro - kostenlose Lite-Version hier). Nicht, dass uns die Ideen für weitere Apps ausgegangen wären, aber wir wurden von Anfragen bezüglich Auftragsentwicklungen förmlich überrollt. Das ist natürlich sehr erfreulich und führte uns zu spannenden Aufgaben und zur Zusammenarbeit mit namhaften Unternehmen, wie beispielsweise LOEWE oder Tupperware.

4. Nenne uns deinen Favorit darunter - warum gerade dieses Programm?
Mein Favorit unter unseren Eigenentwicklungen ist KARAJAN, ein Programm zur Gehörbildung, gedacht für Musiker und Musikstudenten. Zum einen ist das die App, mit der alles anfing, zum anderen sind für dieses Jahr einige interessante Updates für KARAJAN geplant.

5. Wurden von dir eingereichte Apps schon mal von Apple abgelehnt, wenn ja warum?
Klar, das passiert schon mal. Einmal lag es an einer private API, die wir benutzten, ein anderes Mal wurde ein Icon bemängelt. Alles in allem habe ich jedoch den Eindruck, dass langsam etwas Besserung eintritt, was den gesamten Approval Prozess betrifft.

6. Wie läuft das Geschäft, wurden deine Erwartungen erfüllt?
Wir können uns nicht beklagen, die Erwartungen wurden erfüllt.

7. Was planst du für die Zukunft, kommen regelmäßig weitere Apps?
Es werden mit Sicherheit weitere Apps von uns kommen. Momentan arbeiten wir gerade an einem Spiel, werden aber mal wieder etwas durch Auftragsarbeiten ausgebremst. Neben eigenen App-Entwicklungen werden wir also auch in diesem Jahr wieder eine ganze Reihe Applikationen für Kunden realisieren. Fest eingeplant ist außerdem ein 2.0 Release von MAMP PRO.

8. Hast du Verbesserungsvorschläge oder Änderungswünsche im Bezug auf die iPhone-Hardware oder das iPhone OS?
Mit der Hardware des 3 GS bin ich soweit zufrieden. Wünschenswert wäre eine offizielle Video-Out-Option die es ermöglicht, das Videosignal aus Anwendungen heraus, beispielsweise an einen Beamer zu übertragen.

9. Hast du ein paar App-Geheimtipps für uns (eher unbekannte Apps von fremden Entwicklern)?
Es lohnt sich einen Blick auf das Projekt OrbLive (7,99 Euro, kostenlose Lite-Version hier) zu werfen, einer Art “Media Hub”. Noch lange nicht perfekt, aber sehr interessant.

10. Hier darfst du noch spekulieren wenn du magst - was wird Apples nächstes großes Ding?
Ganz klar: Das Tablett, der iSlate, oder wie immer sie das Ding nennen werden.



Uni Stanford: Video-Podcast für Interessierte iPhone-Entwickler

Uni Stanford Podcast iPhoneWie bereits im April 2009, bietet die Stanford University auch in diesem Jahr wieder interessantes Material für angehende iPhone-Entwickler und wird die Kurs-Materialien des zehnwöchigen “The iPhone Application Development course” im Podcast-Bereich des iTunes Stores veröffentlichen. Die kostenlos erhältlichen (iTunes-Link) Videos und Vortrags-Folien werden im Laufe der kommenden Wochen regelmäßig ergänzt, widmen sich der Anwendungs-Entwicklung für das iPhone OS 3.1 und werden vollständig untertitelt angeboten.

Laut The Loop wurde der Kurs-Mitschnitt allein im letzten Jahr, gut 4.4 Millionen mal heruntergeladen.



Gordon: Javascript gibt Flash-Dateien auf dem iPhone wieder

javaflash.jpgAdobes Flash-Player hat es bislang nicht auf das iPhone geschafft und wird wohl auch in Zukunft keine größere Rolle auf Apples Touchscreen-Geräten spielen - die von Adobe angekündigte, Flash-ähnliche Entwicklungsumgebung mal außen vor. Ein Grund mehr sich das hier vorgestellte Gordon-Projekt genauer anzusehen. Gordon ist eine Javascript-Library die Flash-Dateien wiedergeben, und so auch auf Geräten abspielen kann, die nicht mit Adobes offizieller Runtime ausgestattet sind.

Zwar unterstützt Gordon nicht alle in Flash integrierten Features und Befehle, einfache SWF-Dateien sollten sich zukünftig jedoch mit der von Gordon bereitgestellten Funktionalität auch auf dem iPhone wiedergeben lassen. Die hier einsehbaren Beispiele laufen bereits. Der Gordon-Quelltext lässt sich hier einsehen.



Für Entwickler: InAppSettingsKit - Empfehlenswertes Open Source-Framework

inappsett.pngDen mitlesenden iPhone-Entwicklern sei an dieser Stelle der Besuch des Futuretap-Blogs empfohlen. In diesem Beitrag stellen die Publisher der 2,39€ teuren Wohin?-Applikation (AppStore-Link) ihr selbstentwickeltes iPhone-Framework “InAppSettingsKit” vor und rufen zum kostenlosen Download des frei verfügbaren Quelltextes auf. Eine gute Idee, wie wir finden.

Denn: Das “InAppSettingsKit” nimmt euch eine wichtige Entscheidung beim Bau eigener iPhone-Applikationen ab. Ist das Framework in eurem Projekt integriert, lassen sich die App-Einstellungen sowohl innerhalb der Anwendung als auch direkt über die Systemeinstellungen des iPhones setzen und einsehen. Die sonst vorzunehmende Abwägung, an welchem Ort die App-Einstellungen besser aufgehoben sind, muss zukünftig nicht mehr vorgenommen werden.

“We’re proposing a second approach that we call “hybrid settings”. In this model, the user has the choice: the settings are available in Settings.app. But they’re placed in-app as well. That way, every user can decide where to edit the settings. The in-app settings are a 100% clone of the Settings.app style.”



24h reichen aus: Apple beschleunigt Zulassungprozess erheblich

Als die Facebook Applikation Mitte letzter Woche gleich zwei Updates innerhalb eines 24h-Zeitfensters im AppStore unterbringen konnte, sind wir noch von einer Sonderbehandlung ausgegangen. Facebook ist groß und im iTunes-Store als Weiterempfehlungs-Feature integriert - ein kurzer Anruf wäre sicherlich ausreichend gewesen, eine Vorzugsbehandlung anzustoßen.

Doch: Die Spekulationen scheinen unbegründet gewesen zu sein. Nachdem die Kollegen von tuaw bereits am Samstag den Erfahrungsbericht eines Entwicklers veröffentlichten, dessen AppStore-Einreichung in nur neun Stunden bearbeitet worden war, sind auch in unserer Mailbox die ersten Hinweise auf einen erheblich beschleunigten Zulassungprozess eingegangen. Beispiel gefällig?

Wir zitieren aus der Mail des iPhonework-Entwicklers Christian:

“Hallo iFun Team,

der Prozess für die Zulassungen der Apps ist bei Apple deutlich beschleunigt worden.
Ich hatte in den letzten Tagen mehrere Apps submitted. Diese wurden binnen 12-18 Std. zugelassen. Hut ab… Wie von Euch schon erwähnt, werden auch nicht aktivierte Private Apis gefunden.”



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Around the World:

Ein Blick über den Tellerrand! Web-Links zu den größten und besten iPhone-Webseiten weltweit:




 


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