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Späte Warnungen vor Apple Maps: Australische Polizei erkennt Schwächen der Karten-App erst nach zwei Monaten

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Mehr als zwei Monate nach dem offenen Brief des Apple Chefs Tim Cook – dieser entschuldigte sich am 28. September für die mangelhafte Qualität der Apple Karten-Applikation, versprach mit Hochdruck an deren Verbesserung zu arbeiten und sorgte zwischenzeitlich bereits für das Ausscheiden des Maps-Verantwortlichen aus Apples Entwickler-Team – ist nun auch der australischen Polizei aufgefallen, dass sich die Vector-Karten nicht mit Maßstabsgetreuen Outdoor-Plänen messen können.

So hat sich die Polizeitstation der Gemeinde Mildura (Australien) jetzt zu einer öffentlichen Warnung hinreißen lassen, in der vom Maps-Einsatz in den Grenzen des Murray-Sunset National-Parks abgeraten wird. Apples Karten hätten Orte Stellenweise mehr als 70 Kilometer entfernt von ihrer aktuellen Position dargestellt und mindestens einen Rettungseinsatz verursacht, in dem Touristen die sich verfahren hatten, aus der knapp 50° heißen Steppe gerettet werden mussten. via theverge

Diskussion 58 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Wie können die es wagen! Die Meldung muss wohl eher heißen: “Apple beseitigt Schwächen der Karten-App auch nach 2 Monaten noch nicht”. Oder wollt Ihr ernsthaft implizieren so eine Warnung sei originäre Aufgabe der Polizei? Weder Down Under noch Deutschland kreist um das Apple-Gestirn

    — Thorsten G.
  2. Habe die “Karte” schon mehrmals hier in der Gegend zum navigiern mit Auto ausprobiert. (Plz 75xxx) Funktioniert zumindest hier nicht schlecht und war sehr genau! Vor allem, geht es sogar offline nach dem es die Route geladen hat. Lediglich GPS notwendig, klar!

    — Powermagarac
    • Na dann hat die australische Polizei sich das wohl einfach nur ausgedacht…
      .
      Ich weiß nicht, was diese ständigen “aber hier klappt es!” Kommentare zu solchen Meldungen sollen.
      Ist Dein Vorschlag, dass die Touristen in Australien lieber nach Pforzheim fahren sollen?

      — Claus
      • Claus, Claus… wie alt bist du denn? Ich weiß nicht was dein Kommentar soll??? Ich habe nicht behauptet, das in Australien würde nicht stimmen! Ich habe lediglich von meiner Erfahrung berichtet. Dass die Karten nicht überall funzen ist mir schon klar. Dass sich aber Leute hier gleich fürsorglich um Australische Urlauber einsetzen, die sich in Australischen Outback auf iPhone verlassen finde ich kindisch. Es gibt welche, die auch nach Befehl der Autonavi direkt im Wasser gelandet sind. Kopf einschalten hilft! Übrigens würde ich dir das auch raten. Nichts für ungut.

        — Powermagarac
      • Powermagarac, was war dann der Sinn des Kommentars, wenn Du die Richtigkeit der Meldung nicht anzweifeln wolltest?
        Welcher Zusammenhang sollte denn sonst bestehen zwischen Australien und Pforzheim (und Umgebung)?
        .
        Mir ist natürlich bewusst, dass Du die Meldung eigentlich nicht anzweifeln wolltest, aber mir fehlte hier einfach der Sinn!
        Und genau das “sollte” mein Kommentar, den fehlenden Zusammenhang Deines Kommentars zur Meldung darstellen.
        .
        Und zu Deiner ersten Frage…
        Anscheinend zu alt.
        Nichts für ungut.

        — Claus
      • @Claus: jetzt wird’s deutlicher… Anstatt zu sagen “…die Polizei hätte sich das ausgedacht”… Hättest sagen können dass meine Meldung hier OT ist. Das stimmt, weil es aber trotzdem um die Karten geht wollte ich einfach berichten dass das Routing nicht überall schlecht ist. Sicherlich ist das nicht überall so, trotzdem ist es lächerlich in beschriebener Gegend sich einfach auf das iPhone zu verlassen. Deine Aufregung versteh ich deswegen nicht. Die Kommentare wie “1++ und ha ha” tun sicherlich noch weniger zur Sache. Da du ja offensichtlich in der Plz Insider bist, probiers einfach aus. Die allgemeine hau drauf Mentalität nervt. Mir fehlt auch die G-Maps Karte, ich fand sie besser aber 100% war sie nun auch nicht.

        — Powermagarac
    • Was kümmern mich die Anderen, Hauptsache ICH habe keine Probleme …
      In Australien können bereits nur ZWEI Kilometer daneben tödlich sein.

      Wegen der Karten gehörte Apple von all jenen verklagt die VOR dem Update funktionierende Karten hatten. Zumal man damit von Apple durchaus auch ZWANGSWEISE beglückt wird.

      Leider haben das nur die wenigsten begriffen – was
      angesichts mancher Kommentare hier nicht verwundert.

      — Pete
      • Wieso muss eigentlich ALLES und WIRKLICH ALLES dazu genutzt werden, unhöflich zu werden?
        Sobald einer nur einen etwas fragwürdigen Kommentar abgibt, wird hier losgefeuert wie im 2. Weltkrieg.
        Habt ihr sonst echt nichts zutun – das ihr euch im Web derart profilieren müsst?
        Es ist nicht mal ein Jahr her, da herrschte hier noch ein ganz anderer Umgangston, doch heute versucht man den vergeblichst.

        — y0urselfish
  3. 1. 28. September.

    2. Grauenvoller Bandwurmsatz.

    3. Vorschlag:

    Am 28. September entschuldigte sich Apple Chefs Tim Cook für die mangelhafte Qualität der Apple Karten-Applikation, versprach mit Hochdruck an deren Verbesserung zu arbeiten und sorgte zwischenzeitlich bereits für das Ausscheiden des Maps-Verantwortlichen aus Apples Entwickler-Team. Mehr als zwei Monate nach dem offenen Brief ist nun auch der australischen Polizei aufgefallen, dass sich die Vector-Karten nicht mit Maßstabsgetreuen Outdoor-Plänen messen können.

    — Wheelinger
      • “Musst es ja nicht lesen.”
        Kindisches Gehabe. Die Kritik ist gerechtfertigt und sollt die Redaktion nicht an den Rande des Selbstmords treiben, sondern dankend aufgenommen werden.

        Die Informationen sind ja grds. gut. Es kann aber nicht schaden, Texte so zu verfassen, dass man sie direkt beim ersten drüber fliegen bereits versteht. Dadurch wird die Information nicht viel besser (oder schlechter), aber der Adressatenkreis wird vergrößert … manche hängt man ab, mit so einem Satzbau.

        — Wheelinger
  4. Hä,
    ich denke die Gegenden werden nun von Apple an das Kartenmaterial angepasst, sind denn die Bautrupps dort noch nicht angekommen???

    — Kartoffelsack
  5. Ist doch gut wenn man da eine Meldung raus gibt… Oder soll jede Behörde bei jeder popeligen handyapp vorab eine Warnung rausgeben?? Manchmal reicht der gesunde Menschenverstand, manchmal eben nicht und dann muss man etwas tun…

    — Bo
  6. Hab nochmal bei seriösen Quellen nachgelesen. Bisher sechs Personen mit iPhones mussten aus dem 6000 qkm Nationalpark gerettet werden. Einige waren 24 Stunden ohne Wasser und Essen dort. Handyempfang gibt’s nur sporadisch.

    Ich finde das nicht lustig und den Tenor der Meldung hier unverschämt.

    Man sollte Apple die Rettungseinsätze in Rechnung stellen.

    — Blue
    • Das muss schon jeder selbst wissen, welche Hilfsmittel für solche “Expeditionen” geeignet sind. Apple hat mit der ungenügenden Qualität ja nicht hinter dem Berg gehalten.

      — Wheelinger
      • Kann mich nur anschließen. Wer so blöde ist mit FlipFlops Bergsteigen zu gehen, beschwert sich ja auch nicht beim Gersteller der FlipFlops. Selbst bestes Kartenmaterial hätte den Leute vermutlich nichts gebracht, wenn es Probleme mit dem Empfang gibt, die Karten aber nur online vorliegen.
        Ein wenig gesunder Menschenverstand und es wäre höchstwahrscheinlich nicht zu einer solchen Situation gekommen.

        — HAL
      • Natürlich sind in diesen Situationen meist diejenigen Schuld, die sich durch unzureichende Vorbereitung selbst gefährden.
        Aber solange der gesunde Menschenverstand eben bei so vielen noch aussetzt, ist es auch Aufgabe der Polizei, Bergwacht, usw. auf sowas hinzuweisen.
        .
        Ich glaub auch nicht, dass die australische Polizei hier eine allgemeine Kritik an der Karten App abgeben wollte, sondern nur darauf hingewiesen hat, dass diese für solche Touren eben nicht geeignet ist!

        — Claus
    • Wenn man ins Outback geht sollte man sich ernsthaft fragen:
      - vertraue ich mein Leben einer Handynavigation an oder kaufe ich spezialisiertes Kartenmaterial und plane vorher dort meine Route vernünftig?
      - Nehme ich auch für Notfälle Verpflegung mit oder reicht ne Dose Cola, denn ich mach ja nur ne kleine Tour?
      - Habe ich einen Notfallplan, wenn mir was passiert oder verttaue ich darauf, überall Handyempfang zu haben?

      Wen man sich das mal überlegt hat, da wird man (hoffentlich) zu der Erkenntnis kommen, dass es problematisch ist, wenn man sich nur auf andere verlässt. Wenn andere für einen selbst denken sollen, muss man auch damit rechnen, dass was passiert was man dann nicht mehr unter Kontrolle hat.

      — Alex
      • Wobei die Leute hier NICHT ins Outback sondern in eine 30.000 Leute Stadt wollten mit guter Versorgung. Leider haben die Apple Karten die Leute komplett in die Pampa geführt. Klar, anscheinend wäre denen mit etwas gesunden Menschenverstand / Vorsicht auch geholfen, aber geplant hatten die den Ausflug in die Outbacks nicht.

        — Clark
      • So, habe ich es auch verstanden… Die Leute wollten nicht ins Outback… sie sind aber aufgrund der schlechten Karten im Outback gelandet!
        Hätten die Leute ins Outback gewollt, dann hätten sie mit Sicherheit auch entsprechendes Equipment gehabt und hätten dann auch nicht gerettet werden müssen.

        — napsterdeezer
  7. Ich hab immer das Gefühl, dass sich keiner der Kritiker wirklich auskennt. Man sollte erst mal unterscheiden zwischen dem darstellenden Programm und den Kartendaten bzw. den Routen. Die Kartendaten sind von TomTom zugekauft, und leider nicht frei von Fehlern. Die Straßendaten von Google scheinen präziser zu sein, aber davon wollte man ja loskommen. TeleAtlas wäre die Alternative, aber auch die sind fehlerhaft. Ich navigiere immer mit TomTom, das funktioniert natürlich nur für’s Auto. Trotz einiger Schwächen und Kartenfehlern ist das für mich die beste Lösung. Zum Wandern wiederum setze ich auf OpenStreetMap, aufbereitet von diversen Apps. Da sind, zumindest hier in der Gegend, meist auch die kleinsten Trampelpfade drin. Aber das ist eben noch Work in Progress, es fehlen Hausnummern (die bei TomTom oft falsch sind) und Abbiegevorschriften. Zum Auto-Navigieren reicht’s also noch nicht.
    Es ist also nichts perfekt. Man muss immer schauen, welche Lösung für den geplanten Einsatz die beste ist.

    — Matthias
  8. Der größte Quatsch, welchen ich in diesem Jahr gelesen habe!
    Alles in allem, wohl auch wieder ein Teil der Negativ Werbung um Apple!
    Wenn ich mit dem Mountainbike die Alpen überquere, muss ich mich auch kümmern, gutes Kartenmaterial und vor allen Informationen zu haben! Alles andere ist Schwachsinn, wie auch diese Meldung! Meine Apple Karten funktionieren im übrigen hervorragend. Ob ich nun zu Hause in der Provinz oder dienstl. in Hamburg bin.

    — Torsten
    • Nichts anderes sagen die Australier: Nehmt andere Karten, die fürs Outback geeignet sind. Die Apple Karten sind es nicht.

      — Chris
  9. Leute, was soll der Käse ? :-)
    Nutzt TomTom oder Navigon und alles ist gut…
    Erst wenn die Apple Maps makellos sind, würd ich sie zum Navigieren empfehlen (wenn man keine der Profi Navis zur Hand hat…) ;-)

    — Francisco
    • Vielleicht in Pforzheim oder Hamburg
      Für Mildura, Leigh Creek, Blinman und andere dann auch nicht mehr.

      — Horst
  10. “Australische Polizei erkennt [...] erst nach zwei Monaten”…

    Sagt wer? Ist welcher Quelle zu entnehmen? Oder wollte man hier nur eine “lustige” Überschrift generieren und verzichtet dafür auf Genauigkeit bei der “Berichterstattung”?

    Nicht wirklich seriös für einen “Nachrichten-Ticker”.

    — Lloyd Henshaw
    • Steht ganz am Ende: via theverge [http://www.theverge.com/2012/12/9/3749410/apple-maps-australia-police-warning]

      — Wheelinger
    • Da muss ich ja zustimmen. Entweder Deutsch oder Englisch.
      Ich schreib ja auch nicht Teazeit oder Coffeepause.
      Aber jedem das seine, ich denke wenn es darauf ankommt, ob es richtig im Sinne der Rechtschreibung ist, kommt er mit “Vector-Karten” trotzdem irgendwie durch. ;)

      — y0urselfish
  11. Achso meine 12 gemeldeten Fehler die ich bereits 3x an Apple von unterschiedlichen Geräten gemeldet habe vor 3 Monaten wurden genau 0 geändert. Danke Apple Die halten es wie Helmut Kohl. Ich Sitz das aus irgendwann haben sich die Leute dran gewöhnt …..

    — Thomasm
    • … selbst gemeldete falsche Adressen von McDonalds (Luftlinie ca 2km) wurden nicht korrigiert.

      — HappyGeoCacher
    • Vielleicht sind deine gemeldeten Fehler einfach nicht so gravierend wie andere und daher mit einer niedrigeren Priorität versehen? Oder sie sind gravierend, aber dennoch nicht an der Reihe, da später als andere, genau so gravierende eingegangen?

      — HAL
    • DAS nervt mich auch! Und nichts anderes berichten die User bei Macrumors: Kaum ein gemeldeter Fehler ist korrigiert worden!

      In meiner direkten Umgebung (Hamburg) waren ca. 30 POIs, teilweise völlig, verkehrt.
      Ich habe sie alle korrigiert und diese Korrektur übermittelt. Passieren tut nichts…

      Und das ist nicht die einzige Bausstelle! Der App-Store, iTunes Match… Alles Dinge, die vorher funktionierten und OHNE Not versenkt wurden.

      Und auch wenn jetzt wieder welche sagen, “mach´doch!”, wenn sich da nichts signifikant ändert, bin ich weg – nach über 20 Jahren Apple!

      Wenn noch mehr so denken, kann auch Apple in Schwierigkeiten kommen. Sony war auch mal Weltmarktführer…

      — Beltane63
  12. Ins Outback / Funkloch mit Karten, die Online-Aktualisierung benötigen … das machen selbst mit Google-Maps nur Lebensmüde.

    — Bobo
  13. Also mal im Ernst:
    Der Fehler in der Karte läßt sich nicht leugnen, aber:
    Er ist so offensichtlich, dass schon mehr als Naivität dazugehört, sich ohne Straßen mitten ins Gelände navigieren zu lassen. Dort ist aber auch gar nichts von einer Stadt zu erkennen, also welcher vernünftige Mensch fährt zu einer Stecknadel in der Wildnis, wenn er in eine Stadt will?

    — Hochsitz

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