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„Zugleich gibt sich das Unternehmen größte Mühe, von sich selbst so wenig wie möglich zu verraten“

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Unter der Überschrift „Ihre Nummern, bitte“ widmen Franziska Bulban und Marcus Rohwetter der VoIP-Applikation Viber (AppStore-Link) einen ausführlichen ZEIT-Artikel und machen einmal mehr auf einen datenschutztechnisch bedenklichen Trend aufmerksam.

Ein fast noch größeres Problem als Applikationen die „heimlich“ auf Nutzer-Daten und das iPhone-Adressbuch zugreifen (hier arbeitet Apple bereits an einer Zugriffssperre), sind Anwendungen die sich vorneweg die Nutzer-Erlaubnis für die komplette Adressbuch-Kopie einholen.

Ist das Angebot verlockend genug gestaltet, sinken die Skrupel auf den „Adressbuchzugriff Bestätigen“-Button zu drücken gen Null.

[…] Sobald etwa Rechtsanwälte oder Psychologen die Software installieren, kann Viber auch an Nummern ihrer Mandanten oder Patienten gelangen. Und wenn ein Enkel die Software aktiviert, werden Daten von Oma und Opa auf die Rechner einer ihnen unbekannten Firma kopiert. […]

Der aus Israel stammende Marco gilt als Internet-Seriengründer. Von ihm stammt etwa der Dienst iMesh, eine der größten Tauschbörsen in den USA. Über Viber aber rätseln sogar die eigenen Nutzer. Es lässt sich nicht mal genau sagen, von wo aus die Firma eigentlich gesteuert wird.

Dienstag, 28. Feb 2012, 9:29 Uhr — Nicolas
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  • ich nutze viber…
    ist das nun unsicher? Ist Skype nicht ähnlich unsicher… ja sie bekommen mein Adressbuch und? recht egal oder? also ich finds so privat nicht tragisch. und solang das nicht verkauft wird…
    immer diese verschwörungstherorien. ja die cia steckt dahinter…

    • Aber vielleicht haben die Leute, dienen deinem Adressbuch stehen ein Problem damit. Denk mal drüber nach.

      • ja dann ist ihre Nummer auf irgendnem server und dann?
        Ernsthaft wer kann damit etwas verdienen? Der Staat weiß doch eh von wem die Nummer ist. Und ich denke nicht das Kontakt Mama oder Oma es stört wenn die Nummer bei Viber ist ?!?

      • Das stört die solange nicht, bis dann die ersten Werbeanrufe kommen.

      • genau: das Argument kommt immer wieder, aber man bekommt ja keine Werbeanrufe! und ich kenne auch keinen der welche bekommt!

      • Du glaubst gar nicht wie viel Geld durch die Webeindustrie mit Personenbezogenen Daten gemacht wird und ich bezweifle das alle Leute in deinem Adressbuch kein Problem mit E-Mail Spam, Telefonwerbung, Briefwerbung etc. haben, denn man hat ja manchmal sogar Adressdaten, Geburtstag und E-Mail Adressen den einzelnen Kontakten hinterlegt.

      • @tobi:
        Sagt dir der Begriff „Naivität“ etwas?

      • @Peter: ne der wurde doch letztens aus dem Wörterbuch gestrichen ??

      • Welchen Anwalt brauche ich wohl um die Viber-Nutzer die ohne meine Einwilligung meine Persönlichen Daten weitergeben zu verklagen, Anwalt für Internet-Recht oder Privat-Recht?

        Aus gutem Grund habe ich bei jeder nur möglichen Instanz eine Auskunftsperre. Dies soll auch so bleiben.

        @tobi: dies ist ein Milliarden-Geschäft

    • Gut, daß ich nicht in Deinem Adressbuch bin. Schließlich will ich bei der Weitergabe meiner Daten auch ein kleines Wörtchen mitreden…

      • Niemand muß seine Nr rausgeben. Behaltet sie doch alle geheim. Dann herrscht absolute Seelenruhe. Werbeanrufe? Bis heute nicht einen gehabt. Adressbuch eines Ra oder Psychologen? Würd sagen, diese Leute nutzen im Allgemeinen solche Programme nicht, da sie es finanziell nicht nötig haben und wenn doch, steht sicherlich in diesem nicht, „geisteskranker Vollpfosten“ oder ähnliches. Alles Schwachsinn! Und wen es in der heutigen Zeit, in der wir schon lange der gläserne Mensch sind stört, zieht auf eine einsame Insel ohne Telefon, PC, Kernkraftwerk ( UPS, da war doch mal was, der Strom kommt ja aus der Steckdose) und sonstiger Technik. Naja, aber dann nur nicht das Haus verlassen, da der NSA-Satelit sonst Aufnahmen machen könnte. ………..

      • sehe ich auch so! wer facebook nutzt weißt doch was man mitteilt so im internet. Und wenn es heute Leute stört, ja die können viele Dienste nichtmehr nutzen. Aber ich frage mich was die Panik mache bringt. Ich habe nichts zuverbergen, viber kann meine nummer und facebook meine Daten haben, die ich da mitteile.
        Ich denke nicht das die an mir legal Geld verdienen, aber nun gut das wird sich zeigen

      • @ tobi und Tron2014

        Bitte gebt mir doch eure Kreditkartennummern, wenn ihr so nix dagegen habt. Und vielleicht noch die Blutgruppe, nur für den Fall, wenn ich mal ein Organ brauche.
        Achja, wo wohnt ihr und wann seid ihr in den Ferien? Wie lautet der Code der Alarmanlage? Ah die braucht ihr ja nicht, es ist doch alles offen.

        So, fertig ironie ;)

      • @mike, komm vorbei und hol sie Dir ab. ^^ Kreditkartennummer kannst Du haben, wenn Du an meinen beiden Hübschen vorbeikommst, deine Blutgruppe und ob nun dein Herz oder Leber, Hauptsache Du schmeckst ihnen, … Nachdem sie ihren Spaß mit Dir hatten. Und Urlaub machen sie übrigens auch dort, wo ich ihn auch verbringe. Also kein Ding, komm vorbei.

    • Viele haben in ihren Adressbüchern aber den kompletten Datensatz, also nicht nur Telefonnummern, auch Postadressen und Geburtsdaten. Und das zusammen ist bei Weitergabe mehr als bedenklich, da dieses zur Identifikation von Personen ausreicht.

      Auch wenn ich auf dem Gebiet Leihe bin wäre mein Rechtsempfinde aber so, dass der Zugriff auf solche Daten von Dritten strafbar ist, da diese Personen dem Zugriff ihrer Daten ja nicht zugestimmt haben.

      Dieses aber rechtlich endlich auch mal durchzusetzen, daran haperts wohl.

    • Ich mag die Adressbuch-Schacherei nicht. Genauso wenig, wie ich Internet-Flash-Grußkarten mag, die mir von wohlmeinden Zeitgenossen zugesandt werden (natürlich unter Preisgabe meiner Mailadresse). Man sollte sich halt wirklich mal die Frage stellen, welche Motivation die Bereitstellung eines kostenlosen Angebotes verfolgt. Die Anzahl der Werbemails, die darauffolgend in meinem Postfach eintrudeln, steigt, meine sozialen Verbindungen werden ausgelotet, und das nervt alles ziemlich…
      Wenn ich eine Telefonnummer weitergebe, frage ich sogar mitunter die betreffende Person, ob ihr recht ist, dass ich sie weiter gebe. Gleichgültigkeit gegenüber der Privatsphäre Anderer finde ich inakzeptabel. Selbst, wenn ich in der Adressdatenbank eines Dritten stecke, möchte ich die Kontrolle über meine Adresse behalten und nicht der Fahrlässigkeit dieses Dritten zum Opfer fallen, der einfach mal jeden Requester beiseite klickt…
      Ich würde mir wünschen, dass es einen Marker im Adressbuch gibt, der signalisiert: diese Adresse ist nicht für die Weitergabe an weitere Dienste freigegeben.
      Diesen könnte man bei der Übergabe einer elektronischen Visitenkarten-Datei mitcopieren, womit sie bei einem Abgleich nicht übermittelt würde.
      Es gab Zeiten, da habe ich mich über 40 Mailadressen im Cc einer Email amüsiert, weil sie alle Querverbindungen des Versenders und der Empfänger preisgaben, aber heute ist das alles noch viel schlimmer…
      G R U S E L I G!!!

      • Das mit dem Marker zum Kennzeichnen von nicht zur Weitergabe freigegebenen Adressen finde ich eine richtig gute Idee!

    • was juckts dich wenn ich ungefragt fotos deiner freundin im netz verteile? ist doch ähnlich privat wir kontaktdaten. abegesehen gehts hier auch um adressdaten und mehr. nicht jeder hat nur einen freund mit einer nummer sondern nutzt das adressbuch als datenbank für stammdaten und sonstige informationen etc…
      aber das wird so ein „ich habe doch nichts zu verbergen“ fraggle nie kapieren.

    • Ich glaube du nimmst das alles etwas zu sehr auf die leichte Schulter – Vor 15 Jahren habe ich das auch noch so gesehen, aber die heutige mögliche Verknüpfung von, für sich genommen „banalen“ Informationen, birgt erhebliche Risiken und mit der Einstellung „Omas Nummer interessiert“ niemanden bist du schlecht beraten.

  • Naja, viele haben das Gerät geschäftlich, und da schaut es im Bezug auf Datensicherheit anders aus.

    Und da sind solche Hinweise einfach interessant.

    • klar, den Beitrag finde ich auch gut, auch wenn er nicht viel neues aufzeigt.
      Hat WhatsApp ein höheres Datenschutzgebot?
      Telefonnummer + Namen erlaubt das gleich Querverweise? Ein Rechtsanwalt hat eine NUmmer von einem Klienten. Speichert er diese mit Klient: XY ab? Wohl kaum, also hat viber einfach viele Nummern und könnte die miteinander verbinden. ja ok ich seh da keinen Nutzen für die…

      • Wie lau die Luft in deinem Kopf weht… Was meinst du was passiert wenn deine Nummer mit einem Psychologen verknüpft werden kann und dich eine Versicherung fragt ob du evtl. Wegen einer Therapie in behandlung bist. Du willst also eine berufsunfähigjeitsversicherung abschließen- die bekommst du dann nicht wenn du die Therapie machst… Du kannst natürlich auch Lügen- das fällt der Versicherung aber auch auf.
        So, das war nur ein Beispiel und es gibt Hunderte. Nur weil deine kleine Welt momentan funktioniert sollte man sich nicht den Dingen verschließen die man nicht kapiert.

        Übrigens kannst auch du die Nummer von deinem Psychologen oder Rechtsanwalt im Telefonbuch haben…

      • ja du übertreibst es aber gleich. Nur weil ich einen Rechtsanwalt in meinem Telefonbuch habe heißt das noch lange nicht, das du dort in Behandlung bist!
        Und bei deiner Theorie hat der deutsche Rechtsstaat wohl noch etwas mit zureden, ob sich meine Versicherung die Daten kauft.

        vielleicht kann mir dein Sturm im Kopf voller wilder Theorien mal eine vernünftige Situation schildern in der das Nutzen von viber Schaden kann

  • Tragisch wird’s, wenn die gewonnenen Daten zweckentfremdet werden.

    Und DAS kann niemand ausschließen.

    Weder bei Viber, Skype, WhatsApp und Konsorten.

    Hast du eigentlich all deine Kontakte um Erlaubnis gebeten, dass du deren Daten elektronisch an einen x-beliebigen Server übertragen möchtest?
    Nein? …

    Mal ehrlich: Warum sollte ein Anbieter heute noch irgendwas verschenken bzw. Kostenlos anbieten?

    Wenn er DIR was schenkt, dann bezahlst du trotzdem.
    Mit Daten.

  • Leute, was ist das denn für eine Überschrift?

  • @ tobi
    Gehörst du zum Geheimdienst, dass du so stark auf Abwiegelung machst? Das war mein erster Gedanke.
    Der Zweite ist rechtlicher Natur. Du bist dir schon im Klaren, dass du gesetzlich verpflichtet wärst, eine personenbezogene Datensammlung dem Staat zu melden und den Verwendungszweck zu deklarieren?
    Ausserdem müssen die gespeicherten Personen ihre Einwilligung zur Speicherung und (unbewusste oder bewusste) Weitergabe gegeben haben.

    Einfach mal so in die Runde gefrag: Wer macht das?

  • Wenn es nix kostet bist „du“ nicht der Kunde, sondern das Produkt! Darüber sollte sich jeder im Klaren sein, der irgendwelches vermeintlich kostenlosen Dienstleistungen nutzt und „nur“ mit persönlichen Daten bezahlt.

  • Wer von euch nutzt eigentlich WhatsApp?
    Da ist das nämlich genau das Gleiche.

  • ich habe WhatsApp als es für kurze Zeit kostenlos war im AppStore gekauft, aber noch nie benutzt. Ich warte noch drauf bis die Freigabe des Adressbuchs nicht mehr notwendig ist.

  • Das geile ist ja, das jeder der das ganze als so schlimm betrachtet, immer Werbung usw. als Beispiel nimmt.

    Aber KEINER hat irgendein Fall bisher gehabt, dass man durch die Datenfreigabe an WhatsApp & Co. Werbeanrufe, Post oder oder oder bekommt!

    Allein wenn ich bedenke wieviel Leute meine Daten schon weitergegeben haben, und was hab ich davon bisher bemerkt? Nichts! Absolut nichts!

    Aber Hauptsache mal meckern und andere als Naiv darstellen.

    Erinnert mich an die Leute, die mit ner Metallschüssel aufm Kopf rumlaufen, dass die CIA nicht Ihre Gedanken liest…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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