Artikel iButler wird umgesetzt, Lodsys-Streit geht in die nächste Runde
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iButler wird umgesetzt, Lodsys-Streit geht in die nächste Runde

Entwickler 10 Kommentare
  • iButler wird umgesetzt: In unserer ordentlich kommentierten iButler-Idee haben wir versprochen, noch mal auf das Konzept hinzuweisen, sollten interessierte Entwickler die Umsetzung des Hosentaschen-Concierge planen. Wir wären dann so weit. René schreibt

    Hallo ifun.de, da ihr die Idee von iButler hatter dachte ich mir es würde euch bestimmt interessieren das iButler jetzt umgesetzt wird. Es hat sich ein Investor gefunden der sich mit seinem Team ran setzen möchte! Vielleicht könntet ihr auf ifun.de noch mal fragen ob es noch Wünsche für die App gibt? Das wäre für die Entwickler natürlich eine gewaltige Erleichterung.

    Machen wir gerne. Wenn ihr Lust haben solltet iButler mit zu gestalten, klickt euch auf die mittlerweile offizielle Homepage ibutlerapp.de


  • Lodsys-Streit geht in die nächste Runde: Wir wollen das Thema Lodsys an dieser Stelle nicht noch mal komplett durchkauen – alle relevanten Infos zu der Klagewelle gegen ausgewählte iOS-Entwickler lassen sich in diesen drei Artikeln nachlesen – möchten jedoch auf Apples jetzt durchgesickertes Engagement in dem Rechtsstreit um Software-Patente hinweisen. Nach Informationen des kritischen “Intellectual Property”-Aktivisten Florian Müller, sieht Apple die von Lodsys gehaltenen Software-Patente mittlerweile als eigene Erfindung an und versucht diesen Anspruch nun vor Gericht geltend zu machen.

    Nine days after Lodsys sued seven little app developers in the Eastern District of Texas, Apple filed a motion to intervene in the proceedings. I have uploaded the motion and its attachments (except for a sealed one) to this Scribd folder. [...] Lodsys can oppose Apple’s motion to intervene. That may happen, but I believe Apple is fairly likely to be admitted as an intervenor.

    Wir empfehlen euch einen Abstecher zu Florians Artikel auf FOSS Patents. In vier Stichpunkten zusammengefasst, geht der unter der Überschrift “Apple enters the fray against Lodsys” veröffentlichte Beitrag unter anderem auf die vier Fragen ein, die den von der Auseinandersetzung betroffenden Entwickler wohl am meisten Sorgen bereiten:

    • Wie sollten iOS-Entwickler auf die Lodsys-Forderungen reagieren?
    • Wie sollten Android-Entwickler auf die Lodsys-Forderungen reagieren?
    • Wie sollten betroffene Entwickler Apples Frage nach rechtlichen Problemen ihrer Apps beantworten?
    • Wie haben wir uns die zukünftige Patent-Schlacht zwischen App-Entwicklern und Rechte-Inhabern vorzustellen.

Diskussion 10 Kommentare.
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  1. Wäre schön wenn Apple diesen Winkeladvokaten von Lodsys mal einen richtigen Maulkorb aufsetzt als Warnung für alle folgenden Patenttrolle, wer nichts leistet sollte sich nicht zwischen Kunde und averkäufer stellen und die Hand aufhalten, das ist Wegelagerei auf niederstem Niveau, ihr Schwachmaten von Lodsys: Niveau ist keine Hautcreme !!

    Uwe Geiger
    • Naja, ich finde es an sich schon ok. Mal unterstellt Apple hat wirklich einen Fehler gemacht und die Patente lediglich für sich und die eigenen Apps zertifiziert. Und wenn Lodsys dann bei Entwicklern einen Patentverstoß sieht, haben sie das gute Recht den Sachverhalt über rechtliche Instanzen aufklären zu lassen. Wie Lodsys allerdings mit den Entwicklern umgeht und diesen ein “Rauskaufen” aus der Klage ermöglicht finde ich unmoralisch.

      Apple sitzt halt nicht in einer Glasglocke in der sie machen können was sie wollen. Fehler sollten auch da bestraft werden.

      Und wenn der Fehler bei Apples Zertifizierung liegt, haben die Entwickler gute Chancen das Geld von Apple rückerstattet zu bekommen. Lodsys muss sich aber direkt an die Entwickler wenden, da Apple das Patent für den Eigengebrauch ja besitzt.

      — Dominik123
      • Also hat Apple definitiv das Patent für die ganzen In-App-Käufe? Aber wären dann die Entwickler nicht geschützt, wenn Apple denen das anbietet? Was hat das dann mit Lodsys zu tun? Ich dachte immer, die halten das Patent auf die Idee des In-App-Kaufes?
        Ich brauche hier mal ne ausführliche Erklärung, Leute ^^

        — Martin
  2. Also ich glaube nicht das diese app wirklich erfolg haben wird. Hier mal so nen paar Punkte warum ich das denke:
    - Wollt ihr euch wirklich Arzttermine von fremdem personen verschieben lassen? In der Zeit wo man den “Auftrag” erstellt, hat man auch selbst angerufen.
    - Wenn man den günstigsten preis raus gesucht bekommen möchte, will man sich dann auch darauf verlassen, das der jenige richtig gesucht hat und das es wirklich der günstigste Preis ist?
    - Will man sich wirklich auf z.B. eine Tischreservierung verlassen die jemand fremdes für einen erstellt hat?
    - Das Beispiel von der Seite ist ja eh mal total bescheuert. Man ist in Londen und die Tochter will eine Hüpfburg zum Geburstag. Und man hat einen Termin nach dem anderen. Ist ja wirklich sehr wahrscheinlich. Leute die wirklich so extrem unterwegs sind und solche Termine haben, dürften eh eine Sekretärin haben. Und selbst wenn nicht. Was ist mit der Mutter? Oder evtl einfach einen Freund fragen ob er sich darum kümmern kann? Will ich mich wirklich auf die Buchung eines fremden verlassen wenn es um den Geburstag meiner Tochter geht?

    Feste angestellte können sich Fehler nicht erlauben, aber privatpersonen…

    — Marcel
    • Ich glaub auch nicht an irgendeinen Erfolg, aber würde mich für die Macher freuen, wenn ich mich irre :-)
      Viel Glück also!

      — Claus

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