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Flinc: 1,5 Millionen Kilometer in den ersten vier Wochen

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21 Kommentare 21

Was wird eigentlich aus iPhone-Projekten die, um überhaupt zu funktionieren, vor allem einen massiven Zuwachs an aktiven Nutzer benötigen? Die am 18. Juli von uns vorgestellte iPhone-Applikation Flinc (AppStore-Link) – von den Machern als „Mitfahrzentrale für jedenTag“ beworben – scheint sich prächtig zu entwickeln.

Seit knapp acht Wochen im AppStore verfügbar, steigen die Nutzerzahlen (wohl auch wegen der mit Navigon eingegangenen Kooperation) stetig. Insgesamt wurden in den ersten vier Wochen bereits 1,5 Millionen Kilometer alleine mit NAVIGON angeboten. Vimeo-Link.

Gerhard Mayr, von Navigon freut sich:

„User können während der Navigation in Echtzeit Anfragen potentieller Mitfahrer annehmen und sehen direkt, wieviel Geld ihnen die Mitnahme bringen würde und wie groß der Umweg wäre.“

Im Gegensatz zu klassischen Mitfahrgelegenheiten funktioniert Flinc in Echtzeit und deckt neben längeren Strecken auch Kurzstrecken ab. Im ersten Monat kostete eine Fahrt, die über flinc gebucht wurde, durchschnittlich 7,5 Cent pro Kilometer.

Nutzer können ihr eigenes Mobilitätsnetzwerk aufbauen, sich mit anderen Usern verbinden und sich gegenseitig zeigen, mit wem sie mitfahren würden. Man muss bei flinc also keinen „Fremden“ mitnehmen. Zusätzlich steht ein Bewertungssystem zur Verfügung.

Uns gefällt die Idee gut. Wir drücken den Jungs den Daumen.

Donnerstag, 15. Sep 2011, 10:17 Uhr — Nicolas
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  • Wie kommt ihr Auf die 7,5 Cent? Ich fand die Fahrten bei flinc immer recht teuer wenn man Preise von 5-6 Euro je 100km gewohnt ist, wie es bei mitfahrgelegenheit.de üblich ist… Die gleiche Strecke war bei flinc oft mehr als doppelt oder dreimal so teuer.

    • Die Info mit den 7,5 Cent haben wir direkt von Navigon und sind einfach mal davon ausgegangen das die Ihre Daten im Blick haben.

      • Okay, wäre trotzdem interessant wie die darauf kommen, denn wie gesagt, ich habe da andere Erfahrungen gesammelt.
        Und wegen den relativ hohen Preisen war das System dann doch leider (für mich) uninteressant, nachdem die Idee echt toll ist, auch mit der Integration direkt in Navigon. Echt ein großes Lob an die Entwickler :-)

      • Der hohe Fahrpreis ergibt sich daher, dass die Kosten sich mittels Preis pro Minute Fahrzeit errechnen. Selbst mir als Fahrer wäre die Angabe eines km-Preises lieber. Idee gut aber aufgrund der Kosten uninteressant.

        Daher nutze ich weiterhin den ADAC Mitfahrclub.

      • Es kommen auf die Minuten, die ihr mitfahrt auch noch die Minuten, die der Fahrer als Umweg fahren muss.
        Es kommt also auch immer auf den ursprünglichen weg an. Ich habe von Mainz nach Ludwigshafen(ca.100km) Preise von 5-11€ angezeigt bekommen, also wie gesagt: es kommt immer drauf an.
        Lg Joe

    • Die 7,5 Cent sind ja nicht der Durchschnittspreis aller Angebote, sondern nur der Durchschnittspreis der angenommenen Angebote.

  • Klasse Idee gut umgesetzt! Wenn jetzt noch die Damen und Herren von TomTom aufwachen, dann können die User der TomTom Navi-Apps diesen Dienst auch nutzen. ;-)

  • Also, auf der angenommenen Mitfahrgelegenheit, die mir im Beispiel einen kleinen Umweg beschert, überfahre ich versehentlich, was wenn auch immer, weil ich damit beschäftigt bin, die User Daten zu checken. Oder ich versursache einen Auffahrunfall, oder..oder… Aus Sicht der StVO doch irgendwo bedenklich?! Was ist nur aus dem guten altem Trampen geworden? Positiv ist zumindest die Auslastung einer (solo) Fahrt, die eine bessere CO2 Bilanz ergiebt. Wenn ich nur die Entwicklung unseres Individualverkehrs (mit allen Konsequenzen, Urwald, Monokulturen, CO2, Straßenverbau, betrachte, wird mir regelmäßig schlecht) Mit zunehmender Technisierung ist eine in immer feinere Facetten aufspaltbare (Egomanische) Gesellschaft zu verzeichnen. Was für eine Zukunft. Alles Individual Suboptimal.

    • Auch ich weine mich regelmässig in den Schlaf.

    • Endlich auch auf ifun:
      Deutsche CO2-Sparer die am Weltschmerz leiden, auf diese Spezies habe ich nur gewartet ;-)
      Wundert mich sowieso, dass Flinc hier von den meisten gelobt wird. Zum Beispiel möchte ich auf der morgentlichen Fahrt ins Büro niemanden (und schon gar keinen Fremden) in meiner unmittelbaren Nähe (im Auto) haben, allein schon, weil ich dann keine vertraulichen Telefonate mehr führen könnte. Wenn ich dann noch an die lächerliche Entlohnung von 7,5 Cent/km denke, ist mir der Spritverbrauch und die CO2-Bilanz erst recht vollkommen egal!
      PS:
      Selbst wenn wir Deutschen kollektiven Suizid begehen würden (was ja eindeutig am meisten CO2 einsparen würde), würde sich dies in der internationalen CO2-Bilanz kaum bemerkbar machen.

      • äh, also man muss nicht zwingend an Weltschmerz leiden, um das gut zu finden. Es reicht z.B. Student zu sein, und nicht viel Geld zu haben. Glaubst du wirklich, alle Mitfahrzentralennuter in Deutschland haben nur CO2 im Blick.
        Deine Position scheint mir ein wenig – sagen wir mal – eindimensional…

  • Eine Integration in TomTom würde für mich die Sache hochinteressant machen, da ich regelmäßig weitere Strecken unterwegs bin, aber eher TomTom orientiert bin. Ansonsten macht das System eine angenehmes Look & Feel. Auch die Webseite ist schön und übersichtlich gestaltet.

    Also ab in die Integration von TomTom

  • 100km mal 7,5 Cent/Kilometer = 7,50€, verglichen mit 5-6€ zu teuer ??? Für ein viel flexibleres System mit Potenzial kann man die Differenz ja wohl zahlen. Zumal der Preisunterscheid im Vergleich zum generellen Einsparpotenzial gegenüber der Bahn zu vernachlässigen ist.

    • da hast Du aber was falsch verstanden – denn der Kommentar lautete nicht „7,5 Cent sind zu teuer“, sondern „meine Erfahrung (sehr teuer) deutet darauf hin, dass die angegebenen 7,5 Cent nicht stimmen“.

  • Was mich etwas stört ist, dass jede noch so kleine Navigon-Fahrt bei Flinc eingetragen wird, wenn Flinc in den Navigon-Einstellungen aktiviert ist. So landet ein detailliertes Fahrprofil auf den Flinc-Servern. Man kann Flinc zwar pausieren, aber erst, wenn die Fahrt in Navigon schon berechnet ist. Besser wäre, wenn man umgekehrt Flinc nachträglich für jede Fahrt aktivieren kann. So wundert es mich nicht, dass so schnell so viele Kilometer zusammen kommen… nicht schlecht fürs Marking, aber wenig aussagekräftig. Mir jedenfalls wurde noch nicht eine Fahr vermittelt… schade eigentlich, denn ich finde den Dienst prinzipiell echt interessant.

  • Ich habe Flinc wieder von meinem iPhone runtergeworfen. Die einzigen zwei Anfragen auf einigen tausend Kilometern in Berlin und von und nach München wurden zu spät übermittelt. Da war ich schon am Ziel. Fahrpreis kann man übrigens selbst einstellen.

  • Tolles Konzept – aber nach 10.000 km leider noch keine einzige Mitfahrt… Für mich passende Fahrten habe ich leider auch noch nicht gefunden… Schade
    Jetzt rechnet Ihr die Gesamt-km durch meine km, und Ihr könnt mal ganz grob die Anzahl der richtig aktiven User abschätzen…

    • Verfügbarkeit ist eben die große Hürde, die es zu bewältigen gilt. Ob flinc das mit Navigon schafft, weiss ich nicht. Fest steht jedenfalls, dass das System nachgebessert werden muss, dazu zähle ich km-abhängige Festkosten und die Berücksichtigung von zeitlichen Vorgaben für einen Umweg durch den Fahrer. Das sind entscheidende Kriterien dafür, dass flinc von Berufspendlern genutzt werden würde. Und nur mit diesen kann das Problem der kritischen Masse bewältigt werden. Und darüberhinaus: Werbung, Werbung, Werbung…

  • danke nochmal fuer den hinweis! gutes ding!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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