Bekanntheit allein reicht Wero nicht
Wero und digitaler Euro: Bundesbank skizziert Zusammenspiel
Die Bundesbank bringt eine engere Verzahnung von Wero und digitalem Euro ins Gespräch. Beim Zahlungsverkehrssymposium in Frankfurt erklärte Vorstandsmitglied Lutz Lienenkämper, europäische Bezahllösungen müssten vor allem alltagstauglich sein. Als mögliches Modell nennt er eine Integration des digitalen Euro in die Wero Wallet.
Bundesbank-Vorstand Lutz Lienenkämper | Bild: Alexandra Lechner
Wero ist inzwischen zwar mehr als der Hälfte der Bevölkerung ein Begriff, wird aber nur von einem kleinen Teil aktiv genutzt. Nach Zahlen aus dem Bundesbank Online Panel geben knapp 8 Prozent der Befragten an, den Dienst bereits zu verwenden. Rund 44 Prozent kennen Wero, haben ihn bislang jedoch nicht ausprobiert.
Bekanntheit allein reicht Wero nicht
Als Gründe für die Zurückhaltung nennt die Bundesbank vor allem fehlenden Bedarf, eine geringe Verbreitung auf der Empfängerseite sowie Unsicherheit darüber, ob die eigene Bank Wero unterstützt. Das passt zum bisherigen Bild: Der Dienst gewinnt laufend neue Händler und Banken, muss seine Reichweite aber noch in tatsächliche Nutzung übersetzen.
Wero setzt auf direkte Zahlungen von Konto zu Konto. Im Onlinehandel ist der Dienst inzwischen unter anderem bei Decathlon und Lidl verfügbar. Wiederkehrende Zahlungen und Abonnements sind angekündigt, ab 2027 sollen zudem kontaktlose NFC-Zahlungen folgen.
Digitaler Euro als Ergänzung zu Wero
Interessant ist deshalb der Vorschlag, Wero und den digitalen Euro nicht als getrennte Projekte zu behandeln. Lienenkämper hält es für denkbar, den digitalen Euro direkt in die Wero Wallet einzubinden. So könnten beide Angebote über eine gemeinsame Oberfläche zusammenfinden.
Der digitale Euro soll als digitales Zentralbankgeld allgemein zugänglich sein und bestehende Zahlungsmittel ergänzen, nicht ersetzen. Banken und Zahlungsdienstleister sieht die Bundesbank als zentrale Schnittstelle zu den Kunden. Ein erster Testlauf ist für das kommende Jahr vorgesehen.
Auf dem Symposium machte Lienenkämper zugleich deutlich, dass Herkunft allein kein Nutzungsargument ist. Europäische Angebote müssten einen klaren Mehrwert bieten und einfach zu verwenden sein.


Ich dachte diese Idee war von Anfang an da. Klar muss man das zusammen denken. Wenn dann noch eine Pflicht kommt das Onlineshops WERO als Zahlungsmittel anzubieten steigt auch die Nutzung.
Gut der der Mensch von der Bundesbank es ausspricht. Keine meiner beiden Banken unterstützt Wero, also kann ich es gar nicht nutzen, selbst wenn ich wollte. Wero wird nur dann erfolgreich, wenn sie endlich diese blödsinnige Bankenabhängigkeit auflösen. Es muss niedrigschwellig für alle verfügbar sein, sonst wird das das nichts.
Niedlich isses ja schon…
Die Sparkassen tun Wero gerade auch keinen Gefallen. Die Sparkassen-App nötig Nutzer dazu, Wero freiuzuschalten. Beim Start kommt ein Pop-Up, dass nur die Optionen „Zustimmen“ oder „Später zustimmen“ kennt. Solange man nicht zustimmt, kommt der Nagscreen immer wieder. Mich hat das total genervt. Ich habe zugestimmt, um das Pop-Up loszuwerden und gleich danach widerrufen. Dienste, zu denen man mich aufdringlich zwingen will, nutze ich aus Prinzip nicht.
Wenn doch endlich mal die DKB mitmachen würde…
Na bitte, wird doch …
Dauert zwar alles sehr lange, aber m. E. besser so, als „Schnellschüsse“ die zu einem Haufen von Geschädigten führen, weil irgendwie Guthaben „abhanden gekommen ist“.
Ich glaube niemand versteht wofür der digitale Euro überhaupt sein soll. Geld ohne Bank? Als ob die Banken das mit sich machen lassen. Und was ist dann genau der Unterschied? Mein Kontostand ist digital, ich kann mit Girokard digital zahlen, sogar über Wero. Wofür brauche ich jetzt den digitalen Euro. Welches Problem löst er genau? Mir scheint als wurde hier die Antwort gegeben ohne zu wissen was die Frage ist.
Wero funktioniert auch nur gut, wenn man nicht bei der Sparkasse ist.
Die Betten die App nämlich in der SparkassenApp ein….. was für ein Krampf !
Und weiterhin nur hinhaltende und abwiegelnde Kommentare von „Das Kann Bank“; sehr ärgerlich.
Wann nimmt die DKB endlich Lehre an und integriert Wero?