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Verbraucherzentrale Sachsen will Vodafone abmahnen

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42 Kommentare 42

Nach Angaben des Nachrichtenmagazins FOCUS, bereitet sich die Verbraucherzentrale Sachsen darauf vor, den Mobilfunkanbieter Vodafone abzumahnen. Bereits am 4. Dezember gingen die Verbraucherzentralen gegen die gedrosselten LTE-Tarife der Telekom vor und zwangen den Bonner Mobilfunkanbieter auf den Vertrags-Zusatz „Flatrate“ zu verzichten.

Ähnliches will man nun auch bei den „LTE-Zuhause“-Tarifen Vodafones erreichen.

So zitiert der FOCUS eine Sprecherin der Verbraucherzentrale Sachsen:

„Wir beobachten derzeit intensiv die Telekom-Wettbewerber, inwieweit sie bei Internetangeboten via LTE-Mobilfunk das Volumen drosseln, es dennoch aber Flatrate nennen.“

Auf Druck der Verbraucherzentrale NRW hatte die Telekom Anfang des Monats bereits eingestanden, das Wort „Flatrate“ nicht mehr in der Tarif-Kommunikation einzusetzen. Auch die Aktivierung der DSL-Drossel konnte von den Verbaucherverbänden vorerst gestoppt werden.

Dienstag, 10. Dez 2013, 10:16 Uhr — Nicolas
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  • Kann man das Flatrateurteil nicht auch auf Handytarife übertragen???

    • ich finde es schon seit Jahren skandalös, dass die das Flatrate nennen dürfen. Demnächst gibt es Flatrate tanken, aber eben nur 50 Liter.

      • Es ist genau betrachtet eine Flatrate. Du kannst auch nach Verbrauch des Volumens das Internet weiterhin nutzen. Zwar mit reduzierter Geschwindigkeit aber du hast unbegrenzt „viel“ Internet

      • Genau betrachtet wird aber mit der Höchstgeschwindigkeit geworben und noch genauer betrachtet findet sich die Drosselung nur im Kleingedruckten.

      • 50 Liter in hoher geschwindigkeit, dann nur noch 2 Tropfen am Tag für den Rest des Monats.
        Dann wäre „Flatratesaufen“ also die Umschreibung für eine Alkohol-Entwöhnung?
        Cool!

      • @Autor:
        Mach dir keine Mühe, manche sehen nichtmal das Brett vorm eigenen Kopf :)

      • Flatrate bedeutet doch Pauschal, oder? Damals bei AOL in den 90ern hat man auch 5GB im Monat gehabt und wurde dann gedrosselt bzw. kam noch Saft an?

        Außerdem gibt es in den Verträgen das Zauberwort „bis zu“. Sprich die Beträge sind gestaffelt. Bis zu 6k, bis zu 16k, bis zu 50k, bis zu 100k und neuerdings bis zu 150k. Wenn man sich seinen Vertrag, zumindest die groben Eckdaten liest, leuchtet es ein. Und auf den Internetseiten der Anbieter gibt es meist verständliche FAQ. Bzw es wird auf Anhieb erklärt.

    • Wieso sollte man?! Ich denke Spardeutschland will alles billig! Und dann noch alles unbgrenzt? Sorry Leute, weder bin ich von tcom noch von vodafone etc. aber lernt erst mal für gute tarife auch gut zu zahlen. Ich denke mal alle die hier rum schreien sind sich über Kosten des Betreibers nicht bewußt.

      • Sehr gut! Endlich mal einer der es auch versteht!

      • Kosten eines Betreibers, der sich weigert auch noch in weniger besiedelten Gegenden ein anständiges Breitbandnetz zur Verfügung zu stellen. Sorry, kein Verständniss dafür!

      • Darum geht es nicht. Ich bin bereit, für einen guten Tarif auch gutes Geld zu bezahlen. Aber der Anbieter sollte den Tarif doch bitte auch Bandbreite X bis zu einer Menge Y und eben nicht Flatrate. Das ist bewusste Täuschung oder zumindest Irreführung des Verbrauchers.

      • Erstens geht es ja um den Täuschungsversuch mit dem Namen flatrate, und zweitens gibt es z b bei unseren österreichischen Nachbarn sehr viel günstigere Tarife mit viel größeren highspeed Daten Volumen: haben diese Netzbetreiber geringere kosten ( ich weiß, Austria ist kleiner, dafür haben die aber viel mehr bergige gebiete ( hab auch beim Skilaufen meist topnetz!) und weniger Großstädte , d h viel ländliches ( unrentableres ) gebiet als wir) oder werden wir deutschen einfach mal nur wieder abgezogen!???
        Ich bin schon bereit, für gute Leistung mehr zu bezahlen ( hab den Telekom XXL mit 5 Gb, und als Apple künde ist das sowieso so), aber abziehen lassen muss man sich ja nicht, wenn es nebenan offenbar für einen Bruchteil der kosten geht!

      • Man nennt das übrigens Konkurrenz-Prinzip oder Marktwirtschaft, im Gegensatz zu Monopolen, in denen das Unternehmen den (zu hohen) Preis diktiert. Es geht also nicht um „billig“, sondern um den günstigsten Preis.
        Wer freiwillig gerne mehr bezahlt als notwendig, darf das aber natürlich gerne tun. ;)

      • ispeedy hat es auf den punkt gebracht! Warum ist es möglich bei den Nachbarn günstigere Tarife anzubieten und hier im „großen und mächtigen“ Deutschland nicht!? weil wir Kunden so naiv sind?!

      • Was hat denn eine irreführende Werbung mit dem zu tun, dass man etwas günstig haben will? Lies erst nochmal alles in Ruhe durch, denk nochmal nach und dann schreib vielleicht nochmal einen passenden Beitrag.

      • Guck mal z.B. nach Österreich und denk dann nochmal über deinen Kommentar nach!

      • Finde es auch seiße wir bezahlen auf für eine 16k Leitung bekommen aber höchstens 3k rein

    • Flatrate bedeutet doch Pauschal, oder? Damals bei AOL in den 90ern hat man auch 5GB im Monat gehabt und wurde dann gedrosselt bzw. kam noch Saft an?

      Außerdem gibt es in den Verträgen das Zauberwort „bis zu“. Sprich die Beträge sind gestaffelt. Bis zu 6k, bis zu 16k, bis zu 50k, bis zu 100k und neuerdings bis zu 150k. Wenn man sich seinen Vertrag, zumindest die groben Eckdaten liest, leuchtet es ein. Und auf den Internetseiten der Anbieter gibt es meist verständliche FAQ. Bzw es wird auf Anhieb erklärt.

  • Nicht nur das Festnetz Drosselung sondern auch bei Mobilfunk Flatrate Drosselung darf nicht geben.

    • Ich bin für drossel. Sorry Tarife für 9,95 und alles unbegrenzt ist nicht realisierbar. Spardeutschland will alles haben aber kaum was zahlen wollen. No Go!

      • Aber nicht wenn Flatrate draufsteht!

      • Ist ja in Ordnung, dann ist es aber eben keine „flatrate“ und sollte nicht als solche angepriesen werden dürfen.. Nur darum geht es hier und nicht um „spardeutschland“… *sigh*

      • Es geht darum, dem Begriff „Flatrate“ nicht weiter zu missbrauchen.

      • Natürlich ist der Begriff „Flatrate“ etwas zweifelhaft, aber es handelt sich bei den Mobilfunktarifen nun mal um einen unbegrenzten Zugang, der halt nach einer gewissen Datenmenge „langsamer“ wird.
        Früher gab es mal reine Tarife mit Datenmengen, wenn man die überschritten hatte, wurde es richtig teuer.

        Wie sollte man die neuen Tarife denn dann besser nennen?

      • MK77 – Hauptsache pauschalisieren! Es gibt auch Leute, die zahlen 30€–100€ für „alles unbegrenzt“!

  • Richtig! Man könnte es zB „Call & Surf 500“ nennen für 500 MB ungedrosselten Speed!

  • Sehen wir hier bald vielleicht die nächste Revolution in der Mobilfunkbranche? Wünschenswert wäre es.

  • Was soll denn Flatrate überhaupt heißen? Was soll eine „flache Rate“ denn eigentlich sein? Das ist auch bloß ein willkürlicher Marketingbegriff, der gut über die Lippen geht. Deswegen als Verbraucher auf das Recht auf ungedrosseltes Dauerinternet zu klopfen, scheint mir etwas aus der Luft gegriffen. Davon abgesehen finde ich es auch nicht gut, durch geschickte Werbung den Kunden bestimmte Tarifoptionen vorzugaukeln und diese dann nicht einzuhalten. Egal mit welchen Begrifflichkeiten. Wenn das aber alles im Kleingedruckten steht, dann ist es wieder in Ordnung. Oder wer hier unterschreibt Verträge oder installiert Software, ohne das Vertragliche zu lesen und für sich selbst abzuwägen, wie weit man diese akzeptieren kann?

    • Ach du warst der eine, der die apple nutzungsbedingungen und agb gelesen hast?……wie lang hast du gebraucht? Alles verstanden? Jurist? Keine freunde und familie?

    • „Willkürlicher Marketingbegriff“ ist Unsinn. Der Graph einer Funktion des Preises in Abhängigkeit zur erbrachten Leistung (in diesem Fall das Datenvolumen) ergibt bei einer Flatrate eine Parallele zur x-Achse (eine flache Linie).

      Tatsächlich wäre es dem Begriff nach also in Ordnung die Tarife „Flatrate“ zu nennen, solange man bei der Leistung bewusst die Augen zu hält(!) und die Übertragungsgeschwindigkeit außer acht lässt. Für mich also eine deutliche Verbrauchertäuschung.

      Da hilft das Kleingedruckte auch nicht weiter. Eine Information die durch die Namensgebung des Tarifen gegeben wird sollte nirgends im Vertragstext widerrufen werden können.

  • Nach 50 Minuten telefonieren kann man mit einer Flatrate nur noch maximal 1 Minute am Stück telefonieren…

  • Eine Flatrate ist in meinen Augen ein Wort wie unbegrenzt. Und eine drosselung ist eine Begrenzung somit ist das keine Flat.all you can eat aber nach drei Schnitzel musst du 2 Stunden warten ist bei mir kein all you can eat. Selbe beim Handy. Mann sollte den User die Chance geben auch eine echte glatt zu kaufen, natürlich kann ich für 10€ nix erwarten aber bei 50€ sollte was drin sein

  • War ja nur ne Frage der zeit
    Aber natürlich auch gerecht der Telekom gegenüber

  • Flat rate ist keine deutsche Wortschöpfung sondern das amtliche englischsprachige Wort für Pauschaltarif. Wie bei all-inclusive sind alle angebotenen Leistungen ohne Mehrkosten oder Einschränkungen inbegriffen.

    Somit ist der Begriff Flatrate schon falsch, schränkt doch eine Drosselung die Internetnutzung so weit ein dass dass Internet faktisch fast nicht mehr nutzbar ist.

    Warum die Verbraucherzentralen nicht gegen die Mobilfunkbetreiber vorgehen ist mir rätselhaft, evtl gilt hier ein sogenanntes Gewohnheitsrecht, immerhin drosseln diese seit 5 Jahren und alle Tarife sind Mogelpackungen.

  • Wer mahnt denn mal endlich diese Verbraucherzentrale ab? Haben die sonst nix Sinnvolles zu tun?

  • …..wird Zeit, seit Herbst letzten Jahres hat sich der Support sowas ins. Ragtime geändert das ich nun gekündigt habe! Falsch Beratung, Aktivierung zusätzlicher Dienste ohne Absprache, Rechnungen mit gebühren zB für Mahnung die nicht verschickt worden etc….

  • Wenn ich auf 64kb bin, bin ich nicht nur Geschwindigkeitstechnich eingeschränkt . Apps von 2-3 MB können nicht geladen werden, viele Seiten können nicht angesteuert werden. 64KB = kein Internet

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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