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Urteil: WhatsApp muss AGB auf Deutsch bereitstellen

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18 Kommentare 18

Das Berliner Kammergericht hat der Facebook-Tochter WhatsApp untersagt, auf seiner deutschen Internetseite nur englischsprachige AGB anzubieten und das Unternehmen aufgefordert seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen zukünftig auch in einer Ausgabe für Deutsche Anwender anzubieten.

whatsapp-500-shutterstock

Darauf macht der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) aufmerksam, der eine Klage gegen das in Kalifornien ansässige Unternehmen angestrengt hatte. Der VZBV hatte kritisiert, dass die seitenlangen und mit Fachausdrücken gespickten Nutzungsbedingungen für Verbraucherinnen und Verbraucher aus Deutschland weitgehend unverständlich sind.

VZBV-Vorstand Klaus Müller kommentiert:

AGB von Unternehmen sind ohnehin oft lang und für Verbraucher schwer verständlich. Dass die Millionen deutschen Nutzer von WhatsApp diese nicht auch noch einer fremden Sprache hinnehmen müssen, ist auch ein wichtiges Signal an andere international handelnde Unternehmen.

Das Berliner Kammergericht hat entscheiden, dass die aktuelle Praxis für Verbraucher nicht zumutbar ist und zudem einen Verstoß gegen das Telemediengesetz ausgemacht. So müssen Online-Anbieter neben einer E-Mail-Adresse eine zweite Möglichkeit zur unmittelbaren Kontaktaufnahme angeben (etwa ein Formular oder eine Telefonnummer) – diese Option fehlte bei WhatsApp jedoch.

Das Kammergericht hat in seinem noch nicht rechtskräftigen Urteil (Az. 5 U 156/14) keine Revision zugelassen. WhatsApp könnte jedoch noch eine Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof einlegen.

Dienstag, 17. Mai 2016, 12:11 Uhr — Nicolas
18 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • 900.000.000 User rennen WA blöd hinterher und glauben sogar daran, dass WA jetzt verschlüsselt ist. AGB’s interessieren schon gleich gar nicht, denn das Kleingedruckte ist doch nicht gut für die Augen ;-))

    • Das Kommentar kann man ruhigen Gewissens in die Tonne treten :-D

      • Den Kommentar :)

      • Er hat doch recht. Die die WA freiwillig nutzen, würden auch auf „akzeptieren“ klicken, wenn in den AGB stehen würde „nach 4 Wochen Nutzung werden wir Deine Oma töten“

        und was Verschlüsselung angeht, einfach mal Googlen nach

        -Metadaten
        -WA behält sich vor…..

    • Die Verschlüsselung wurde doch mehrfach bestätigt?!

      • Genau so ist es. Viele hochrangige Experten (die durchaus kritisch sind) im Bereich der Verschlüsselung haben bei WA keine Bedenken! Auch im Internet sollte der Grundsatz gelten: Wenn man keine Ahnung hat einfach mal …

      • Wie war das noch mit den Zitronenfalter…?!
        Verschlüsselt…. ist klar…. deswegen steht die Verbindung zum Datensammelserver… äh…. Whatsapp-Gegenüber adhoc…

      • es ist wunderbar und loeblich, das whatsapp nun verschluesselt. aber was bringt einem die verschluesselung, wenn durch die nutzung (und damit die akzeptanz der agb) die rechte zum schutz der privatsphaere gebrochen werden…
        #simpleminds

    • allgemeine geschäftsbedingunen’s

    • Selbst wenn die ganze Welt es bestätigen würde, dass diese Verschlüsselung wirklich existiert würden einige Hampelmänner, so wie du es immer noch nicht glauben. Traurig dann lösch diesen Dienst einfach und leg dich schlafen.

  • Juchu, dann kann man die AGB endlich auch auf deutsch wegklicken um weiter zu kommen

  • Ich muss zu meiner Schande gestehen ich lese auch selten die AGB’s. Mir ist nicht mal aufgefallen das die nur in englisch waren … Sachen gibt es … :-)

  • AGBs auf Deutsch finde ich gut
    Und wenn Sie nicht verständlich sind wendet man sich einfach mal an die Verbraucherzentrale und schon muss sich was ändern!
    Whatsapp muss auch mal andere Gesetze als die schlechten Amerikanischen anerkennen!

  • Als ob das die „Hauptstraße-fun-haben“-Lemminge umstimmen würde…

  • Wer schreibt im Jahr des Herrn 2016 noch mit einer T9 Gurke ????

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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