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Tim Cook sei nicht abgeneigt

Trump macht deutlich: Mehr US-Engagement von Apple erwartet

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Der künftige US-Präsident Trump erhöht mit Blick auf seine Forderung, Unternehmen sollen künftig verstärkt in den USA produzieren, bereits vor seiner Amtseinführung den Druck auf Apple. In einem Interview mit dem Onlinemagazin Axios wird Trump dahingehend zitiert, dass sich Tim Cook diesbezüglich empfänglich gezeigt hätte. Weiter habe Trump den Apple-Chef als Mensch bezeichnet, der sein Land liebt und darin gerne Großes vollbringen möchte.

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His take on Apple and making the iPhone in the U.S., a campaign trail staple: Trump claimed Tim Cook has his "eyes open to it" and that Cook "really believe he loves this country and I think he'd like to do something major here.

Was hier auf den ersten Blick freundlich klingt, darf bei Trump durchaus auch aks Drohung interpretiert werden. Der künftige Präsident macht mit solchen Zitaten deutlich, dass er an seinen im Wahlkampf getätigten Aussagen festhält. Eine iPhone-Produktion in den USA scheint allerdings kaum realisierbar. Hier spielt nicht nur der enorme Kostenfaktor eine Rolle, sondern auch die dafür benötigten Ressourcen. Die asiatischen Produktionsflächen von Foxconn sind riesig, zudem stünden Facharbeiter in den USA kaum in der benötigten Anzahl zur Verfügung. Ein Hindernis, das Apple-Mitarbeiter in der Vergangenheit bereits als Grund für die Fokussierung auf die Produktion in Asien zitiert haben.

Trumps Präsidentschaft könnte somit für etliche US-Unternehmen zur Herausforderung werden. Dies hat sich bereits im Vorfeld seiner Amtseinführung in der Automobilbranche gezeigt. So hat Ford seine Pläne für ein 1,6 Milliarden Dollar teures Werk in Mexiko kurzerhand gestrichen und versprochen, stattdessen in eine Produktionsstätte in Michigan zu investieren.

Donnerstag, 19. Jan 2017, 12:06 Uhr — chris
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Rede mit!
  • Die Welt macht deutlich: Weniger Bullshit von PEOTUS Donald Trump erwartet

  • wo kann man einen Abreißkalender über 4 Jahre kaufen ?? freue mich auf die nächtse Amtseinführung in 4 Jahren !

    • Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird: Trump ist, noch zumindest, ein Polit-Amateur (manche sagen, ein überschätzter), aber ein durchaus erfahrener Wirtschafts-Mensch, wirtschaftlichen Argumenten gegenüber also zugänglich. Und Apples Führungsriege besteht ja nun auch nicht gerade aus Anfängern, genauso wenig wie die anderen Unternehmen im Hightech-Bereich.

      • Sorry aber Trump als erfahrenen Wirtschaftsmensch zu bezeichnen ist lächerlich. Er hatt von der Wirtschaft genauso viel ahnung wie von der Politik.

  • Trump kann sich aber nicht gegen Apple, Google und co. durchsetzen. Ich glaube kaum, dass er riskieren möchte, dass die größeren Unternehmen die USA verlassen.

    • Ahnst du den Kostenfaktor für ein großes Unternehmen für „ein Land verlassen“, inklusive politischen Drucks und dem Wegfall der amerikanischen Kundschaft?

    • Trump aka the President of the united states of America and the most powerful man of the world könnte sehr wohl gegen Apple, Google & co was ausrichten!
      So bitter das auch ist… Ich bin nach wie vor fassungslos, wie dumm die Amerikaner sind und so einen Affen als ihren Präsidenten gewählt haben. Der Typ ist ein sehr guter Geschäftsmann – das muss man zugeben. Aber Politiker ? Ich denke, er hat sich das Maul zu voll genommen. Aber so ist das ja immer auf dieser Welt: Sobald irgendwo Unzufriedenheit herrscht, möchten das Volk das krasse Gegenteil…. Gott steh uns bei.

  • Wenn er nicht die ganze Welt noch zerstört der Tipp ist so unberechenbar.

  • Wie so viele Deutsche sich mit aufregen, dabei haben wir doch so gut wie gar nicht darunter zu leiden … Seid froh dass ihr nicht dort lebt und gut :)

    • Sehr kurzfristig gedacht. Deutschland lebt vom Export. Wenn die USA den Handel aber z.B. aufgrund von Strafzöllen erschwert, dann hat das auch ganz konkrete Auswirkungen auf deutsche Firmen und Arbeitnehmer.

  • Naja, einen Produktion in den USA wäre trotz des „enormen Kostenfaktors“ sicherlich möglich, Apples Marge ist schließlich auch enorm. Man könnte die Geräte in den USA bauen, zum selben Preis verkaufen und immer noch Gewinn machen. Gut, vielleicht keine 300% Gewinn mehr, aber vielleicht noch 100% oder 50%. Das wäre für den reichten Konzern der Welt auch keine Katastrophe. Den Anlegern würde das kaum gefallen. Das heißt aber nicht, dass es nicht möglich wäre…

    • Ein Gewinneinbruch von über 50 % wäre kein Problem?! Weist du, wohin der Aktienkurs (der Wert des Unternehmens) rutschen und wohin das Geld der Anleger (Teilhaber, Mitbesitzer) wandern würde? ;)

    • Man könnte ja auch mit Verlust verkaufen. Die haben ja genug. Aber das entspricht nicht der üblichen Vorgehensweise.

      • Du meinst, mal angenommen, du hättest dir mal Apple-Aktien gekauft (wegen „die Rente ist sicher“ und so), du hättest kein Problem damit, diese mit – ggf. enormen – Verlust zu verkaufen, weil… du hast es ja?

        Falls du dich entschließen solltest, einen aktuellen Mac entgegen der üblichen Vorgehensweise mit Verlust verkaufen zu wollen, melde dich doch bitte bei mir. :))

      • Bitte nicht mit Verlust.

        Ich würde keine Stunde Arbeiten wenn ich dafür bezahlen müsste, du schon?

        Verstehe das „mit Verlust Verkaufen um Markanteile zu gewinnen“ überhaupt nicht, was soll das bringen? Schlechte Produkte gegen gute durchdrücken damit niemand mehr gute Geräte produziert? Oder was? Sich Mühe geben und bessere Produkte mit toller Marge auf den Markt bringen, so soll es sein.

  • Produktionsverlagerungen in die USA werden nur mit massiven Vergünstigungen/Steuererleichterungen für die entsprechenden Firmen zu erreichen sein. Dieser Teil der Deals mit Ford, Bayer und anderen wird in den Tweets von Donald Trump natürlich nicht erwähnt. Donald Trump wird auf diese Weise den Staat langfristig ruinieren, sich aber bis dahin mit seinen vermeintlichen Erfolgen brüsten.

    • Carrier hat den besten Deal rausgeholt. Das wird Apple nachmachen und beide Seiten stehen als Gewinner da. Der Dumme ist und bleibt der normale Wähler. Weil die Steuereinnahmen sinken.

    • Dass er die Steuern senken will, war aber schon Teil seines Wahlprogramms, das käme also nicht überraschend. Wovon er aber sein enormes Rüstungsprogramm (die Navy ist ja sein Steckenpferd) bezahlen will, ohne erneut den Haushalt zu ruinieren, und ob die Nationalparks, die bei den Amerikanern ja einen hohen Stellenwert genießen, wieder geschlossen werden müssen, wird schon interessant.
      Mit Protektionismus allein zumindest wird er die USA nicht ins goldene Zeitalter führen.

  • wow – all die experten hier – hut ab, ihr seid so schlau und wisst alles ganz genau, da kann man nur lesen und lernen!!!

    verstehe nicht, warum ihr eure wertvolle zeit nicht dazu nutzt die welt besser zu machen!

  • Stefan B. aus H

    Fachkräftemangel? Bildung kostet und die Menschen müssen sie zu schätzen und nutzen zu wissen. Das geht vielen Amerikanern leider ab.

  • Na wenn das so ist und der Welthandel die Ursache allen Übels ist, dann soll ab morgen Apple bitte in Deutschland für den deutschen Markt fertigen und Boeing die Flugzeuge für die LH hier zusammenbauen, die kalifornischen Farmer ihre Mandelbäume in Deutschland anpflanzen usw usf. Macht alles wahnsinnig viel Sinn was der Herr vorschlägt.

  • Was Trum kann, kann ich schon lange: 35 Prozent Steuer auf jedes iPhone verlangen welches nicht in de EU produziert wurde

  • machen wir doch, wie du ja auch :)

    Indem wir hier lesen und schreiben.

  • Foxcon wird in den USA produzieren, mit 90% automation/Robotern.
    Die Produktionskosten sinken, Apple freut sich, Trump freut sich und die Bevölkerung hat nichts davon

  • Cook macht also auf Schönwetter.

    Grund genug hat er, dass er das macht. Immerhin droht zwischen China und USA ein massiver Handelsstreit – und Apple wäre, jedenfalls nach offiziellen chinesischen Ankündigungen, eines der ersten Unternehmen, das von chinesischen Strafmaßnahmen betroffen wäre. Dazu kommen noch avisierte rund 17 Milliarden Strafzahlungen für den massiven und systematischen Steuerbetrug von Apple in der EU. Das werden noch sehr interessante Zeiten für Apple undseine Mitarbeiter werden, sowie für die die sehr vielen Mitarbeiter, die nahe dem Mindestlohn unter Apple-Regime in Sub-Unternehmungen arbeiten.

    Mit anderen Worten: Sollte es wirtschaftliche Probleme geben, wird Apple voraussichtlich sehr schnell reagieren und das in Sub-Unternehmen angeforderte Mitarbeiter-Material zügig zusammenstreichen.

    Es muss so sein, wenn es so kommt.

    • Na, Steuerbetrug? Das wird doch gerade noch mal ausgefochten, was es jetzt wirklich ist. Faktisch, wenn dem so sein wird, wie hier angesprochen ist dann die halbe Welt in einem Handelskrieg. Und niemand hat was davon. Das ganze Thema ist sehr komplex- wir alle haben aber irgendwie dazu beigetragen. Aber bloß nix von Kuchen abgeben! Nur nehmen! So kann und wird das nicht funktionieren. Diktatur, Kommunismus, Monarchie, Demokratie – irgendwie scheint alles zu scheitern. Was kommt als nächstes? ;o)
      Komisch, ist eigentlich doch ein Apple-Lastiger Tech- Blog hier.
      Have Fun!

      • @ Deformator

        Ziemlich miese Nummer von Apple:

        Über viele Jahre keine Steuern zahlen (gemessen an den in der EU generierten Gewinnen lag der effektiv gezahlte Steuersatz bei weit unter einem Promille!) – auf Basis angeblicher „Head Offices“, in denen niemand tätig war, die angeblich komplett staatenlos waren, die keinerlei produktiven Tätigkeiten verrichteten – und die (laut Apple), leider, leider nahezu allen Gewinn abgesaugt haben. Sodass halt nahezu nichts für eine reguläre Versteuerung in der EU übrig blieb. Praktischer Weise wurden diese Gewinne dann in den USA ebenfalls nicht versteuert.

        Aus Konzernsicht: Super! Besser geht es nicht.

  • Kostet wahrscheinlich nur 499,- € und kann nur Apple Dienste ansteuern :)

  • Mein (fast tägliches) Killerfeature von Siri:

    „Hey Siri!“….Kling …“erinnere mich heute um 17:30 daran, den Autobahnmüll aus dem Auto zu entfernen!“… Kling: ICH WERDE DICH DATAN ERINNERN.

    Ich finds genial

    (P. S. iPhone in der Jacke und über Bluetooth im Auto Verbunden)

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