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Zum 19. April

Telekom StreamOn: Neue Tarifoption soll Zwei-Klassen-Internet einführen

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Ein Paukenschlag. Nach Angaben des Tarif-Portals Mobilfunk Talk plant die Telekom im kommenden Monat die Einführung der neuen, für Privatnutzer kostenlosen Tarif-Option „StreamON“ und soll damit den Weg in ein mobiles Zwei-Klassen-Internet ebnen.

Zubuchoptionen

Die neue Option soll für viele der aktuell vermarkteten Magenta Mobil-Tarife angeboten werden und wird (ohne monatliche Gebühr) den Zugriff auf Musik- und Video-Inhalte „angebundener Partner“ ermöglichen, ohne dass dieser auf das im eigenen Vertrag inkludierte Datenvolumen angerechnet wird.

Laut „Mobilfunk Talk“ plant die Telekom drei vertragsabhängige StreamOn-Optionen für Musik- und Video-Inhalte anzubieten, deren Umfang in Abhängigkeit vom Basistarif variiert. Michael Beck erläutert:

  • StreamON Music – Die Option StreamOn Music ist zu allen MagentaMobil M Tarifen ab dem 19. April kostenlos buchbar. Mit der Option lassen sich gebuchte Musik-Dienste angebundener Partner ohne Verbrauch von Highspeed-Volumen nutzen. Für Geschäftskunden soll eine monatliche Grundgebühr von 19,95 Euro erhoben werden.
  • StreamON Musik & Video – Die Option StreamON Musik & Video kann zu allen Magenta Mobil L und L Plus Tarifen kostenlos gebucht werden. Neben Musik-Inhalten lassen sich auch gebuchte Video-Inhalte angebundener Partner nutzen, ohne das Highspeed-Volumen angerechnet wird. Die Übertragung von Video wird mobil optimiert und ist bei optimaler Datenübertragung mit DVD-Qualität vergleichbar. Die Option ist für Privatkunden kostenlos und kostet für Geschäftskunden monatlich 24,95 Euro.
  • MagentaEINS StreamOn Music & Video Max – Die Option MagentaEins StreamOn Music & Video Max ist exklusiv und nur für MagentaEINS-Kunden in den MagentaMobil Tarifen M, L und L Plus kostenlos buchbar. Im Gegensatz zur Option StreamON Musik & Video wird bei entsprechender Bandbreite die maximal mögliche Videoqualität (HD-Qualität) wiedergegeben. Der Preis für Geschfätskunden beträgt 29,95 Euro.

Sollten die Tarif-Erweiterungen wirklich wie angegeben Einzug halten, wird sich die Telekom auf eine Welle massiver Kritik vorbereiten müssen. Bereits die Spotify-Option, die die Telekom im Juli 2016 wieder aus dem eigenen Angebot verbannte, sorget dafür, dass Verbraucherverbände dem Netzbetreiber vorwarfen seine Nutzer „für dumm zu verkaufen“ – ifun.de berichtete.

Donnerstag, 30. Mrz 2017, 8:04 Uhr — Nicolas
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  • Der 01. April ist doch erst am Samstag?

    • Wenn es in Deutschland kein angemessenes Datenvolumen wie in anderen Ländern gibt, dann auch gerne über diesen Weg.

    • „Und so geht die Freiheit zugrunde: mit donnerndem Applaus.“….

    • Ich find’s auch gut:
      Bei jedem normalen Handytarif ziehen alle Inhalte (Musik, Video, Surfen und Bilder / Werbung auf Webseiten) am Volumen.
      Bald dann teilweise bei Telekom nicht mehr.
      Ist doch toll, sofern die Tarife dann nicht noch teurer werden.
      Jedem Fienst steht es ja frei, Partner der Telekom zu werden und dann auch diese Vorteile anbieten zu können.

    • Habt ihr euch schon mal Gedanken über die Netzneutralität gemacht?! Nachhilfeunterricht wäre da sonst dringend angebracht!

      • Netzneutralität? Und was ist mit Deezer Vodafone oder O2 mit maxdome? Hier wird also mal wieder auf einem geilen Produkt der Telekom rumgehackt und alles nur weil männlich es nicht leisten will/ oder kann? Das ist das Zeitalter ich freue mich auf das was da kommen wird!

      • Der Dummschwätzer

        Wenn es so wie bei t-Mobile US gestaltet ist (jeder Anbieter, egal wie groß oder klein, kann sich kostenlos auf die Liste setzen lassen, so das deren Dienste das Volumen nicht belasten) sehe ich hier absolut kein Problem mit der Netzneutralität. Klar, jeder muss 5 minuten in ne Mail investieren, aber ansonsten: freie Fahrt.
        Ich freu mich drauf, schade nur dass (laut einem blog) am anfang nur spotify und entertain dabei sind.

  • Da könnte man ja fast darüber nachdenken wieder zur Telekom zu wechseln, aber das muss ein vorgezogener Aprilscherz sein, denn die Telekom würde das nicht kostenlos anbieten.

    • Sie wird es auch erst nur am Anfang kostenlos anbieten, damit das alle akzeptieren. Wenn alle den Brocken geschluckt haben, werden langsam die Kosten angehoben.

  • Für MagentaEins Kunden von Vorteil, oder?!?

  • Das geht mir gewaltig in die falsche Richtung. Ich lebe momentan in Irland und hier zahlt man beim
    Marktführer 25€ für Internet (unlimited Data) und Allnet Flat. Was Deutschland angeht befinden wir uns momentan in einem Datenvolumen-Entwicklungsland. Einfach traurig.

    • Juhu Datenüberwachung, denn nur so kann die Telekom zweifelsfrei feststellen von wem die Daten kommen. Verschlüsselt und geroutet können die Daten so nicht werden ohne das Dazenvolumen anzukratzen…

      • Und dann weiß die Telekom eben dass ich gerne die Zillertaler Schürzenjäger höre ;-)

      • Jein.

        Grundsätzlich kann jeder Internetbetreiber der verursachten Traffic überwachen & analysieren. Wer sagt denn, dass Telekom nicht schon längst weiß, dass du gerne die Zillertaler Schürzenjäger hörst?

        Für Abrechnung in den Volumentarifen muss es sowieso zusammenrechnen, welche Daten durch deine SIM übertragen wurden. Hier ist es lediglich so, dass es theoretisch ausreicht zu sehen, ist die Datenübertragung zwischen deiner SIM und diesem Streamingprovider. Wenn ja, wird es zu deinem zusammengerechneten Volumen nicht angerechnet.

        Es ist falsch zu sagen, dass dann der Datenstrom überwacht wird, weil es schon seit Ewigkeiten möglich ist. Es wird längst technisch notgedrungen etwas überwacht (sah man auch an der Vorrasdatenspeicherung, wo sich Telekom „vorbildlich“ verhielt und gleich zu Anfang an bereits von früher Metadaten auf Vorrat gespeichert hatte).

    • SuperToaster888

      Man müsste mal die Netzinfrastruktur vergleichen. Vermutlich ist die in DE besser…

    • Irland ist noch mal wie groß und wie gut ist die Verbindung dort außerhalb von Cork & Dublin? ;)

      Der europäische Markt ist leider nicht 1:1 vergleichbar und variiert je nach Land.

      Übrigens gibt es auch immer noch genügend Personen die mit unter 3 GB auskommen. Ich bin online, streame und surfe. Mal per Wifi mal mobil.
      Daher ist hier die Bereitschaft mehr zu zahlen für 1, 10
      oder 100 GB zumindest aktuell nicht gegeben :-)

      • Irland hat nochmal wie viele Einwohner und somit potentielle Kunden die das Netz finanzieren können?

  • Für Geschäftskunden gegen Kohle? Mehr als gewagt!

  • Ich steig da nie ganz durch, ist es nur zwei Klassen Internet, weil manche Daten gegen mein Volumen gegengerechnet werden, und manche nicht? Was geht es denn Verbraucherschützer an, für was ich mein Geld ausgeb? Ich schließe zB ein Telekom Vertrag über 2GB ab und bezahl das ja auch, wenn die Telekom jetzt ‚Partnerschaften‘ eingeht, müssen die ja schauen, wie sie das Geld wieder reinholen. Ich freu mich. Für wen ist der Verbraucherschutz eigentlich da, wenn ich damit einverstanden bin?
    -imho

    • effektiv kostet so der besuch auf seiten (oder videos in dem fall) die nicht von telekom-partnern sind extra. daher zwei klassen internet. schau das bild-video gratis, aber bezahl für das video von zeitung xyz

    • Du siehst nur deine Vorteile…. Schade. Google mal ältere Artikel zum zwei klassen Internet und Telekom!

    • Sebastian Forck

      Es ist eigentlich ganz einfach. Es geht hierbei um den Begriff der Netzneutralität.
      Anbieter A ist Partner der Telekom. Muss um Partner der Telekom zu sein aber Geld für diesen Status bezahlen. Anbieter A kann sich dieses finanziell leisten.
      Anbieter B ist neu auf dem Markt, hat vielleicht ein innovatives Produkt und kann sich aber die Partnerschaft mit der Telekom nicht leisten.
      Nun muss sich der Telekomkunde entscheiden. Nutzt er das Angebot von Anbieter A oder B. In Zeiten von knappem Datenvolumen, insbesondere bei Streaming erkauft sich Anbieter A einen deutlichen Wettbewerbsvorteil und hält sich die Konkurrenz vom Hals.
      Für den Kunden bedeutet das: Der Wettbewerb wird verfälscht und langfristig setzen sich die großen Anbieter durch und können ihre Preise ohne Wettbewerb erhöhen. Somit ist langfristig der Kunde der Leidtragende. Er hat kurzfristig einen Vorteil, zahlt aber langfristig mit höheren Preisen und stagnierender Innovation.

      • Danke! Sehr verständlich erklärt und bringt das Problem auf den Punkt.

      • Kann man nicht besser erklären.

      • Sehr gut erklärt, aber wie lange wird schon über Netzneutralität debattiert und wann gab es die letzte wirkliche (!) Preiserhöhung!

      • Danke für die ausführliche Erklärung – ich werde die „kostenlose“ Option aus diesem Grund nicht buchen. Könnte mir auch vorstellen, dass dies dann zu Netzengpässen führt, weil sich die Volumennutzung dann nicht mehr am Tarif orientiert, sondern dann alle das Streamen was eben nicht angerechnet wird – langsamer wirds dann vermutlich für alle

  • Das nennt man freie Marktwirtschaft.

    Oder wird bald Lufthansa untersagt, dass Kunden ab einem gewissen Status kostenlos die Lounge am Flughafen besuchen kann?
    Oder das REWE Kunden günstige Tickets für den Heidepark verkaufen?
    Oder das man als TUI Kunde Kostenlos den DB Zug zum Flughafen nehmen darf?

    Schließlich kann man ja mit seinem
    Datenvolumen frei das „ganze“ Internet besuchen und nutzen. Das ist ja keine Einschränkung, sondern ein Kooperationsvorteil. Wem das nicht gefällt kann ja bei Vodafone oder 1&1 einen Vertrag abschließen.

    Und für die Infofreiheit zu nutzen (womit ja geworben wird dagegen) benötige ich keine unendlichen GB.

  • Ganz so verwerflich finde ich das nun auch nicht. Ich hab schließlich einen „Premiumtarif“ der weit teurer ist als bei den anderen Anbietern mit vergleichbaren oder besseren Leistungen. Dann finde ich persönlich, das es solche exklusiven Optionen rechtfertigt.

  • MWenn die Videos nicht mehr auf Datenvolumen gehen, was soll ich denn mit 3GB oder mehr? Aber ich glaube ich bin der einzige Mensch in Deutschland der zu viel Datenvolumen hat…

    • Nein bist du nicht.
      Ich habe 14GB bei Vodafone inkl. Handy (bezahle aber auch nur 31€), die bekomm ich auch NIE alle.

      • wie geht das? verrat mal details bitte.

      • Ich hab 13GB für 30€, ebenfalls bei Vodafone. Die Kunst ist, einfach mal ein paar Jahre bei einem Anbieter zu bleiben. Das nennt sich dann langjähriger Kundenbonus.

      • Langjähriger Kundenbonus quatsch… du nimmst rückholangebote an die erstmal gut sind aber eigentlich doch gar nicht so. bei den 13 gb für 30€ ist entweder kein handy dabei oder das hat 400€ Zuzahlung gekostet.

      • @Max:
        ich hab für mein 64GB iPhone6S 100€ bezahlt. Zusätzlich, als Einmalzahlung.
        Komme also auf 24 Monate gerechnet auf 844€.
        Mit iPhone, 14GB LTE, Allnetflat, SMSFlat, MMSFlat und Handyversicherung.

  • Perfekt! Da habe ich lange darauf gewartet. Hoffentlich ist Apple Music und Netflix dabei… Das würde das Nutzungsverhalten auf Reisen auf ein neues Level heben!

  • Ich kann die Kritik an dem Modell auch nicht ganz verstehen.
    Es wird doch niemandem etwas abgenommen!

    • Doch, denn die Stramingdienste werden quasi zur „Partnerschaft“ mit der Telekom gezwungen, sonst verlieren sie Kunden. Und kostenlos ist eine solche Partnerschaft sicher nicht. Die Telekom kassiert dann doppelt (von den Kunden und den Partnern), was letztlich der Kunde bezahlt. Die Nicht-Partner werden zusätzlich weniger Bandbreite bekommen, was dann zu ruckeligen Videos etc. führt.

      • Wenn die Telekom die Bandbreite für Nicht-Partner beschränkt, dann wäre das ganz klar ein Verstoß gegen die Netzneutralität. Aber davon ist ja auch nie die Rede gewesen. Bei dem Rest muss ich dir allerdings zustimmen. Wobei ich immer noch der Überzeugung bin, dass sich die Netzneutralität auf die gleichberechtigte Beförderung der Datenpakete im Internet beschränken sollte und nicht auf die wirtschaftlichen Aspekte, auch wenn die nicht weniger wichtig sind. Mir ist der technische Aspekt der Netzneutralität jedoch deutlich wichtiger.

    • Webcar: Wenn Youtube von der Telekom gefragt wird, aber zB. Vimeo nicht. Oder Vimeo sich die Konditionen nicht leisten kann – dann wird kein Kunde mehr Vimeo schauen und die Seite sowie der Wettberwerb leiden darunter. Sowas gilt es zu vermeiden.

  • Wir haben vor kurzem das mit der Telekom eine Wochen testen können.
    Ist schon ne nette Idee auch die Liste der Partner ist schön lang.
    Gefällt mir

  • Klar, ausgerechnet die „guten“ Geschäftskunden sollen dafür mehr bezahlen. Faktisch wird es so sein, dass man es zunächst für Geschäftskunden kostenpflichtig macht, da die an Streaming wenig interessiert sind (Mitarbeiter sollen arbeiten, keine Filme gucken). Also kommt da wenig Protest (außer von ein paar Freiberuflern und Handwerkern, das kann man verkraften)
    Aber nach einer Eingewöhnungsphase gibt es dann neue Tarife mit und ohne Streaming. Verkauft wird das dann mit „nicht mehr bezahlen als man nutzt“ d.h. Zunächst die ohne Streaming als „Sonderangebot“ etwas günstiger. Und in Phase drei werden dann die Preise für mit Streaming langsam aber sicher deutlich erhöht.

    Das ganze nennt sich dann extern „Kundenfreundliche Preise“ und intern “ Pricing Initiative“ oder ähnlich. Zielsetzung:Umsatzmaximierung und Margenerhöhung.

    Leider ist der „Markt“ zwar umkämpft aber sehr beschränkt und alle haben die gleiche Zielsetzung. Das Grundproblem: Telekom etc. Bieten Infrastruktur und wollen daran kräftig verdienen. Infrastruktur sollte aber eine Staatsaufgabe sein u d für alle zu gleichen Konditionen nutzbar sein. Man stelle sich vor Autobahnen und Straßen würden Nutzungsabhängig kosten und wenn jemand Gemüse kauft muss er bei der Autobahngesellschaft zuvor ein Abo abschließen, ob er sein Gemüse per Landstraße oder per Autobahn (also schneller und frischer) beziehen möchte.
    Nicht vorstellbar? Naja, die Wege zur Privatisierung der Autobahnen werden ja gerade still u d heimlich geebnet. Alles um die „schwarze Null“ zu sichern oder für einen „schlanken Staat“ wie ihn auch ein Herr Trump oder die AFD möchte.
    Die dümmsten Kälber gehen zur Schlachtbank selber

    • „Faktisch wird es so sein, dass man es zunächst für Geschäftskunden kostenpflichtig macht, da die an Streaming wenig interessiert sind (Mitarbeiter sollen arbeiten, keine Filme gucken).“
      GK-Verträge werden nicht zwingend vom Arbeitgeber bezahlt. Ich z.B. habe einen GK-Vertrag als Kooperationsangebot, den ich privat bezahle. Somit kann ich den Vertrag auch nutzen wie ich will. Als GK fühle ich mich jetzt benachteiligt. Das verstehe ich unter Zwei-Klassen-Gesellschaft.

      • Steht dir doch offen einen Privatkundentarif statt nem Geschäftskundentarif zu buchen.

      • Sicher, aber erst wenn die zweijährige Vertragslaufzeit im Oktober 2018 um ist. Und da die GK-Verträge als Mitarbeitervorteil mit kleinen Vorzügen verkauft wurden, sehe ich das als Verarsche.

      • Das kann ich so aber nicht unterschreiben. Ich nutze einen Geschäftskunden Tarif von mobilcom debitel im Netz der Telekom als Selbstständiger und ich bin sehr wohl darauf angewiesen für meine Arbeit Audio- und Video-Inhalte streamen zu können. Da ich etwa zu 50 % im Außendienst tätig bin, ist mein Datenvolumen von 3 GB leider meist schon vor Monatsende erschöpft und ich muss teure Zubuchungen machen. unverschämt teure Zubuchungen von knapp 5 Euro für 250 mb extra.
        Für mich wäre eine solche Lösung also durchaus vorteilhaft, dennoch würde ich diese Form der Tarifgestaltung aus bereits genannten Gründen nicht unterstützen!!!

      • Der Dummschwätzer

        Haha toto, erst die Vorteile vom GK Tarif abgreifen und jetzt dann auf die 2 Klassengesellschaft schimpfen :’D
        Ein Traum der Ironie.
        Aber man kennts ja schon von den krankenkassen: privat gehts einem besser.

  • Ich verstehe nicht ganz wo da die 2 Klassen Gesellschaft sein soll. Wer mehr bezahlt bekommt mehr Leistung. Ich sehe da keinen Kritikpunkt.

  • Zwei Klassen internet? Das ist dadurch dass man nur spotify nutzen konnte wohl er jetzt das Problem gewesen, nun kann man auch andere Anbieter unabhänhig von der Telekom nutzen, und das auch noch ohne Mehrkosten. Weiß nicht was daran schlimm sein soll. So kann ich auch Apple Music unterwegs nutzen ohne auf meine Daten achten zu müssen.

  • Der Telekom ist klar, dass sieh bald nachziehen müssen , da Vodafone das Datenvolumen erhöht hat..mehr Datenvolumen + GigaOption sind ein klares PLUS.

    „Angebundene Partner“ wäre nur dann interessant, wenn youtube, sky go, apple music oder ähnliches abdecken würde. Aber das sehe ich nicht kommen, nicht bei der Telekom, dann würde ich eine Datenvolumenerhöhung eher begrüssen.

  • Hat sich hier niemand mal mit Netzneutralität beschäftigt?
    Wenn euch Facebook, youtube und amazon als Dienstanbieter in Zukunft im Internet reicht dann bitte, da seid ihr hier richtig.

    was denkt ihr denn warum das die telekom macht? weil sie bei ihren partnern absahnen will was sich neue/ kleine unternehmen nicht leisten können.
    die großen die es sich leisten können werden es sich auf einem anderen weg (z.b. werbung) bei euch wiederholen

  • Als GK zahlen? Ich fühle mich verarscht.

  • Mal ehrlich: Für die Dienste, die nicht mit der Telekom kooperieren, bleibt so doch auch mehr Datenvolumen übrig. Das ist eine Win-Win-Situation. Aus wenn das Dogmatikern nicht schmeckt, finde ich: Lieber alle unterschiedlich reich als alle gleich arm.

    • Sebastian Forck

      Sorry, aber das ist quatsch. Wenn ich bereits einen Musikstreamingdienst nutze und der ist kein Partner bleibt bei mir der Verbrauch gleich groß. Wenn ich das nicht auf mein Datenvolumen angerechnet bekommen möchte, bleibt mir jetzt nur der Wechsel zu einem Partner der Telekom. So führt das ganze zu einer Beeinflussung des Wettbewerbs und nicht jeder Anbieter kann es sich leisten Partner der Telekom zu werden. Kleine und neue Anbieter haben so keine Chance mehr sich zu etablieren, der Wettbewerb stirbt und die Preise für die Kunden steigen. Der Begriff der Netzneutralität ist hier der Schlüssel. Das Angebot der Telekom schadet somit langfristig den Kunden!

    • nicht wenn den diensten die nicht kooperieren langsam der hahn zu gedreht wird.

      „schönen dienst haben sie da, währe doch schade wenn der ruckelt und ihn kunden nicht nutzen können. wollen sie vielleicht partner werden?“

    • Nein – es gibt dadurch ja nicht plötzlich mehr Bandbreite.
      Ein fiktives Beispiel mit erfundenen Zahlen:
      An einem Mobilfunkknoten stehen 100 MB pro Minute bereit. Normalerweise buchen sich 100 Kunden ein, die jeder so 0,5 MB pro Minute verbrauchen, da sie meistens nur im Netz surfen.
      Jetzt sind 10 von Ihnen auch Kunde bei Netflix, streamen also öfter Videos.
      Die brauchen nun 5 MB pro Minute, zusammen also 50 MB. Die restlichen 90 „2. Klasse“ Kunden, die Youtube schauen wollen, müssen sich nun 50 MB teilen (früher hatten sie 90 MB). Das reicht nun nichtmal mehr für das normale Surfen, für diese wird alles langsammer.
      Hinzu kommt jetzt noch, dass nicht nur Telekom Kunden auf den Knoten zugreifen – die z.B. Debitel-Kunden können auch fast nichtmehr Netflix schauen.

      Bekämen alle statt dessen mehr Datenvolumen, dann wären alle im gleichen Vorteil. Jemand der sein Volumen am Monatsanfang verballert würde dann zwar auch alle anderen blockieren, dafür bekämen alle anderen am Monatsende mehr Bandbreite. Zumindest ist hier der Verbrauch der Bandbreite fair verteilt und berechenbarer.

      Die Zahlen passen nicht – also bitte gedanklich anpassen. Das Prinzip wird hoffentlich klar.

      • Der Dummschwätzer

        Aber wo steht, dass die Priorisierung der Partner mit vorgenommen wird? Habe ich bisher noch nirgends gelesen, von daher ist dein Beispiel für die Tonne.

  • Ich freue mich, außer dass der letzte Punkt nur für MagentaEINS Kunden funzt, was immer nur EINER pro Familie sein kann ….

  • Wäre OK für mich, wenn Youtube zu den Video-Angeboten zählt.

  • PayTV statt FreeTV (DVB-T 2 statt DVB-T) ✔️
    Zwei-Klassen-Internet ✔️

    Flächendeckend WLAN/Mobil ❌
    Datenvolumen wie im Ausland ❌
    Bezahlbarer Wohnraum ❌
    Arbeiten soll sich wieder lohnen ❌

    läuft bei uns in Deutschland

    • nennt sich Kapitalismus und führt zur Zwei-Klassen-Gesellschaft. Die Ärmeren werden sich irgendwann erheben, dann gibt es Revolutionen und Kriege. Alles schon da. Warum lernen wir es nicht?

      • Der Dummschwätzer

        „Viva la Revo… oh, ein lustiges Katzenvideo bei Youtube, dann halt morgen. Ohh gug mal wie süß…“
        Ich bin froh das unsere Gesellschaft zu dumm und faul für eine Revolution ist. Ich möchte gerne in einem friedlichen Land leben. Schon blöd genug das wir das braune, bzw. neu-braune (blau) „wir sind das völk“ gesindel ertragen müssen.

  • Oliver Thomssen

    Wäre oder super wenn Apple Music & Netflix dabei wäre

  • Das Geschäftskunden die schon fette Rabatte bekommen, nicht auch noch von Vorteilen für Privatkunden profitieren ist für mich in Ordnung. LG Netbook

  • Heißt das dann man zahlt seine Mitglieschaft z.b. bei Apple Music oder Spotify monatlich und nutzt die Option der Telekom datz dann wird das Datenvolumen nicht angegriffen dabei?

  • Ich frage mich ob die jenige, die hier fröhlich „Dafür“ trellern, wirklich wach sind.

  • Alle, die sich darüber freuen, sollten mal kurz nachdenken: zu Beginn zahlen erstmal die Geschäftskunden. Wenn sich der dadurch aufgewirbelte Staub gesetzt hat, werden alle andere ebenfalls zur Kasse gebeten …

  • „Kostenlos“
    Und was ist, wenn mein Lieblingsstreamdienst nicht unter den Partnern ist? ZB weil er einfach zu klein ist?
    Soll dieser dann extra Gebühren an die Telekom abgeben, um mithalten zu können, obwohl er sich nur gerade so über Wasser halten kann?

    Ich bin ja auch für Videos / Musik für Unterwegs, aber bei einem 2-Klassen Internet trifft es vor allem die kleinen.
    Ich weiß jetzt allerdings auch nicht, wie genau die Regelungen sind, aber es gibt mir generell zu bedenken.

    • Auch wenn der Lieblingsdienst bei den Partnern ist könnte er mehr Gebühren verlangen.
      Er muss als Partner der Telekom was zahlen. Evt. bekommt er nicht genug neue Kunden, um das auszugleichen, die alten Kunden benutzen den Dienst mehr und verursachen mehr kosten – oder trotz mehr Profit will der Partner einfach noch mehr Gewinn rausholen und erhöht den Tarif leicht, da der Kunde ja einen Vorteil hat.

  • Ich würde Dir gerne ein Taschentuch reichen.

  • Ein guter Schritt.
    Wer redet denn von 2 Klassen?

    Wenn Partner nicht angerechnet werden heißt es nicht dass auch der Durchlass bevorzugt wird!

    • Genau, ich unterscheide zwischen dem technischen und dem wirtschaftlichen Aspekt der Netzneutralität. Mir ist der technische erstmal wichtiger, also dass keine IP-Pakete von Partnern bevorzugt werden. Bei dem wirtschaftlichen Aspekt bin ich mir noch nicht ganz so sicher, ob es hier Einschränkungen unter dem Deckmantel der Netzneutralität geben sollte, auch wenn Sebastian weiter oben einen guten Kommentar hierzu abgegeben hat. Grundsätzlich finde ich aber, dass bei der Netzneutralität zwischen diesen beiden Aspekten unterschieden werden soll. Einfach, damit differenzierter darüber diskutiert werden kann.

  • Ist wie gesagt nicht pauschal skalierbar – gerade weniger Leute bedeuten hier such geringere Bandbreiten und weniger Anforderungen an die Ausnutzung des Spektrums sowie Aufbau von Infrastruktur, gerade in Ballungsgebieten.

  • Kostenlos gibt es gar nichts, ob indirekt oder direkt, irgendwer muss das finanzieren und dass sind halt wir als Endkunden.
    Wenn der Müller das Mehl teurer macht, dann zahlen wir mehr beim Bäcker, früher oder später.
    Auch wenn sich dass ganze am Anfang gut anhört und von irgendwelchen Werbeabteilung der Telekom nett verpackt wird, glaubt mir die wollen uns damit nichts gutes tun aus reiner Menschenfreundlichkeit, das ist nett verpackter Kapitalismus pur.

    Und das mit der Wettbewerbsverzerrung stimmt auch, nur die großen Unternehmen werden sich dass leisten können und man wird unbewusst dazu gedrängt werden natürlich bei Spotify, Apple, Netflix und co einen Vertrag abzuschließen, weil man ja die Vorteile genießen will. Dass war doch schon damals bei Spotify so, dass wenn man bei der Telekom war, war man unbewusst gewillter dazu zu Spotify zu gehen als zu einem anderen Anbieter. Kleine anbieten haben da keine Chancen mehr oder zumindest nur noch kaum.

  • Ich bin mal gespannt, ob dann auch das Streaming der eigenen Angebote, wie EntertainTV mobil, auch mit eingeschlossen sind. Oder ob die Telekom sich selbst nicht als Partner sieht :)

  • Ich setze mich in der Bahn auch in die 2. Klasse, obwohl die 1. Klasse gratis WLAN hat. Na und? Ich surfe trotzdem im Internet und besuche meinen Lieblings-Streamingdienst.
    Ich finde solche innovativen Optionen super. Sollte es viel öfter geben.

  • Was noch interessant wäre, ob Apple Musik über die Telekom gebucht werden muss um kein Datenvolumen abgezogen zu bekommen oder ob man es auch direkt bei Apple buchen kann ?

    • Es kommt darauf an, welche „angebundenen Partner“ gemeint sind. Aber ich gehe mal davon aus, dass Spotify und Apple Music mit dabei sind, weil ja jetzt auch schon eine Kooperation besteht.

  • Bei dem Thema werd ich richtig sauer. Autobahnen darf nur der benutzen, der V-Power tankt.
    Wiederlich.

    • Jeder Streaming Dienst kann die IP Adressen bei der Telekom offiziell einreichen über die hestreamt wird und schwupps kostet es keine MB’s mehr. Sogar SkyGo ist dabei!

  • Ich hoffe doch stark, das alle Netzneutralitätsaktivisten mit Telekom-Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen werden. Vor allem die hier so laut aufschreien…

  • Frage mich, warum Geschäftskunden tiiief in die Tasche greifen müssen???

  • Interessant ist doch die Frage, was passiert wenn ich gedrosselt werde? Werden diese Dienste dann auch gedrosselt, dann sehe ich kein Problem. Wenn nicht, dann haben wir ein Problem mit der Netzneutralität.

  • Wo sind eigentlich die ganzen Bashingthreads zu O2 oder Vodafone? Beide bieten das schon in ähnlicher Form lange an.
    Und ist Vodafone international gesehen nicht sogar der Marktführer?

  • Wenn es was kostet meckern alle.
    Ist etwas kostenlos traut ihr dem Braten nicht
    Einfach mal abwarten vielleicht kann man sich nun Spotify Premium sparen

  • Wo ist denn das Problem ? ich kann dann völlig kostenlos und ohne Volumen Musik und Videos streamen ? Ist doch toll für alle Telekom Kunden. Wenn ein bestimmter Dienst da nicht dabei sein sollte, nutze ich ihn auch trotzdem weiterhin. Hab ja eh 6 GB

  • Angelo Buchwald

    Wenn das schon wieder lesen muss mit zwei Klassen Internet …… mein Gott es gibt auch Aldi und Feinkost Käfer oder die deutsche Bahn oder Lufthansa bieten auch erste oder 2 klasse an – aber. wehe man hört den Nanen Telekom dann versucht man im Vorfeld immer alles schlecht zu machen ! Ich arbeite nicht bei der Telekom habe aber alle Produkte aus dem Haude und wer immmer nur billlig billig oder umsonst haben will der hat meiner. Ansicht nach auch Internet 2 Klasse verdiente und ich zahle sicher nicht wenig bei der Telekom aber ich hab mir es selber so ausgesucht und alles richtig. gemacht und freu mich das StreamON auch in Germany an den Start mir der Telekom geht . Und ich bin mir sicher das Vodafone oder die grauenhafte Werbung und der Herr in diesem Spot so ein Angebo nicht so schnell ihren Kunden anbieten können , sicher werden die Stream Ambieter erst einmal ein Exclusiv Vertag mit der Telekom haben . Bald gibts mehr !

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