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Die "freiwillige" Telekom-Option

Telekom StreamOn: Leser-Mail verdeutlicht negative Auswirkungen

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Regelmäßige Leser kennen die hitzigen Diskussionen, die in den ifun.de-Kommentaren zu fast allen Artikeln vom Zaun gebrochen werden, die sich mit der umstrittenen Telekom-Zubuchoption StreamOn auseinandersetzen.

Streamon 500

Während sich die einen an der Vorzugsbehandlung der Telekom-Partner stören und darauf Pochen, dass der Netzbetreiber endlich zeitgemäße Datenkontigente anbieten oder aber die absurden Vertragspreise für richtige Datenflats auf ein europäisches Niveau bringen sollten, freuen sich die anderen über die Möglichkeit des grenzenlosen Medien-Konsums, ohne damit ihre Datenvolumen zu belasten.

Die Fürsprecher unterstreichen stets: Die Telekom-Option ist freiwillig – niemand (weder Anwender noch Anbieter) müssen auf den StreamOn-Zug aufspringen.

Zwar haben beiden Gruppen mit ihren Standpunkten recht, dass die Telekom die alltägliche Online-Nutzung ihrer Anwender, mit ihrem effektiv etablierten Zwei-Klassen-Internet dennoch nachhaltig beeinflusst, zeigen E-Mail-Zuschriften, wie die folgende, die uns heute zur gestrigen Eary-Empfehlung erreicht hat:

Hallo, lese seit Jahren eure Artikel – tolle Arbeit! Danke! Ihr habt gestern die App Eary vorgestellt – prinzipiell eine tolle App – sie hat nur folgenden Makel, der sie für mich und andere Stream on Nutzer unbrauchbar macht: Während die Nutzung der originären Spotify App das Datenvolumen nicht reduziert, scheint es bei Eary leider anders zu sein. Und da es bei Eary keine offline Funktion gibt … Schade …

Eine durchaus nachvollziehbare Zuschrift, gleichzeitig aber auch ein perfektes Beispiel dafür, wie sehr die „freiwillige“ Telekom-Option Nutzer-Präferenzen einfärbt und in den ehemals neutralen Wettbewerb mit einer neuen Checkbox eingreift: Handelt es sich um einen StreamOn-Partner?

Eine für alle Verbraucher negative Entwicklung mit der derzeit vor allem kleinere Anbietern zu kämpfen haben.

Dienstag, 05. Feb 2019, 13:54 Uhr — Nicolas
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  • Sorry, aber es ja nur ein technischer Fehler in dem Fall, weil die App sicher einen „Umweg“ nutzt um auf Spotify zuzugreifen.
    Würde mir Gedanken um meine Daten machen! Wenn eben NICHT Spotify als Quelle vom Telekom Netz erkannt wird.

    • Ich gehe mal davon aus, dass lediglich die Spotify API verwendet wird. Und wenn der Zugriff via Drittanbieter-APIs evtl. über gesonderte Spotify IP-Ranges laufen, welche nicht mit der Telekom als StreamOn IPs vereinbart wurden, wird das eben von der Telekom nicht berücksichtigt.

    • Mann den Schuss immer noch nicht gehört..

      DAS WÄRE NUR DAS ERSTE BEISPIEL.
      ersetzt die App mit irgendwelchen beliebigen anderen Kram .. was dich mal in den nächsten xyz Jahren interessieren könnte, aber eben nicht unterstützt wird..

      ON Benutzer bescheissen sich und ihre Umwelt als .. mal mehr als 2 Pings weit gedacht.

  • Eary kann allerdings StreamOn Partner werden. Daher ist es doch ein Kritkpunkt von Eary, nicht der Telekom.

    Allerdings frage ich mich, wie Eary streamt, damit dies nicht bei StreamOn als Spotify erkannt wird. Immerhin werden die Dienste selbst über MacBook, ATV etc nicht vom Datenvolumen abgezeogen, wenn man das iPhone als Hotspot nutzt. Offiziell ausgeschlossen, funktioniert so aber ohne Probleme.

    Klingt nach einer Art VPN Verbindung von eary.

    • Klappt das nur über www oder auch über die App z.B. Von Netflix?

    • Ehrlich gesagt würden bei mir die Alarmglocken klingeln, denn du hast absolut Recht. Ich hätte auch den Verdacht, dass der Datenverkehr ggf. über nen VPN umgeleitet und ggf. sogar ausgewertet wird.

      Wie du schon sagst, selbst bei nem Hotspot wird die Spotify Nutzung an dem anderen Gerät nicht abgerechnet.

      @ifun Wäre das nicht mal eine genauere Recherche wert? :-)

    • Ich finde es generell bisschen fraglich, wie bereitwillig diverse User ihre Account Daten (egal von was) bei Drittanbieter Apps eintragen.

    • Man kann bestimmt StreamOn Partner mit der T werden, wenn man zahlt.
      Mit VPN hat das nichts zu tun. Wer nicht mit der T einen Vertrag hat ist halt nicht dabei. T weis schon ganz genau wohin und zwischen wem die Pakete hin und her gehen.

    • Vielleicht wir bei Zugriff von Drittanbietern über API eine spezielle URL genutzt. zb api.spotify.com/lkdjfksjdf/dlfdksf/… und diese Subdomain hat Spotify bei der Telekom nicht für StreamOn registrieren lassen. Und Eary kann sie nicht registrieren, weil ihnen die Domain nicht gehört. Und schon haben wir das Problem, vor dem viele warnen: Spotify nutzt ihre Marktmacht aus um andere Anbieter zu behindern.

      • Was interessiert es Spotify, ob der zahlende Nutzer eary nutzt oder die Spotify eigene App. Ist doch mEn egal…

      • Nein, Spotify ist es nicht egal, welche App genutzt wird. In der eigenen App können die sicherlich sehr gut sehen, welche Funktionen wie genutzt werden, wie schnell neue Alben (die als pop-up beworben werden) sich verbreiten, uvm.
        Ich vermute daher, dass nur der einzelne Port, den die Spotify App nutzt, für StreamOn gemeldet ist.
        Die Domain ist für die Telekom unerheblich. Eary könnte ihre App mit dem Port den sie nutzen als StreamOn anmelden. Dass sie das bisher nicht getan haben, würde ich eher auf Eary, statt auf die Telekom oder Spotify schieben.

      • Man sollte sich mal überlegen, warum jemand eine App Entwickelt für iOS und diese dann „kostenlos“ anbietet. Developer sein kostet schon mal 100€ im Jahr.

    • es wird hier ganz offiziell über Spotify authentifiziert – und auch direkt über Spotify gestreamt.
      Drittanbieter-Apps werden möglicherweise einfach über gesonderte Wege von Spotify abgewickelt – und die sind in StreamOn nicht enhalten (da nur die offizielle App „verpartnert“ ist)
      ein VPN oder ähnliches ist hier aber nicht am Werk – es wurde ganz normal das Spotify SDK genutzt

      • Wenn dies so ist, dann ist eben Spotify der Fehler.
        Es ist übrigens keine „App“ verpartnert, sondern IP Adressen.

        Wenn Spotify im SDK andere nutzt, diese aber nicht meldet, ist der „Fehler“ bei Spotify zu suchen. Diese möchten wohl diesen Vorteil ihrer eigenen Dienste, da kann die Telekom wenig für.

      • Nope! Nur die ip-Adresse wäre okay, ABER:

        Geeignete technische Angaben können aus IP- Adressen und/oder Protokollen und/oder URLs und/oder SNIs (für HTTPS) und/oder die zur HTTPS-Verschlüsselung verwendeten Public Keys (falls zutreffend) und/oder technischen Angaben, die vom Content-Partner oder seinem externen Service-Provider (z.B. CDN-Provider) verwendet werden, um den Kunden die Relevanten Inhalte zur Verfügung zu stellen, bestehen. Der Content-Partner akzeptiert, dass TDG – zusätzlich zu jeglichen anderen zwischen den Parteien vereinbarten technischen Angaben – in jedem Fall serverseitige TCP- und UDP-Ports zur Verfügung gestellt werden müssen, um die Relevanten Inhalte für TDG unterscheidbar zu machen.

        Quelle: https://www.telekom.de/hilfe/downloads/allgemeine-geschaeftsbedingungen.pdf

    • Genau. Ich finde es manchmal doch sehr Stimmungsmache. Ist freiwillig und man kennt vorher die Partner.

    • Hessenabbler ich finde es absolut „super“ wenn das überall von Leuten wie dir breitgetreten wird, das hilft sicher ungemein für die Zukunft.

  • Der durchschnittliche Tr*ttel wird jetzt die einfache Möglichkeit vorschlagen, dass der kleine Anbieter sich ja ebenfalls für StreamOn anmelden kann.

    • Und was ist daran falsch?

      Es sind schon mehrere kleine Anbieter bei StreamOn angemeldet, kein Problem.

      • weil Eary nicht der Anbieter ist, sondern einfach nur eine Drittanbieter App für Spotify anbietet
        Sofern du nicht den Content besitzt/lieferst, kannst du kein Partner werden…

      • Weil wir global leben. Angenommen ich möchte weltweit eine kostenfreie und nicht anders finanzierte App zur vereinfachten Nutzung eines Dienstes bereitstellen – mithilfe offizieller APIs des Dienstes. Jetzt soll ich in jedem zweiten Land bei vier – fünf Carrier gesondert Verträge abschließen?
        Und dann noch beachten, dass ich gegen keine Bedingungen der Verträge verstoße.

    • Die Frage ist doch viel eher: welchen Vorteil würde es ohne Stream ON geben? Die „echte Flat“ zum Schnäppchenpreis, wird dennoch nie kommen.

      • Spannend an StreamOn ist ja, dass es nicht Vertragsbestandteil ist, sondern ein kostenfreies Add-On zum Vertrag. Wenn die Telekom also möchte oder wenn die Gerichte es letztinstanzlich anordnen – und danach sieht’s derzeit aus, schaltet die Telekom das ab und alle hängen ohne StreamOn in ihrem Vertrag fest. Ohne Sonderkündigungsrecht. Dann werden vermutlich genau diejenigen am lautesten schreien, die StreamOn hier die ganze Zeit verteidigen.

  • Alles eine Sache der Perspektive:

    Hallo, lese seit Jahren eure Artikel – tolle Arbeit! Danke! Ihr habt letztens die ifun App vorgestellt – prinzipiell eine tolle App – sie hat nur folgenden Makel, der sie für mich und andere Android Nutzer unbrauchbar macht: Während die Nutzung der originären Spotify App für Android verfügbar ist, scheint es bei ifun leider anders zu sein. Und da es bei ifun keine offline Funktion gibt … Schade …

  • Und wer soll jetzt diese Meldung auf ihre Richtigkeit verifizieren? Wir, die Leser?

  • Unbrauchbar macht, echt jetzt!?
    Als nächstes wird die kostenlose LTE Flatrate gefordert oder was?

  • Warum sollte eary deshalb nun aber nicht nutzbar sein? Ich nutze es trotz Stream On. Die Datenmengen bei reinem Audio sind doch überschaubar und dadurch, dass ich eben Stream On für die meisten Dienste habe, spare ich am Inklusivvolumen so viel, dass es locker für andere Sachen reicht. Finde das kein Argument.

  • Evtl leitete eary zwecks Datenanalyse alles über eigene Server …. falls Ja ist doch prima das man es so merkt und dann lieber nicht benutzt …

  • Was nützen mir 300mbit/s, wenn das Volumen in 2min weg ist?
    Also ich für meinen Teil bin starker Befürworter der Option. Soll die Telekom halt kontrollieren, was an Daten durchgeht, die Hauptsache ist, dass ich mit meinem Volumen hinkomme.

    Ich sehe auch nicht, dass es zwei Klassen gibt beim Musikstreamen.
    Bei Videostreaming und der damit verbundenen Qualitätseinbußen sehe ich das ganz anders.

    • Du bist vermutlich der einzige der mit 300 Mbit/s in nur 2 Minuten es bei Spotify schafft übers Streaming sein Volumen aufzubrauchen.

    • Wie wärs, wenn es kein StreamOn gäbe UND du DENNOCH mit deinem Volumen hinkommst, weil der Bullshit der überteuerten „Flatrates“, die keine sind, wegfällt?

      • Der Gedankengang wird ihm zu kompliziert sein.

      • Ja das wäre super, waldelf! Ich nehme noch ein großes BicMac Menü und den BMW 440i gratis dazu :)
        Ach halt, es ist ja 16 Uhr und noch nicht Zeit zum träumen und Wunschdenken. Die Welt in euren Köpfen muss echt schön sein wenn man sich alles so einfach und stumpf denken kann.

        Kein Stream On? = günstige echte Flats von der Telekom

        Ja du hast Recht, diese Schlussfolgerung klingt absolut plausibel.

      • Unai, dass du nicht unbedingt über den Tellerrand schauen kannst, hast du schon bewiesen. Bitte lass deinen dummquatsch einfach sein.
        Lies dich stattdessen doch mal in die Thematik ein, bevor du sowas postest.

      • Danke für deine Arroganz…
        StreamOn hin oder her deswegen gibt es trotzdem keine günstigen echten Flats.
        Dazu kommt -mich interessieren die sog. „kleinen Anbieter“ schlicht auch nicht. Wenn ‚mein‘ Anbieter dabei ist, bin ich zufrieden, wenn nicht überlege ich mir zweimal, ob ich das mobil hören möchte.

      • Das habe ich mein lieber Tho. Und ich habe mich auch vergewissert, dass der Osterhase in Wahrheit gar nicht die Eier und Süßigkeiten an Ostern versteckt. Soll ich dir da mal einen Link für zusenden? Eine „echte“ Flat gibt es sowohl bei o2, der Telekom, oder auch Vodafone. Die kostet eben ~60-80€ als SIM-Only wenn mich nicht alles täuscht. Und das OBWOHL es StreamOn gibt – Wahnsinn. Wer das nicht bezahlen will, muss sich eben mit StreamOn begnügen. Witzig finde ich, dass hier einige (du sicherlich auch) zum Start von StreamOn felsenfest der Überzeugung waren, dass würde einer echten Flat im Wege stehen und das 2. Klasseninternet einleiten. Ach und die die dagegen ARGUMENTIERTEN waren dumm oder Fanboys. Jetzt (schon etwas länger sogar) gibt es die echten Flatrates die ja angeblich durch StreamOn behindert werden würden. Komische Zufälle gibt’s wa?;)

  • Wegelagerer die von beiden Seiten kassieren wollen. Ihr Job ist das Glasfaserkabel bzw. LTE und nicht die Art der Daten die darüber gehen.

  • Dieser Artikel ist einfach nur überflüssig!
    Wer nicht Telekom Kunde sein möchte, kann es doch bleiben lassen.

  • StreamOn ist gesetzeswidrig.
    Das haben deutsche Gesetze so festgestellt.
    Dass die Telekom trotzdem weiterhin damit wirbt, ist ein absolutes Unding.

    Das Zwei-Klassen-Internet ist damit ohne jede Rücksicht eingeführt worden und hilft (wie in vielen anderen Bereichen auch) natürlich nur den Großen und Größten. Kleine Anbieter müssen sich beugen um gesehen zu werden.
    Und NEIN, die Option bei StreamOn oder den Vodafone Pässen teilzunehmen ist für die jeweiligen Dienstleister NICHT kostenlos. Kann man übrigens auch nachlesen, wenn man ein bisschen sucht und nicht den Aluhut aufhat.
    Dass StreamOn und auch die Vodafone Pässe auch hier im Forum weiterhin von vielen für gut befunden wird, ist schlichtweg dem unfassbar gesteigertem Egoismus der Menschheit geschuldet.

    Leider ist ja auch iFun / iPhone-Ticker jedes mal mit nem neuen Artikel dabei, wenn es neue Anbieter oder Neuigkeiten gibt. Da würde ich mir tatsächlich wünschen, dass Ihr das unterlasst, solange die Urteile dementsprechend von einem rechtswidrigem Angebot sprechen.

    Leider kann man als Verbraucher hier den großen drei Telekommunikationsunternehmen nicht viel entgegensetzen, da ja auch die Billiganbieter von Klarmobil, Simply und wie sie alle heissen ihre Lizenzen bei Vodafonde und Telekom kaufen müssen.
    Schade!

    • „Und NEIN, die Option bei StreamOn oder den Vodafone Pässen teilzunehmen ist für die jeweiligen Dienstleister NICHT kostenlos. Kann man übrigens auch nachlesen, wenn man ein bisschen sucht und nicht den Aluhut aufhat.“

      Doch, zumindest bei StreamOn ist es kostenlos. Kann man übrigens auch nachlesen, wenn man ein bisschen sucht und nicht den Aluhut aufhat.

      Und dazu würde ich dir empfehlen, die Gerichtsurteile richtig zu lesen. Es wird ausschließlich das EU-Roaming und die Drosselung bei Vidoes auf SD Qualität bemängelt (bei StreamOn Max ist dies kein Thema, da nicht gedrosselt).

      Dass der eine Dienst Datenvolumen verbraucht und der andere nicht, ist AUSDRÜCKLICH erlaubt. Lustigerweise ist aber genau dies immer der Kritikpunkt, dieser wird von keinem Gericht und auch nicht von der Bundesnetzagentur bemängelt. Es geht nur ums Roaming und die SD-Drosselung.

      • @hessenbabbler
        Die EU Verordnung wurden unter dem Vorsitz der Bundesnetzagentur beschlossen. Und diese Berec-„leitlinien“ verbieten ganz eindeutig eine Deep packet inspection unterhalb der Transportschicht osi-Layer 4. Die Telekom geht aber bis weit drunter in osi-Layer 7, um die Pakete als Rating-Zero Pakete einzuordnen, damit diese nicht an das Volumen angerechnet werden.
        Das die Bundesnetzagentur StreamOn also nicht klar bemängelt ist nicht verständlich. Sie hält sich hier nicht an die eigenen Grundsätze.

    • Es ist ein Unding dass diese Konditionen im EU Ausland nicht gültig sind. Das wurde angeprangert und nichts anderes.

      • @Ich:

        Um die EU Regularien bzgl des Roamings zu erfüllen, müssen nicht die gleichen Konditionen wie im Inland gelten. Es gibt eine Regelung für „Unlimitiertes Datenvolumen“, diese ist je nach monatlichen Grundpreis geregelt. Siehe z.b. beim Magenta Mobil XL, dort sind es 23GB. Bei einem Mobil M oder L müsste man für die dementsprechenden Dienste dann ein zusäztliches Volumen geben.

    • Deutsche *Gesetze* haben festgestellt, dass StreamOn gesetzeswidrig ist?! Aha. Reicht mir bitte mal jemand einen Aluhut?

      • Ja, genau bei diesen ersten Worten hab ich aufgehört weiterzulesen. So ein Blödsinn.

    • Oh oh oh, da reicht es bei einem (Jan) wohl grad so um eine Headline zu lesen. Ich weiß, längere Texte oder gar Gerichtsurteile können schon mal echt anstrengend sein, aber dann doch bitte nicht Texte zitieren oder wiedergeben, die man scheinbar nicht mal gelesen hat – ist ziemlich peinlich das ganze. Wie Hessenbabbler schon sagte, die SD-Drosselung und die Roaming Angelegenheit ist nicht erlaubt/gesetzkonform, StreamOn aber nicht.

      Aber vermutlich wird das bei Jan erst durchdringen, wenn die BILD Zeitung es groß als Einzeiler abbildet.

    • Du sprichst mir wirklich aus der Seele! Hinzu kommt ja noch das Deep Packet Inspection, was man gleich mit absegnet wenn man die blöde Option aktiviert. Das haben die meisten, auch die iFun Redaktion, ja garnicht erst auf dem Schirm. Aber hey, hier gibt‘s was kostenlos, wen kümmert‘s

  • Was glaubt ihr denn wer den Trafic der StreamOn-User bezahlt?
    Die StreamOn-Anbieter nicht, die Telekom auch nicht, also alle verbleibenden User.
    Wenn das mal keine Marktverzerrung ist. Der Müll gehört verboten.

  • Zum Verständnis:
    StreamOn benachteiligt absichtlich alle die mit ihnen keinen Vertrag haben.
    Das wäre so als wenn sie sagen würden „5 Wikipedia Artikel pro Monat inklusive, jeder weitere kostet.“

  • „Zum Verständnis:
    StreamOn benachteiligt absichtlich alle die mit ihnen keinen Vertrag haben.“
    Wow! Ein Unding! Vodafone benachteiligt mich auch, weil ich keinen Vertrag mit denen habe. Ich bekomme von denen weder Sim, noch irgendwelche Dienstleistungen. Your argument is invalid…

  • 1) Eary kann ja problemlos Stream On Partner werden
    2) Der Grund, warum Handyverträge in DE so teuer sind ist die Frequenzverstwigerung, die die Betreiber natürlich auf die Nutzer umlegen (müssen). Dort werden so große Summen verbraucht, dass die Betreiber sich das Geld sogar von Investoren leihen müssen und dann ist natürlich auch für den Netzausbau weniger da.

    Jeder der das noch nicht begriffen hat sollte sich schnellstmöglich einmal über die LTE Versteigerung vor einigen Jahren informieren und welche Summen da geflossen sind.

    Wie so oft ist es der Staat, welcher und hier die Probleme verursacht, nicht die bösen Provider oder die böse Wirtschaft.

    • Sorry, sicherlich waren die Kosten für die Frequenzersteigerung nicht gerade gering. Aber die wirklich teure Versteigerung war die der UMTS-Frequenzen vor fast 20 Jahren. Die Kosten haben die Mobilfunkbetreiber längst abgeschrieben.
      Damit die heutigen hohen Tarifpreise zu rechtfertigen ist Unsinn.

      • Die LTE-Auktionen 2010 und 2015 kosteten die Betreiber zusammen ca. 9,5 Mrd. Euro. Auch wenn das natürlich deutlich weniger ist, als die 50 Mrd. für UMTS damals, ist das doch me Menge Geld. Dafür könnte man viele neue Masten bauen. Oder die Tarif-Preise senken.

      • Auf wieviel Jahre schreibt man denn Lizenzkosten ab? Wahrscheinlich in etwa so lange wie die Technik genutzt wird, oder? Die letzte UMTS Versteigerung hat 2010 statt gefunden.

  • @ifun: Was kostet eigentlich z.B. 1 GB Internet? Wie setzen sich die Kosten zusammen? Wer legt die Kosten dafür fest? Danke!

    • Eine tolle Idee für eine Bachelor Arbeit. Aber du darfst gerne selber recherchieren wie sich die Kosten für 1GB „Internet“ zusammensetzen. Ich kann dir aber sagen das Netzentgelte von der Bundesnetzagentur festgelegt werden und die werden sicherlich auch die Kosten für die Datenübertragung zwischen verschiedenen Netzen ermittelt haben.

  • Immer wieder witzig wie Dumme Menschen diesen Stream On Mist verteidigen.
    Es ist Ein Zweiklassen Internet nichts anderes.
    Netzneutralität adeeee.

  • Sind hier in den Kommentaren Telekom Bots unterwegs?

  • Die Kommentare hier sind ja wirklich absurd. „Mal eben“ StreamOn Partner werden, ist sicherlich keine Sache von 5 Minuten und duerfte bei kleineren, insbesondere auch bei jungen oder auslaendischen Unternehmen, nicht an oberster Stelle in der To-Do Liste stehen.

    • Das ist aber Schade. Ich habe durch Streamzvon Anbietern erfahren, die ich vorher nicht kannte.
      Es gibt Mio Apps im Play Store und App Store. Da sollte man sich schon was einfallen lassen, um sich von der Masse hervorzuheben.

      Wenn sich die App Entwickler für StreamOn nicht interessieren, haben sie auch kein Interesse mich als Kunde zu gewinnen.
      Dann nutze uch andere Apps, wie z.B. Pro und Pacemaker oder gleich das Original Spotify. Gibt genug Alternativen bei StreamOn.

  • Wie ihr schon alle sagt.
    Ich kann es zubuchen, muss es aber nicht.
    Und wer Vertragspartner ist steht unter Telekom de

    Zum 2.
    warum muss jeder jedes anbieten und warum 2 Klassen Gesellschaft

    Jeder kann einen Vertrag abschließen und jeder kann den Anbieter wählen

    Wo ist also das Problem?
    Gruß Thomas

  • Neid, Neid, Netzneutralität, …

  • Eure Artikel über StreamOn sind aber auch dermaßen objektiv, dass dadurch bestimmt niemand beeinflusst wird.

  • Wenn ich über meine Apple Watch Musik streame wird das auch auf mein Kontingent angerechnet! Nur wenn ich das iPhone und dort die dezidierte App verwende werden „meine“ GB nicht angekratzt.

    • Kann ich mir nicht vorstellen, wenn du eine älter AW nutzt wird ja über BT gestreamt. Die Daten laufen über das iPhone. Bei der AW ab Series 3 nutzt man eine MultiSIM (aka eSIM), bei dieser wird bei der Telekom auch kein Volumen verbraucht beim Apple Music streamen. Weiß ich, da ich eine AW 3 besitze mit MultiSIM der Telekom.

  • Ich benutze Pacemaker,Djay 2 und Pyro wo auch auf Spotify zugegriffen wird, und beide Funktionieren ohne das Datenvolumen verbraucht wird.

  • Ist mir ehrlich egal, da ich selten mein Datenvolumen ausnutze. Die meiste Zeit nutze ich das nunmal zuhause, wo ich WLAN verwende.

  • Die Lesermeinung aus dem Artikel ist aber einfach realitätsfern. Wenn die App Eary nicht mal eine offline Funktion anbietet, soll die Telekom schuld an der nicht Verwendung sein? Und wie viele nutzen StreamOn in Deutschland? 1 Mio von 130 Mio Kunden? Das sind weniger als 1%.

    Anscheinend ist es dem App Entwickler nicht wichtig, das Leute mit einem kleinem Datenvolumen mobil seine App nutzen können.

    Lösung wäre allein bei Easy zu suchen.
    1. Bei Stream On mitmachen und damit auch Werbung für seine App erhalten.
    2. Eine Offline Funktion in die App einbauen, wie sie z.B. Spotify seit Jahren hat.

    • Ich weiß es nicht aber ich bezweifle das selbst mit Business echte 150 Mio Mobilfunkverträge auf 80 Mio Einwohner kommen.

      • Ist eigentlich nicht abwegig. Es geht hier ja nicht nur um reine Smartphone/ Handytarife. Es gibt weitere Anwendungen, wie in Alarmanlagen, dort werden auch SIM Karten benötigt. Auch Tablet Tarife oder die Zweitkarte privat neben den Business Tarif. Da hat man ganz schnell als Einzelner schon mal zwei oder drei Karten. Beispiel ist zwar extrem aber solche Kunden gibt es: Business Tarif, Private Karte um Ruhe zu haben, Tablet Tarif, dazu noch Alarmanlage und im Auto noch Car Connect ;) Naja passt schon mit den Angaben.

      • @Unai, keine Ahnung was du sagen willst.
        Aber in Deutschland gibt es ca 130Mio Handyverträge. Nicht alle haben Smartphone.

        Denoch machen ca 1 Mio StreamOn Leute knapp 1% aller Handyverträge aus.

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