Sowohl Starterkit als auch Einzelgeräte günstiger
tado° X Heizkörper-Thermostate: Viele Matter-Geräte stark reduziert
Mit den Frühlingsangeboten bei Amazon sind mehrere Produkte des Münchner Herstellers tado° derzeit zu teils deutlich reduzierten Preisen erhältlich. Dazu zählen insbesondere die Heizkörperthermostate der aktuellen X-Serie sowie ergänzende Sensoren und Steuergeräte.
Die im vorvergangenen Jahr eingeführte Produktlinie tado° X richtet sich an Haushalte, die ihre Heizung digital steuern möchten. Die Geräte kommunizieren über die Smart-Home-Standards Matter und Thread und lassen sich dadurch auch in Plattformen wie Apple Home integrieren.
Nutzer können die Thermostate sowohl über die App des Anbieters als auch direkt am Gerät bedienen. Ein integriertes Display zeigt die aktuelle Raumtemperatur an und ermöglicht manuelle Anpassungen. Die Stromversorgung erfolgt über einen eingebauten Akku, der per USB-C geladen werden kann.
Heizungssteuerung über App und Zeitpläne
Die Thermostate werden an vorhandenen Heizkörpern installiert und ermöglichen eine individuelle Steuerung einzelner Räume. Über die zugehörige Applikation lassen sich Zeitpläne erstellen, die den Heizbetrieb an den Tagesablauf anpassen. Räume können beispielsweise nur zu bestimmten Tageszeiten beheizt werden oder automatisch abgesenkt werden, wenn sie längere Zeit nicht genutzt werden.
Startersets erleichtern den Einstieg in das System. Das Starterkit der X-Serie enthält mehrere Heizkörperthermostate sowie eine Bridge, die die Verbindung zum Heimnetzwerk herstellt. Während der aktuellen Aktion ist ein solches Set ab rund 130 Euro erhältlich. Für Haushalte mit mehreren Heizkörpern bietet tado° zusätzliche Thermostate auch im Dreierpack an, sodass sich die Installation schrittweise erweitern lässt.
Assist-Dienst bleibt optional
Neben den grundlegenden Funktionen bietet tado° einen optionalen Assist-Dienst an für 30 Euro pro Jahr an. Dieser automatisiert bestimmte Abläufe und greift auf Standortdaten sowie Temperaturverläufe zurück. So kann das System die Heizung automatisch absenken, wenn sich alle Bewohner außerhalb der Wohnung befinden, und sie wieder hochfahren, sobald sich jemand auf den Heimweg macht.
Auch das Lüften kann berücksichtigt werden. Erkennt das System einen schnellen Temperaturabfall, wird die Heizung vorübergehend pausiert, um Energieverluste zu vermeiden. Nutzer ohne Assist-Dienst erhalten entsprechende Hinweise über Push-Mitteilungen und können die Anpassungen manuell in der Applikation vornehmen.
Neben Heizkörperthermostaten sind während der Frühlingsangebote auch weitere Komponenten reduziert erhältlich. Dazu zählen Raumthermostate für Fußbodenheizungen, Funksensoren zur genaueren Temperaturmessung sowie Steuergeräte für Klimaanlagen.
Die Frühlings-Angebote im Überblick:
- tado° X Thermostat: 54,98 statt 65,99 Euro
- tado° X Thermostat (3er-Pack): 144,95 statt 195,99 Euro
- tado° X Thermostat Starterkit: 129,99 statt 169,99 Euro
- tado° X Thermostat (kabellos) Starterkit: 159,98 statt 189,99 Euro
- tado° Klimaanlagen-Steuerung V3+: 84,98 statt 99,99 Euro
- tado° X Thermostat (verkabelt) Starterkit: 119,98 statt 142,99 Euro
- tado° X Thermostat (verkabelt) Zusatz: 84,99 statt 134,99 Euro
- tado° X Funk-Temperatursensor: 68,25 statt 84,99 Euro





Ich bin von den X-Thermostaten im Vergleich zu den V3 enttäuscht.
Bei einem Thermostat hat sich die Sprache verändert, bei einem weiteren steht das Display aus irgendeinem Grund auf dem Kopf.
Ein drittes ist aus der Tado-App verschwunden. In Apple Home ist es noch vorhanden, lässt sich aber so natürlich mit dem Code nicht erneut zur Tado-App hinzufügen. Die Matter-Verbindung zu Alexa ist ebenfalls nicht mehr verfügbar, und ich kann nicht erkennen, woran es liegt. Neu lässt es sich auch nicht mehr verbinden, die Funkion ist mit nicht verfügbar ausgeraut!
Eine E-Mail an den Support vor etwa sechs Monaten ist bis heute unbeantwortet.
Auch die Performance nervt mich. Wenn man die Thermostate mal direkt am Gerät bedienen möchte, ist die Reaktion im Vergleich zu den V3 deutlich langsamer.
Die Sprache und Ausrichtung kann man sehr einfach am Thermostat wieder korrigieren. Dass es sicher allerdings von selbst umstellt ist nicht nachvollziehbar.
Ich selbst bin von der EnergyIQ Funktion enttäuscht – trotz täglicher Zählerstandseingabe werden mir komplett falsche Werte berechnet und angezeigt. Die viel zu niedrig sind.
Ich kann tado mittlerweile überhaupt nicht mehr leiden.
Abgesehen von der Abo-Politik, den fehlenden Sensoren für Fenster/Türen und vielem mehr, ist für mich der neue Away-Modus der Genickbruch. Ich könnte ausrasten, wenn jedes Mal die Meldung „Manuelle Steuerung aktiv“ erscheint, obwohl nicht einmal etwas manuell verstellt wurde!
In Zukunft werde ich um tado einen ganz großen Bogen machen.
Das ist tatsächlich ein Feature und wurde von Tado auch beworben. Vor der Funktion lief meines Wissens bei Abwesenheit der Zeitplan einfach weiter. Jetzt bleibt es bei der letzten Einstellung was Sinn ergibt wenn ich das Haus verlasse Urlaub z.B. Dreh ich die Temp einfach runter und diese bleibt statt das es heizt nach Zeitplan obwohl keiner da ist. Kann die Kritik nicht nachvollziehen, die Funktion hat für mich durch aus eine daseinsberechtigung.
Ich nutze die Ring Tür- und Fenstersensoren und habe diese über eine Homebridge auf einem Raspy Pi in Apple Home eingebunden. Das klappt gut.
Achtung aber, tado will auf Biegen und Brechen ein überwiegend sinnloses Abo verkaufen. Fast alle Features des Abos kann man problemlos durch HomeKit oder Home Assistant Automationen ersetzen.
Was macht also tado? Die API Zugriffe so rigoros limitierten, dass Home Assistant nicht mehr nutzbar ist.
Lustigerweise ist die Situation um so schlimmer, je mehr Geld der Kunde bereits tado in den Rachen geworfen hat, da mehr tado Devices mehr Zugriffe erzeugen.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Genau das ist das Problem. Es nervt dermaßen… Ich nutze daher bei meinen alten Geräten (mehr als zehn Jahre) HomeMatic und bei den neuen EVE – funktionieren bislang tadellos unter Home Assistant
Danke für den Hinweis!
Hast du einen Tipp für eine Alternative? Ich würde gerne weg von den Fritz-Thermostaten…
EVE, aber nur wenn sie im Angebot sind, z.B. bei Tink.
Kommt ein Bisschen drauf an, wie deine Ausganglage ist. Wenn du ne Gastherme steuern willst, dann hast du nicht viele Alternativen. Netatmo ist eine. Aber auch die sind voll Cloud und kommunizieren via API, hier drohtr also das Gleiche, wie bei Tado.
Wenn du ne Zentralheizung hast und es dir nur drum geht, einzelne Heizkörper zu steuern: da hast du eine große Auswahl. Du könntest Aqara oder „irgendwas“ nehmen, dass die Tuya Plattform nutzt. Aber reine Thermostat-Lösungen gibt es relativ viele.
Und es kommt drauf an, wie du steuern magst. Wenn du HomeAssistant verwenden willst, dann brauchst du was, für das es eine Integration gibt. Willst du Homekit, verhält es sich ähnlich.
So ohne weiteres kann ich dir da nur schwer ne Empfehlung geben.
Genau das. Ich wäre gut damit klar gekommen, wenn sie 100 Calls PRO GERÄT erlauben (ich hab 18 davon im Einsatz). Aber 100 für alle ist natürlich gänzlich unrealistisch.
Ich zahl jetzt zwangsläufig für ein Abo, denn das, was ich mit HA/NodeRed automatisiert habe, ist um längen besser als das, was Tado von allein kann und darauf möchte ich nicht verzichten. Aber sobald ich irgend etwas finde, das meine alte Gasthere steuern kann (da gibt’s IMO nur Tado und Netatmo – und bei denen hast du den gleichen API-Mist und die Cloud-Abhängigkeit), würde ich die Tado-Sachen sofort rauswerfen.
Die machen zweifellos gute Hardware – aber die Politik ist derartig daneben, dass ich von dem Unternehmen nur noch abrate. Und sie scheinen Druck von Investoren zu haben, dass endlich Geld verdient wird. Anders kann ich mir das Rumgeeiere nicht erklären (da ewar ja noch der alberne Test, die Benutzung der App kostenpflichtig zu machen, sowie der an Dämlichkeit nicht zu überbietende Versuch, für das manuelle (!!) verstellen am Heizkörper-Thermostat ein Abo zu verlangen. Bei beidem war der Aufschrei so groß, dass sie schnell zurückgerudert sind).
Würden die die API vernünftig bepreisen und endlich die Sachen nachrüsten, die die Community seit vielen Jahren fordert: die wären der König im HomeAssistant-Umfeld bzw. bei allen Nerds. Aber genau die vertreiben sie jetzt und ich weiß nicht, ob das ein so kluger Schachzug ist. Ich rate jedemfalls keinem mehr, Tado zu kaufen – und nachdem ich im Beklanntenkreis ja als „Nerd“ gelt, werd ich ziemlich oft gefragt…
Genau so ist es. Meine Klimaanlagensteuerung ist seitdem fast unbrauchbar geworden. Fast täglich muss ich Tado in Hkme Assistant neu autorisieren und es schlägt fehlt. In GitHub häufen sich die Problemmeldungen für die Tado-Integration.
Für ein Temperatursensor 70€? Was macht der noch, außer Temperaturerfassung?
Tatsächlich gibt es nicht so viele, bei denen man auch direkt in die Steuerung eingreifen kann
Ach ich hab das verwechselt. Der ist ja mit Steuerung. Danke
Ich finde die Preise insgesamt, je nach Hersteller mal mehr oder weniger überzogen. Also 20-30€ fände ich angemessen. Scheint aber eine Goldgrube zu sein. Und dann wird nach einiger Zeit ein neues System aufgesetzt und die „alten“ Regler funktionieren nicht mehr oder nur noch eingeschränkt. Ja, was tun?
Ich hab noch die alten Thermostate, die Stuerung übernimmt HomeAssistant, muss aber natürlich über die blöde Cloud kommunizieren, was tado eingeschränkt hat. Aber ich gehe doch davon aus, dass ich die neuen mit Matter komplett am Hersteller vorbei betreiben kann, oder? Es sollte ja keine Cloud nötig sein, sonst wären die keine Option für mich.
Nein. Mit der Cloud müssen die dennoch kommunizieren. Rein lokal bist du auch mit Matter nicht unterwegs.
Matter (aber auch mit der Homekit-Integration der alten V3) hilft dir nur, von der API und den arg limitierten Aufrufen weg zu kommen, sofern du mit HomeAssistant und Konsorten steuern willst.
Allerdings bietet der Zugriff via Homekit/Matter diverse Dinge NICHT, die die normale API liefert.
Heißt: Sofern du aktuell Homeassistant nutzt: Wirf die Tado-Integration raus, binde deine Tado-Bridge stattdessen vie Homekit in Homeassistant ein. Ich war allerdings schwer enttäuscht, wie viel weniger Daten man dann zur Verfügung hat.
Bei mir daheim laufen die X ohne Probleme oder Verzögerungen mit Home Assistant, matter. Klar einige Dienste funktionieren nicht, was angesichts des Preises echt ärgerlich ist. Aber die Steuerung sowie automationen laufen.
@Assmo: Du hast schon recht. Prinzipiell geht’s.
Für mich ist ein „killer“, dass ich den Temperaturversatz der Therostate nicht via Homekit regeln kann. Das muss hier aber leider permanent erfolgen, da wir wegen geradezu absurd tiefer Fensterbretter einen wunderbaren Wärmestau rund um die Thermostate haben. Und es hilft mir nix, wenn unter dem Fensterbrett 20 Grad herrschen :-)
Home/Away kann man meiner Erinnerung nach auch nicht via Homekit setzen. Das mag ich aber auch lieber via Home Assistant erledigen – ich muss/mag den Standort unserer Handys nicht unbedingt permanent an die Tado Cloud schicken.
Ne vernünftige offne-Fenster-Automatisierung bekommt man IMO aber auch mit Homekit/Matter hin (das, was die Thermostate „erkennen“ ist eh ein Witz), das wäre neben der eigentlichen Stueerung noch einer der wichtigsten Punkte.
Ich hab für mich beschlossen, dass ich an meinen bestehnden Logiken zu viel umbauen und auf zu viele der inzwischen lieb gewohnten Dinge verzichten müsste. Daher war der Switch auf Homekit (Matter können die V3 ja noch nicht) schnell wieder vom Tisch.
Ich nutze die alten v3 mit der Bridge über die HomeKit Integration von Home Assistant. Und dann mit dem Blueprint Advanced Heating control. Da sage ich dann dass die Thermostate auf den Aqara Tür und Fenster Kontakt reagieren sollen und die Temperatur regeln sie über ein externes 10€ Thermometer mit Display von Sonoff. Klappt bisher super
Ein Umstieg würde mich momentan 800,- € kosten (mit allen Rabatten)
Dafür suche ich mir lieber ein anderes System, wenn es soweit ist.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Wechsel zu X. Insbesondere die tado Akkus sind für mich ein Gamechanger: halten länger und lassen sich sehr leicht tauschen.
Displayorientierung und Sprache kannst Du ändern – halte einfach mal etwas länger Deinen Finger auf das Display, dann kommst Du in die Geräteeinstellungen.
Nur wegen der Batterie-Thematik hättest du nicht umsteigen müssen ;-)
Bei mir hat der Umstieg auf LiIo Akkus (war zugegebener Maßen auch nicht ganz billig) für die V3 viel gebracht. Seitdem bekomm ich nicht mehr gefühlt nach einer Woche irgendwelche „Batterie leer“ Meldungen.
(Zur Erklärung, sofern nötig: LiOi Akkus arbeiten intern mit 5V, geben nach außen sehr lang konstant 1,5V ab. Tado Thermostate „maulen“ meines Wissens ab 1,1V, die Batterie wäre bald leer. Bei normalen Akkus bist du sehr schnell bei 1,1V, die LiIo verhalten sich da aber anders. Die liefern fast bis zum Ende ihre 1,5V, fallen dann kurz auf 1,0 und sind kurz danach „leer“. Der Abfall auf 1,0V bewirkt dann das Auslösen der Akku-Warnung und die hat man dann wirklich erst ganz kurz, bevor der akku wirklich leer ist).
Ich hab die kindersicherung aktiv, muss diese dafür deaktiviert werden?
Ja, weil Du ansonsten keine Eingaben am Gerät selbst vornehmen kannst. Viel Erfolg!
Da die API extrem eingeschränkt wurde und die Dinger nicht lokal arbeiten, kann ich tado leider nicht empfehlen. Würde der Hersteller MQTT einbauen wären die Teile super. Grad die Steuerung für Gasthermen.
Aber die API Beschränkung schränkt sämtliche Funktion ein sodass die Teile für mich unbrauchbar geworden sind…
Das ist genau der Punkt. IMO wäre es überhaupt kein Problem, das System ohne Cloud zu betreiben. Sie müssten vermutlich den Bridges ein Bisschen mehr Speicher und ein Bisschen mehr Code spendieren, aber es kann mir keiner erklären, dass man die Steuerung nicht vollkommen lokal laufen lassen kann. Ich wäre noch bereit zu akzeptieren, wenn das Ding sich im Zuge der Ersteinrichtung einmal mit einer Cloud verbindet und sich den nötigen Steurbefehls-Satz für die verwendete There holt. Ab dann sollte es lokal gehen.
Fällt dein Internet aus, hasst ein Problem. Fällt bei Tado was aus, haste ein Problem. Und kommen die auf die Idee, irgendwas zum Nachteil der Kunden zu ändern (worin sie ja neuerdings super sind), haste auch ein Problem. Müsste alles nicht sein.
Ich behaupte: all das ist den Leuten bei Tado seit Jahren bekannt und sie haben einfach keinen Bock, das zu ändern. Genauso wie sie keinen Bock haben, die Integration günstiger Temperatur- und Fenster-Sensoren möglich zu machen. Dabei weiß jeder, dass externe Sensorik in jedem Fall besser funktioniert als das, was in den Thermostaten steckt.
Ich hab ein Bisschen mit einem Aqara-Thermostat gespielt. Dem Ding kann man in Sekunden beibringen, seine Temperatur von einem externen Sensor zu beziehen. Das ist keine Raketenwissenschaft. Aber für Tado offenbar schon.
Ich bleib dabei, dass die gute Hardware machen. Aber sie interessieren sich einen feuchten Dr*** darum, ob ihre Kunden zufrieden sind. Genau dher empfehle ich sie auch nicht mehr.
Ich verstehe bis heute nicht warum die neuen Thermostate einen 90 Grad Winkel haben. Meine Anschlüsse kommen nach vorne raus, so dass die Thermostate alle nach links oder rechts schauen, aber nicht nach vorne. Ich müsste sie also nach oben drehen was ich total blöd finde. Wie habt ihr das geregelt?
Bei mir auch nur die blöde Lösung.