Holzoptik und größere Akkus
SwitchBot AI Art Frame 2: Neue E-Ink-Rahmen in drei Größen
SwitchBot bringt die zweite Generation seiner digitalen Bilderrahmen mit farbigen E-Ink-Displays auf den Markt. Die neuen Modelle übernehmen das grundlegende Konzept ihrer Vorgänger, setzen aber auf eine veränderte Gestaltung, größere Akkus und mehr Speicherplatz. Wie bisher stehen drei unterschiedliche Displaygrößen zur Auswahl.
Rechts: Der SwitchBot Al Art Frame 2
Der SwitchBot AI Art Frame 2 wird mit Bildschirmdiagonalen von 7,1 Zoll, 13,3 Zoll und 31,5 Zoll angeboten. Das kleinste Modell kostet 199,99 Euro, für die mittlere Ausführung werden 429,99 Euro verlangt. Die große Variante ist mit 1.599,99 Euro bepreist.
Optisch verabschiedet sich der Hersteller bei der neuen Generation vom schlichten schwarzen Aluminiumrahmen. Stattdessen setzt SwitchBot auf eine Holzmaserung in Walnussoptik. Die Bilder werden nun vollflächig dargestellt und sollen dadurch stärker an klassische gerahmte Kunstdrucke erinnern.
Größere Akkus und Platz für 5.000 Bilder
Technisch bleibt SwitchBot bei farbigen E-Ink-Displays, deren Darstellung ohne dauerhafte Hintergrundbeleuchtung auskommt. Energie wird im Wesentlichen beim Wechsel des angezeigten Motivs benötigt. Dadurch können die Rahmen Bilder über längere Zeit darstellen, ohne ständig mit einer Steckdose verbunden zu sein.
Das neue Modell ist in drei Größen verfügbar
Bei den Akkus legt der Hersteller deutlich nach. Während die erste Generation noch mit 2.000 mAh auskommen musste, besitzt das neue 7,1-Zoll-Modell einen Akku mit 5.000 mAh. Die beiden größeren Varianten erhalten jeweils 20.000 mAh. SwitchBot nennt eine mögliche Laufzeit von bis zu drei Jahren. Wie lange die Geräte tatsächlich ohne Nachladen auskommen, hängt vor allem davon ab, wie häufig neue Bilder angezeigt werden.
Auch die Bildverwaltung wird erweitert. Eine mitgelieferte Speicherkarte mit 16 GB bietet laut Hersteller Platz für mehr als 5.000 Motive. Zusätzlich stehen 500 vorinstallierte Kunstwerke bereit. Eigene Fotos können weiterhin über die SwitchBot-App übertragen werden.
KI-Funktionen kosten weiterhin extra
An der optionalen Erstellung künstlicher Bilder hält SwitchBot fest. Nutzer können neue Motive anhand von Texteingaben oder Sprachbefehlen erzeugen, vorhandene Bilder umgestalten und verschiedene Filter einsetzen. Dafür bleibt allerdings ein separates Abonnement zum Preis von 4,99 Euro monatlich erforderlich. Wer ausschließlich eigene Fotos anzeigen möchte, benötigt diese Zusatzfunktion nicht.
Das kleine Modell des SwitchBot AI Art Frame 2
Wir hatten uns die erste Generation des AI Art Frame bereits ausführlich angesehen. Besonders die papierähnliche Darstellung gefiel uns damals. Aus normalem Betrachtungsabstand wirkten Fotografien tatsächlich eher wie gedruckte Bilder als wie Inhalte auf einem Bildschirm.
Allerdings muss man bei dieser Technik weiterhin Einschränkungen akzeptieren. Ein Bildwechsel benötigte beim getesteten Vorgänger rund 30 Sekunden. Auch waren die Farben stark von der Raumbeleuchtung abhängig. Für schnell wechselnde Diashows eignen sich solche Displays deshalb weniger als für einzelne Fotografien oder Kunstwerke, die über Stunden oder Tage unverändert bleiben.
Kritisiert hatten wir zudem die geschlossene Anbindung und die fehlenden Möglichkeiten zur eigenen Automatisierung. Mit OpenPaper haben wir kürzlich eine offenere Alternative aus Deutschland vorgestellt, die unter anderem einen Mac-Drucktreiber und eine dokumentierte Programmierschnittstelle mitbringt. Vergleichbare Erweiterungen nennt SwitchBot für die zweite Generation bislang nicht. Die Bildübertragung erfolgt weiterhin über die hauseigene App.



Schade, leider scheußlich der Holzrahmen aus Plastik. In schwarz hätte ich ihn gekauft.
Sehe ich auch so
Sehe ich ganz genauso.
Metall passt in meine Wohnung.
Schwarzes Plastikholz überhaupt nicht.
Schade!