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Teilnahmebedingungen freigegeben

StreamOn: Streaming-Anbieter zahlen der Telekom keinen Pfennig

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Im Anschluss an ihre heutige Pressekonferenz hat die Deutsche Telekom nicht nur ein FAQ zur nun auch offiziell angekündigten Zubuch-Option „StreamOn“ veröffentlicht, sondern auch die allgemeinen Bedingungen für die Teilnahme von Content-Partnern freigegeben.

Streamon 500

Während die FAQ lediglich darüber informieren, dass zur Nutzung der StreamOn-Option eine mobile App des jeweiligen Partners vorausgesetzt wird und das das Laden von Covern, Werbung und sonstige Inhalten nicht Bestandteil der Zero-Rating-Offerte sein werden, informieren die Partner-Bedingungen jetzt auch über die Voraussetzungen die interessierte Inhalte-Anbieter erfüllen müssen.

Das entsprechende PDF könnt ihr hier aus dem Netz laden und euch dort unter anderem darüber informieren, wie die Verträge zustande kommen.

Potentielle Partner müssen sich per E-Mail an [email protected] bei dem Netzbetreiber bewerben und werden von der Telekom anschließend als Anbieter von Audio- oder Video-Inhalten eingestuft. Der Vertrag zwischen der Telekom und dem Content-Partner gilt als geschlossen, wenn der Content-Partner der Einstufungsmitteilung nicht durch Zusendung einer E-Mail widerspricht.

Content-Partner zahlen nichts

Zum unserer Meinung nach interessantesten Punkt, den Kosten, die die Anbieter von Musik- und Video-Streaming-Diensten für ihre Teilnahme an der Telekom-Option entrichten müssen, verlieren die Teilnahmebedingungen jedoch kein Wort. Also haben wir noch mal persönlich nachgefragt.

Die Antwort des Telekom-Sprechers hat uns positiv überrascht und entkräftet einen Großteil der in den vergangenen Tagen laut gewordenen Vorwürfe, der Bonner Netzbetreiber würde sich gegen die Prinzipien der Netzneutralität stellen.

Die Content-Partner – ganz gleich ob Spotify, Netflix, Apple Music oder Paul von „Paules Podcast-Show über Katzen“ – zahlen dem Netzbetreiber keinen Pfennig für die nicht gegen das Datenvolumen der Vertragskunden zählende Durchleitung ihrer Daten.

So erklärt ein Telekom-Sprecher gegenüber ifun.de:

Die Teilnahme an StreamOn kostet den Streaming-Anbieter kein Geld. Es geht uns darum, den Kunden für die Telekom und ihre Dienste und Services zu begeistern. StreamOn ist ein Instrument der Kundenbindung/Kundengewinnung und bietet die Möglichkeit des Upsellings.

Ein immens wichtiger Hinweis, der das Feedback der Community auf die heute angekündigte Vertragsoption wohl deutlich positiver hätte ausfallen lassen. Und: Ein kluger Schachzug der Telekom, die sich mit dem neuen Angebot nicht mehr vor konkurrierenden Lösungen wie etwa der gönnerhaften Telefónica-Drossel „o2 Free“ verstecken muss.

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04. Apr 2017 um 17:35 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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