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"Spritpreise erreichen täglich neue Höchststände"

Spritpreise steigen trotz Regulierung: ADAC-App zeigt keine Entlastung

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173 Kommentare 173

Wer die Preise an deutschen Tankstellen derzeit häufig mit dem iPhone prüft, bekommt ein recht eindeutiges Bild: Anwendungen wie die ADAC Drive-App des Automobilclubs oder vergleichbare Anbieter zeigen seit Anfang April weiter steigende Durchschnittswerte. Die Auswertung der aktuellen Daten legt nahe, dass die neue Preisregelung nach dem sogenannten Österreich-Modell bislang keine dämpfende Wirkung entfaltet.

Spritpreise

Die Regel sieht vor, dass Mineralölunternehmen ihre Preise nur noch einmal täglich zur Mittagszeit anheben dürfen. Erhofft hatte man sich, kurzfristige Preissprünge zu begrenzen und mehr Transparenz zu schaffen. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Muster. Nutzer, die regelmäßig Preisverläufe in Apps verfolgen, sehen punktuelle, teils deutliche Erhöhungen rund um die erlaubte Anpassungszeit.

Deutliche Aufschläge zur Mittagszeit

Dies bestätigt nun auch der ADAC, der die Zahlen der vergangenen Woche aggregiert und ausgewertet hat. Dieselpreise haben binnen einer Woche um mehr als 13 Cent zugelegt und liegen aktuell im Schnitt bei rund 2,45 Euro pro Liter. Auch Super E10 ist spürbar teurer geworden und nähert sich früheren Höchstständen an.

Star Tankverlauf

Auffällig ist vor allem das Verhalten rund um die Mittagszeit. Statt über den Tag verteilt moderat zu steigen, werden Preise häufig gebündelt angehoben. In den App-Verläufen sind entsprechende Sprünge klar erkennbar. Gleichzeitig bleiben Preissenkungen im Tagesverlauf seltener und fallen geringer aus als zuvor.

Nach Einschätzung des ADAC reagieren Anbieter mit Risikoaufschlägen auf die eingeschränkte Flexibilität. Da Preiserhöhungen nur zu einem festen Zeitpunkt möglich sind, werden diese offenbar vorsorglich höher angesetzt. Für Verbraucher bedeutet das höhere Durchschnittspreise, obwohl sich der Ölpreis zuletzt kaum verändert hat.

Bundeskartellamt soll stärker eingreifen

Der ADAC sieht deshalb Handlungsbedarf bei den Behörden. Insbesondere das Bundeskartellamt solle stärker eingreifen und die Preisgestaltung genauer prüfen. Ohne zusätzliche Kontrolle bleibe die Regelung wirkungslos.

Für Autofahrer zeigt sich die Entwicklung unmittelbar im Alltag. Wer mit dem iPhone Preise vergleicht, findet derzeit kaum Entlastungspotenzial. Auch gezieltes Tanken zu günstigeren Zeiten bringt weniger Ersparnis als in der Vergangenheit.

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ADAC Drive: Tanken Laden Route
ADAC Drive: Tanken Laden Route
Entwickler: ADAC e.V.
Preis: Kostenlos
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08. Apr. 2026 um 12:50 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    173 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Eine schwachsinnigere Regelung als diese, ist kaum zu übertreffen!

    • Die Regelung ist gut. Man hätte vielleicht ne andere Uhrzeit nehmen können. Immerhin kann man nun besser planen und weiß, teurer wird es nicht. In Österreich funktioniert das seit vielen Jahren ganz gut. Nur wird dort gerade überlegt, das auf 3 mal die Woche zu begrenzen.

      • Das sehe ich so, damit ist die Planung des Tankens besser zu bewerkstelligen.

      • Theorie und Praxis.
        Gibt einige Tankstellen welche die Preise auch anheben obwohl diese nicht angehoben werden dürfen zwischen 12 Uhr Mittags bis 12 Uhr am anderen Tag.

      • Das stimmt leider so nicht. Auch dort hat es zu Preisanstiegen geführt. Und was hat die deutsche Politik daraus gelernt? Rrrrrrichtig, gar nix!

      • Naja an Weltmarktpreisen kann das Österreichischemodell auch nichts ändern- das war ja auch nicht das Zuel! Das absurde willkürliche Preisspringen über den Tag , welches nichts mit dem Weltmarktpreis zu tun hatte ist nun unterbunden- da war Deutschland mal wieder ziemlich spät

    • Ich finde diese ebenfalls komplett schwachsinnig, da sich die Kaufleute gegen ggf. am Tag steigende bereits im Voraus absichern wollen, und bereits vorbeugend einen „Sicherheitsaufschlag“ draufpacken..wer das durchgewunken hat, ist mir ein Rätsel..

    • Das ist typisch Lobby und so doof kann in der Regierung keiner sein, das ist also Absicht. Die Tankstellen erhöhen erst mal ordentlich die Preise und wenn doch nicht alle mitziehen dann geht mal etwas runter.

      Das Gegenteil wäre genau richtig, man darf nur einmal am Tag runter mit dem Preis, wenn man danach zu teuer ist kann man für den Rest des Tages die Tankstelle zu machen.

      • Und was soll es bringen??

      • Fahrt doch langsam wenn du sparen willst. Lass die anderen damit in Ruhe. Immer dieses übergriffige Verhalten.

      • Übergriffig? Wo ist das Problem, wenn es tatsächlich Sprit einspart bei einer Verknappung die die Wirtschaft massiv schädigen kann?

      • Da unser hyperacjalaue cdu Wirtschaftsministerin vor ner Ölknappheit warnt ist das natürlich die einzige schnelle Lösungsweg

    • Da die Engländer Eigentümer der Shell und Aral Konzerne sind weiß man ja wer da Verdient

    • Wer auch nur ein bisschen was von Weltwirtschaft versteht, und vor allem versteht mit welcher Geschwindigkeit die Millionen Barrel Öl durch die Wasserstraßen (z.B. Hormuz) transportiert werden, der weiss, dass die Benzinpreise noch ganz andere Höhen erreichen werden.
      Für alle die es interessiert, macht Euch mal anschaulich auf Youtube schlau. Teaser von mir: Öl wird ungefähr mit der Geschwindigkeit eines schnellen Fahrradfahrers bewegt… und jetzt überlegt mal, was das wohl ausmacht, wenn die Straße von Hormuz mehrere Wochen blockiert ist.

  • MaßnahmenOhneWirkung
    • Ok, 65% von Spritpreis sind Steuern, da kann schnell und merkbar der Hebel angesetzt werden. Z.b. max. Steueranteil vom Sprit 1,25€.

      • Genau verkehrt: Warum sollten wir alle auf Steuergelder verzichten, während die Mineralölkonzerne immer mehr verdienen? E-Auto, Fahrrad oder ÖPNV-TGicket kaufen, dann sind Dir Spritpreise komplett egal. Hab das für Dich ausprobiert.

  • Nur 6,1 % des gesamten Rohöls importiert Deutschland lt. Spiegel über den Hurmus. Das bedeutet, dass die Preise niemals so hoch steigen dürften. Ich habe das Gefühl, dass die Bundesregierung diese Eskalation zum Anlass nimmt, um die erhöhten Preise an der Zaüfsäule recht zu fertigen.

    Aber mal ehrlich, wann hat unsere Regierung uns Bürgern in den letzten Jahren überhaupt etwas gegeben.
    Ich habe das Gefühl, dass wir nur noch ausgebeutet werden.

    • Du wirfst aber schon ein bisschen Regierung (die vielleicht gerade nicht die richtige Antwort finden) und Mineralölkonzerne (die es immer schaffen, Geld zu verdienen) in einen Topf.
      Wie auch immer, ich finde es schlüssig, dass wenn kein Öl durch die Straße von Hormus kommt, das verbleibende Öl teurer wird, weil auch andere „unser“ Öl kaufen wollen.
      Wer kann, nutzt besser andere Energiequellen. Langfristig werden fossile Energieträger immer teurer.

      • Genau die Menschen wie du, die das alles noch schlüssig finden sind das große Problem in diesem Land!

      • Nein, ich schmeiße die nicht in einen Topf. Man muss sich nicht alles gefallen lassen. Schönreden hilft hier keinem ein bisschen. Man kann sich die Dinge immer irgendwie so hinbiegen, dass es Sinn machen muss, aber in diesem Fall ist der unverhältnismäßige Preis an den Zapfsäulen unschlüssig

        Schau dir bitte die Preise in Europa an. Deutschland bezieht fast am wenigsten von den anderen EU Ländern Öl über den Hurmus aber hat einen immensen Aufschlag auf die Preise gepackt.

        Schau dir beispielsweise Polen, Spanien, Tschechien, Ungarn, Belgien, Italien, Schweden an. (QUelle: https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Verkehr/kraftstoffpreise.html)

      • Ich kann es auch verstehen, dass Öl teurer wird. Was ich aber nicht verstehe ist die Tatsache, dass der Kraftstoff sofort teurer wird sobald der Ölpreis nach oben geht und wenn der Ölpreis runtergeht, dann bleiben die Preise oben. So bescheuert kann es doch an den Börsen nicht zugehen.

      • Ich weiß du wirst das gleich mit irgendeiner Verschwörungstheorie kontern aber es muss hier mal klar festgestellt werde :
        Die Konzerne machen den Preis!
        Die Regierung legt nur die Rahmenbedingungen und die Steuern fest?

      • Dagegen sollten auch Gesetze gemacht werden.
        Eine Übergewinnsteuer hilft in anderen Ländern extrem!

      • Traval: ich musste echt schmunzeln. Danke, dass Du das von mir denkst. So gut kennst Du mich also…

        Ich muss nichts mit einer Verschwörungstheorie kontern. Ich mache das lieber mit Fakten. Schau bitte in den oberen Link zu den Spritpreisen in Europa.

      • Der wahre Klaus

        @david Nur weil er Recht hat musst Du ihn nicht gleich anpampen.

      • @Tanner die Spritpreise in D sind also ein Beweis dafür, das die Regierung sie macht? Das beweist nur 2 Dinge:
        1. Das die Gesetzte es zulassen, das sie so gemacht werden können und
        2. das die Preisgestalltwr das auch ausnutzt und sie es sich in D trauen.
        Eine Beteiligung der Regierung wird dadurch nicht bewiesen. Das sie hier die falschen Regeln aufstellt allerdings schon.
        Eine Übergewinnsteuer könnte es zB auch effektiv einbrennen. Ich glaube die Spanier haben das, oder?
        Gibt bestimmt noch mehr sinnvolle Wege.
        Da es keine Beweise für eine aktive Regierungsbeteiligungen gibt, habe ich es als Verschwörungstheorie bezeichnet. Denn ohne Beweise ist es per Definition nicht mehr. Eine Theorie das sich die Regierung mit den Konzernen verschworen hat.

      • Wenn das Angebot um 6% verknappt wird, steigt der Preis um 60%? Zumal durch die Reserven/Speicher der Preis zeitlich viel verzögerter steigen müsste.
        Ursache/Wirkungen machen Sinn, jedoch nicht die Höhe und der Zeitpunkt.

    • Da hast du die globalen Lieferketten nicht verstanden. Die ganze Welt konkurriert um die Rohstoffe. Die Schiffe drehen um und liefern das Öl nach Asien, wenn die besser bezahlen.
      Wenn dem Weltmarkt also ein paar % fehlen, steigen die Preise, bis die Menschen, egal wo, diesen Teil einsparen.
      Deshalb bringt ein Tempolimit mehr, als die aktuellen Maßnahmen der Regierung.
      Das ganze nennt sich Angebot und Nachfrage.

    • Das ganze ist ein Weltmarkt. Da sind die 6% nur ein kleiner Teil. Insgesamt gehen durch die Straße von Hormus 25% des Öls.,hauptsächlich nach Asien. Und aktuell zahlen die Chinesen und andere dort jeden Preis. Selbst Tanker, die vor Rotterdam liegen, drehen ab und fahren nach Asien

    • Die Bundesregierung ist schuld an den erhöhten Preisen an den Tankstellen? Ich wusste gar nicht, dass die BR nun schon Raffinerien und Öltanker betreibt und dann Tankstellen beliefert?

      Wird ja immer besser hier.

      Es ist übrigens nachgewiesen, dass zwar ungefähr 10% weniger Rohöl auf dem Weltmarkt zur Verfügung steht (20% kommt nicht durch die Straße von Hormuz, aber 10% wird anderswo mehr gefördert), aber auf dem europäischen Markt fast unverändert viel ankommt. Dieses wird dann in den lokalen Raffinerien zu Benzin und Diesel verarbeitet. Der globale Süden hat seinen Verbrauch durch gestiegene Rohölpreise gesenkt, die der globale Norden weiter zahlen kann. Die Preiserhöhungen an den Tankstellen sind zu großen Teilen Mitnahmeeffekte der Mineralölkonzerne, welche einfach die Gelegenheit nutzen. Setzt man die aktuellen Preise (selbst nach Inflation) mit denen bei der letzten Krise, in der der Rohölpreis sogar höher lag, gleich, stellt man fest, dass nur eine Partei maßgeblich verdient. Das ist Shell, Total und Co,

      Und nein, der BR nützen hohe Spritpreise weit weniger, als du meinst. Denn die höhere Steuer auf Benin wird durch niedrigere Wirtschaftsleistung mehr als kompensiert.

      Und ja, fossile Brennstoffe können über den Lauf der Zeit nur teurer werden. Aber in Netzausbau und mehr regenerative Energien will ja niemand investieren.

    • Das ist aber dann ein wenig zu klein gedacht. Wenn weltweit insgesamt das Öl knapper wird, dann schauen sich die Staaten nach anderen Anbietern um und dann sind auch die aus Norwegen, England oder USA dabei. Es ist dann schon so, dass ein Unternehmen sein Angebot so teuer verkaufen kann, wie der Käufer bereit ist dafür zu bezahlen. So funktioniert Marktwirtschaft.

    • Rohöl wird am Weltmarkt gehandelt, wenn eben aus dem Region am Golf weniger kommt, kaufen die Importeure eben woanders ein – die Nachfrage bestimmt den Preis und somit zahlen wird das mit.

    • Tanner, was hat denn das damit zu tun? Es ist ein Markt! Angebot und Nachfrage! Das Öl kann dort nicht mehr bezogen werden, also muss es woanders her. Die Fördermengen sind jedoch begrenzt, also gibt es für den Markt bei gleicher Nachfrage weniger Öl. Und das bekommt, wer am meisten zahlt. Es gibt zwar sicherlich Verträge über Abnahmemengen aber das sichert eben nur, das die Tankstelle noch Stoff zum tanken hat, nicht zu welchem Preis

    • Also 2022 gab es diese Energiepauschale, das 9€ Ticket, Senkung der Kraftstoffsteuer auf EU-Minimum und die Abschaffung der EEG-Umlage zur Entlastung.
      Aktuell gibt es halt das, für das sich eine Mehrheit der Bevölkerung bei der letzten Bundestagswahl entschieden hat.

    • Der Preis auf dem Weltmarkt steigt trotzdem, auch wenn das Öl nicht zu uns kommt.

    • Die Regierung erhöht oder senkt die Preise nicht sondern hat Steuereinnahmen die sie ja bestimmt nicht ablehnen oder….
      Erhöht haben die Konzerne und die Diktieren den Preis und das Zentral gesteuert.
      Und beide Konzerne gehören
      Engländern…

  • Kein Wunder bei so ner inkompetenten Regierung. Dann doch lieber wieder die Ampel.

    • Tja, hätten wir haben können. Wir brauchen mal wieder Entscheidungsträger mit Rückrat, die unbequeme Entscheidungen treffen – und nein, ich meine nicht die Alternative für Du**e.

      • Sarkasmus, muss gekennzeichnet sein :D

      • Tobias: ++1, you made my day

      • Was ist daran sarkastisch. Der Mann hatte mehr Wirtschaftsverständnis im klein Finger, als Fr. Reiche in ihrer ganzen Karriere aufbringen kann.

      • Der Mann, der immer so von allen gehasst wird, hat in so vielen Reden genau diese Szenarien vorhergesagt. Aber es wollte ja keiner hören. Er hatte mit fast allem Recht, aber wurde niedergebrüllt.

        Ganz ehrlich: Ihr, die alle nun jammern, hattet die Wahl ökologisch zu wählen, was kurzfristig finanziell mehr belastet, aber langfristig entlastet und uns unabhängiger von fossilen Energieträgern macht. Aber nein, lieber Kopf in den Sand und alte Säcke wählen, denen die Zukunft sche***egal ist.

      • In der Tat. Erstmals konnte mir jemand das Prinzip der Insolvenz erklären. Ganz großes Kino!

      • Habeck hat die ganze deutsche Industrie in den Ruin geführt!

      • Immer noch besser als die Gas-Lobbyistin, die derzeit im Wirtschaftsministerium sitzt.

      • @Hechicero175

        Die Aussage von Habeck zur Insolvenz war 100% korrekt.

        Wer diese als falsch ansieht, hat die Themen Wirtschaft und Insolvenz nicht verstanden.

      • @_Knight_ achso und wer Ökologisch gewählt hat darf nicht jammern?

      • Schön, wie du reinliest, was da nicht steht. Es ist eher andersrum, diejenigen, die sich seit Jahren ökologischen Gesichtspunkten versperren, sollen aufhören zu jammern. Deine Aussage lese ich in meinem Kommentar nicht.

      • Das hätte ich nicht besser ausdrücken können.
        Nun müssen wir Flachpfeifen wie Söder und Konsorten ertragen.

      • So schlecht war der auch nicht. Aber gut, wer nur über irgendwelche Wärmepumpen Rückschlüsse auf Habeck zieht, nun ja… (und das Gesetz war auch nie so gedacht, wie es immer hieß).
        LNG Terminals während der Gaskrise, als Putin seinen Feldzug begann, hat er mal schneller genehmigt bekommen als man gedacht hätte. Auch ist unsere Gasversorgung damals nicht zusammengebrochen.
        Ich hätte Habeck lieber als die Lobbyministerin Reiche!

      • Bist du so dämlich oder laberst du nur AxD Bullshit? Wir werden mit kurzen Unterbrechungen durch zwei Flachzangen von der SPD seit 1982 von den Ewiggestrigen der CDU regiert. Habeck hat in den 3,5 Jahren in denen er Wirtschaftsminister war mehr geleistet als die meisten seiner Vorgänger, insbesondere als Altmaier und Reiche. Aber Hauptsache die Hetze der braunen Brut nachplappern.

      • Genau. Nicht.

      • Ist klar, Wieso nicht gleich den Jürgen Trittin mit seiner Aussage damals das die Energiewende jeden nur eine Kugel Eis kosten wird :D

        Fakt ist:
        Es kommen in die Politik nicht die besten, sondern der Rest.

        Kreissaal, Hörsaal, Plenarsaal.

        Fazit:
        Wir sind am A….
        Deutschland hat seinen Zenit hinter sich.

      • Immer diese Jammerlappen, wie Hansi.
        Deutschland ist immer noch drittstärkste Industrienation. Aber im Jammern waren wir schon immer gut.

        Nur wenn es um was ging und man mal aufstehen und laut sein sollte, duckten wir uns weg und marschierten lieber in braunen Uniformen und mit Fackeln durch die Stadt.

      • Hauptsache erstmal gegen „Grün“.
        Man sollte auf den Inhalt achten. Habeck hat Fehler wenigstens zugegeben und Besserung gelobt. Quasi Lerneffekt.
        Was ich jetzt sehe ist das politische Mittelalter.

      • @_Knight_

        Naja, „Noch“ trifft es ganz gut.

        In der Industrie gibt es doch gerade Kahlschlag.
        Autoindustrie und alles was dran hängt am bluten.

        Dafür aber haben wir aber ohne Ende die ganz wichtigen Sachen:
        Barber Shops und shisha Bars, Lieferando und Amazon Fahrer.

        Ich würde als richtige Fachkraft auch lieber Kanada, Neuseeland und Australien nehmen! Nicht Deutschland.

        Und es verlassen genug Fachkräfte D.
        Die fetten Jahre sind nun mal vorbei.

      • Die Autoindustrie? Sorry, die haben sich die Suppe selber eingeborgt und jammern nun auf hohem Niveau. Die Entwicklungen waren jahrelang absehbar, aber nein, man lobbyierte lieber gegen Maßnahmen, anstatt seinen Hintern hoch zu bekommen. Und daran ist zum Teil auch die konservative Politik schuld, die lieber Status Quo erhält, als an die Zukunft zu denken. Aber ich erwarte von einem hochgezahlten CEO einfach, dass er dringende zukünftige Entwicklungen antizipieren kann.

        Aber jammere ruhig weiter. Sind immer andere schuld.

    • Wenn die Regulierung liegt es vielleicht nicht an der Unfähigkeit der regierung, sondern an der Wirtschaft?

      Ich frage mich seit langem, warum die Mineralölpreise bei allen anbietern immer synchron steigen und fallen. Das ist – nach meinem einfachen Weltbild – keine Reaktion des Marktes.

      Aber ich höre vermutlich nur den Benzinhahn tropfen — ääääähm das Gras wachsen

    • Inkompetent kann man nicht sagen, das ist ja Absicht.
      So doof kann eine Regierung mit Fachleuten in den Ministerien nicht sein.
      Mit Inflation kann man wunderbar gegen die Staatsverschuldung vorgehen, allerdings auf Kosten derjenigen deren deren Gehälter nicht im gleichen Maße steigen.

  • „Auffällig ist vor allem das Verhalten rund um die Mittagszeit. Statt über den Tag verteilt moderat zu steigen, werden Preise häufig gebündelt angehoben. “

    Prüft das bitte nochmal. Liest sich wie ki erstellt. Euch sollte bewusst sein das die Preise nur noch 1x gebündelt steigen dürfen.

    • Vorher über den Tag steigend moderat angehoben, jetzt einmal gebündelt angehoben … was ist daran nicht verständlich?

      • Es liest sich jetzt negativ. Die Preise müssen nun gebündelt steigen. Wenn man den Text liest, klingt es so, als ob es falsch wäre, dass sie gebündelt steigen.

    • Diese Formulierung hat mich auch gewundert. Auffällig ist das nicht, sondern es ist so. Der Preis darf nur noch um 12 einmal angehoben werden. Klar wird der dann „überraschend“ nur um 12 einmal angehoben

  • Selbst die heutigen -10% des Ölpreises zeigt keine Reaktion an den Tankstellen. Da wird eindeutig Abgezockt. Das schreit nach Rebellion.

    • Mal ehrlich: wer hat nicht genau damit gerechnet?!
      Wenn das Öl günstig eingekauft wurde, müssen die armen Konzerne vorausschauend die Preise sofort anheben, sie müssen ihn Zukunft ja mehr bezahlen beim Einkauf. Jetzt können sie nicht senken, denn das Öl, das jetzt verkauft wird, musste ja zu hohen Preisen eingekauft werden. …

      Tja, ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

      (Muss ich die Ironie hier wirklich kennzeichnen?)

    • Genau! Rebellion mittels E-Autos! Seit 5 Jahren interessieren mich keine Spritpreise mehr.

  • Würde man die Mehrwertsteuer und CO2 – Steuer abschaffen/senken wäre es nicht zu teuer.

    • Nein, CO2 Steuer rauf, damit es hoffentlich der letze kapiert. Wir brauchen Erneuerbare um unabhägig zu werden!

      • 1+ mit Sternchen *

      • Hallo Markus,

        Ich gebe Dir völlig recht. Allerdings mit der Einschränkung, dass das, was Du sagst, nur in einer idealen Welt gilt.

        Wenn Du den Schichtarbeiter anschaust, der zur Arbeit muss, dann führt die von Dir vorgeschlagene Maßnahme schnell zu gravierenden Folgen bis hin zur privatinsolvenz.

        So einfach wie vorgeschlagen ist der Prozess leider nicht.

      • Das ist aber leider nicht möglich. Der Traum ist längst ausgeträumt. Erneuerbare Energien sind nicht in der Lage den enormen Energiebedarf zu decken. Daher stoßen sie gerade die Tür zur Kernenergie wieder auf. Was wir brauchen ist ein Umdenken in der Bevölkerung. Solange jeder Blödsinn elektrisch betrieben wird steigt der Energiebedarf immer weiter. Solange wir nicht bereit sind auf Komfort zu verzichten ändert sich rein gar nichts. Das ist kein politisches Problem. Das ist ein Gesellschaftsproblem.

      • Doch sind sie, spielend. Wenn man in Speichertechniken und stabilere Netze investiert. Will aber niemand.

      • Genau…Deutschland rettet die Welt…gibts bei dir einen Tellerrand? Falls ja, schau mal drüber. Wenn wir alle Hebel in Bewegung setzen und andere Länder/Kontinente einfach so weitermachen wie bisher tut sich auf die gesamte Welt gesehen…-> nichts!
        Klar kann man argumentieren, jemand muss ja mal anfangen. Aber dann die großen, damit auch eine spürbare Veränderung in Kraft treten kann.

      • @Modding99: in diesem Thread geht’s ausnahmsweise mal nicht darum „die Welt“ zu retten, sondern uns in in eine strategisch bessere Lage zu versetzen: Wer nicht/weniger aufs Öl angewiesen ist, kann dem aktuellen Treiben deutlich entspannter zuschauen und ist auch weniger erpressbar.
        Strom ist aktuell übrigens an den Börsen sogar etwas günstiger als noch vorm Ausbruch des Krieges, weil aktuell jetzt schon v.a. durch Solarenergie regelmäßige Überangebote produziert werden.

      • Je unabhängiger wir von fossilen Brennstoffen werden, desto besser für Deutschland. Dann sind solche Krisen weit weniger belastend für uns. Ist das so schwer zu begreifen? Den Klimaschutz bekommt man dann praktisch zeitgleich dazu.

    • Das würden sich mindestens zur Hälfte die Mineralölkonzerne einsacken, es hätte höchstens kurzfristig die Wirkung eines Strohfeuers und würde massiv Geld kosten das wir anderweitig mehr brauchen.
      Und langfristig gesehen geben wir sogar Geld dafür aus, uns in der Abhängigkeit zu halten, die Motivation, moderne Alternativen (eMobilität, erneuerbare Energie…) zu suchen, würde sinken. Kein guter Plan.
      Allenfalls für Härtefälle, wie kleine Landwirtschaften oder Menschen mit wenig Einkommen. Aber das müsste man anders angehen.

    • Und am Ende bleibt der Preis identisch, weil die Konzerne die Steuererleichterung nicht weitergeben. Der Staat hätte dann Milliarden weniger und die Konzerne Milliarden mehr.

      Die 12 Uhr-Regelung ist natürlich kompletter Union-Unsinn, aber die Steuer zu senken würde auch nichts bringen.

      Preisbremse und Übergewinnsteuer haben vor wenigen Jahren merkbar funktioniert.

      • Der Tankrabatt unter dem Schaumschläger Lindner landete auch zu 50% in den Taschen der Ölmultis.

      • @_Knight_

        Das stimmt, aber die Mechanismen haben dennoch einen merkbaren Effekt erzielt.

        Und zwar ohne, dass die Konzerne -massiv- davon profitiert haben, auch wenn sie profitiert haben.

      • Wann hatten wir denn eine echte Preisbremse? Die gab es doch gar nicht. Wir haben nur Steuergeld dafür verwendet, einen Teil der Preissteigerung zu bezahlen. Mehr nicht.

  • Ich habe generell den Eindruck dass diese Inflation sich aktuell hauptsächlich intrinsisch bedingt. Die Quote die via Hormus kommt ist ja wohl verschwindend gering.

  • Wir könnten schon lange unabhängig(er) sein, eAuto, Wärmepumpe, Erneuerbare, aber man bekommt, was man wählt. Ihr wolltet doch die CSDU, also lebt damit und zahlt den Sprit!
    Ich bin nahezu autark. Freue mich immer, wenn ich an der Tanke vorbei fahre.

    • Das ist schon sehr plump und uninformiert hier einfach eine Partei ins Schaufenster zu stellen… Meine Güte.

      • Er hat aber leider recht. Ohne 16 Jahre CDU könnten wir viel weiter sein. Ein Herr Altmaier hat den Ausbau der Erneuerbaren förmlich gestoppt und den Netzausbau verhindert. Söder tut das gleich in Bayern.

        Es gab Alternativen, aber der Volks-Michel will lieber „alles wird wieder gut“-Parolen hören und wundert sich dann in 5 Jahren wieder und zürnt und brüllt.

    • Schön, dass du ‚nahezu autark‘ bist und Tankstellen ignorierst. Leider treibt der gestiegene Brent-Preis nicht nur den Sprit, sondern vor allem die Transportkosten in den Lieferketten: LKWs, Schiffe, Flugzeuge. Lebensmittel, Güter, Dünger – alles wird teurer. Die Wirtschaft ist kein privates Inselchen.

    • Dann freu Dich in Deinem autarken Leben wenn Dich auch zukünftige Teuerungen aller Güter scheinbar nicht betreffen… schon toll so ne eigene Kuh, dann kann man auch Butter und Käse selbst herstellen. Hast Du ganz toll gemacht

      • Schon mal was von Hofläden gehört? Einfach mal direkt beim Erzeuger kaufen.

      • Markus, auch der Hofladen füllt Diesel in seinen Traktor… du bist auf jeden Fall betroffen, da brauchst Du Dir nichts in die Tasche zu lügen. Und Du kannst mir nicht erzählen, Du kaufst nur Lebensmittel im Hofladen und sonst gar nichts. Kleidung, Reinigungsmittel, Möbel, Elektrogeräte, Bücher, Wandfarbe, Balkonpflanzen…. Egal was, Du bezahlst sie höheren Preise immer mit. Immer.

      • Natürlich, da hast du schon recht, aber ich bin sehr sehr entspannt. Obst und Gemüse kann man übrigens selber anbauen, sogar in den meisten Städten in Communitygärten…nur noch so als kleiner Tip.
        Ich mache halt was, statt immer nur zu jammern.
        Aber ja, auch ich bin natürlich teilweise betroffen, aber eben nur ein bisschen :-)

      • Ps: es gibt auch eTraktoren :-)

    • Glückwunsch. Hat aber vielleicht nicht jeder die finanziellen Mittel etc. um dies zu bewerkstelligen. Aber Hauptsache einem selbst geht es gut. Sei dir selbst der nächste und nach mir die Sinnflut. Großes Kino.

      • Was für finanzielle Mittel? Solarpanele kosten quasi nichts mehr, Mono-Wärempumpe kann man schon für 500 EUR kaufen und mit etwas Geschick selber einbauen, eAuto kostet mittlerweile genauso viel wie ein Verbrenner (inkl. Wartung und Co,. sogar billiger). Wo ist das Problem? Immer diese dumme plumpe Kosten-Ausrede.

      • Die Installation der Solar Panells macht sich dann bestimmt von selbst. Außerdem muss dafür auch das Dach geeignet sein…einfach so zu pauschalisieren führt nicht zum Ziel!

      • Schon mal was von Balkonkraftwerken gehört? Mit zwei gescheiten Händen und dem Wissen, wie rum ein Stecker in eine Dose kommt, klappt das problemlos.

      • Richtig, Balkonkraftwerk ist das Stichwort, aber auch auf dem Dach ist so etwas ruckzug selber installiert. Und wenn man es nicht kann, dann fragt man in der Nachbarschaft, da gibt es immer jemand der das kann. So etwas nennt sich Gemeinschaft!
        Und das Dach, dass kein Solar tragen kann möchte ich gerne mal sehen. Glaube ich nicht, geht überall irgendwie. Und wenn es die Garage ist, oder der gartenschuppen, oder, oder, oder…
        Immer nur faule Ausreden und Gejammer. Einfach mal machen! Das fehlt DE leider absolut!

      • Diese Aussage ist einfach zu pauschal. Ich bin fast 60, mein Verbrenner ist von 2018, den fahre ich bis es noch mehr geht. Für den Preis eines Elektroautos kann ich noch viele Jahre Tanken. Ähnlich steht es um das Haus. Ist noch nicht abbezahlt aber der Energieberater war da wegen Wärmepume. Ich solle erst das Haus besser dämmen, incl Dach und Fenster… das sind fast 90k€. Plus dann 15k€ für Wärmepumpe. Die Bank gibt mir in dieser Höhe nur Kredit mit Alterszuschlag(!), PV lag bei 15k€ zusätzlich. Bei solchen Summen rechnet sich das für die nächsten 20 Jahre überhaupt nicht. Dann bin ich hoffentlich 80….

      • Bitte lass das mit dem Energieberater und Heizungsbauern. Wie gesagt, Mono-Wärmepumpe selber einbauen, fertig.
        Es ist mir unbegreiflich, warum hier in DE die Leute so verarscht werden.

      • PV für 15k?? Willst du ein ganzes Dorf versorgen?
        Aktuell liegen 1000W bei ca. 200 EUR.
        Dann noch ein günstiger Wechselrichter und gut. Keine Ahnung woher diese Fantasiepreise kommen.

      • Wenn ich nur 10-15.000 € für ein Auto ausgeben kann und es trotzdem ein großes Familienauto sein muss, dann bekomme ich leider kein Elektroauto.

        Wenn ich nur 3 Stunden Sonne am Tag habe, amortisiert sich eine Solaranlage auf dem Dach erst in 30 Jahren.

        Wenn ich keine Solaranlage habe, amortisiert sich das Elektroauto auch nicht so gut.

      • Auch wenn du dein Haus nicht weiter dämmst, ist eine Wärmepumpe möglich. Und alle Ausgaben, die für den Einbau der Wärmepumpe notwendig sind, werden bezuschusst. Von 25.000 € Kosten musste ich nur 10.000 selbst bezahlen.

      • @steff: warum immer kaufen? Auto Abo? Gebrauchtes eAuto?
        Die Sonne muss nicht „scheinen“ damit Solar funktioniert.

    • Na ist ja toll das du fast Autak bist.
      Dann beschreib mir bitte wie du das machst wenn du am Rande der Stadt wohnst und ein E Auto da nicht geladen werden kann da nur eine überteuerte Ladestation im ganzen Vorort ist und deine Arbeitsstelle 30km weg ist und es da auch keine Lademöglichkeit gibt.
      Mal eben schnell Laden, oder an der Steckdose.
      Deine Aussage trifft nur für die zu die direkt Zuhause Laden können aber da gibt es noch ein Problem wenn du mit dem Auto 30km von Zuhause weg bist und nicht laden kannst…
      Tolle Wurst
      Ich würde vielleicht auch Elektrisch fahren aber die Autos sind genauso überteuert wie Spritpreise.
      Und alle schnellen Ladestationen liegen auch über einem Euro pro KW….
      Und an meiner Mitwohnung kann ich vieleicht einen Stellplatz bekommen mit Ladestation die ich auch selbst installieren muss und auch noch Kosten verursacht.
      Also deine Lösung ist nicht für alle…

      • @Rainer: bla bla bla. Hast du schonmal geschaut, wie viele Ladestationen es in DE gibt? Mehr als genügend und AC Laden kostet nicht mehr als 30 bis 49 Cent. Mit Abo bekommst man sogar DC für 30 Cent!
        Und nein, die Autos sind nicht teurer, dass ist das alte Märchen, was gerne am Stammtisch bei Bild und Co. erzählt wird.

    • Und das hat nichts mit Partei zu tun sondern nur mit Geld denn du bist ja das richtige Beispiel.
      Ich hab dein E Auto ja noch mit 10000€ mitfinazieren müssen.
      Ich kann mir z.B nicht mal eben ein E Auto kaufen und keine Wärmepumpe für die Mietwohnung also bleib auf dem Teppich.

  • Ja Jan Tenner, da muss Prof. Zweistein dahinter stecken. ;)

    Leider steigen die weltweiten Rohölpreise durch Spekulationen und Raffgier. Daher ist es egal wie wenig Rohöl Dtld. aus dem betroffenen Gebiet kauft, weil alles Rohöl am internationalen Markt teuerer wird.

    Es ist halt alles global geworden. :/

    • Erstmal gleich eine persönliche Spitze – das musste wohl sein.

      Mir geht es um Fakten, nicht um Polemik.

      Schau dir bitte die Spritpreise im europäischen Vergleich an, dann können wir sachlich weiterdiskutieren.
      Wenn Deutschland nur einen sehr kleinen Anteil Rohöl aus der betroffenen Region bezieht, darf man durchaus hinterfragen, ob die Preissteigerungen an der Zapfsäule so gerechtfertigt sind.

      • Also ich finde auch man sollte nett miteinander sein. Der Rest ist nicht zielführend. Trotzdem stimmt es ja, dass der Rohölpreis international festgelegt wird und sich an der globalen zukünftigen Verfügbarkeit und Nachfrage orientiert.
        Es ist also erstmal egal ob man das Öl bekommt oder nicht. Als einzelner staat hat man schlechte Karten dieses System ändern zu wollen. In der aktuellen Position der EU würde das sogar nicht mal auf dieser Ebene rosig aussehen. Wir sind schlicht abhängig und es würde nur eine verringerte Abhängigkeit helfen. Während es bei der Mobilität und Wohnsektor schon zumindest bedingt machbar ist, hat die Industrie da schlechte Karten.
        Subventionen wie eine Deckelungen des spritpreises werden langfristig dafür sorgen, dass Deutschland als Staat stärker verschuldet ist und das soziale Ungleichgewicht wächst. Denn das Geld was ausgegeben wird hilft zwar temporär, fliest aber langfristig von der Unten und der Mitte der Gesellschaft zur Spitze ab.

        Daher ist es also Quatsch hier zu fordern dass der Staat etwas in dieser Richtung tut.

        Sinnvoller wäre es soviel Sektoren wie möglich von fossilen Energien bestmöglich zu entkoppeln. Das hat der Gesellschaft bei der Ampel jedoch nicht so gut gefallen. Eigentlich ist die Krise eine Chance, klar festzustellen dass Abhängigkeiten schnellstmöglich reduziert werden müssen.

      • Phil, Danke für Dein Statement.

        >Daher ist es also Quatsch hier zu fordern dass der Staat etwas in dieser Richtung tut.

        Aber Polen, Schweden, Italien, Tschechien usw… haben es doch geschafft, ihr Volk zu entlasten. Bzw. sie haben erst gar nicht versucht, die Preise anzuheben.
        Bitte schau in den Link weiter oben, den ich gepostet habe. Dort sind Vergleichspreise in der EU.

        Ich bleibe bei meiner Meinung: Ich habe das Gefühl, dass unsere Regierung die Situation gnadenlos ausnutzt.

  • Die Regel sieht vor, dass Mineralölunternehmen ihre Preise nur noch einmal täglich zur Mittagszeit anheben dürfen.

    Wie sollen denn da die Preise über den Tag verteilt moderat steigen können?!

  • Das war wirklich sowas von vorhersehbar. Siehe auch die Kommentare zu eurem Artikel vor der 12 Uhr Regelung.
    Traurig, dass sich immer alle die Taschen besonders gerne während Krisenzeiten voll
    machen. Hoffentlich gibt es Karma.

  • Leider verdient der Staat mit jeder Preiserhöhung mit. Das nennt man woanders Interessenskonflikt.

    • Zu kurz gedacht, Tim. Der Anstieg an Einnahmen durch die Steuern auf Sprit wird durch Verwerfungen in der Wirtschaft und geringere Einahmen dort mehr als kompensiert. Das ist für den Staat nur sehr kurzfristig ein Ertrag, mittelfristig ein Verlust. Der Staat hat kein Interesse an teurer Energie per se, nur als Steuererungsinstrument hin zu mehr erneuerbaren.

  • Bemerkenswert, mit welcher Akribie der Spiegel den Fokus auf die 6,1 % direkten Rohölimporte über den Hormus legt. Ein kurzer Blick auf die Terminbörsen genügt jedoch: Die Preise für Brent Crude sind in den letzten Wochen deutlich gestiegen. Der globale Markt richtet sich eben nicht nach nationalen Importquoten.

    • Es sind erst Tanker mit Diesel die auf dem Weg nach Europa waren, nach Asien umgeleitet worden da dort höhere Preise bezahlt werden…so
      wird dieser Treibstoff, wenn dass so weitergeht, hier knapp was sich dann zwangsläufig auch auf den Preis niederschlägt

  • Naja. Wenn man Bessemer wieviel der deutsche Staat bei hohen spritpreisen dank Steuer und co ein immer, den sollte es doch nicht wundern.

    Und er aktuellen Regierung geht es doch maßgeblich nur noch darum, den Bürger maximal effizient auszunutzen.

    Und dann wundert sich die gebildete Schicht später, warum die Leute die blauen Teufel wählen.

  • Wie gut das wir uns vor einigen Jahren für Dacia entschieden haben.

    Ist vielleicht nicht mehr so komfortabel wie die VWs mit Erdgas.
    Aber um einiges günstiger und mit Autogas ohne Aufpreis zu bekommen.

    Bei ca. 80.000 km im Jahr für den Weg zur Arbeit und ein wenig privat ist das ein wirklicher Sparesel.

    Zuletzt bei ca. 6-6,5l je 100 km mit 0,989 € je Liter schon sehr günstig.
    Zur Zeit tanken wir zwischen 1,089 und 1,129 je Liter.

    Okay ein E Auto wäre uns auch lieber, aber da üben wir bedingt durch die Menge an km im Jahr noch etwas Zurückhaltung.
    Denn unsere Autos haben wir meistens um die 10-12 Jahre und ob das ein
    Akku packt?

  • Die Spritpreise gehen doch eh grade ständig nach oben. Da kann auch die neue Spritpreisregelung nix ändern. Ich hab auch nix anderes erwartet.
    Vorher haben die Konzerne die täglich mehrfache Erhöhungen durch mehrfaches Absenken kaschiert. Jetzt sind diese mehrfache Erhöhungen in eine zusammengefasst. Unter dem Strich kommt das gleiche raus.
    Somgesehen hat man schon mehr transparenz.

    Um die hohen Preise zu verhindern, hätte man schon einen Preisdeckel oder eine Steuersenkung machen müssen.
    Aber ob die Konzerne eine Steuersenkung 1:1 durchreichen ist auch wieder fraglich. In Erklärungsnot sind die Konzerne jedenfalls nicht.

    Aktuell wird ja darüber diskutiert europaweit eine Übergewinnsteuer einzuführen.

    Nur eine Steuersenkung oder ein Preisdeckel hätte eine Auswirkung auf den Preis gehabt.

    • Eine Steuersenkung hätte vermutlich keinen Effekt auf den Preis gehabt. Oder sind in der Gastro die Preise gefallen?

      Dazu hat die 12-Uhr Regel den Preis merkbar verteuert und es ist eben nicht auf den Tag gesehen ungefähr gleich geblieben.

  • Vielleicht bin ich ja doof aber die Regelung sollte doch gar nicht bewirken, dass es günstiger wird. Man soll einfach die Klarheit haben, wenn ich mir eine günstige Tankstelle aussuche, bekomme ich auch den Preis (oder günstiger) bis morgen 12 Uhr.

  • Was wurde denn bitte reguliert? Das nur noch 1 mal am Tag erhöht werden darf? Wer gedacht hat, dass das war bringen würde, ist realitätsfern. Andere Länder zeigen dass es auch anders geht.

  • Ist ja auch irgendwie verrückt, zu glauben, dass die Preise deswegen nicht steigen sollten, bestenfalls steigen Sie anders, aber sie werden da kaum weniger

  • Oh ernsthaft, mei habe ich jetzt nicht erwartet, dabei wollte die Regierung uns Bürger damit helfen.

  • Wer daran geglaubt hat (damit meine ich überwiegend unsere tolle Politik) die Spritpreisproblematik würde sich mit „Nur noch einmal am Tag dürfen die Preise erhöht, aber immer gesenkt werden“ erledigt haben, der hat eh nicht den Schuss gehört. Und wenn ich die neuen Vorschläge höre wie „Mit einem Tempolimit sinkt der Spritverbrauch und damit die Kosten“ und „Die Pendlerpauschale müsste erhöht werden“ (Damit dann frühestens Mitte nächsten Jahres mehr durch die Steuererklärung zurück bekommt, bringt ja jetzt auch viel), und andere super Ideen, da kann man ja eigentlich nur noch am Verstand der gesamten „Landeslenker“ zweifeln. Einfach unfassbarer Mist den die produzieren.

  • Gerne höhere spritpreise. Die Straßen sind zu voll. Wer es sich nicht leisten kann, kann ja gerne carsharing oder Bahn fahren :)

  • Nach dem „Österreich-Modell“ kann es keine Wirkung haben. Sind doch in Österreich lauter politische Nieten am Werk, die nur für die EU und ihre eigene Tasche arbeiten!

    • Untersuchungen in Österreich haben auch gezeigt, dass der Preis mit der Bremse höher ist als er ohne gewesen wäre. Aber das will natürlich keiner hören, das würde ja bedeuten, dass Politiker nicht faktenbasiert entscheiden, das kann ja gar nicht sein.

  • Gleichzeitig meldet Shell erhöhte Gewinne…
    …welch Überraschung. So wenige Unternehmen in dem Markt – die konkurrieren gar nicht sondern haben sich den Kuchen aufgeteilt.
    Ob ausgerechnet Frau Reiche jetzt die richtige ist um hier zur Not bis zur Zerschlagung durch das Kartellamt zu gehen ist natürlich äußerst zweifelhaft.

  • 72 Kommentare lesen ist mir zu müßig ;-)…
    Grundsätzlich sind wir alle viel zu nett erzogen, meckern können wir alle sehr gut… Tankstellen anzünden mach so ziemlich keiner!

  • Das elendige Gejammer soll aufhören, entweder man ändert selber etwas, und wenn es nur mal kurze Wege mit dem Fahrrad bewältigen bedeutet, oder man tankt halt weiter wie gewohnt und lebt mit den Nebenwirkungen des Kapitalismus.

  • Mo in D getankt: 2,15 für Super sn günstigster Tanke der Umgebung

    Di in AUT: 1,72 für Super

  • Der durchschnittliche Autofahrer geht zweimal im Monat tanken?
    Macht das dann nicht ca. 70 Euro mehr im Monat ?

    Ich denk es gibt schlimmeres!

    • 840 Eiro im Jahr weniger im Portemonnaie sind für Dich kein Problem? Bitte DM an mich, damit ich Dir meine Kontodaten geben kann für die 840 Euro an mich.

      • Da der durchschnittliche Autofahrer auch wohl mindestens das durchschnittliche Gehalt verdient, sollten die 70€ wirklich verschmerzbar sein.
        Nein, es ist nicht NICHTS, aber mit ein wenig Köpfchen und Veränderung der eigenen Gewohnheiten, überlebt man diese Phase.

  • Ach nee, welch ein Wunder. Unsere Experten in Berlin haben da wohl gedacht mit einer solchen Regelung wird alles gut. Wie wäre es, wenn der Staat nicht an den hohen Spritpreisen auch noch mitverdienen würde und erstmal die CO2 von den Spritpreisen nehmen würde.

  • Das einzige was helfen würde die Konzerne zu zwingen ihre Preise an den Einkaufspreis zu koppeln und nicht.
    Denn die Kaufen doch diesen teuren Sprit nicht sondern verkaufen den eingelagerten erst einmal teuer und warten bis der Preis halt wieder niedriger ist.

  • Das hätte keiner ahnen können.
    Für mich ist das Vorsatz um Steuern zu erhöhen.

  • Also bei uns in Hannover sinken seit gestern die Preise, denke die Waffenruhe geht’s weiter nach unten.

  • A.) alle, die hier andauernd auf die „anderen Länder“ verweisen, die das angeblich besser machen: Man kann das nicht so ohne weiteres vergleichen, da wir hier in Deutschland eine andere Struktur haben. Hier haben nur wenige Ölkonzerne quasi ein Monopol. Beispiel Frankreich: dort kann man an jedem Supermarkt tanken, meist deutlich günstiger als an der Konzern Tankstelle.
    B.) wir fahren ein Auto, das bei Tempo 90 ca. 3,8L Diesel verbraucht. Bei 110 verbraucht es 4,4L und bei 130 5,4L. Bei der Fahrt (120km/h) von Leipzig ins RM-Gebiet wurden wir von ungewöhnlich vielen Autos überholt, die teilweise über 200 drauf hatten. Da kommt einem schon der Gedanke, dass die Preise für Sprit immer noch nicht hoch genug sind.

  • Oh, immer diese verständnisvollen Kommentare hier. Haha, andere Länder machen es vor. Man geht mit der Steuer zum Beispiel runter. Dadurch kann man der Bevölkerung helfen. Scheint hier aber nicht gewollt zu sein. Verständlich, da ja dann die Steuereinnahmen sinken würden. Aber hier zu Lande zeigt der normale Bürger meist Verständnis für alles während wo anders Menschen sogar dafür auf die Strasse gehen.

    • Rate mal warum? Jeder Cent, der an Steuer nachgelassen wird geht zu großen Teilen direkt an die Mineralölkonzerne. Schau dir doch den Tankrabatt aus 2022 an. Ein herrliches Geschenk an Shell und Co., nur dem Bürger hat es fast nichts gebracht.

      Warum wird eigentlich immer wieder der gleiche Blödsinn gefordert?

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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