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"Spritpreise erreichen täglich neue Höchststände"

Spritpreise steigen trotz Regulierung: ADAC-App zeigt keine Entlastung

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91 Kommentare 91

Wer die Preise an deutschen Tankstellen derzeit häufig mit dem iPhone prüft, bekommt ein recht eindeutiges Bild: Anwendungen wie die ADAC Drive-App des Autmobilclubs oder vergleichbare Anbieter zeigen seit Anfang April weiter steigende Durchschnittswerte. Die Auswertung der aktuellen Daten legt nahe, dass die neue Preisregelung nach dem sogenannten Österreich-Modell bislang keine dämpfende Wirkung entfaltet.

Spritpreise

Die Regel sieht vor, dass Mineralölunternehmen ihre Preise nur noch einmal täglich zur Mittagszeit anheben dürfen. Erhofft hatte man sich, kurzfristige Preissprünge zu begrenzen und mehr Transparenz zu schaffen. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Muster. Nutzer, die regelmäßig Preisverläufe in Apps verfolgen, sehen punktuelle, teils deutliche Erhöhungen rund um die erlaubte Anpassungszeit.

Deutliche Aufschläge zur Mittagszeit

Dies bestätigt nun auch der ADAC, der die Zahlen der vergangenen Woche aggregiert und ausgewertet hat. Dieselpreise haben binnen einer Woche um mehr als 13 Cent zugelegt und liegen aktuell im Schnitt bei rund 2,45 Euro pro Liter. Auch Super E10 ist spürbar teurer geworden und nähert sich früheren Höchstständen an.

Star Tankverlauf

Auffällig ist vor allem das Verhalten rund um die Mittagszeit. Statt über den Tag verteilt moderat zu steigen, werden Preise häufig gebündelt angehoben. In den App-Verläufen sind entsprechende Sprünge klar erkennbar. Gleichzeitig bleiben Preissenkungen im Tagesverlauf seltener und fallen geringer aus als zuvor.

Nach Einschätzung des ADAC reagieren Anbieter mit Risikoaufschlägen auf die eingeschränkte Flexibilität. Da Preiserhöhungen nur zu einem festen Zeitpunkt möglich sind, werden diese offenbar vorsorglich höher angesetzt. Für Verbraucher bedeutet das höhere Durchschnittspreise, obwohl sich der Ölpreis zuletzt kaum verändert hat.

Bundeskartellamt soll stärker eingreifen

Der ADAC sieht deshalb Handlungsbedarf bei den Behörden. Insbesondere das Bundeskartellamt solle stärker eingreifen und die Preisgestaltung genauer prüfen. Ohne zusätzliche Kontrolle bleibe die Regelung wirkungslos.

Für Autofahrer zeigt sich die Entwicklung unmittelbar im Alltag. Wer mit dem iPhone Preise vergleicht, findet derzeit kaum Entlastungspotenzial. Auch gezieltes Tanken zu günstigeren Zeiten bringt weniger Ersparnis als in der Vergangenheit.

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ADAC Drive: Tanken Laden Route
ADAC Drive: Tanken Laden Route
Entwickler: ADAC e.V.
Preis: Kostenlos
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08. Apr. 2026 um 12:50 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    91 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Eine schwachsinnigere Regelung als diese, ist kaum zu übertreffen!

    • Die Regelung ist gut. Man hätte vielleicht ne andere Uhrzeit nehmen können. Immerhin kann man nun besser planen und weiß, teurer wird es nicht. In Österreich funktioniert das seit vielen Jahren ganz gut. Nur wird dort gerade überlegt, das auf 3 mal die Woche zu begrenzen.

    • Ich finde diese ebenfalls komplett schwachsinnig, da sich die Kaufleute gegen ggf. am Tag steigende bereits im Voraus absichern wollen, und bereits vorbeugend einen „Sicherheitsaufschlag“ draufpacken..wer das durchgewunken hat, ist mir ein Rätsel..

  • MaßnahmenOhneWirkung
  • Nur 6,1 % des gesamten Rohöls importiert Deutschland lt. Spiegel über den Hurmus. Das bedeutet, dass die Preise niemals so hoch steigen dürften. Ich habe das Gefühl, dass die Bundesregierung diese Eskalation zum Anlass nimmt, um die erhöhten Preise an der Zaüfsäule recht zu fertigen.

    Aber mal ehrlich, wann hat unsere Regierung uns Bürgern in den letzten Jahren überhaupt etwas gegeben.
    Ich habe das Gefühl, dass wir nur noch ausgebeutet werden.

    • Du wirfst aber schon ein bisschen Regierung (die vielleicht gerade nicht die richtige Antwort finden) und Mineralölkonzerne (die es immer schaffen, Geld zu verdienen) in einen Topf.
      Wie auch immer, ich finde es schlüssig, dass wenn kein Öl durch die Straße von Hormus kommt, das verbleibende Öl teurer wird, weil auch andere „unser“ Öl kaufen wollen.
      Wer kann, nutzt besser andere Energiequellen. Langfristig werden fossile Energieträger immer teurer.

      • Genau die Menschen wie du, die das alles noch schlüssig finden sind das große Problem in diesem Land!

      • Nein, ich schmeiße die nicht in einen Topf. Man muss sich nicht alles gefallen lassen. Schönreden hilft hier keinem ein bisschen. Man kann sich die Dinge immer irgendwie so hinbiegen, dass es Sinn machen muss, aber in diesem Fall ist der unverhältnismäßige Preis an den Zapfsäulen unschlüssig

        Schau dir bitte die Preise in Europa an. Deutschland bezieht fast am wenigsten von den anderen EU Ländern Öl über den Hurmus aber hat einen immensen Aufschlag auf die Preise gepackt.

        Schau dir beispielsweise Polen, Spanien, Tschechien, Ungarn, Belgien, Italien, Schweden an. (QUelle: https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Verkehr/kraftstoffpreise.html)

      • Ich kann es auch verstehen, dass Öl teurer wird. Was ich aber nicht verstehe ist die Tatsache, dass der Kraftstoff sofort teurer wird sobald der Ölpreis nach oben geht und wenn der Ölpreis runtergeht, dann bleiben die Preise oben. So bescheuert kann es doch an den Börsen nicht zugehen.

      • Ich weiß du wirst das gleich mit irgendeiner Verschwörungstheorie kontern aber es muss hier mal klar festgestellt werde :
        Die Konzerne machen den Preis!
        Die Regierung legt nur die Rahmenbedingungen und die Steuern fest?

      • Dagegen sollten auch Gesetze gemacht werden.
        Eine Übergewinnsteuer hilft in anderen Ländern extrem!

      • Traval: ich musste echt schmunzeln. Danke, dass Du das von mir denkst. So gut kennst Du mich also…

        Ich muss nichts mit einer Verschwörungstheorie kontern. Ich mache das lieber mit Fakten. Schau bitte in den oberen Link zu den Spritpreisen in Europa.

    • Da hast du die globalen Lieferketten nicht verstanden. Die ganze Welt konkurriert um die Rohstoffe. Die Schiffe drehen um und liefern das Öl nach Asien, wenn die besser bezahlen.
      Wenn dem Weltmarkt also ein paar % fehlen, steigen die Preise, bis die Menschen, egal wo, diesen Teil einsparen.
      Deshalb bringt ein Tempolimit mehr, als die aktuellen Maßnahmen der Regierung.
      Das ganze nennt sich Angebot und Nachfrage.

    • Das ganze ist ein Weltmarkt. Da sind die 6% nur ein kleiner Teil. Insgesamt gehen durch die Straße von Hormus 25% des Öls.,hauptsächlich nach Asien. Und aktuell zahlen die Chinesen und andere dort jeden Preis. Selbst Tanker, die vor Rotterdam liegen, drehen ab und fahren nach Asien

    • Die Bundesregierung ist schuld an den erhöhten Preisen an den Tankstellen? Ich wusste gar nicht, dass die BR nun schon Raffinerien und Öltanker betreibt und dann Tankstellen beliefert?

      Wird ja immer besser hier.

      Es ist übrigens nachgewiesen, dass zwar ungefähr 10% weniger Rohöl auf dem Weltmarkt zur Verfügung steht (20% kommt nicht durch die Straße von Hormuz, aber 10% wird anderswo mehr gefördert), aber auf dem europäischen Markt fast unverändert viel ankommt. Dieses wird dann in den lokalen Raffinerien zu Benzin und Diesel verarbeitet. Der globale Süden hat seinen Verbrauch durch gestiegene Rohölpreise gesenkt, die der globale Norden weiter zahlen kann. Die Preiserhöhungen an den Tankstellen sind zu großen Teilen Mitnahmeeffekte der Mineralölkonzerne, welche einfach die Gelegenheit nutzen. Setzt man die aktuellen Preise (selbst nach Inflation) mit denen bei der letzten Krise, in der der Rohölpreis sogar höher lag, gleich, stellt man fest, dass nur eine Partei maßgeblich verdient. Das ist Shell, Total und Co,

      Und nein, der BR nützen hohe Spritpreise weit weniger, als du meinst. Denn die höhere Steuer auf Benin wird durch niedrigere Wirtschaftsleistung mehr als kompensiert.

      Und ja, fossile Brennstoffe können über den Lauf der Zeit nur teurer werden. Aber in Netzausbau und mehr regenerative Energien will ja niemand investieren.

    • Das ist aber dann ein wenig zu klein gedacht. Wenn weltweit insgesamt das Öl knapper wird, dann schauen sich die Staaten nach anderen Anbietern um und dann sind auch die aus Norwegen, England oder USA dabei. Es ist dann schon so, dass ein Unternehmen sein Angebot so teuer verkaufen kann, wie der Käufer bereit ist dafür zu bezahlen. So funktioniert Marktwirtschaft.

    • Rohöl wird am Weltmarkt gehandelt, wenn eben aus dem Region am Golf weniger kommt, kaufen die Importeure eben woanders ein – die Nachfrage bestimmt den Preis und somit zahlen wird das mit.

    • Tanner, was hat denn das damit zu tun? Es ist ein Markt! Angebot und Nachfrage! Das Öl kann dort nicht mehr bezogen werden, also muss es woanders her. Die Fördermengen sind jedoch begrenzt, also gibt es für den Markt bei gleicher Nachfrage weniger Öl. Und das bekommt, wer am meisten zahlt. Es gibt zwar sicherlich Verträge über Abnahmemengen aber das sichert eben nur, das die Tankstelle noch Stoff zum tanken hat, nicht zu welchem Preis

  • Kein Wunder bei so ner inkompetenten Regierung. Dann doch lieber wieder die Ampel.

    • Tja, hätten wir haben können. Wir brauchen mal wieder Entscheidungsträger mit Rückrat, die unbequeme Entscheidungen treffen – und nein, ich meine nicht die Alternative für Du**e.

      • Sarkasmus, muss gekennzeichnet sein :D

      • Tobias: ++1, you made my day

      • Was ist daran sarkastisch. Der Mann hatte mehr Wirtschaftsverständnis im klein Finger, als Fr. Reiche in ihrer ganzen Karriere aufbringen kann.

      • Der Mann, der immer so von allen gehasst wird, hat in so vielen Reden genau diese Szenarien vorhergesagt. Aber es wollte ja keiner hören. Er hatte mit fast allem Recht, aber wurde niedergebrüllt.

        Ganz ehrlich: Ihr, die alle nun jammern, hattet die Wahl ökologisch zu wählen, was kurzfristig finanziell mehr belastet, aber langfristig entlastet und uns unabhängiger von fossilen Energieträgern macht. Aber nein, lieber Kopf in den Sand und alte Säcke wählen, denen die Zukunft sche***egal ist.

      • In der Tat. Erstmals konnte mir jemand das Prinzip der Insolvenz erklären. Ganz großes Kino!

      • Habeck hat die ganze deutsche Industrie in den Ruin geführt!

      • Immer noch besser als die Gas-Lobbyistin, die derzeit im Wirtschaftsministerium sitzt.

      • @Hechicero175

        Die Aussage von Habeck zur Insolvenz war 100% korrekt.

        Wer diese als falsch ansieht, hat die Themen Wirtschaft und Insolvenz nicht verstanden.

      • @_Knight_ achso und wer Ökologisch gewählt hat darf nicht jammern?

      • Schön, wie du reinliest, was da nicht steht. Es ist eher andersrum, diejenigen, die sich seit Jahren ökologischen Gesichtspunkten versperren, sollen aufhören zu jammern. Deine Aussage lese ich in meinem Kommentar nicht.

      • Das hätte ich nicht besser ausdrücken können.
        Nun müssen wir Flachpfeifen wie Söder und Konsorten ertragen.

      • So schlecht war der auch nicht. Aber gut, wer nur über irgendwelche Wärmepumpen Rückschlüsse auf Habeck zieht, nun ja… (und das Gesetz war auch nie so gedacht, wie es immer hieß).
        LNG Terminals während der Gaskrise, als Putin seinen Feldzug begann, hat er mal schneller genehmigt bekommen als man gedacht hätte. Auch ist unsere Gasversorgung damals nicht zusammengebrochen.
        Ich hätte Habeck lieber als die Lobbyministerin Reiche!

    • Wenn die Regulierung liegt es vielleicht nicht an der Unfähigkeit der regierung, sondern an der Wirtschaft?

      Ich frage mich seit langem, warum die Mineralölpreise bei allen anbietern immer synchron steigen und fallen. Das ist – nach meinem einfachen Weltbild – keine Reaktion des Marktes.

      Aber ich höre vermutlich nur den Benzinhahn tropfen — ääääähm das Gras wachsen

  • „Auffällig ist vor allem das Verhalten rund um die Mittagszeit. Statt über den Tag verteilt moderat zu steigen, werden Preise häufig gebündelt angehoben. “

    Prüft das bitte nochmal. Liest sich wie ki erstellt. Euch sollte bewusst sein das die Preise nur noch 1x gebündelt steigen dürfen.

  • Selbst die heutigen -10% des Ölpreises zeigt keine Reaktion an den Tankstellen. Da wird eindeutig Abgezockt. Das schreit nach Rebellion.

  • Würde man die Mehrwertsteuer und CO2 – Steuer abschaffen/senken wäre es nicht zu teuer.

    • Nein, CO2 Steuer rauf, damit es hoffentlich der letze kapiert. Wir brauchen Erneuerbare um unabhägig zu werden!

      • 1+ mit Sternchen *

      • Hallo Markus,

        Ich gebe Dir völlig recht. Allerdings mit der Einschränkung, dass das, was Du sagst, nur in einer idealen Welt gilt.

        Wenn Du den Schichtarbeiter anschaust, der zur Arbeit muss, dann führt die von Dir vorgeschlagene Maßnahme schnell zu gravierenden Folgen bis hin zur privatinsolvenz.

        So einfach wie vorgeschlagen ist der Prozess leider nicht.

      • Das ist aber leider nicht möglich. Der Traum ist längst ausgeträumt. Erneuerbare Energien sind nicht in der Lage den enormen Energiebedarf zu decken. Daher stoßen sie gerade die Tür zur Kernenergie wieder auf. Was wir brauchen ist ein Umdenken in der Bevölkerung. Solange jeder Blödsinn elektrisch betrieben wird steigt der Energiebedarf immer weiter. Solange wir nicht bereit sind auf Komfort zu verzichten ändert sich rein gar nichts. Das ist kein politisches Problem. Das ist ein Gesellschaftsproblem.

      • Doch sind sie, spielend. Wenn man in Speichertechniken und stabilere Netze investiert. Will aber niemand.

    • Das würden sich mindestens zur Hälfte die Mineralölkonzerne einsacken, es hätte höchstens kurzfristig die Wirkung eines Strohfeuers und würde massiv Geld kosten das wir anderweitig mehr brauchen.
      Und langfristig gesehen geben wir sogar Geld dafür aus, uns in der Abhängigkeit zu halten, die Motivation, moderne Alternativen (eMobilität, erneuerbare Energie…) zu suchen, würde sinken. Kein guter Plan.
      Allenfalls für Härtefälle, wie kleine Landwirtschaften oder Menschen mit wenig Einkommen. Aber das müsste man anders angehen.

    • Und am Ende bleibt der Preis identisch, weil die Konzerne die Steuererleichterung nicht weitergeben. Der Staat hätte dann Milliarden weniger und die Konzerne Milliarden mehr.

      Die 12 Uhr-Regelung ist natürlich kompletter Union-Unsinn, aber die Steuer zu senken würde auch nichts bringen.

      Preisbremse und Übergewinnsteuer haben vor wenigen Jahren merkbar funktioniert.

      • Der Tankrabatt unter dem Schaumschläger Lindner landete auch zu 50% in den Taschen der Ölmultis.

      • @_Knight_

        Das stimmt, aber die Mechanismen haben dennoch einen merkbaren Effekt erzielt.

        Und zwar ohne, dass die Konzerne -massiv- davon profitiert haben, auch wenn sie profitiert haben.

      • Wann hatten wir denn eine echte Preisbremse? Die gab es doch gar nicht. Wir haben nur Steuergeld dafür verwendet, einen Teil der Preissteigerung zu bezahlen. Mehr nicht.

  • Ich habe generell den Eindruck dass diese Inflation sich aktuell hauptsächlich intrinsisch bedingt. Die Quote die via Hormus kommt ist ja wohl verschwindend gering.

  • Wir könnten schon lange unabhängig(er) sein, eAuto, Wärmepumpe, Erneuerbare, aber man bekommt, was man wählt. Ihr wolltet doch die CSDU, also lebt damit und zahlt den Sprit!
    Ich bin nahezu autark. Freue mich immer, wenn ich an der Tanke vorbei fahre.

    • Das ist schon sehr plump und uninformiert hier einfach eine Partei ins Schaufenster zu stellen… Meine Güte.

      • Er hat aber leider recht. Ohne 16 Jahre CDU könnten wir viel weiter sein. Ein Herr Altmaier hat den Ausbau der Erneuerbaren förmlich gestoppt und den Netzausbau verhindert. Söder tut das gleich in Bayern.

        Es gab Alternativen, aber der Volks-Michel will lieber „alles wird wieder gut“-Parolen hören und wundert sich dann in 5 Jahren wieder und zürnt und brüllt.

    • Schön, dass du ‚nahezu autark‘ bist und Tankstellen ignorierst. Leider treibt der gestiegene Brent-Preis nicht nur den Sprit, sondern vor allem die Transportkosten in den Lieferketten: LKWs, Schiffe, Flugzeuge. Lebensmittel, Güter, Dünger – alles wird teurer. Die Wirtschaft ist kein privates Inselchen.

    • Dann freu Dich in Deinem autarken Leben wenn Dich auch zukünftige Teuerungen aller Güter scheinbar nicht betreffen… schon toll so ne eigene Kuh, dann kann man auch Butter und Käse selbst herstellen. Hast Du ganz toll gemacht

  • Ja Jan Tenner, da muss Prof. Zweistein dahinter stecken. ;)

    Leider steigen die weltweiten Rohölpreise durch Spekulationen und Raffgier. Daher ist es egal wie wenig Rohöl Dtld. aus dem betroffenen Gebiet kauft, weil alles Rohöl am internationalen Markt teuerer wird.

    Es ist halt alles global geworden. :/

    • Erstmal gleich eine persönliche Spitze – das musste wohl sein.

      Mir geht es um Fakten, nicht um Polemik.

      Schau dir bitte die Spritpreise im europäischen Vergleich an, dann können wir sachlich weiterdiskutieren.
      Wenn Deutschland nur einen sehr kleinen Anteil Rohöl aus der betroffenen Region bezieht, darf man durchaus hinterfragen, ob die Preissteigerungen an der Zapfsäule so gerechtfertigt sind.

      • Also ich finde auch man sollte nett miteinander sein. Der Rest ist nicht zielführend. Trotzdem stimmt es ja, dass der Rohölpreis international festgelegt wird und sich an der globalen zukünftigen Verfügbarkeit und Nachfrage orientiert.
        Es ist also erstmal egal ob man das Öl bekommt oder nicht. Als einzelner staat hat man schlechte Karten dieses System ändern zu wollen. In der aktuellen Position der EU würde das sogar nicht mal auf dieser Ebene rosig aussehen. Wir sind schlicht abhängig und es würde nur eine verringerte Abhängigkeit helfen. Während es bei der Mobilität und Wohnsektor schon zumindest bedingt machbar ist, hat die Industrie da schlechte Karten.
        Subventionen wie eine Deckelungen des spritpreises werden langfristig dafür sorgen, dass Deutschland als Staat stärker verschuldet ist und das soziale Ungleichgewicht wächst. Denn das Geld was ausgegeben wird hilft zwar temporär, fliest aber langfristig von der Unten und der Mitte der Gesellschaft zur Spitze ab.

        Daher ist es also Quatsch hier zu fordern dass der Staat etwas in dieser Richtung tut.

        Sinnvoller wäre es soviel Sektoren wie möglich von fossilen Energien bestmöglich zu entkoppeln. Das hat der Gesellschaft bei der Ampel jedoch nicht so gut gefallen. Eigentlich ist die Krise eine Chance, klar festzustellen dass Abhängigkeiten schnellstmöglich reduziert werden müssen.

      • Phil, Danke für Dein Statement.

        >Daher ist es also Quatsch hier zu fordern dass der Staat etwas in dieser Richtung tut.

        Aber Polen, Schweden, Italien, Tschechien usw… haben es doch geschafft, ihr Volk zu entlasten. Bzw. sie haben erst gar nicht versucht, die Preise anzuheben.
        Bitte schau in den Link weiter oben, den ich gepostet habe. Dort sind Vergleichspreise in der EU.

        Ich bleibe bei meiner Meinung: Ich habe das Gefühl, dass unsere Regierung die Situation gnadenlos ausnutzt.

  • Die Regel sieht vor, dass Mineralölunternehmen ihre Preise nur noch einmal täglich zur Mittagszeit anheben dürfen.

    Wie sollen denn da die Preise über den Tag verteilt moderat steigen können?!

  • Das war wirklich sowas von vorhersehbar. Siehe auch die Kommentare zu eurem Artikel vor der 12 Uhr Regelung.
    Traurig, dass sich immer alle die Taschen besonders gerne während Krisenzeiten voll
    machen. Hoffentlich gibt es Karma.

  • Leider verdient der Staat mit jeder Preiserhöhung mit. Das nennt man woanders Interessenskonflikt.

    • Zu kurz gedacht, Tim. Der Anstieg an Einnahmen durch die Steuern auf Sprit wird durch Verwerfungen in der Wirtschaft und geringere Einahmen dort mehr als kompensiert. Das ist für den Staat nur sehr kurzfristig ein Ertrag, mittelfristig ein Verlust. Der Staat hat kein Interesse an teurer Energie per se, nur als Steuererungsinstrument hin zu mehr erneuerbaren.

  • Bemerkenswert, mit welcher Akribie der Spiegel den Fokus auf die 6,1 % direkten Rohölimporte über den Hormus legt. Ein kurzer Blick auf die Terminbörsen genügt jedoch: Die Preise für Brent Crude sind in den letzten Wochen deutlich gestiegen. Der globale Markt richtet sich eben nicht nach nationalen Importquoten.

  • Naja. Wenn man Bessemer wieviel der deutsche Staat bei hohen spritpreisen dank Steuer und co ein immer, den sollte es doch nicht wundern.

    Und er aktuellen Regierung geht es doch maßgeblich nur noch darum, den Bürger maximal effizient auszunutzen.

    Und dann wundert sich die gebildete Schicht später, warum die Leute die blauen Teufel wählen.

  • Wie gut das wir uns vor einigen Jahren für Dacia entschieden haben.

    Ist vielleicht nicht mehr so komfortabel wie die VWs mit Erdgas.
    Aber um einiges günstiger und mit Autogas ohne Aufpreis zu bekommen.

    Bei ca. 80.000 km im Jahr für den Weg zur Arbeit und ein wenig privat ist das ein wirklicher Sparesel.

    Zuletzt bei ca. 6-6,5l je 100 km mit 0,989 € je Liter schon sehr günstig.
    Zur Zeit tanken wir zwischen 1,089 und 1,129 je Liter.

    Okay ein E Auto wäre uns auch lieber, aber da üben wir bedingt durch die Menge an km im Jahr noch etwas Zurückhaltung.
    Denn unsere Autos haben wir meistens um die 10-12 Jahre und ob das ein
    Akku packt?

  • Die Spritpreise gehen doch eh grade ständig nach oben. Da kann auch die neue Spritpreisregelung nix ändern. Ich hab auch nix anderes erwartet.
    Vorher haben die Konzerne die täglich mehrfache Erhöhungen durch mehrfaches Absenken kaschiert. Jetzt sind diese mehrfache Erhöhungen in eine zusammengefasst. Unter dem Strich kommt das gleiche raus.
    Somgesehen hat man schon mehr transparenz.

    Um die hohen Preise zu verhindern, hätte man schon einen Preisdeckel oder eine Steuersenkung machen müssen.
    Aber ob die Konzerne eine Steuersenkung 1:1 durchreichen ist auch wieder fraglich. In Erklärungsnot sind die Konzerne jedenfalls nicht.

    Aktuell wird ja darüber diskutiert europaweit eine Übergewinnsteuer einzuführen.

    Nur eine Steuersenkung oder ein Preisdeckel hätte eine Auswirkung auf den Preis gehabt.

    • Eine Steuersenkung hätte vermutlich keinen Effekt auf den Preis gehabt. Oder sind in der Gastro die Preise gefallen?

      Dazu hat die 12-Uhr Regel den Preis merkbar verteuert und es ist eben nicht auf den Tag gesehen ungefähr gleich geblieben.

  • Vielleicht bin ich ja doof aber die Regelung sollte doch gar nicht bewirken, dass es günstiger wird. Man soll einfach die Klarheit haben, wenn ich mir eine günstige Tankstelle aussuche, bekomme ich auch den Preis (oder günstiger) bis morgen 12 Uhr.

  • Was wurde denn bitte reguliert? Das nur noch 1 mal am Tag erhöht werden darf? Wer gedacht hat, dass das war bringen würde, ist realitätsfern. Andere Länder zeigen dass es auch anders geht.

  • Ist ja auch irgendwie verrückt, zu glauben, dass die Preise deswegen nicht steigen sollten, bestenfalls steigen Sie anders, aber sie werden da kaum weniger

  • Oh ernsthaft, mei habe ich jetzt nicht erwartet, dabei wollte die Regierung uns Bürger damit helfen.

  • Wer daran geglaubt hat (damit meine ich überwiegend unsere tolle Politik) die Spritpreisproblematik würde sich mit „Nur noch einmal am Tag dürfen die Preise erhöht, aber immer gesenkt werden“ erledigt haben, der hat eh nicht den Schuss gehört. Und wenn ich die neuen Vorschläge höre wie „Mit einem Tempolimit sinkt der Spritverbrauch und damit die Kosten“ und „Die Pendlerpauschale müsste erhöht werden“ (Damit dann frühestens Mitte nächsten Jahres mehr durch die Steuererklärung zurück bekommt, bringt ja jetzt auch viel), und andere super Ideen, da kann man ja eigentlich nur noch am Verstand der gesamten „Landeslenker“ zweifeln. Einfach unfassbarer Mist den die produzieren.

  • Gerne höhere spritpreise. Die Straßen sind zu voll. Wer es sich nicht leisten kann, kann ja gerne carsharing oder Bahn fahren :)

  • Nach dem „Österreich-Modell“ kann es keine Wirkung haben. Sind doch in Österreich lauter politische Nieten am Werk, die nur für die EU und ihre eigene Tasche arbeiten!

  • Gleichzeitig meldet Shell erhöhte Gewinne…
    …welch Überraschung. So wenige Unternehmen in dem Markt – die konkurrieren gar nicht sondern haben sich den Kuchen aufgeteilt.
    Ob ausgerechnet Frau Reiche jetzt die richtige ist um hier zur Not bis zur Zerschlagung durch das Kartellamt zu gehen ist natürlich äußerst zweifelhaft.

  • 72 Kommentare lesen ist mir zu müßig ;-)…
    Grundsätzlich sind wir alle viel zu nett erzogen, meckern können wir alle sehr gut… Tankstellen anzünden mach so ziemlich keiner!

  • Das elendige Gejammer soll aufhören, entweder man ändert selber etwas, und wenn es nur mal kurze Wege mit dem Fahrrad bewältigen bedeutet, oder man tankt halt weiter wie gewohnt und lebt mit den Nebenwirkungen des Kapitalismus.

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