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Sonntags-Lektüre: Link-Tipps, Geldwäsche im App Store und mehr

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24 Kommentare 24
  • Geldwäsche im App Store

Lässt sich der App Store zum Waschen von Schwarzgeld zweckentfremden? Daniel Rutter will die Möglichkeit zumindest nicht ausschließen und verweist auf zahlreiche Beispiele lieblos zusammengewürfelter Applikationen, die nicht nur schlecht aussehen und ihren Käufern fast keinen Mehrwert bieten, sondern auch noch zu überdurchschnittlichen hohen Preisen verkauft werden. Downloads wie FSZForDesigner oder YouaiCalc zeigen Schriftarten an oder bieten eine einfache Taschenrechner-Funktionalität, wurden aber zu Preisen von knapp $200 angeboten und konnten dennoch gute Verkaufszahlen vermelden.

Rutters Theorie: Geld aus nicht ganz sauberen Quellen, das in Anwendungen wir FSZForDesigner investiert wird, landet (abzüglich der 30% für Apple) mit einer sauberen Rechnung beim Anbieter der App und lässt sich als grundsolides, ehrlich erwirtschaftetes Einkommen versteuern.

schwarzgeld

  • LinkedIn entfernt E-Mail-Lauschposten

Als das Business-Netzwerk LinkedIn im Oktober seine E-Mail-Erweiterung „Intro“ vorstellte, ist uns die Kinnlade runtergefallen. Damals beschrieben wir den schmutzigen Hack, mit dem LinkedIn auf die E-Mail-Konten seiner Nutzer zugreifen wollte:

“LinkedIn Intro” klemmt sich mit Hilfe eines iOS-Zertifikates zwischen die Mail-Anwendung eures Gerätes und euren E-Mail Anbieter und leitet den gesamten Nachrichtenverkehr des persönlichen E-Mail-Postfachs über die Server des amerikanischen Unternehmens.

Jetzt hat LinkedIn das Ende der fragwürdigen Erweiterung zum 7. März angekündigt und stampft den E-Mail-Lauschposten offiziell ein. Delikates Detail: Nutzer die sich damals zu Integration der „Intro“-Erweiterung überreden ließen, können – so lange die Erweiterung noch installiert ist – keine Mails mehr empfangen.

linked

  • Reporter-App katalogisiert euer Leben

Mit der Reporter-Applikation hat der Entwickler Nicholas Felton einen Alltags-Begleiter geschaffen, der euch dabei helfen soll eurer Leben zu katalogisieren, alltägliche Handlungen und Vorlieben in Statistiken zu verwandeln und bei der Auswertung von Gewohnheiten zu assistieren, denen ihr sonst nicht all zu viel Aufmerksamkeit schenkt.

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Die Reporter-App (AppStore-Link) setzt dazu auf einen Fragen-Katalog der sich durch eigene Kategorien erweitern lässt und interviewt euch in regelmäßigen Abständen. Entwickler Felton hat die Reporter-App im Laufe des vergangenen Jahres im Selbstversuch getestet und beschreibt die Analyse der so gesammelten Fakten in diesem Blogeintrag.

Die Ergebnisse seiner Reporter-Befragungen hat Feltron in mehreren Infografiken zusammengefasst und als Buch veröffentlicht. Durch die Nutzung der Reporter-App kann Feltron jetzt sehen, an welchen Tagen sein Kaffee-Konsum am höchsten war, mit welchen Freunden sich im Laufe einer Arbeitswoche am meisten getroffen wurde, wie viel Tage im Stau zugebracht wurden und welche Locations für die beste Stimmung gesorgt haben. Ein sehr interessantes Projekt. Die Reporter-App kostet 3,59€.

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  • iOS 7 Video-Kurs für angehende Entwickler

Die Webseite Stacksocial bietet den „iOS 7 Developers Course“ aktuell mit einem Preisnachlass von 88% für 59$ an. Der sonst $499 teure Workshop versorgt angehende Entwickler mit 31 Stunden Video-Training und führt euch nicht nur an den Bau der ersten eigenen iOS-Applikationen heran, sondern widmet sich auch der Apple Entwicklungs-Umgebung Xcode 5 und dem Syntax der Programmiersprache Objective-C.

Der Kurs beschreibt den Bau 14 einfacher iOS 7 Applikationen. Die einzelnen Lektionen des noch neun Tage erhältlichen Angebotes lassen sich hier einsehen.

ios7-dev

  • Kulante App Store-Rückerstattungen

Eine E-Mail-Zuschrift, die in der vergangenen Woche in unserem ifun.de Postfach eingetrudelt ist:

Vielleicht ist es mir ja erst jetzt aufgefallen und die Rückerstattungspraxis von Apple ist schon länger kulant, vielleicht ist es Euch aber auch noch nicht aufgefallen. Ich habe heute eine App reklamiert […] deren Funktionalität nicht der Beschreibung entspricht. Ich habe nun länger keine App reklamiert, kannte es aber von früher, dass es immer ein wenig dauerte und man dann eine mehr oder weniger persönlich geschriebene Antwort von Apple bekam (und bisher auch immer tatsächlich eine Erstattung). Heute war ich überrascht, dass das ganze völlig automatisch ging, ich konnte zwischen mehreren Reklamationsgründen wählen, eine kurze Begründung eingeben, anschließend konnte ich auswählen, ob ich Kontakt mit Apple oder dem Programmierern wollte oder eine Rückerstattung. Ich habe Rückerstattung angeklickt und binnen Sekunden kam die Bestätigung, dass der Betrag (ok, war nur 1,79€) erstattet wurde. Ich finde das enorm kundenfreundlich

  • Personalisierte Werbung in Skype-App

Die Skype-Applikation versteckt in ihren Einstellungsmöglichkeit einen Button, der die Einblendung personalisierter Reklame aktiviert. Die standardmäßig aktivierte Option kann in den Skype-Settings ausgeknipst werden und unterbindet so die Verknüpfung von Microsofts Werbepartnern und euren persönlichen Profil-Daten.

skype

  • Design-Details zu Facebooks Paper

Brian Lovin widmet sich den kleinen Design-Feinheiten der Facebook-eigenen Paper-Applikation. Ihr erinnert euch: Die, die den Daumen schmerzen lässt. In mehreren GIF-Animationen geht Lovin auf Animationen, Interface-Entscheidungen und grafische Spielereien ein, denen Paper seinen individuellen Look zu verdanken hat. Empfehlenswert.

write

Sonntag, 09. Feb 2014, 14:51 Uhr — Nicolas
24 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • & Flappy Bird verschwindet aus dem App Store.

    Er hat genug Geld gemacht. An Nintendo soll es ja nicht liegen. Bei 35.000 € am Tag würd ich jetzt auch die Zelte abbrechen. ^^

  • Was für tolle Profile der „Reporter“ dann erstellt. Und die Leute machen das auch noch freiwillig! Wozu brauchen wir dann noch eine Vorratsdatenspeicherung?
    Das ganze noch mit Gesundheitsfragen verknüpfen, was für persönliche Profile das gibt.
    Da wo Daten erhoben werden, gibt es auch Begehrlichkeiten auf diese.
    Ich wäre mehr als Vorsichtig bei so einer App.
    Aber Generation Facebook wird es schon nutzen. Die haben keine Scheu mehr, sich mit ihren Daten zu prostituieren.

  • Wie macht denn flappy Bird das Geld? Ohne InApp käaufe?

  • Zur Geldwäsche eignet sich auch Bitcoins mit entsprechenden Apps, von denen einige gelöscht wurden.

  • Da gibt’s doch auch diese App für 900€ im AppStore mit Lite-Versionen für schlappe 130€ – wenn das nicht auch mal Geldwäsche ist… Schurken! ;)

  • wo finde ich die settings in skype? hab unten 4 tasten (kontakte, nachrichten, anrufen, meine infos; in letzterem auch nix dabei)?

  • …wenn ich jetzt noch so einen iOS 7 Grundkurs auf Deutsch hätte. Das wäre der Hammer.
    Irgendwelche Ideen? Ohne jegliche Vorkenntnisse.

    • Gibt in iTunes auch zahlreiche kostenlose Podcasts, die sich sehr intensiv mit der iOS Programmierung von Grund auf beschäftigen.
      Wenn man auf Bild verzichten kann, sind die mindestens genauso gut. (Ohne diesen Video-Workshop zu kennen)

    • Ohne vorkenntnisse wirst du wohl eher schwer fündig, und ohne englisch wirds noch enger, weil die Programmiersprache und die ganzen Frameworks und Bezeichner auf Englisch sind…

  • Ich habe die Woche auch eine App für 30,00€ problemlos erstattet bekommen. War selbst überrascht, wie schnell es ging. 1A

  • Suicide27Survivor(iPhone)

    ala‘ Breaking Bad,nur nicht mit ner Waschanlage, sondern mit Apps;-)

  • Also, die Rechnung mit dem saubermachen ist doch Quatsch.

    200€
    -30%
    Macht 140€
    Diese noch versteuern mit 21,7%
    Macht 109,62€

    Da kann man ja noch besser zum Pferderennen.

    • Das gleiche viel mir auch ein als ich den Text gelesen habe. Laut deiner Rechnung gehen also ca. 45 % verloren. Da gibt es weitaus bessere Varianten um das Geld zu waschen. Ich würde eher behaupten diese Apps sind dafür da um mit geklauten iTunes-Konten Geld zu generieren.

  • Ich finde den iOS 7 Developer Course auf der Seite nicht. Hat hier jemand den Link direkt zum Kurs, wo ich den dann direkt kaufen kann?

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