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Studie "EU Kids Online Schweiz"

Sexting-Zahlen: Was Schüler in WhatsApp austauschen

54 Kommentare 54

In seinem Kulturzeit-Programm setzt sich der öffentlich-rechtliche Fernsehsender 3sat mit dem Versenden um Empfangen sexualisierter Nachrichten und entsprechender Darstellungen unter Minderjährigen auseinander.

Sexuelle Nachrichten

Anlass ist die Veröffentlichung der repräsentative Studie „EU Kids Online Schweiz„, in der bei 9-16 Jahre alte Schüler sowie deren Eltern und Lehrpersonen über Chancen und Risiken der Internetnutzung befragt wurden.

Die Studienergebnisse widmen sich in Punkt 1.2 der Volltext-Ausgabe (PDF) „Sexuellen Darstellungen und Nachrichten“:

35% der Befragten haben schon sexuelle Darstellungen gesehen. Der Anteil steigt von 10% bei den 9/10-Jährigen mit zunehmendem Alter auf 68% bei den 15/16-Jährigen an. Mädchen ist der Kontakt mit sexuellen Inhalten eher unangenehm als Jungen. Gewalthaltige sexuelle Darstellungen haben 22% der Nutzer gesehen, in der Regel aber nicht mit Absicht.

24% der Befragten haben sexuelle Nachrichten erhalten. Der Anteil steigt auf 42% bei den 15/16-Jährigen. 3-10% der Befragten haben schon selbst sexuelle Nachrichten verschickt. Und 2% der 11- bis 16-Jährigen wurden schon von jemandem, der sexuelle Nachrichten von ihnen hatte, erpresst.

3sat: Was Schüler in WhatsApp austauschen

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Donnerstag, 29. Aug 2019, 12:51 Uhr — Nicolas
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  • Als ich 12 war wusste ich noch Ned Mal was Sex ist und war nur auf Yugioh und Pokemon fixiert … Ich finde das Traurig wie die Kindheit heutzutage ist.

    • Vielleicht lag es an deiner Fixierung ;)
      Als ich 12 war, gab es kein Pokèmon und Co. Den Umkehrschluss kann man leicht ziehen.

    • Traurig das deine Eltern bei deiner Aufklärung versagt haben.

      • @RHEINREITER: Dein Kommentar ist unangemessen. Oder wolltest Du nur zeigen, dass Du bei den Themen „Lesen/Verstehen“ und „Rechtschreibung“ gefehlt hast?

      • Du hast rein gar nichts von gar nichts verstanden…. statt andere zu verunglimpfen, solltest du mal darüber nachdenken, was bei deiner Erziehung so alles schief gelaufen ist.

      • Polemik hilft bei dem thema halt auch nicht weiter.

        Klar haben wir in der 7. klasse uns nen Playboy besorgt und die Bravo wurde gelesen. Im Rahmen der medialen Möglichkeiten hat man sich halt versucht die Neugierde zu decken. Heute sind die Möglichkeiten andere und der Jugendschutz ist am Smartphone und Tablet weit weniger gut als damals der Zutritt zu irgendwelchen Beate-Uhse-Läden. Heute ist so vieles überall verfügbar dank youporn und co.
        Das verschicken von Nachrichten lief in den 90ern und vorher noch über Zettel unterm Tisch. Fotoanhänge er aufwändig.
        So verändert sich halt die Welt. Es liegt in unserer Hand – der Hand der Eltern – unsere Kinder dafür fit zu machen und sie zu schützen! Schimpft nicht auf die Kinder und Jugend! Die sind neugierig und das sollen sie auch sein!

      • dassdas.de

      • Danke , ich denke auch so! :-)

    • Wir Dorfkinder haben Anfang der 90er Wochenende, Praline und wenn’s gut lief den Playboy geguckt und getauscht.

    • Dir ist schon aufgefallen, dass heute immer noch 65-75% der Kinder in diese Kategorie fallen? Aber früher waren das bestimmt 110% und Du kanntest alle persönlich… Immer dieses aus der Hüfte schießen, ohne auch nur 2 Sekunden vor dem Absenden nachzudenken…

      • Schon mal darüber nachgedacht, dass vor YouP und Poxxhub und vor der Existenz eines für jeden verfügbaren sexuellen Angebote im Internet (ist noch gar nicht so lange her) diese Altersgruppen dem schlicht nicht ausgesetzt waren.

        Es gehörte zu den angesagten Mutproben am Zeitungsstand den Playboy zu kaufen… ;-)

      • Früher gab es noch gar kein WhatsApp und keine Smartphones. Also auch nicht so einfach wie heute in dem Alter sich sowas zu schicken. Also war es tatsächlich anders und weniger Kinder die sowas gemacht haben !

      • Dennoch gab es ICQ und den Müll, E-Mail hatte auch jeder.

    • Jay die ist bewusst das es einen Unterschied macht, das einfach gewusst wird was Sex ist und ob es schon mal gesehen wurde?

    • Im Normalfall hat man der 3. Klasse das erste Mal Sexualkunde, das nächste Mal gegen Anfang der weiterführenden Schule. Wie hat die Aufklärung bei dir so versagt?

    • Also ich wusste schon mit 10 was das ist und hatte mit 12 die erste Freundin. Das war 1978, noch lange vor Pokemon und co.
      Ich finde es eher traurig, dass heute als Teenager erstmal jahrelang nur mit dem Smartphone gespielt wird, statt richtige Erfahrungen zu sammeln.

    • Charles Schulzkowksy

      Als ich 12 war, war ich auf pokemon fixiert und wusste was Sex ist. Was ist daran nun wieder traurig oder schrecklich?

    • Du hast also unbewusst deinen Anime und Manga Fetisch ausgelebt. Also auch nichts anderes.

  • Pokémon war nach meiner Zeit.
    Wir waren überhaupt froh heimlich die Bravo gelesen um zu wissen wofür das Anhängsel da ist;-)))
    Heute ist die Jugend schon viel weiter als wir damals

    • Visuelle Eindrücke hat sie mehr als wir zu unserer Zeit, „weiter“ ist sie dennoch nicht.
      Oft ist das Gegenteil der Fall, da Gesehenes in Erwartungshaltungen einfließt und eher Unsicherheiten als Neugierde auf Umsetzung des Gesehenen auslöst.

  • Whastapp ist die Plage die jeder rief :)

    Und smartphones ohne Internet-Erziehung in der Grundschule…. das ist die 2.

    Was auf meiner ehemaligen schule abgeht ist nicht schön. Und ich hatte auch ein Handy mit internet und kamera schon vor 12 Jahren… da war ich nicht so drauf.

  • In den 80gern brachten die Knaben noch diverse Schmuddel-Heftchen zur allgemeinen Begutachtung mit!

  • Man beschränkt sich hier auf die Kommunikation per Mobiltelefon. Überlegt mal wie sich das Fernsehen verändert hat. Da läuft schon seit 20 Jahren Mittagsprogramm mit sicherlich nicht altersgerechtem Inhalt.
    …und bei einigen läuft die Glotze nahezu 24h. Das ist mindestens genauso Verachtenswert wie diese Kommunikation von nicht altergerechten Inhalten via Whatsapp und Co.

  • Mit 9 oder auch 12 sollte man längst kein Smartphone besitzen

    • Zu pauschal! Außerdem ist der Unterschied zwischen dritter und sechster Klasse enorm!
      Also 9-12 ist keine belastbare homogene Gruppe.
      Ab weiterführender Schule sollte ein Handy schon in Betracht gezogen werden, denke ich (und andere).

  • Ich sehe das wie Tom, was da alles und vor allem zu welcher Uhrzeit gezeigt wird…, früher wurden nackte Oberweiten erst nach 20:00 Uhr gezeigt. Heute homosexueller Sex schon im Nachmittagsprogramm. Nicht das das etwas schlechtes wäre, jeder hat sein Recht sich auszuleben, das soll auch niemanden beschränken und ich werde das auch nicht negativ bewertet haben, aber bitte nicht zu dieser Tageszeit. Kinder sind neugierig und mit Hilfe des Internet haben Sie Zugang zu allem, zum Glück, aber eben auch zu den Dingen, die man auch als gefestigter Erwachsener nur schwer verdauen kann. Die Initialzündung denke ich, ist das TV-Programm. Die Kinder werden heute so schnell erwachen, da bin ich froh in den 1970 und 80ern aufgewachsen zu sein, da hat ein nackter Busen noch rote Ohren verursacht und die erste Begegnung mit dem anderen Geschlecht war unbefleckt, neu und so an Vertrauen gebunden. Heute ein blowjob vorm Unterricht scheint nichts exotisches mehr zu sein, Analverkehr Standart. Nichts davon ist zu verdammen, jeder wie er will und kann, aber die Anforderungen an die Jugendlichen ist ungemein höher.

    • Dein Text ist alles in allem verallgemeinernder Müll.

      Nichts davon stimmt.
      Es gibt auch heutzutage keine Sexdarstellungen Mittags im TV. Egal welcher Spielart und wie schwer diese für Dich zu verdauen sein mögen.
      In den 70ern und 80ern gab es genau so One-Night Stands, Sex beim ersten Treffen und so weiter und so fort. Das ist nicht mehr geworden oder so. Busen verursachen heute noch rote Ohren.
      Und das mit dem Blowjob und dem Analverkehr ist ebenso Schwachsinn.
      Es gab und gibt immer Jemanden für den das eine normal ist und das andere nicht.

      Verallgemeinerungen helfen Niemandem. Niemals.

  • Es ist klar dass niemand wirklich schuld ist. Die Möglichkeiten sind nunmal heute so. Dennoch finde ich es traurig, denn schon bei der Generation die jetzt junge erwachsene sind, stellt man definitiv Abstumpfung fest.
    Und zwar sexuell und was Gewalt angeht :(

    • Sorry iGon – das sehe ich ein wenig anders. Wir sollten nicht immer nur „dulden“ (es ist halt so), sondern mal wieder unsere Meinung vertreten und uns AKTIV dafür einsetzen! Das bezieht sich nicht nur auf dieses Thema, generell gilt es für alles, was gerade um uns herum passiert. Von Politik, Presse, Großindustrie und Banken wird man keine Aktivität/Kritik erwarten können – die sind viel zu sehr „befreundet“. Es ist Zeit, dass wir Bürger begehren was wir wollen und was nicht. Auf irgendwas Positives zu warten? Vergiss es…
      Es ist Aufgabe unseres Staates die Familie zu schützen – auch hinsichtlich nicht altersgerechter Inhalte. Das ist nicht nur Aufgabe der Familie alleine.

      • Tom, unabhängig von diesem Thema hier, finde ich ehrlich gesagt der Staat mischt sich inzwischen bei vielen Dingen bedenklich problemlos und intensiv ein.
        Siehe Fahrverbote oder Mietpreisdeckel…
        Könnte durchaus sein, dass es bei manchen Themen – eventuell auch hier – sinnvoll wäre. Aber generell würde ich nicht sagen der Staat mischt sich zu wenig ein

  • Also ich finde das auch zu heftig das Kinder heute so leicht Zugang haben zu pornografischen Material , zudem sind es meist auch nicht grade Blümchen sex Filme die zusehen sind,ein schmuddle bald muss auch nicht sein aber fände ich ok im Gegensatz zu Filmen in Mann (alles) sehen kann ,das Thema liebe bliebst Außen vor ,die Gesellschaft is auch selber schuld wenn ich das schon im tv sehe Beispiel die Sendung wenn. Kinder Kinder kriegen ,die Sendung wird schon um 16-18 Uhr ausgestellt das die Kinder nix anders im Kopf haben als xxx ist doch kein Wunder es geht ja nicht nur um WhatsApp alles drumherum ist einfach zu locker

    • Da sind dann aber die Erzieher gefragt, die Geräte entsprechend einzurichten und abzusichern dass sie Kids nicht sofort an dieses Zeug gelangen.

      • Klar sind auch die Erzieher gefragt,trotz allem is es einfach zu leicht Mann tippt bei Google nur xxx ein und Mann bekommt die ganze Palette zusehen 18+ ,heutzutage kann fast jedes Gerät Google Suche ob Handy Tablet iPod Xbox PlayStation usw ,wenn Mann Filme ab 18 sehen möchte,sollte Mann Eine Altersidentifizierung Durchführen auf Plattformen zwecks Ausweis Id Nummer das Mann nur mit einem Account Zugang zu Pornographischen Material bekommt oder weiß der Geier wie ,ich Meine generell Suchmaschinen ,so wie es ist ist es einfach zu leicht meine Meinung
        Damals gab es auch Videotheken Ist der Raum mit Pornos da war die Tür zu heute is alles auf egal von wo Mann in das Internet gelangt leider

      • Frau nicht ?

      • Das Internet stand auch schon vor 20 Jahren sperrangelweit offen. Nur hatte nicht jeder Eimer ein internetfähiges Endgerät zur freien Verfügung.
        Das jetzt die gleichen Simpel, die schon vor 20 Jahren mit Informationstechnologie nicht zurecht kamen, nach Zensur schreien wundert mich nicht. Lasst einfach eure DAU-Finger vom Internet, solange es nicht um strafrechtlich relevante Inhalte geht. Beschränkt lieber eure Daddelkisten, wenn ihr immer noch vom Internet überfordert seid. Und beschränkt gerne auch die Kisten eurer Kinder, wenn ihr nicht fähig seid ihnen den Umgang mit Medien beizubringen.
        Aber hört auf zu glauben man müsste ALLE anderen gängeln, nur weil ihr nicht damit klar kommt.

  • Ahja. Hier weiß wieder jeder wie es bei den Kindern aussieht und wie man es besser macht. Herrlich zu lesen!

  • Ich habe beruflich sehr viel mit jungen Menschen zu tun und erlebe die Jugend sehr ambivalent: Ja, sie REDEN viel und offen über Sex-Themen, u.a. auch über WA – andererseits sind viele geradezu prüde in ihrem HANDELN, das fängt schon beim Thema Nacksein an: bloß nicht unbekleidet saunieren, duschen etc. Auch sind viele Jugendliche sehr zurückhaltend mit Sex in jungen Jahren, viele haben keine tatsächlichen Erfahrungen unter 16 Jahren.
    Fazit: Andauernd darüber sprechen/chatten heißt noch lange nicht auch machen.
    Das ist auch ein Grund, warum ich viel Vertrauen in die heutige Jugend habe.

  • In Summe haben 99 % der Mädels und 101 % der Jungs abgestimmt.
    Wie kann das sein?

    • Durch Rundung der Ergebnisse? Zum Beispiel Mädchen 65,3% nein, 24,3% ja, 10,4% anders und Jungen 64,7% nein, 23,6% ja, 11,7% anders. Das addiert sich beides zu 100% und gerundet zu den gezeigten Ergebnissen.

    • Das eine Prozent konnte sich nicht für ein Geschlecht entscheiden. Abgesehen davon: Wo ist eigentlich die Angabe für „d“ ;)

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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