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Rückgaberecht für Apps: Branchenverband BITKOM widerspricht

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Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, kurz BITKOM, hat auf den Vorstoß der hessischen Verbraucherschutzministerin Lucia Puttrich reagiert und sich gegen das im Rahmen der Verbraucherschutzminister-Konferenz geforderte Rückgaberecht für Apps ausgesprochen.

BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder, der die Verbraucherschutzminister der Länder in Bad Nauheim über ein Rückgaberecht für Apps beraten hat, sieht keinen Bedarf für ein gesetzliches Rückgaberecht von Apps und spricht von einer realitätsfernen Überregulierung.

app-rueckgabe

Apps sind in Deutschland sehr erfolgreich und haben sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Mit dem Kauf von Apps wurden 2012 in Deutschland 430 Millionen Euro umgesetzt, mehr als doppelt so viel wie 2011. Das zeigt: Die Smartphone- und Tablet-Besitzer schätzen die App-Stores und die Möglichkeit, dort unkompliziert und sicher einzukaufen.

So sei der App-Markt schon heute außergewöhnlich nutzerfreundlich und transparent. Kunden könnten bereits vor dem Kauf auf Screenshots, Nutzerbewertungen und Rezensionen zugreifen; drei Punkte, die auch ohne gesetzliche Regelung davor schützen würden, die „Katze im Sack zu kaufen“.

Dienstag, 21. Mai 2013, 9:00 Uhr — Nicolas
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  • Leider sind viele Beschreibungen von Apps auch realitätsfern.

    • …und in einigen Fällen teils auch durch die Entwickler selbst. als Pakete über Drittanbieter generiert.

    • Ein Rückgaberecht ist vielleicht nicht nötig, jedoch wäre ein Testzeitraum angemässen. Die Beschreibungen sind manchmal nur geschönt, Screenshots manchmal vorhanden.

      • Angemessen!!!!!

      • Ich finde das Rückgaberecht ist völlig unnötig da es den Entwicklern schadet. Gameloft z.B glänzt mit zahlreichen Apps die in der Appbranche sehr bekannt sind. Nimmt man z.B. „Modern Combat …“ für 5,79€ oder sowas um den dreh.
        Das Spiel muss entwickelt werden von einer vielzahl von Leuten die damit ihr Geld verdienen und dann kommen ihrgendwelche Kinder die in youtube oder sonstiges ein video machen und dir sagen dann man das App mit dem umtauch umsonst bekommt weil dieses trotzdessen auf dem iPhone bleibt.

      • @Niggo

        Es versteht sich doch wohl von selbst, dass – im Falle einer Rückgabemöglichkeit – sichergestellt wäre, dass eine Weiterverwendung der App nicht möglich wäre.

        Das würde all jenen Entwicklern entgegenwirken, die nur halbherzige oder gar betrügerische Apps auf den Markt werfen.

  • Solange die App noch originalverpackt ist und man den Kassenzettel hat …

  • Und woher kommen die Bewertungen der App Herr Rohleder? Daran merkt man doch dass er sich damit nicht richtig beschäftigt hat, es wird immer Leute geben die eine App kaufen zu der es keine Bewertungen gibt, die sich dann auch noch als Müll herausstellt. Zum Glück ist Apple da sehr kulant..

  • stammbowling.net

    Was nützen Rezensionen und Nutzernewertungen, wenn diese nicht von „richtigen“ Usern verfasst werden, sondern von den Machern selber stammen!
    Einer Test- Vollversion kann nichts das Wasser reichen- das ist immer das Beste!

  • Das kommt davon wenn Sesselpuper was zu entscheiden haben.

  • Bei Software kauft man IMMER die Katze im Sack. Auch bei Updates. Plötzlich werden Apps umgekrempelt, haben andere Funktionen oder werden beschnitten.
    Seit der neuen iTunes-Version sind die hieraus gelieferten Infos zu den Updates sehr überschaubar und die Bewertungen sind direkt gar nicht mehr sichtbar. Das nimmt seltsame Formen an.

  • Die 430 Millionen würden wahrscheinlich auf 300 Millionen zusammen schmelzen, wenn man Apps zurückgeben könnte. Vorschaubilder und Rezzesionen reichen nicht aus, das tut es bei der Jeans die ich online Kaufe schon nicht.
    Solche zahlen sagen doch rein garnichts über die Zufriedenheit aus sondern nur über die Kaufkraft. Ich mag Lobbyismus nicht, schon garnicht auf Amerikanische art.

  • Eine 15 Min Regel wäre gut, man kann das App testen und wieder löschen und zurückgeben.

    • Schreibe doch mal bitte die Abkürzung „App.“ komplett aus. Es handelt sich dabei um „eine“ Applikation. Demnach um „Die App.likation“

      • „Die App“ klingt schöner. Leider ist nach unserer aktuellen Rechtschreibung auch „das App“ richtig. Klingt widerlich, ist aber leider korrekt.

      • @cullen kannst mimimi die Hand geben.!!!!

  • Was wollen wir noch alles regeln??? Wenn ich bei Amazon eine DVD kaufe, anschaue und danach feststelle das mir der Film nicht gefällt kann ich auch die DVD nicht mehr zurückgeben! Wer das nicht will kauft halt nicht ein! Getragene Unterwäsche und Kondome sind auch vom Umtausch ausgeschlossen…..

    • Eine DVD wird auch nicht teilweise von irgendwelchen dubiosen Personen/Firmen hergestellt! Wenn du eine DVD von einem Film kaufst, der dich sehr interessiert und auf dieser DVD ist dann dubioserweise nur Werbung, dann würdest du 100% von Amazon dein Geld zurück bekommen!
      Das geht bei Apps eben nicht.

      • Wenn man sich mal anschaut, was es alles an Mist auf DVD/BluRay schafft, ist das gar nicht so anders. Teilweise werden die einzigen guten Szenen in einen Trailer gepackt und die restlichen 119 Minuten sind Super schlecht.
        Zudem ist das bei Software genauso. Da werden ebenfalls irgendwelche bombastischen Bilder gezeigt und am Ende kommt nur Müll aus der Schachtel raus.

  • Also ich hatte bis jetzt nicht einmal das Bedürfnis etwas im AppStore „umzutauschen“. Klar, habe ich mal etwas gekauft, wo ich dann gedacht hatte: „was ein Schei**“, aber da waren die Ausgaben so gering, dass ich darum nicht „geweint“ habe.
    Desweiteren denke ich, dass dieser Umtauschrecht die „Raubkopie“ verstärken würde. Nicht umsonst sind die Raubkopien bei iOS schwächer verbreitet als bei anderen mobilen Betriebssystemen. Ich wäre eher für eine OnDemand oder OnlineBrowser Demo. Wo man sich eben die App Funktionen online begutachten kann, Quasi virtuelle Demo.
    !!Persönliche Meinung!!

  • Find ich richtig. Bei einer 99cent app hat man dann vielleicht mal die falsche gekauft. Aber es sind halt nur 99cent. Und ansonsten kann auch jeder der nur ein bisschen verstand hat auch auf Youtube oder sonst wo nach Bewertungen gucken.

  • „So sei der App-Markt schon heute außergewöhnlich nutzerfreundlich und transparent. Kunden könnten bereits vor dem Kauf auf Screenshots, Nutzerbewertungen und Rezensionen zugreifen; drei Punkte, die auch ohne gesetzliche Regelung davor schützen würden, die “Katze im Sack zu kaufen”.“

    Sieht bei „handfesten“ Artikeln ähnlich aus, trotzdem habe ich da ein Rückgaberecht.

  • Das was mir fehlt, ist so eine art Demoversion. Einen festgelegten Zeitraum testen, danach geht sie nicht mehr, dann werde ich zur Kasse gebeten oder ich kann die App nur noch löschen. Mir persönlich würde das sehr gefallen, denn dann sehe ich, ob die App das hält was sie verspricht, oder für mich nützlich ist.
    Und auch würden die Umsätze darunter nicht leiden. Ich behaupte eher das Gegenteil.

    • DAS unterschreibe ich gerne :-)
      Demoversion freischalten mit einmaligen App.-in Kauf find ich gut. Hoffe dadurch entfallen die horrenten Preise für manche App.-ins. Grade bei spielen!

    • Ganz ehrlich: Dann haben wir irgendwann nur noch Gratis-Apps im Store…
      Dann müsste ja Apple den AppStore umändern wo dann die InApp-Käufe mit einer Preisliste aufgelistet werden. Finde ich dann persönlich dann unübersichtlich…
      Und dann werden alle auf die Idee kommen die Funktionen der App alle einzeln mit InApp-Käufen freischalten zu lassen und dann kommt die App teuerer raus als vorher.

      • Das muss ja nicht über InApp-Käufe laufen – jede App kann erst mal kostenlos geladen werden, trotzdem sehe ich den Preis der App. Diese hat erst mal ein Ablaufzeitpunkt z. b. 30 Minuten nach dem Kauf und kann dann nur noch durch den endgültigen Kauf inkl. Bezahlung genutzt werden. Dies nicht als Teil jeder App sondern im OS enthalten. Evtl. mit programmierbaren Einschränkungen durch den Entwickler innerhalb dieses Testzeitraums sodass z. B. Zeitschriften-Apps nur die ersten X-Seiten zeigen.

  • ich bin sehbehindert und darauf angewiesen, dass eine APP von VoiceOver unterstützt wird. Ob dies der Fall ist kann man weder der APP-Beschreibung, den Rezensionen oder den Screenshots entnehmen. Da wäre eine solche Regelung echt nicht schlecht. Ich habe schon so einiges an Geld für APPs ausgegeben die ich dann doch nicht nutzen kann. Das ist schon ärgerlich.

  • Mysteriös… ich scheine etwas ganz Besonderes zu sein, mußte ich doch bisher noch keinen einzigen App-Erwerb bereuen. Wer sich vorher informiert ist klar im Vorteil und das hat bei mir bisher immer funktioniert – bei rund 400 getesteten Apps. Der Großteil entscheidet wahrscheinlich direkt im AppStore – selber Schuld.

  • Ich bin mit fast allen App-Käufen zufrieden weil ich hinterher das habe, was ich aufgrund der Infos vorher erwartet habe. Leider nicht immer – und so manche App hätte ich gerne zurück gegeben weil einfach nicht alles so funktioniert wie ich das will. Bei Apps für wenig Geld habe ich dann aber auch keine Lust, das irgendwie per Mail an Apple zu machen, dann verzichte ich lieber auf das Geld.
    Ein benutzerfreundliches System zu Rückgabe (egal ob freiwillig oder aufgrund einer gesetzlichen Regelung) würde ich begrüßen. Ich befürchte aber, dass dies auf freiwilliger Basis nichts wird.

    • Ich stimme dir voll und ganz zu!
      Das sind häufig Menschen, die ihr Kaufverhalten aus Amazon auf den App Store übertragen und alles erst probiert haben müssen.

      Erst denken – dann kaufen.
      Es ist doch nicht so schwer sich fünf Minuten Zeit zu nehmen, wenn ihr euch das Geld schon so schade ist.

      Außerdem bleibt Apples Anteil – die 30% – bei Apple.
      Auch nach der Rückgabe der App.
      Was für einen Sinn sieht ein Entwickler dann im Development neuer Apps, wenn er irgendeinem Idioten bei Nichtgefallen die 30% aus eigenem Kapital rückerstatten muss?!

  • Das ist mal wieder ein Regelungsgedanke für den dummen Mob in dieser Welt . Zu dämlich sich vorher zu informieren. Schreien wenn sie 89Cent fehlinvestiert haben.
    Und die Kosten für all den Regelungskram der technisch im Hintergrund steht. zahlen wie immer alle mit in den Produktpreisen. Heutzutage ein bestimmt nicht zu unterschätzender Faktor.
    Dummheit wird immer auf alle abgewälzt

    • Äh? Es geht hier nicht um nen dummen Mob. Es geht darum etwas vor dem kauf zu testen. Bevor ich nen iMac gekauft habe, war ich auch im Store, bevor ich mir mein Handy gekauft habe, würde es von mir auch getestet.
      Klar, auch ich informiere mich vorher ausgiebig. Dennoch: einen Testbericht lesen ist bisher niemals ein Ersatz gewesen. Selber das Programm „anfassen“ ist immer anders, nämlich sehr subjektiv!

    • Danke, dass du mich als dummen Mob bezeichnest! Ich sehe das aber irgendwie anders. Es ist recht dumm zu denken, dass man sich vorher über alles informieren kann.
      Ich habe mittlerweile 4 Mac-Apps zum Zugriff auf einen RDP-Server. Alle funktionieren – aber trotzdem sind für mich nicht alle zu gebrauchen. Das erste unterstützt nur Mini-Bildschirmauflösungen, 2 schleifen nicht alle Funktionstasten durch und mit dem 4. bin ich (fast) glücklich geworden. Eines war dabei glücklicherweise kostenlos – die anderen beiden lagen zwischen 15 und 20 Euro. Leider war über die Einschränkungen vorher nichts mit vertretbarem Aufwand zu erfahren und beim Test fällt dir da auch nicht sofort alles auf. Aber was soll ich machen – ich gehöre ja eh nur zum dummen Mob!

  • Apple bietet doch eine eingeschrankte Möglichkeit Apps zurückzugeben.
    Wenn trotzdem so eine Regelung eintreten sollte, soll sich aber Apple/google/usw. darum kümmern, dass das System den testzeitraum festlegt und nicht jeder Entwickler gezwungen wird eine Demo zu programmieren. Also dass zb nach 3 Starts das app abläuft oder nach 7 Tage. Oder so

  • Gerade dieser Tage hätte ich mir ein generelles Umtauschrecht gewünscht, als ich eine App suchte, die meine IP-Kamera inkl. 2way-Audio komplett unterstützt. Ich musste drei Apps um die 4 Euro kaufen, um eine zu finden, die wirklich mit meiner Kamera funktioniert. In der App-Beschreibung wurde viel versprochen und in den Rezensionen konnte man lesen „es funktioniert“, aber nicht mit welcher Kamera (gibt es ja dutzende, wenn nicht gar hunderte).

    Apple hat jedoch die zwei anderen Apps, bei denen die Audioübertragung nicht funktionierte, anstandslos gutgeschrieben, leider ist hier halt ein E-Mail-Kontakt mit dem iTunes-Service erforderlich, ein Button mit „App zurückgeben“ wäre einfacher.

  • Ehrlich gesagt bin ich sprachlos, wie hier so ganz lapidar auf völlig normale Kindenrechte (Rückgaberecht, Umtauschrecht usw.) verzichtet wird. Habt ihr echt nicht verstanden, dass diese Rechte hart erkämpft wurden und dass sie uns als Kunden nützen? Klar will der Rohleder das nicht, der hat völlig andere Interessen als wir.
    In-App-Käufe sind keine Lösung. Auch die Vermutung, dass bei Rückgaberechten plötzlich mehr Raubkopien auftauchen sollen, ist nicht entscheidend.
    Ganz normales Recht sollte hier gelten. Der App Store ist nichts weiter als ein weiteres Geschäft und sollte auch so behandelt werden.

  • Wetten, dass Herr Rohleder noch nie eine App gekauft, geschweige denn installiert hat??!!! Ich habe das Gefühl, dass mal wieder ein Blinder von der Farbe redet. Statt Verbesserungsvorschläge zu machen lehnt er kategorisch berechtigte Einwände gegen ein kundenfeindliches Geschäftsgebaren ab. Gute Vorschläge wie eine befristete Testzeit oder Testversion können nur von mündigen Verbrauchern kommen, denen man gern ein Diktat aufzwingt bzw. gängelt. Gute Apps werden nicht zurück gegeben, Herrn Rohleder.

    • Nur zu deiner Information: Heutzutage werden nur noch sehr wenige Menschen blind geboren. Die meisten blinden Mitmenschen werden im Laufe ihres Lebens blind. Das bedeutet dann aber auch dass diese Menschen sehr wohl wissen wie ein blauer Himmel, eine grüne Wiese oder ein hochroter Kopf aussieht.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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