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Keine Auswirkungen auf die Belegung

Präzedenzfall: Corona-Warn-App-Zwang auf Campingplatz

311 Kommentare 311

Der Norddeutsche Rundfunk berichtet aktuell über den ersten Fall in Deutschland, in dem die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung als verpflichtende Zugangsvoraussetzung für Besucher eines Campingplatzes eingesetzt wird.

Risiko Begegnung Corona Warn App

Der Fall an sich ist klein, hat wegen der jetzt erhaltenen Medienöffentlichkeit aber gutes Potenzial zum ersten Präzedenzfall zu werden, der auch vor Gericht ausgetragen wird.

Im Mittelpunkt der Kontroverse steht ein Campingplatz im Kreis Aurich, dessen Inhaber interessierte Camping-Gäste nur dann zulässt, wenn diese die Corona-Warn-App auf ihren Smartphones installiert haben.

Eine Forderung die nach Meinung mehrerer Juristen aktiv gegen die Vorschriften der Bundesregierung verstößt, die immer wieder betont hatte, dass die App ein freiwilliges Angebot ist und eben nicht als Zugangsbeschränkung eingesetzt werden darf.

Nach Angaben der NDR-Journalistin Christina Gerlach versichert sich der Chef des Campingplatz Dyksterhus mit Nachfragen und prüfenden Blicken aufs Gerät, ob die App installiert ist und stößt damit nicht nur auf Gegenliebe. Während ein Drittel der Camper das Vorgehen positiv bewertet, stehen zwei Drittel der Aktion negativ gegenüber.

Keine Auswirkungen auf die Belegung

Die Auswirkungen auf die Buchungen seien jedoch minimal. Wie welt.de berichtet sind alle 65 Stellplätze des Campingplatzes voll belegt, lediglich zwei Camper seien aufgrund der App-Regelung abgereist, ein zusätzlicher Gast hätte sich zudem gegen die Anreise entschieden,

Der zuständigen Staatsanwaltschaft Aurich lag bis gestern noch keine Anzeige zum Fall vor – bis der Streit um den Corona-Warn-App-Zwang auf dem Campingplatz aber auch vor Gericht ausgetragen wird, dürfte es wahrscheinlich nicht mehr lange dauern.

Wir haben euch die dreiminütige Videoreportage des Norddeutsche Rundfunks eigebettet – diese kann auch auf der Seite des NDR geschaut werden.

Donnerstag, 20. Aug 2020, 7:47 Uhr — Nicolas
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  • Wir freuen uns über eure Meinungen in den Kommentare.

    Nach schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit möchten wir an dieser Stelle jedoch gesondert dazu aufrufen, diese so höflich wie möglich zu formulieren.

    Provokationen, Spitzen und Anfeindungen – in welche Richtung auch immer – sind nicht in Ordnung.

      • Gegen eine Diskussion ist ja nie was auszusetzen. Auch darf jeder sich kritisch äußern, hinterfragen und anderer Meinung sein. Hier sieht man aber viel zu oft das Leute dann nur plump und beleidigend werden, da darf dann aber auch der Moderator „zensieren“;)

      • Musst ja nicht hin oder?

    • Für optionale Angebote wie hier finde ich es auch gut. Verstehe, dass es beim lokalen Supermarkt kritischer wäre.

      Hoffe er kommt damit durch :-)

      • Ingesamt eine komische Diskussion und echt schräges Verständnis von Demokratie in diesem Lande… ich mache mir hier langsam echt sorgen.
        Meine Generation hat für Sachen gekämpft die hier (nur als Beispiel) einfach in den Wind geschlagen werden.

        Leute es gibt Grundrechte die kann kein Hausrecht oder sonst was aushebeln es spielt auch keine Rolle ob ein Campingplatz noch okay wäre ein Supermarkt nicht.. oder ob Jugendliche zu pleite sind sich ein aktuelles iPhone zu holen oder ältere Menschen kein smartphone haben (wollen), es ist auch egal ob die Bundesregierung was sagt oder nicht..

        wer sollte das entscheiden oder bewerten wollen?
        Deshalb hat man das Grundgesetz und Gesetze geschaffen.

        Für die die es immer konkret brauchen:

        Wo fangen wir an bei der langen Liste der No-Go(s)

        Kein Polizist, Zollbeamter oder sonst wer hat das Recht oder darf verlangen mein Handy zu entsperren oder gar ihm eine App zu zeigen
        (somit auch kein Camping Platz Betreiber)

        Demnächst haben wir sonst wieder ganz schnell einen Blockwart der das gleiche verlangt.
        natürlich mit den Hinweise.. die Wohnung ist doch nur gemietet oder Sie besuchen ja hier jemand und wir müssen sicherstellen… usw.

        Nachtrag: um klar zu stellen ich (meine ganze Familie) haben die App seit den 1. Tag installiert und finden diese gut (es wäre mir auch scheiß egal wenn die App relevant mehr Akku ziehen würde, was sie nicht tut)
        Trotzdem hat keiner das Recht zu verlangen was zu installieren oder gar vorzuzeigen.
        Und als Bln. möchte ich sagen: Das ist auch gut so.

      • Nicht einmal für optionale Angebote! Diese App ist und bleibt freiwillig. Jetzt ist es die Corona App das nächste mal heisst es du kommst hier nur rein wenn du die Herzstiftung APP hast denn es könnte ja erste Hilfe geleistet werden oder nur blaue Jeans am Abend von 18-22h.
        Hoffe er wird deswegen verklagt denn das geht klar über das Hausrecht hinaus und greift in den persönlichen Bereich ein.
        Auf mein Handy kommt das Ding nicht.

    • Stellt das nicht einen Fall von Diskriminierung dar?
      Es gibt außerdem noch Menschen die kein Smartphone haben oder wollen (Elektrosmog).

      • Es gibt ja kein gottgegebenes Recht auf einen Campingplatz, sehr wohl aber ein Hausrecht.

        Eine sehr drastische Maßnahme, aber zu respektieren. Ich würde einen solchen Campingplatz einen vergleichbaren ohne diese Regelung bevorzugen.

      • @Marco:
        Diskriminierung und Nötigung hat nichts mit Hausrecht zu tun.
        Wenn dir meine Visage nicht passt und du mich nicht auf deinem Zeltplatz willst ok,
        aber Zwang zur App geht genausowenig wie mich im Laden nicht zu bedienen weil ich (Attest, obwohl in keiner Verordnung vorgeschrieben) keine Maske trage.
        Wie gesagt, Nötigung und Diskriminierung.
        Jeder der mir hier blöd kommt wird zu gegebener Zeit die ihm zustehende Anzeige erhalten und danach auch verurteilt werden / bzw. Recht gesprochen werden.

      • Mir gefällt deine Hautfarbe nicht. Gemäß Hausrecht hast du kein Zutritt zu meinem Campingplatz.

        Wie ich woanders las, wurde Klage eingereicht. Ein namhafter Anwalt ist an der Sache dran.

      • Es ist nunmal sein Campingplatz. Und wenn ihn dann irgendein Michel verklagt, wird sich die Justiz drum kümmern. Aber das Ziel ist ja erreicht und es kommen nur Menschen rauf die eben die App installiert haben – und darauf kommt es ja schließlich an. ‍♂️

        Die App nicht zu installieren ist eben sehr dumm und es spricht rein gar nichts dagegen – sofern die Hardware mitspielt. Und da lasse ich auch kein Aber gelten. Am Ende sind die Argumente sowieso vorgeschoben und gleichen denen von „ Maskenverweigerern“ und Impfgegner – und neben solchen will man schließlich auch nicht campen.

      • Doch es spricht vieles dagegen. Und Menschen anderer Meinung pauschal als dumm zu bezeichnen, spricht weder für ein ausgesprochen demokratisches Verständnis noch für eine ausgewogene Informiertheit. Andernfalls wäre immer klar, das es für uns wieder gibt und selbst der NRW-Gesundheitsminister hat zugegeben, das der Lockdown ein Fehler war und keinesfalls alternativlos.
        Das Gleiche gilt für Masken und Apps.

  • Versteh die Aufregung nicht. Er hat hat doch das Recht auf seiner Seite. Sein Platz seine regeln. Wem es nicht gefällt bucht dort nicht , fertig.

      • Sein Platz seine Regeln? Sprich wenn er keine dunkelhäutigen oder keine blonden Menschen mag, dann soll er die einfach aussperren können! Super Sache!
        Die Frage ist hier wie sehr darf er in das Persönlichkeitsrecht anderer eingreifen. Wenn jemand kein Smartphone nutzen will / keines Besitz wird er dadurch diskriminiert.
        Die Frage ist wäre es nicht sinnvoll von allen Besuchern einen negativen Test zu verlangen?
        Ich bin weder Pro/Contra was das angeht solange gewisse Grenzen nicht überschritten werden. Da muss ein Regelung auf Bundesebene her!

    • Bei einem campingplatz sicher egal. aber lass das mal wen größeres sein. den chef von tank+rast meinetwegen. dann kannst du auf der autobahn plötzlich nicht mehr aufs klo, wenn du kein passendes Handy besitzt. denke schon dass der gesetzgeber da auch die kleinen im blick haben sollte

      • Leicht übertrieben oder? Es gibt genug normale Parkplätze mit kostenlosen Toiletten.

      • Kurz gesagt, es sollte überall erlaubt sein, solch eine Pflicht einzuführen, solange die Betreiber keine Monopolstellung haben und es noch eine Ausweichmöglichkeit in der Region gibt

      • Gebe ich dir recht. Aber es wird auch zig Leute geben die sagen na und dann fährst wo anders hin. Ist ein wenig wie im Osten, es war ja nicht alles schlecht, ni wahr?!

      • Wir reden hier doch über einen Campingplatz, oder?
        Was hat Tank und Rast damit zu tun? Nichts. Das ist das Äpfel und Birnen Ding.

        Campingplatz: ganz klarer Fall von Hausrecht. Wer das doof findet, kann den Rechtsweg beschreiten. Ein Gericht wird das dann klären. Irgendeinen unterbeschäftigten Anwalt wird man für so was sicherlich finden. Weiter unten preisen sich ja die „Klagepaten“ an. ;)

        Tank und Rast hat ebenfalls Hausrecht und kann z.B. Randalierern Hausverbot erteilen. Die müssen dann einen Parkplatz mit WC anfahren oder einen Autohof. Sollte Tank und Rast auf einem Streckenabschnitt die einzige Toilette anbieten, darf trotz Hausverbot bei Tank und Rast angehalten und die Notdurft verrichtet werden.
        Analog darf jeder der auf einem Bahnhof Hausverbot hat, mit gültiger Fahrkarte dort sein, um eine Bahnfahrt anzutreten.

        Das sind ganz einfache rechtliche Sachverhalte, die in keiner Weise etwas mit Diskriminierung zu tun haben oder hanebüchene Vergleiche mit Verfolgung durch totalitärer Regime zulassen.

        Man kann ruhig mal bei Wikipedia oder noch besser, im Bürgerlichen Gesetzbuch nachlesen.

        Aber die Zeiten, als es noch peinlich war mit offenkundigem Nichtwissen den Mund aufzumachen sind offensichtlich vorbei.
        Man ist ja nur ein anonymer Nickname. Eine Nummer quasi. Welch Ironie…:))

        Und ich meine damit nicht, dass man mal falsch liegen kann.

        Aber selbst wenn es um Sachverhalte geht, die weitestgehend klar sind, krakelt heute jeder zu allem seine meist unmaßgebliche Meinung in die Welt. Dafür ist Zeit. Aber um vorher mal kurz zu prüfen, oder auch nur nachzudenken, reicht sie leider Gottes viel zu selten.

    • Hausrecht nennt man sowas, denke ich.

    • Sein Hausrecht steht aber nicht über dem Gesetz. Verstoß gegen Gleichheitsgrundsatz, Datenschutz etc. etc.

      • Diskriminierung nicht vergessen!

      • Die App stellt doch gerade den Datenschutz Standard höher.

        Alternativ muss er doch die Namen und Daten speichern.

      • Nach dieser Logik würde jedes Museum was Sonderausstellungen für Abo Besitzer anbietet, jeder Golfclub der nur Mitgliedern zur Verfügung steht jede Arztpraxis die nur privat Patienten behandelt auch die gleichen rechtlichen Konsequenzen befürchten, ist aber nicht so weil Hausrecht und AGBs.

      • Das AGG sagt nichts über ein Verbot der Ungleichbehandlung bei der (Nicht-Nutzung) von Apps

      • In Deutschland gibts soetwas wie Vertragsfreiheit. Er kann mit den Menschen ein Geschäft abschließen mit denen er möchte. In diesem Fall möchte er also nur ein Geschäft mit den Menschen abschließen die diese App besitzen. Außerdem ist das ja immernoch sein Olatz er darf also entscheiden wen er rein lässt.

    • Das ist eine falsche Interpretation von Hausrecht. Das wäre als wenn der Betreiber festlegen würde das alle Leute nur grüne Hosen tragen dürfen. Das ist aus meiner Sicht nicht vom Hausrecht abgedeckt.

      • Dein beschriebener Fall bzgl der grünen Hose, ist ganz eindeutig vom Hausrecht abgedeckt.

      • Krawattenpflicht in bestimmten Clubs wird durch Türsteher durchgesetzt. Das geht schon.

      • Es gibt auch Türsteher vor Clubs, Alterbeschränkung in Hotels, reine Familien Resorts, Resorts ohne Kinder, …….
        Hausrecht.
        Und lasst bitte den Blödsinn mit Diskriminierung!

      • Es gibt ja unterschiedliche Stufen beim Datenschutz. Krankheiten sowie sexuelle Neigung oder Religion gehören zu den besonders geschützten Eigenschaften. Grüne Hose nicht.

        Es kann also sein, dass der Betreiber aus Datenschutzgründen diese Info gar nicht bekommen darf. Und es wäre diskriminierend.

        Die Analogie wäre eher: Er lässt keine Muslims oder Schwule auf seinen Camping-Platz. Das geht nicht. Selbst der übelste Nazi-Schuppen muss Farbige reinlassen. Oder auch ein Schwulen-Club lässt Heteros rein. Ob die sich da wohl fühlen, sei mal dahingestellt.

        Und ein Camping-Platz ist ja auch kein privater Ort, wie ein Haus mit Garten, sondern öffentlich.

    • Er hat wie vom Gesetzgeber korrekt festgelegt, kein Recht das zu verlangen. Punkt!!! Auch Sein Hausrecht rechtfertigt das nicht !!! Ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen! Wenn sowas dummes einreißt, machen es in der Folge zu viele nach. Deshalb muss gegen diesen selbstgefälligen Menschen vorgegangen werden um ihn zur Interlassung seine widerrechtlichen Handelns zu zwingen!!!

      • Kannst Du die Behauptungen mit Quellen oder Gesetzestexten belegen?

        Ich denke schon, dass das Vorgehen von der allgemeinen Vertragsfreiheit (mit wem schließe ich welche Stellplatzverträge zu welchen Konditionen) gedeckt ist. Und ich finde, dass Vertragsfreiheit ein hohes Gut unseres Rechtssystems ist. Der Campingplatz ist kein öffentlicher Raum; da wäre das dann schon schwieriger. Abgesehen ist das Vorgehen nicht unbedingt dumm und auch nicht selbstgefällig und (so weit ich es einschätzen kann) schon gar nicht rechtswidrig – nur eben sehr vorsichtig.

      • Viele Ausrufezeichen sind auch keine Untermauerung deiner Argumentation. Quellen könnten vielleicht helfen…aber naja wir sind hier im Internet!!!

      • 1. Satz: es ist lt Gesetzgeber ohne Ausnahme nicht statthaft so zu handeln. Auch Hausrecht rechtfertigt nicht eine unzulässige U N D rechtswidrige Forderung. Es ist nicht zulässig! Auch nicht wenn es sinnvoll ist.

      • So? Welches Gesetz denn? Ich bin gespannt.

      • Auf das Gesetz bin ich gespannt. Campingplätze sind kein Grundrecht oder sowas :D

      • Anti-Diskriminierungsgesetz

      • @Anton: Du meinst sicherlich das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz.
        Mich würde die Deiner Meinung nach hier passende Stelle interessieren. Paragraf reicht, lese ich gerne nach.

        Aber wahrscheinlich hast Du das Wort nur aufgeschnappt. Schade.

      • Dass ihr hier alle nach dem Gesetz fragt. Schaut doch nach. Man kann keine Diskussion mit Leute führen, die sich fachlich nicht auskennen und nicht selbst mal ins Gesetzesbuch sehen wollen.

    • Genau: seinen Platz seine Regeln. Und vernünftig ist es alle Mal!

    • Sehe ich genau so …. es ist seine Bemühung den Platz clean zu halten!
      Denn er weiß: wenn sein Platz nach einem Vorfall geschlossen wird, interessiert es kein Schwein mehr und genau so, ob er das überlebt oder nicht … denn vom Staat wird er, genau wie viele andere one-man-shows, vermutlich weder Mitleid noch Geld bekommen!

    • Privat könnte das noch gelten, kommerziell aber nicht.

  • Aus Erfahrung kann ich sagen, dass viele ältere Leute gar kein kompatibles Smartphone besitzen, auf dem die App überhaupt technisch laufen kann. Solche Leute auszuschließen finde ich irgendwie nicht iO

    • Werden sie aber nicht. Da gibt es Ausnahmen für

    • Dann macht man die Pflicht halt für Leute U40

    • Das ist leider momentan noch das Problem an der Sache dass die App auf älteren Geräten nicht läuft, ist aber technisch bedingt und wird sich mittelfristig rauswachsen.
      Im Prinzip find ich es gut wenn er auf seinem Platz auf die App besteht um ach Apo-Muffel oder die die einfach zu bequem sind dazu zu bewegen allerdings schließt er auch die aus die wollen aber technisch bedingt nicht können.

    • Da war wohl jemand noch nicht auf einem Campingplatz. Ist ja kein Altersheim. Oder Dauercamping. Jeder hat dort ein Smartphone

    • Wenn ich das schon wieder höre…..Die Corona Warn API steckt in ios 13…..alle Geräte ab dem 6S sind mit iOS 13 und somit der Corona Warn App kompatibel.
      Das 6S kam 2015 auf den Markt und ist somit bereits 5 Jahre alt.
      Alle Modelle darunter haben nunmal keine aktuelle OS Version mehr und gehören folglich endlich ausgemustert.
      Wenn ich mir überlege wie günstig die 7er aktuell bei Kleinanzeigen gehandelt werden, gibt’s da auch keinen Grund nicht endlich mal upzugraden.

      • Spielt überhaupt keine Rolle, außer für Konsumjunkies, Verschwender, Tech.Fetischistischen und natürlich Aktionäre.

      • Na Du bist ja ein ganz Schlauer. Nur weil jetzt die App auf einem 6er nicht funzt, hab ich mein 6er gefälligst einzumotten. So ein Schwachsinn. Mein 6er funzt noch prima, deswegen Kauf ich mir jetzt kein neues nur weil es programmtechnisch nicht möglich war dies zu programmieren. Aber ich schicke Dir gerne meine Bankverbindung per PN , so dass Du mir das Geld für ein Neueres IPhone schicken kannst.

      • Schönes Einzelmeinung. Gelesen, gelacht, irrelevantes Geschwätz.

  • Ich finde es gut und richtig.

    Holger, ich denke heute nicht 40, oder?

  • Sehr schlimm, wohin sich unser Land entwickelt hat!

    • in einen sozialstaat? ja, wirklich schlimm.

    • Ins positive?

      Willst du Länder sehen, die sich wirklich schlimm entwickelt haben? Beispiele: Weißrussland, Lebanon

    • Wirklich sehr schlimm. Da wird eine App entwickelt die nichts taugt… dann kommen solche Menschen auf die Idee, diese unsinnige App, nach aktuellem Stand, als Eintrittskarte zu nutzen.
      Viele mögen es als Sinnvoll erachten, ist es aber nichts weiteres als eine neue Art von Diskriminierender Praktik.
      Ich hoffe der Betreiber bekommt vor Gericht, falls es dazu kommt, ordentlich eine eingeschenkt. Irgendwie kommt mir das vor wie noch zu den Tagen der Apartheid… z.B. Restaurant nur für Weiße…
      auch wenn vile sagen, ist doch nur eine App. Ja Freunde, wo fangen wir an, wo hören wir auf?

      • @elvis warum taugt sie nicht? Hat und hatte zwar Fehler aber wird ja ständig verbessert. Was genau ist schlecht?

      • Mit Apartheid hat das schonmal gar nichts zu tun. Warum muss man in seinen Vergleichen immer gleich übertreiben?

      • Apartheid – da ging es um Rassen und Sklaverei. Hier hingegen geht es um Gesundheit und den Schutz der Gäste des Zeltplatzes. Das Verhalten des Betreibers ist vorsichtig und weitsichtig. Wer seine Meinung nicht teilt, fährt eben nicht hin.
        Die Apartheid hier als Vergleich zu nutzen ist ein Schlag ins Gesicht aller Farbigen!

    • Merken die Schlafschafe aber nicht

    • Ich finde es auch sehr bedenklich. Hat tatsächlich Ähnlichkeit mit der Apartheid. Das Virus wird auch nicht verschwinden, genauso wenig wie andere Grippestämme. Der Altersdurchschnitt bei Covid 19 liegt bei 81 Jahren und ist damit mit der durchschnittlichen deutschen Lebenserwartung identisch.

      • Apartheid???
        Dein Ernst?!?!?!
        Staatlich festgelegte und organisierte Rassentrennung wie es sie in Südafrika gab – DAS ist Apartheid.

      • Was soll man sagen,… bei Meinungsfreiheit dürfen auch Leute Ihre Meinung sagen, die in Geschichte geschwänzt haben und leider keine Anpassungsgabe an die Realität haben.

    • Vollkommen korrekt. Aber wer Kritik äußert ist ja ein Verschwörungstheoretiker. Das macht mich wirklich traurig. Das schlimmste ist: alle relevanten Infos sind nur 2 Klicks entfernt. Aber Viele interessiert es einfach nicht….

  • Find ich gut, sollen gerne viele nachmachen, auch Restaurants etc

    Rechtlich dürfte dies durch das Hausrecht eigentlich auch kein Problem sein. Eigentlich ja auch nichts anderes als eine Eintritts-Karte per App.

    • Boah, einfach mal 1 m weiter denken. So Leute wie du im Volk machen einem wirklich Angst

      • FCKAFD wie immer

        1m weiter gedacht…
        Pro.: Es würde im allgemein die Nutzungsrate der App erhöhen, dadurch verbessert sich die Erkennungssicherheit möglicher Kontrakte. Die Behörden die aktuell mit der Nachverfolgung beauftragt sind können extrem entlastet werden.
        win win win
        Con.: wie schon oft gesagt gibt es keine Möglichkeit die App zur „Spionage“ zu verwenden. Auch für den unwahrscheinlichen Fall das sich dies ändert in einer zukünftigen Version, kann sie dann immer noch jeder löschen.

        Mit älteren Geräten müsste man natürlich eine Ausnahme machen. Aber wenn das „bestimmte Mensch“ dazu veranlassen würde auf ein älteres Gerät umzusteigen und dafür auf diverse telegram Gruppen etc zu verzichten würde ich dies definitiv dem win win Zuordnen.

    • Hausrecht geht nicht vor Bundesrecht!!! Diese armselige selbstgefällige Campingplatz Lusche U N D kein anderer in diesem Land hat das Recht so zu handeln!!! Es ist von Gesetzgeber untersagt!!! Ein Kommentar hier hat Recht: es gibt leider keine 5% Intelligenz Grenze!!!

      • Belege bitte für die Behauptung!

      • Scio, warum fragst Du das dauernd? Wenn Du Dich mit den Gesetzen nicht auskennst, dann schlag halt nach. Kannst alle frei im Netz auf den offiziellen Sites der BRD abrufen.

      • Marie, dann erzähl doch einfach, in welchem Gesetzestext das steht.

      • Nö, wer mitreden möchte muss Dein Hausaufgaben selbst machen.

      • Wieso wird hier immer nach Gesetzen gefragt?

        Belegt doch erst mal Eure Behauptung, dass das Hausrecht hier Vorrang hätte. Quelle?

      • Das +1 war für Hessenbabbler und auf keinen Fall für Jotter – worunter es gelandet ist.

  • Wie soll man da nett bleiben? Das Hausrecht darf nicht über Freiheitsrechten stehen. Was kommt als nächstes? Appzwang für Restaurants, Supermärkte, Apotheken? Am besten gleich offen zur Schau getragen?
    Diese Art der Stigmatisierung hatten wir schon mal.
    Wehret den Anfängen. Ich hoffe der Betreiber kriegt ordentlich auf die Finger und bei Wiederholung sein Etablissement geschlossen!

    • Es ist doch kein Problem für jemanden die App zu installieren wenn man ein Smartphone hat. Deinen Arierpass konntest du natürlich früher nicht fälschen oder deine Hautfarbe ändern, dein Vergleich ist absolut daneben.

    • In Restaurants muss man auch passend gekleidet sein.
      Bei optionalen Freizeitangeboten hat das nichts mit Freiheit zu tun.

      Viele kommen ja auch nur deshalb dahin.

    • Freiheitsrechte gelten jedoch nicht exklusiv für dich, sondern auch für andere, wie etwa dem Eigentümer des Campingplatzes.
      Das Hausrecht ist sein Freiheitsrecht festzulegen, unter welchen Bedingungen du sein Eigentum betreten darfst.
      Gleiches gilt an allen anderen Orten, die nicht in öffentlicher Hand sind, wie etwa Geschäfte, Restaurants usw.
      Wenn ich sowas lese, dämmert mir allmählich, wie diese ganzen Demonstranten überhaupt auf diesen Trichter kommen. Sie alle haben eine völlig falsche Vorstellung von Freiheitsrechten. Insbesondere wenn es darum geht, dass diese nicht nur für sie selbst gelten und es deswegen immer Kompromisse und Einschränkungen geben muss.

      • Nein.
        Hier würde sich zu erst die Frage des Datenschutzes stellen. Der Campingplatzbetreiber nicht befugt einen Blick auf das Telefon zu werfen. Zumal selbst mal Ermittlungensbehörden nicht einfach mal nach Lust und Laune schauen dürfen welche Apps installiert sind (Stichwort Durchsuchungsbeschluss) . Selbst eine Beschlagnahmung ginge ohne richterlichen Beschluss nur bei Gefahr in Verzug. Erstaunlich was hier Leute privatwirtschaftlich als ok empfinden. Aber man bekommt halt was man verdient.

      • (X) Du hast es nicht verstanden.

        Es geht hier nicht um krude Verschwörungstheorien sondern dass hier die Freiwilligkeit der Appnutzung aus dubiosen Motiven heraus unterwandert wird.
        Zumal die App nie dazu gedacht war als „Zutrittskarte“ missbraucht zu werden.
        Es geht nicht um die App, die zu Deiner persönlichen Information gedacht war.

        Desweiteren, glaubt der Betreiber dass dann auf seinem Campingplatz Abstandsregeln etc. nicht mehr gelten?

        Man müsste dort ein Handy welches positiv „gemeldet“ wurde mal auf dem Campingplatzkiosk oder der Toilette verstecken um einfach mal abwarten…

    • Mir stellen sich die Nackenhaare wenn ich den Scheiß mit Freiheitsrechte lese. Du hast das Recht ohne Maske rum zu laufen, dich nicht durch Benutzung der App am Eindämmen zu helfen. Trittst aber damit meine Freiheitsrechte auf Gesundheit e.t.c.

      App Zwang für alle, denn dann würde sie auch was nutzen, aber wenn es so viele bel…e gibt wird auch in Zukunft icht helen

      • Du hast das Recht zu Hause zu bleiben…

      • (X) Du hast den (Un-)Sinn der App nicht verstanden

        Die App verhindert weder dass Du Dich ansteckst noch wird sie Dich zuverlässig warnen sollte es passiert sein. Prävention ist alles, und ich bin mal gespannt wann der Campngplatzbesitzer die ersten Anzeigen wegen Verstosses gegen die Corona-Auflagen bekommt. Denn dagegen hilft keine App.

      • „Die App verhindert nicht dass ich mich anstecke“ das ist korrekt.
        Sie kann aber verhindern, dass ich nachdem ich infiziert wurde jemanden anstecke.

        Die App ist halt nichts für Egoisten.
        Oder doch? Vielleicht wirst du ja gar nicht angesteckt weil ein möglicher Infizierter durch die App erfährt dass er gefährdet ist und geht statt zu dir heim zu einem Arzt

    • Richtig , sehe ich auch so. Währet den Anfängen. Was kommt als Nächstes? Ich darf nicht mehr ins Restaurant weil ich mal Corona hatte usw ?

    • Ich glaube hier schießt jemand gewaltig über das Ziel hinaus. Die Verfolgung im 3. Reich mit einer, Meinung nach, dem Hausrecht abgedeckten App Installation zu vergleichen ist völlig übertrieben.
      Ich sage nur Krawattenzwang Spielbank, Kleiderzwang Restaurant und es gibt auch Geschäfte, die ALLEN Personen ohne Maske den Zutritt verweigern.

      Ich verstehe nicht was das Problem dabei ist die App zu installieren ?

      Selbst wenn Sie Eurer Meinung nichts taugt…..WhatsApp und Facebook als Datenschleuder habt Ihr doch auch ?

      • Hast du schonmal das GG Gelesen? Falls nicht: Artikel 1-20 geben Aufschluss darüber :)

      • Aber bitte auch immer den gesamten Paragraphen lesen und nicht nur den ersten Halbsatz.
        Und wenn Verweise auf weiter Gesetze sind. Dann gelten auch diese!

  • Das Vorhandensein der App sagt weder etwas über den aktuellen Infektionsstatus des Nutzers noch verhindert Sie das einschleppen von Corona auf den Campingplatz. Also für mich nur eine medienwirksame Aktion.

    • Es hilft aber bei der Nachverfolgung.

      • +1 Immer wieder faszinierend dass es immer noch Leite gibt die den Sinn der App nicht verstanden haben.

      • Wie hilft die App bei der Nachverfolgung?

        Diese wird anonym genutzt und niemand ist gezwungen 1 Woche nach Campingplatzbesuch seine Infizierung dort einzupflegen. Und dann? Zur Kontaktnachverfolgung reichen Name und Adresse auf der Buchung aus. Sollte jemand erkranken, meldet sich schon das Gesindheitsamt und verlangt Name und Anschrift „aller“ zu dem Zeitpunkt auf dem Platz befindlichen Personen. Was übrigens noch einen Vorteil hat, dass es dem Gesundheitsamt egal ist ob ein Kontakt 5, 15 oder 50 Minuten gedauert hat und wie groß die Abstände waren, es werden einfach alle benachrichtigt.

      • Argh, bei Leuten wie dir muss man wirklich nochmals von vorne beginnen. Wo hast du aufgehört, zuzuhören?

      • @ Phil: Eine Benachrichtigung per App ist ein Zeitvorteil gegenüber dem manuellen Abtelefonieren durch das Gesundheitsamt. Sobald die App ein Erhöhtes Risiko anzeigt, kannst Du selbst dafür sorgen, dich von anderen fernzuhalten. Übrigens funktioniert die App auch abseits von Campingplätzen, wo man evtl. keine Möglichkeit der manuellen Kontaktverfolgung mehr hat.

    • Du hast den Sinn echt nicht verstanden? Wow.

      • Er will nicht verstehen. Deswegen marschieren ja diese „1,3 Millionen“ in Berlin :D

  • Ich finde es fragwürdig. Was macht der Betreiber mit Gästen die nicht aus Deutschland stammen? Ich kann mir auch nicht vorstellen das er damit vor Gericht durchkommt. Er kann niemanden zwingen die App zu verwenden solange die Benutzung freiwillig ist. Das ist auch nicht vom Hausrecht abgedeckt.

    • Eine App als Voraussetzung zum Einlass ist jetzt nichts völlig neues, rechtlich auch bisher kein Problem gewesen.

      Die App ist übrigens auch in anderen Ländern im Store, eine deutscher Account wäre notfalls auch schnell gemacht.

    • Ich denke schon dass er das gute Recht dazu hat und vor Gericht gewinnt. Hausrecht ist nicht zu verachten.

    • Moment mal! Klar kann er das. Es ist sein Grund und Boden. Und wem das nicht gefällt, der darf sich einen anderen Platz suchen! Für mich wäre es sogar ein Grund, genau diesen anzufahren.
      Niemand wird gezwungen, seine Leistung in Anspruch zu nehmen!

    • Irrtum. Das ist festgelegt. Wenn du auf einem FKK Camping Platz bist, kannst du dich nicht gegen das Hausrecht wehren, die Klamotten abzulegen. Genauso parken nach Regeln, duschen zu bestimmten Zeiten, Nachtruhe, wann ein Fahrzeug den Platz betefahren darf und wann der Schlagbaum unten bleibt, …

      Wenn du in einer privaten Schrebergartensiedlung bist, dann gelten dort auch Rechte (wie Zaun- und Heckenhöhe, …) die du zu beachten hast. Wenn jemand bei dir daheim ist und er soll seine dreckigen Schuhe ausziehen, weil er eben durch den Regen und die Baustelle gelaufen ist, dann ist es dein gutes Recht solche Sachen zu verlangen.

      Wenn er das nicht will, dann ist es das Recht des Gastes abzulehnen und zu gehen, vorallem, wenn die Informationen vorher bekannt sind. Gäste aus dem Ausland können teilweise in ihren Stores die deutsche App auch laden.

      Du hast Recht, du kannst niemanden zwingen aber dieser kann auch niemanden zwingen Zutritt zu bekommen, wenn er Kriterien nicht erfüllt.

      • Es ist aber schon klar das es einen Unterschied macht ob eine Privatperson etwas verlangt, wozu in Deutschland zu recht Ermittlungsbehörden große Schritte unternehmen müssen (ua wegen Datenschutz, Grundsatz der Gleichheit usw) oder ob in der Hausordnung festgelegt ist nackt rum zulaufen, weil der Hauptzweck des Platzes FKK ist.

      • Da gibt es aber noch einen Unterschied zwischen Hausrecht und Vereinsrecht. Und nicht zu vergessen die Datenschutzgrundverordnung. Nur Ordnungskräfte (Polizei) oder auf richterlichen Beschluss hat jemand das Recht den Inhalt meines Handys zu prüfen. Der Betreiber DARF lediglich fragen und muss sich mit der Antwort zufrieden geben. Er hat nicht das Recht die Installation auf meinem Handy zu prüfen.

      • Es ist aber auch ein Unterschied aktiv selbst darauf zuzugreifen oder ob man es sich zeigen lässt und wenn es nicht passiert, dann den Zugang zu verweigern. Zeigst du an der Pforte nicht deinen Ausweis, kommst du nicht rein. Dir den Ausweis abzunehmen ist verboten, aber Zugang mit offenlegen dessen zugestutzten was anderes.

      • +2
        Völlig richtig erklärt!
        Danke.

      • Komisch… wenn du eine Rucksack zu einem Festival mitnimmst, darf der Security Mensch (der weder bei der Polizei arbeitet, noch einen richterlichen Beschluss hat) also nicht in dein Rucksack schauen und du darfst trotzdem am Festival teilnehmen? Das ist mir echt alles neu hier was ihr hier so schwätzt…
        Ach, der Türsteher darf dich dann auch nicht vor der Diskothek einmal kurz „befummeln“ und sagt dann „Klar darfst du rein!“.

      • Sehr gut erklärt!

      • Alles sehr gut erklärt. Aber begreifen es diejenigen auch?

      • @ KaroX

        Nein, er darf NICHT in deinen Rucksack sehen.

        Wenn ich am Firmentor Werkschutz kontrolliert werde und die wollen in meine Tasche gucken, ob ich mehr rausnehme wie ich kodiert auf meinen Ausweis rausnehmen darf, dann darf der auch nicht Zwang ausüben.

        ABER: Man kann dir den Zutritt verwehren und trotz gültiger Karte kannst du nicht rein und der Werkschutz darf festhalten und die Polizei rufen. Die darf dann Zwang anwenden und mir den Rucksack durchsuchen. Finden sie nichts darfst du den Einsatz auch bezahlen.

      • @Thorsten: Lies doch mal den ganzen Satz anstatt nur auf einen TEXTBAUSTEIN die Antwort zu geben. Und was für ein Firmentor? Du entfernst dich von meinem Beispiel, denn dein Arbeitgeber kann natürlich seine Regeln aufstellen. Wenn du dich nicht dran hältst kannst du auch die Kündigung erhalten.

  • Demnächst ist eine Markierung zu tragen!
    Leute wacht auf.

    • Ja ihr schlafschafe wachet auf. Bill gates will uns mit RNA Giftspritzen töten. Bleib am besten in der Attila Gruppe. :) ich hoffe das war freundlich genug, wegen dem smiley und so. :)))

    • Geh du lieber wieder schlafen, vielleicht ist ja mangelnder Schlaf schuld an diesem Unsinn, den du hier schreibst.

    • Sehe das genauso zu privaten feiern müssen wir dann das Ordnungsamt einladen zur Überwachung der Regeln oder noch besser unsere Nachbarn bespitzeln uns und zeigen uns an . Die Menschen aus der damaligen DDR erinnern sich bestimmt noch an die Anfänge. Niemand hat vor eine Mauer zu errichten ‼️

    • Haben wir schon. Das sind die, die zu doof sind eine Maske zu tragen bzw. die nicht richtig aufsetzen können! Marker gesetzt. Trägt jeder eine Maske, gibt es auch keinen Unterschied.

      Verschlüsselt jede Mails egal ob wichtig oder nicht, weiß jemand nicht, ob der Inhalt wichtig wäre oder nicht. Verschlüsselung als Zeichen der Wichtigkeit.

      Deswegen alle https Seiten aufrufen und nur mit DoT oder DoH surfen

  • Bei der aktuellen Buchungslage in Deutschland – zumindest mein Eindruck – können sich die Vermieter anscheinend ihre Gäste aussuchen. Nur wie es langfristig wird, ob diese Vermieter sich dann nicht umgucken, dass ist ja dann die Frage.
    Losgelöst davon bin ich ein Befürworter der App. Nur es sollte bei der Freiwilligkeit bleiben.

    • Das ganze ist Freiwillig. Abgesehen davon hat niemand ein Recht auf Zugang zu dem Campingplatz. Der Betreiber hat ein Hausrecht, dass er nutzt. Der Betreiber lässt sich die App zeigen und durchsucht das Smartphone nicht selbst. In Clubs oder bei Veranstaltungen hast du auch die Einlassbedingungen (Ticket, Mitgliedschaft oder Besucherausweis) zu erfüllen. Ich muss beruflich locker 4 mal die Woche meinen Ausweis vorlegen, wenn ich bei einigen Firmen das Werksgelände betreten will. Es darf sonst auch nur Polizei und Ordnungsamt meinen Ausweis vordern aber durch das Hausrecht können diese Firmen den Zugang zum Gelände an das vorzeigen des Ausweises koppeln. ich finde es gut, dass sich der Besitzer in der momentanen Situation, Gedanken darüber macht wie er seinen Campingplatz möglichst lange Infektionsfrei hält.

  • Finde ich in Ordnung!

    Ich komme auch nicht in Jogginghose in das Sternerestaurant – auch nichts anderes als eine gewisse Zugangsbeschränkung. Er will sich einfach absichern.

    • Zugangsbeschränkungen ja, Verletzung der Privatsphäre, was nicht mal Ermittlungsbehörden einfach so dürfen, nein.

      • Du hast die Wahl, auch einen anderen Platz zu suchen!

      • Ändert nichts daran das hier etwas gemacht wird, wozu selbst Ermittlungsbehörden hohe Hürden nehmen müssen.

      • Staatlichen Organen haben aus bekannten Gründen hohe Hürden (naja auch die sind nur relativ hoch) um in deine Privatsphäre einzudringen. Das gilt offensichtlich (Facebook und co) nicht für Private Unternehmen. Dein Vergleich ist somit leider hinfällig.

      • Interessante Auffassung… Weil A etwas gemacht hat, darf B das dann auch… spannend.

      • Nein es gibt unterschiedliche gesetzliche Grundlagen für staatliche Organe und Unternehmen. Jetzt verstanden?

      • Komisch… wenn du eine Rucksack zu einem Festival mitnimmst, darf der Security Mensch (der weder bei der Polizei arbeitet, noch einen richterlichen Beschluss hat) also nicht in dein Rucksack schauen und du darfst trotzdem am Festival teilnehmen? Das ist mir echt alles neu hier was ihr hier so schwätzt…
        Ach, der Türsteher darf dich dann auch nicht vor der Diskothek einmal kurz „befummeln“ und sagt dann „Klar darfst du rein!“.

  • Damit die App ordnungsgemäß funktionieren kann ist neben einem kompatiblen Smartphone (daran scheitert es schon mal bei vielen) auch die Mithilfe jedes Einzelnen notwendig. Corona können wir nur gemeinsam besiegen. Wir sitzen alle im gleichen Boot, und das weltweit. Ich denke, die App, wenn sie funktioniert und richtig bedient wird, ist eine Möglichkeit, Corona einzugrenzen. Sie erstzt aber weder Abstand noch Mundschutz oder gar die Hygienemaßnahmen. Im Gegensatz zu Abstand, Mundschutz oder Hygiene ist die App relativ einfach zu benutzen.
    Es ist zwar interessant, wenn z. B. ein Campingplatz die Installation der App bewirbt oder empfiehlt. Sie aber zu fordern geht zu weit. Muß man das Smartphone dann auch stets bei sich tragen? Z. B. beim Duschen? Wäre die Konsequenz daraus.

    • Man kann den Virus nicht eindämmen nur seine Verbreitung vielleicht verlangsamen und damit die Durchseuchung. Da aber die Mortalitätsrate eh unterdurchschnittlich ist stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit.

    • Dieses Virus wird niemals “ besiegt“. Coronavirus sind seit etlichen Jahren bekannt und ständig vorhanden. SARS COV2 ist lediglich eine weitere Mutation der bisher bekannten und wird uns ewig begleiten. Es wird nicht lange dauern und es wird eine neue Variante geben. Auch diese wird man nicht ausrotten. Selbst die so hochgelobte Impfung wird daran nichts ändern. Es wird seit Jahren gegen Influenzaviren geimpft und es gibt jedes Jahr neue Varianten. Bei der Sterblichkeitsrate des Coronavirus braucht man sich aber keine großen Sorgen zu machen. Es ist schon eine große Hilfe wenn man sich von der Medienpanik befreit und die vorhandenen Zahlen des RKI nüchtern und rational betrachtet. Corona ist nicht gefährlicher als eine richtige Grippe. Zumindest wenn man nicht zu einer Risikogruppe gehört. Aber dann muss man auch vor anderen Erregern auf der Hut sein.

  • Also bei uns zuhause müssen die Gäste die Schuhe ausziehen. Außer sie haben keine an. Genau das ist die Frage: was macht er mit Leuten, die kein kompatibles Smartphone oder gar keins besitzen?

  • Ich habe Inman hier im Forum eine Meinung gelesen, die ich mir kopiert habe, weil sie einfach klasse geschrieben wurde. Leider weiß ich nicht mehr von wem, aber Copyright liegt bei ihm, Danke!

    Zitat von unbekannt:

    „Ich respektiere, dass die Entscheidung, die App zu nutzen oder nicht zu nutzen eine individuelle ist und begrüße es, dass die App freiwillig ist.

    Aber ich erwähne mal, was mich hier nervöses Augenzucken verursacht:

    Ja, wir haben zurückgehendes Infektionsgeschehen. Trotzdem haben wir noch immer eine gefährliche Krankheit im Land. Diese Krankheit steckt noch immer jeden Tag mehrere hundert Menschen an und auch wenn nicht gerade jeder stirbt, der an ihr erkrankt, werden sehr viele Menschen schwere gesundheitliche Schäden mit sich herumtragen, an denen sie noch lange oder gar für immer leiden werden. Es gibt Menschen, die aufgrund verschiedener Faktoren ein größeres Risiko haben, unter derartigen Folgen leiden zu müssen.

    Nun besteht beständig die Möglichkeit, dass unter bestimmten Voraussetzungen das Infektionsgeschehen auch recht zügig wieder anwachsen kann, nämlich wenn sich die Anzahl an Infektionsgelegenheiten deutlich erhöht und Infektionscluster zu spät erkannt werden, um diesen Anstieg des Infektionsgeschehens wieder einzubremsen.

    Und all das zu einem Zeitpunkt, zu dem viele Menschen meinen, dass Vorsichtsmaßnahmen kaum mehr nötig sein sollten.

    Diese Menschen stressen mich und ich kann nichts gegen sie tun. Menschen, die mir erklären, dass ihre größte Sorge die ist, dass eine App ihnen mitteilt, dass sie womöglich einem Infektionsrisiko ausgesetzt waren und denen es lieber ist, sich unwissend verhalten zu können, wie sie es mögen. Dazu gehören aber auch Menschen, denen es egal ist, ob andere es als bedrohlich empfinden, wenn sie sich über das Tragen von Gesichtsmasken im Inneren hinwegsetzen.

    Diese Menschen, die sich die Freiheit nehmen, sich nicht im Rahmen ihrer Möglichkeiten solidarisch zu verhalten mit den Menschen, die ein großes Risiko für gefährliche Krankeitsverläufe haben, diese Menschen stressen mich.

    Und ich kann nichts gegen sie tun. Denn deren Freiheit, sich so privilegiert zu verhalten, dass meine Sorgen keine Rolle spielen, ist größer als meine Freiheit, mir dank solidarischem Verhalten weniger Sorgen machen zu müssen.

    Wie gesagt, ich halte es für richtig, dass jeder Mensch frei entscheidet, ob er oder sie die App nutzen kann oder möchte. Zu einem mündigen Menschen gehört aber mehr als das Denken, das an der eigenen Notification-Bar endet.“

  • Irgendwie erwartbar faszinierend, wie dieses Virus die Schwachstellen der Menschen aufdeckt.
    Haben „Fachleute“ zu Beginn der Krise noch gemutmaßt, dieses Virus könnte die Menschen einen, kann man zu dem jetzigen Zeitpunkt konstatieren, dass genau das Gegenteil der Fall ist.
    Und es immer noch schlimmer wird.

    • Der Virus ist ein Indikator für die Intelligenz der Menschheit. Diese waren schon immer da und unterliefen nur mehr oder weniger bemerkt das System, leider gibt es keine 5% Hürde für Intelligenz. Aber durch solche einfachen Dinge wie Abfackeln von 5G Masten, sich wundern, dass andere auch auf einmal „einsame Strände“ aufsuchen, das Verweigern von Masken und Abständen, das Nicht-Verstehen und Infragestellen von Ereignissen und Tatsachen (Macht eine wissenschaftliche Studie, die anerkannt wird und bringt sie Hans Tolzin, er schenkt euch dafür 100.000 Euro :-). ) das macht diese Menschen nun sichtbar und verdeutlich, dass wird doch nicht so weit von Amerika entfernt sind.

      Denn siehe: „Zeig mir, ob und wie du deine Maske trägst und ich sag dir wer du bist!“

      Wenn jemand keine App installieren kann oder will oder noch deutlicher die Maske nicht über die Nase bekommt, dann weiß indirekt auch, dass er andere Dinge für nicht voll nimmt, sich nicht daran hält oder schlicht kognitiv dazu nicht in der Lage ist. Aber danke, dann habe ich einen Indikator dafür und kann mich von solchen Menschen gezielt fernhalten!

      • +1 genau so sieht es aus. Corona ist wie ein Brennglas. Man sieht dadurch Probleme und auch Gutes viel schärfer.

      • So mache ich es ebenfalls. Dummheit und Ignoranz wurde noch nie so offensichtlich zur Schau gestellt wie in diesen schwierigen Zeiten. Danke MNS!

      • Wer so einen langen Text schreibt, der glaubt wirklich, dass Menschen sich danach sehnen, in seine Schablonen gepresst werden.

  • Ich würde nach Möglichkeit solche Orte meiden. Ich verstehe nicht was die Menschen so toll daran finden sich von anderen immer mehr sagen zu lassen, was sie zubringt und zu denken haben. Reicht ihnen die Erfahrung aus unserer Geschichte immer noch nicht?
    Wenn ich auf so eine Örtlichkeit angewiesen wäre, würde ich diese App installieren. Allerdings wäre sie und Blauzahn deaktiviert.

    • Auch hier die Überempfindlichkeit von Leuten und sie sind nicht in der Lage zu differenzieren. Zutrittverweigerung für Frauen oder Männer oder Diverse ist sicher eine Sache (wie ist es eigentlich mit dem Klo?) aber einen historischen Genozid gleichzustellen wie mit der Solidarität anderen gegenüber zeigt einen grundsätzliche Mangel an Feingefühl und fehlender Fähigkeit zu übertragen.

  • Wenn ich in eine Kirche will, bei der man nur mit langen Hosen reindarf, dann ist das nunmal so. Ob es mir passt oder nicht. Entweder ich halte mich an die Regel oder ich lasse meine kurze Hose an und gehe wieder. Ganz einfach. Es ist ja kein Ort, den man besuchen MUSS.
    Bei dem Campingplatz geht es um Freizeitaktivitäten.

    Den Aufstand hätte ich verstanden wenn einem ohne App der Zugang zu ärztlichen Einrichtungen nicht gewährt worden wäre…

  • Genau so eine mögliche Entwicklung hat mich zum App-Verweigerer gemacht. Es darf keine Diskrimierung geben, wenn der Gesetzgeber eine freiwillige App-Nutzung entschieden hat. Auch wenn es so scheint, als wäre es in diesem kleinen Fall ja nicht so schlimm, sollte man mal weiter denken. Es kann nicht sein, dass die Privatwirtschaft Voraussetzungen für eine Zwangsinstallation schafft. Dies wäre ein Eingriff in unsere Grundrechte und das sollte jedem klar sein.
    Auch wenn ich ein App-Verweigerer bin, halte ich alle anderen Maßnahmen wie Abstands- und Hygieneregeln sowie das Tragen von einem Mundschutz in der Öffentlichkeit für angemessen, richtig und auch am wirkungsvollsten.

    • Der Gesetzgeber kann es dir nicht aufzwingen, weil Grundrechte es festlegen. Das heißt aber nicht, dass man sein Hirn abschalten soll. Der Hang in der Gesellschaft wie ein Pupertier erst einmal gegen alles zu bashed ohne nachzudenken (gut, manchen denken zu viel und bei manchen wäre das eh egal). Wie ich oben schon geschrieben habe, auf Solidarität pochen, sich aber dann nicht daran zu beteiligen.

      • Solidarität ist gut und richtig, ist per Definition aber freiwillig. Man sollte schon in der Lage sein, differenziert denken zu können. So bin ich nicht gegen Maßnahmen, die sich erwiesenermaßen bewährt haben. Dies kann man aber von der App (noch) nicht behaupten. Ich gehe sogar noch weiter und bin der Meinung, dass die App kontraproduktiv ist, wenn sich manche Menschen dadurch in falscher Sicherheit wiegen und dafür die bereits etablierten Maßnahmen ignorieren. Ich bin mir sicher, dass die App vor nichts schützt und wenn überhaupt ein Hilfsmittel darstellen könnte.
        @Thorsten: Wollten wir auf Provokationen, Spitzen und Anfeindungen – in welche Richtung auch immer – verzichten? Das gilt selbstverständlich auch für unterschwellig verfasste Kommentare.

      • …wollten wir nicht…

      • @toto

        Ich als Generation X Mitte habe unzählige Diskussionrn zu solche. Themen schon hinter mir, offene Gespräche, Ängste und Gefühle aufgenommen, mitgenommen, ausgesprochen. Die Medien filternd überflogen, im 2. Golfkrieg bei der BW dabei gewesen, jetzt Familie mit Teenagerkindern mit eigenen Ansichten (und schrecklicher Musik :-))) ). Politisch versuche ich mich in der Mitte zu halten, sehe aber auch links und rechts. Finanziell die ausgebeutete Mittelklasse, die das Volk ernährt und bezahlt.

        Ich sehe, dass viele (ob Mensch, Nation, Völker) Angst haben. Ich sehe, dass der Mensch ein Einzelgänger ist, wenn er es geschafft hat und solidarisch wird, wenn er es nicht schafft. Wenn du sagst, du willst nichtsolidariscj sein, dann ist das okay. Dann bist du sehr wahrscheinlich einer, dem es ganz gut geht, festes halbwegs coronasicheres Einkommen, einen Halt auch ohne die Gesellschaft. Aber wie schon geschrieben, wenn du Nichtraucher bist und neben dir setzt sich jemand, der sich gleich darauf eine Zigarette anzündet, wessen Recht überwiegt? Von mir aus kann der sich seine Lunge komplett schwarz teeren, wenn er für die Folgen selbst aufkommt (= Urlauber aus Regionen die Tests selbst bezahlten müssen) und er mich damit nichtbelästigst denn u.U. bekomme ich vom Passivrauchen ja Krebs (= Ansteckung von Leuten, die sich nicht an gewisse Dinge halten wollen wie Abstand, Maske, etc.).

        Wo sind denn da meine Rechte?

      • @Thorsten: Witzig, unsere Lebenssituation ist ähnlicher als du vermutest :)
        Sei mir nicht böse, aber du schweifst ab. Auch wenn ich die meisten deiner Ansichten teile.
        Ich bin gerne solidarisch, wenn ich von einer Sache überzeugt bin. Dies bin ich bei der App aber keineswegs. Zumal nicht, wenn eine freiwillige Maßnahme fernab vom geltendem Recht von anderen Menschen erzwungen werden soll. Eher würde ich auch meine Gesundheit riskieren als mein Recht auf Freiheit.

      • @toto

        Sollten mal so reden :-) Eins der intelligentesten Umterhaltungen, hier

        Ich sehe meine Gesundheit vor der Freiheit. Sicher idealisiert, nicht missbraucht. Liegt aber auch daran, dass ich mindestens zwei Fälle mit Coroma auf Intensiv und einem in QuRantäne persönlich kenne und gesehen habe, was ablief … das öffnet die Augen

      • @Thorsten: Danke, mir gefällt auch unsere Diskussion :)
        Natürlich kann ich dich verstehen und du sollst auch für dich entscheiden können, ob dir die Nutzung wichtig ist. Ich bin auch nur für mich selbst App-Verweigerer und kein App-Gegner.
        Leider habe ich auch schon meine eigenen Erfahrungen mit Corona machen müssen. Der Mann einer Kollegin ist daran gestorben… furchtbar! Und meine Frau und ich hatten es auch bereits. Zum Glück sind wir wieder genesen.

    • Deine Rechte gehen so weit, bis sie von denen eines Anderen eingeschränkt werden. Warum das bei der App jetzt so ein Aufreger ist, kann ich nicht verstehen. Egal auf wessen „Spielplatz“ ich gehe, es gelten immer die Regeln des Betreibers und frei bin ich nur darin mir den Spielplatz auszusuchen.
      Beispiele wurden schon genug genannt. FKK Campingplatz, Restaurants, Clubs, Kletterpark, Fussballplatz … überall gelten Regeln und überall wird eingeschränkt, was Du tun und lassen darfst, überall wird Dein Recht auf freie Entfaltung beschnitten.

      • Wäre es dann auch immer noch ok, wenn einem überall der Zutritt verwehrt werden würde, wenn man die App nicht nutzt? Bitte mal weiter denken, als nur Beispiele im Kopf zu haben, die in die Kategorie Freizeit und Vergnügen fallen.

      • Das ist hier aber nicht die Frage. Es ist gesetzlich geregelt und ob der Betreiber des Camping Platzes damit Erfolg hat wird im Zweifel vor einem Gericht entschieden. Man muss nicht immer alles schwarzmalen nur weil man gleich eine dystopische Diktatur in die Zukunft projiziert.

      • Nach deiner Logik dürfte es hier somit keine Diskussionen geben. Entscheidet ja das Gericht *facepalm*

      • Eine Diskussion darüber habe ich dir doch gar nicht abgesprochen. Wollte dir nur zeigen dass deine Argumentation halt auch nicht zielführend ist. Alles kann schlimm werden. Und ja, am Ende wird das nicht in den Foren des weltweiten Webs entschieden sondern in Gerichtsälen.

  • Zum Glück wird solchen Betreibern der Arsch vor Gericht aufgerissen. Glaubt der mit seiner Wiese steht er über dem Gesetz und darf hier munter nach eigenem gut dünken diskriminieren? Was kommt als nächstes? Campingplätze oder Restaurants nur für Weiße? Schwule verboten? Ariernachweis? Kranke und Rollstuhlfahrer verboten? Hier keine Frauen oder Kinder erwünscht? etc. etc. Wer solche Gebaren gut heißt scheint wohl im allgemeinen ein kranke Einstellung zur freiheitlich, demokratischen Grundordnung zu haben und wäre in Russland/China etc. besser aufgehoben, dort kann man dann jegliche diskriminierende Phantasien wunderbar ausleben. Unfassbar was manchen hier im Kopf vor geht.

    • Himmel! Wie alt bist du? Es gibt Grundgesetze, an die muss er sich halten. Eine App zu nutzen gehört aber nicht dazu.

      Wo war noch der erste Supermarkt, wo man nur mit App einkaufen konnte? Da hat sich auch keiner beschweren dürfen, dass er nicht bar zahlen kann. Hier vergleichst du Äpfel mit Birnen, du willst ernsthaft „Menschenrechte“ mit der Installation einer App vergleichen?

      Wenn deine Firma nur Frauen einstellt, dann kannst du dagegen klagen. Wenn sie sagt, du sollst auf dem Diensthandy die App installieren, dann MUSST du das machen. Auf deinem Handy kannst du machen was du willst, aber wenn es Voraussetzung ist, um wo Zutritt zu erlangen, dann gibt es kein Grundrecht auf eine gewerbliche Sache, dann hast du als Trotzkopf dich eben daran zu halten, ob es dir passt oder nicht.

      • @Thorsten: Dein Beispiel ist genau richtig um zu beschreiben, dass der AG dies eben auch nicht darf. Alleine ein vorhandener Betriebsrat würde so etwas prompt (und zurecht) unterbinden.
        Hirogen drückt sich sicherlich zu extrem aus, aber Prinzip hat er schon recht. Es geht um Diskriminierung.

      • Leider nein. Richtig wäre maximal, wenn ein Betreiber fragt, ob die App installiert ist, aber eben nicht nachschaut. Sobald er einen Blick auf das Telefon verlangt, macht er etwas, was nicht mal ohne Grund eine Ermittlungsbehörde machen dürfte. Solange die Camper das mitmachen und niemand etwas sagt, mag man damit durchkommen, es macht die Sache im Kern aber nicht richtig….

      • @toto

        Leider liegst du da falsch. Genau das ist passiert. Es geht um Firmenhamdy, nicht privates Handy. Auch zum Thema DSVGO. Microsoft, Adobe zwingen einen in die Cloud. Du musst deine Firmemadresse angeben um die Lizenz zu bekommen. Im Arbeitsvertrag stehen Klauselm drinnen, dass du auf einen Teil der Datenschutzrechte zugrunsten von Arbeitsprozessen verzichtest. Ja, auch der Gehaltszettel wird nicht im Haus erstellt, alle Daten gehen zu Firmen wie SAP, die dann im Rechenzentrum dort alles ausrechnen und zurückschickend.

      • @Phil

        Du hast dahingehend Recht, dass er nicht nachsehen darf. Er könnte es sich zeigen lassen aber er darf nicht aktiv nachsehen. Er darf sich auch den Ausweis zeigen lassen und nur mit Ausweis und der Anmeldung sowie den in der Anmeldung erhobenem Daten darfst du auf den Platz. Das machen auch Hotels so etc.

        Er darf dir nicht in die Tasche greifen, das ist korrekt. Aber verweigern darf er es, wenn du es ihm nicht freiwillig zeigst.

      • @Thorsten: Sorry, ich habe „Diensthandy“ überlesen. Da hast du selbstverständlich recht, dass der AG die Entscheidungsgewalt hat. Aber in diesem Fall hinkt dein Vergleich mit dem eigentlichen Thema, wo es um unser Privatleben geht.

      • @Thorsten
        Richtig man darf maximal nur nachfragen.
        Problem ist aber eher das hier eine Form von falscher Sicherheit entsteht.

      • @Phil: Form der Sicherheit? Wo steht denn in der App-Beschreibung, dass die App IMUN macht?

    • Unfassbar ist, was in deinem Kopf vorgeht. Und gleich noch mit Beschimpfungen … man, man! Deine Einstellung ist krank, weil total egoistisch!

      Übrigens: Es gibt schon Restaurants, in die man nur ohne Kinder gehen kann. Wurde vom Gericht auch abgesegnet.

      • „Übrigens: Es gibt schon Restaurants, in die man nur ohne Kinder gehen kann. Wurde vom Gericht auch abgesegnet.“ – Schlimm genug. Wer so etwas gut und richtig findet, der sollte mal selbst die Blamage erleben, mit seinen Kindern nicht in so ein „Etablissement“ gelassen zu werden und erneut urteilen.

      • @toto

        Ich darf auf nicht als Mann auf das Frauenklo und wenn ich auf einem Behindertenparkplatz parke zahle ich Strafe (Frauenparkplätze sind eher moralische Dilemmas aber dort parken ist als Mann nicht verboten).

        Sind Freizeitparks diskriminierend, weil man da erst ab 1,40 in die Achterbahn darf?

        Letztendlich ist das zu sehen wie die Raucherdebatten. Hat man ein Re hat auf rauchen in einem Nichtraucherbereich? Das wäre sogar sehr vergleichbar.

      • Auch darum geht es nicht. Es ist keine Frage der Moral sondern des Rechts. Auch finde so etwas nicht gut ändert aber nichts daran dass es das Recht des Betreibers ist das so durchzusetzen.

      • @ Thorsten: Wie du es selbst in deinem Beispiel geschrieben hast, geht es bei den Beispielen zum Frauenklo und Frauenparkplatz um Moral. Beim Beispiel Freizeitpark geht es um Sicherheit und dass man ansonsten den Betreiber haftbar machen könnte.
        Beim Rauchen gibt es klare Regeln. Außerhalb der Regeln sollte man beim Rauchen darauf achten, niemanden unnötig zu belästigen. Also eher eine Frage des Benehmens.
        Ich finde deine Beispiele bezüglich des eigentlich Themas wenig passend.

      • @Sebo069: In dem Fall ja, geht es leider nur um das Recht. Ich bin mir aber sicher, dass der Gesetzgeber spätestens dann einen Riegel davorschieben würde, wenn es zur Regel bei den Restaurants werden würde. Ok, unwahrscheinlich, weil sich so ein mieses Konzept von alleine auf dem Markt regelt.
        Übertragen auf das eigentliche Thema ist es aber ein völlig anderer Sachverhalt, weil hier unnötig mit Ängsten gespielt wird. Welchen Schutz erreiche ich denn für meine Gäste, dass diese die App installiert haben müssen? Richtig, gar keinen…

      • @toto
        welches Recht ist es denn wenn der Betreiber deine Taschen kontrollieren möchte ob du eigene Getränke und Speisen mit hast? BZW: welches Recht hat er, wenn du der Kontrolle nicht zustimmst?

      • @KaroX: Nur die Polizei hat ein Recht, Taschenkontrollen durchzuführen.

    • … Unfassbar ist eher was dir nicht durch den Kopf geht! Solche Vergleiche herzustellen um keine Solidarität zu zeigen ist schon mehr als schwach. Wir reden hier um die Gesundheit aller, vor allem um die der älteren Menschen. Schade das hier eideutig zu wenig Intelligenz vorhanden ist!

  • Neben der rechtlichen Lage sollte unbedingt die Intention der handelnden Personen hinterfragt werden.
    Hier scheint ja jemand das Wohl seiner Gäste im Auge zu haben, also vermutlich im Sinne einer größeren Personenanzahl zu handeln. Eine Diskriminierung einzelner kann ich nicht erkennen. Zudem besitzt der Campingplatzbetreiber wohl auch kein Monopol. Ohne zu recherchieren würde ich meinen, dass es in der Region weitere Campingplätze gibt.
    Der Aufschrei einzelner kann daher auch gerne leiser ausfallen.
    Niemand ohne App wird gezwungen, die Pappkrone einer Fastfoodkette zu tragen. Dies ist nicht der Untergang der abendländischen Kultur. Es geht nur um Personen, die sich kümmern und Gutes im Sinn haben. Jemand übernimmt Verantwortung. Auch stellvertretend für Menschen, die das nicht können oder wollen.
    Alles wird gut.

    • The road to hell is paved with good intentions.

      Du solltest mit Baujahr 74 alt genug sein, um da reichlich Beispiele aus der Geschichte zu kennen.

      • Sicher.
        Es wird Filme geben, in denen tapfere Soldaten in die Vergangenheit reisen, um den Campingplatzbetreiber inkl. seiner Familie zum Wohle der Menschheit zu töten.
        Hat bereits jemand geprüft, welche Schriften er bis heute verfasst hat?
        #echtjetzt

      • Wie ich sehe, bist Du nicht an einer ernsthaften Diskussion interessiert.

  • Super finde ich das. Daten sind was wichtiges und ich lasse mir keine App vorschreiben.
    Beispiel: Die Länder, welche im 2. WK beim Einwohnermeldeamt in Friedenszeiten die freiwillige Abfrage gemacht haben betreffend Religionszugehörigkeit, hatten später in den Kriegszeiten am Meisten Leute deportiert, dies nur am Rande…..

    • … Sorry wie unterbelichtet muss man sein um solche Vergleiche herzustellen!

      • Diese Leute haben in ihren Telegram Kanälen was von Faschismus von Links gelesen und plappern das jetzt ohne es zu hinterfragen nach. Die Schafe sind aber immer die anderen, musst du wissen.

      • Ich will lösen, ich will lösen…

        Antwort: Sehr.

    • @Ren345 – Du hast Recht, Schutz der Daten ist wichtig. Dazu nur ein paar Fragen – nutzt Du Facebook, Instagram, Twitter oder andere Soziale Medien? Wenn Deine Daten das Leben von Menschen rettet – wie entscheidest Du Dich?

  • Der Platzbetreiber hält mit solch einer Aktion die Leute fern „die sich nichts von oben diktieren lassen“. Kenne auch eine handvoll Leute, die Masken verweigern und schon „aus Prinzip“ keine Corona Warn App installieren und gegen jede Maßnahme, die durch die Regierung vorgegeben wird, polemisch und laut lospoltern. Dadurch macht der Betreiber seinen Campingplatz für alle Gäste etwas sicherer und hält die fern, denen die Gesundheit anderer egal ist.

    Sicherlich wird jemand, der nur altes oder kein Smartphone hat auch den Platz dürfen, wenn er mit dem Betreiber spricht. Ein kurzes Telefonat und er weiß, wie der Gast tickt, ob er die Corona-Pandemie ernst nimmt oder zu den Schreihälsen gehört.

    • Für manche ist Deutschland vielleicht das falsche Land bzw. sollten diese Leute einfach mal andere Länder ausprobieren um zu erleben wie gut es ihnen trotz Maske und Corona App hier geht. Manche Leute müssen halt immer irgendwie gegen den Strom schwimmen berechtigt oder nicht berechtigt.

    • Was wird dadurch sicherer? Braucht man dann keine Regeln mehr einzuhalten? Ist garantiert das jemand nach Besuch des Platzes (sagen wir 7 Tage später) bei Erkrankung seine Daten in die App einpflegt, obwohl die App Nutzung anonym ist? Zumal das kurze Video oben ganz spannend und erhellend ist.

      • Nein, das garantiert nicht, dass jemand schon asymptomatisch den Campingplatz betritt und uU. jemand ansteckt. Aber es ist ein Stückweit Sicherheit, dass nur noch Leute auf dem Platz sind, denen ein rücksichtsvoller Umgang mit den Regelungen & Hygiene-Maßnahmen nicht ganz unwichtig ist, die Teil der Lösung und nicht Teil des Problems sein wollen.

      • Aber genau das ist doch der Punkt. Eben wegen der App und dem falschen Gefühl von Sicherheit, verhalten sich Menschen entgegengesetzt der aktuellen AHA Regeln.

      • @ Phil, ich kann da nur für die Leute aus meinem Umfeld (Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Bekannte, Nachbarn) sprechen: Alle die die Corona Warn App nutzen, gehen nach wie vor sehr umsichtig mit den Hygiene Regeln um. Die haben begriffen, dass es eine zusätzliche Maßnahme und nicht das Allheilmittel.

      • @PHIL: Die App macht nicht IMUN und auch nicht SICHER. Erklär es einfach mal deinem Bekanntenkreis mal richtig, anstatt deren Unwissenheit hier zu streuen. Die meisten HIER und auch mein Bekanntenkreis wissen, wie die APP funktioniert und wobei diese Unterstützen soll.

    • Aha, Gewissensprüfung jetzt auch schon bei Campingplatzbesuch. Früher musste man das bei Kriegsdienstverweigerung über sich ergehen lassen…

      Die große Mehrheit in diesem Thread hat leider ein Problem damit, zu sehen, wie wichtig demokratische Freiheiten sind. Schade.

  • Es ist schon immer so gewesen, dass technische Möglichkeit Begehrlichkeiten geweckt haben.
    Aus diesem Grund müssen solche Dinge gesetzlich geregelt werden. Das gleiche Thema gibt es bei den „Besucherlisten“ und deren Verwendung für Werbung/Strafverfolgung, etc. Meines Erachtens sollte es dramatische Strafen für eine zweckentfremdete Verwendung geben.

  • Bei den aktuell steigenden Fallzahlen finde ich diese Regelung sehr positiv. Wer ein Problem damit hat kann ja wo anders hin.
    Ich würde sogar soweit gehen, mir in Zukunft Unterkünfte, Restaurants oder Transportdienstleister aussuchen, die nur noch Personen mit Corona-Warn-App hereinlassen.

    Mir macht es eher Angst, wieviele in diesem Land so verantwortungslos mit ihrem und dem Leben anderer umgehen. So eine/n möchte ich nicht neben mir sitzen haben!

    • Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg der Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens erhöht wurde. Waren es nach RKI-Daten in der Kalenderwoche 31 vom 27. Juli bis 2. August noch rund 578.000 (übermittelt von 165 Laboren), lag die Zahl zwei Wochen später schon bei mehr als 875.000 (übermittelt von 181 Laboren).

    • so erklären sich die steigenden fallzahlen:

      „Direkte Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen lässt der aktuelle Anstieg der Fallzahlen allerdings nicht zu, da zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests immens erhöht wurde. Waren es nach RKI-Daten in der Kalenderwoche 31 vom 27. Juli bis 2. August noch rund 578.000 (übermittelt von 165 Laboren), lag die Zahl zwei Wochen später schon bei mehr als 875.000 (übermittelt von 181 Laboren).“ (Tagesspiegel)

      • Also am besten garnicht mehr testen?
        Dann gibt es offiziell keine Infizierten mehr!
        So einfach können wir das Problem lösen…
        Die Logik hat Trump auch schon aufgestellt!

  • Ich finds gut, die app hilft und schadet niemand.

  • Ist für mich weder verständlich noch zu rechtfertigen. Die Konsequenz daraus könnte sein, das das mehr Geschäfte umsetzen. Damit ist die Zwang jederzeit ein funktionierendes Handy besitzen zu müssen und das die App zu jederzeit funktioniert (wie gut das klappt hat die Vergangenheit bereits gezeigt) umgesetzt. Wenn Du Dir kein Handy leisten kannst, der Akku leer ist oder es gerade runter gefallen ist, könnte Dir der Zutritt zu Medikamenten, Lebensmitteln, Ärzten oder sonstigen Einrichtungen verweigert werden.

    • Und wo ist nun der Unterschied zu mobilem Bezahlen, mobilen Tickets für Konzerte, Zugfahrt oder Flug? Bonuskarte beim Einkufen, etc.
      In solchen Fällen ist es das gleiche – es gibt jedoch einen Unterschied – die hier genannten Beispiele erleichtern einem selbst das Leben oder bringen einen selbst Vorteile – durch die Corona Warn App können andere geschützt werden – finde den Fehler…

      • Es ist in meinen Augen ein großer Fehler Menschen aus dem Gesellschaftsleben auszuschließen, wir haben Menschen unter uns die aufgrund Ihrer Behinderung kein Handy benutzen können. Sollen die jetzt alle aus dem öffentlichen Raum ausgeschlossen werden?

  • Ich hätte nichts gegen einzuwenden, aber das ganze ist doch ein Witz. Wie will der Betreiber das kontrollieren, bzw. den Nachweis einfordern? Ein Screenshot? Ein Blick auf mein Display? Und dann? Ein Verweigerer schmeißt sie direkt wieder runter. Wo ist nun der Mehrwert des Betreibers? Da die App eh löchrig ist und man scheinbar regelmäßig aktiv sein muss, wie will er gewährleisten, dass auch Jeder die App regelmäßig nutzt/öffnet? Verstehe auch nicht inwiefern ihm das die Arbeit erleichtert? Es gibt also keinen Grund dafür. Erst in 2 Wochen wird das Ausmaß doch klar. Viel schlimmer finde ich, dass Menschen mit der App denken sie wären immun gegen Corona. Das macht mir viel mehr Angst.

  • Mein Status wurde seit dem 12.08. nicht mehr aktualisiert und werde aufgefordert „risiko-Ermittlung einschalten“
    Obwohl es aktiviert ist.
    Kein Bock mehr auf corona App!! Besch…… Applikation

    • Hast Du auch die Hintergrundaktualisierung in den iPhone-Einstellungen für die App kontrolliert und ggfs. freigegeben? Das war bei mir das Problem der gleichen Fehlermeldung

  • Ich würde eine Apple Watch App begrüßen, schließlich habe ich mir gerade die Uhr angeschafft, damit ich nicht immer das Smartphone bei mir haben muss.

    • verstehe die Aufregung nicht.

      auf einem FKK Campingplatz muss ich auch textilfrei rumlaufen.

      privater Anbieter kann selbst Regeln festlegrn.

      ich kann Microsoft ja auch nicht zwingen, Flightsimulator für OSX herauszubringen

  • Das erinnert an ganz dunkle Zeiten in unserem Land.
    Und 1933 fanden es auch viele Menschen zeitgemäß und toll, nicht in bestimmten Läden einkaufen zu gehen und missliebige Personen mit einem Stern zu markieren…
    Wacht endlich auf und denkt langsam selbst darüber nach, für was man euch missbraucht!

    • also den Zusammenhang verstehe ich nicht

      was hast das mit dem Campingplatz zu tun, wo der Betreiber entscheidet, mit wem er was zu tun haben will. was macht ein Türsteher vorm Club?

  • Die Spaltung der Gesellschaft hat angefangen. Mit der Impfung wird es genauso ablaufen. Es gibt keinen impfzwang,aber ohne wird man ausgegrenzt werden.

  • Kein Problem, einfach das alte iPhone nehmen, Fake Cloud Account eröffnen, App installieren und dann auf Flugmodus gehen ( Achtung! Bluetooth extra ausschalten)..
    Dann klappt das auch mit dem Campingplatz.

  • Super Idee. Sollen die Corona-Jünger alle auf diesen Campingplatz fahren. Dann muss man sich weniger auf den anderen Plätzen mit denen rumärgern.

  • … immer dieses Totschlag Argument: Diskriminierung.
    Die vielen Pseudo-Juristen in diesem Forum sollten erst mal ihren Schulabschluß machen und sich erst dann an der Diskussion beteiligen.

  • ich vertraue solchen Apps nicht,
    ich benutze lieber whatsapp, facebook, youtube und tiktok

  • Die Bundesregierung hat den Nutzen der App als freiwillig eingestuft!

    Wenn jetzt jemand anderes die App zur Pflicht erklärt, hebelt er die Grundintention aus! Dann ist die App nämlich nicht mehr freiwillig!

    Dies sollte grundsätzlich daher nicht erlaubt sein!
    Ansonsten könnten bald immer mehr Leute davon abhängig sein diese App zu nutzen, um am öffentlichen Leben teilzunehmen.

    Ich bin selber absoluter Befürworter von Schutzmaßnahmen, die ein öffentliches „normales“ Leben in Zeiten einer ernst zu nehmenden Pandemie überhaupt erst möglich machen. Aber bitte mit so viel Vernunft und Freiwilligkeit/Freiheit und mit so wenig Zwang wie möglich.

    • Es geht hier aber um das Hausrecht und zwar für eine Anlage, auf dem sich viele Leute Sanitäre Anlagen und Geschirrwaschplätze teilen. In diesem Fall will der Betreiber doch nur die „ich bin immer dagegen, weil die da oben…“-Leute abhalten, überhaupt herzukommen. Denen geht’s ja nur um sich selbst und nicht um das Gemeinwohl.

      Vernunft und Freiwilligkeit / Freiheit ist ein romantischer Gedanke, aber das funktioniert in einem Land voller Wohlstands-Egoisten nicht. Wir sind hier nicht in Asien, wo das Tragen einer Maske eine Art von Respekt anderen gegenüber darstellt.

      • Interessanter Gedanke. Allerdings sollte man auch daran denken, daß ein Campingplatz mit Urlaub gleichzusetzen ist. Mal das Handy im Caravan lassen, nicht immer und überall erreichbar zu sein. Besonders wenn man zum Spülen, zum Duschen oder aufs stille Örtchen geht. Also genau da, wo sich mehrere Leute versammeln. Und genau dabei ist man einem erhöhtem Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Nur ohne Handy keine App und auch keine Warnung im Fall der Fälle, weil Begegnungen nicht aufgezeichnet werden.
        Außerdem handelt es sich „nur“ um einen Campingplatz. In der Überschrift steht aber Präzedenzfall. Soll heißen, was nun, wenn andere Campingplätze, Hotels und andere Einrichtungen das ebenso umsetzen? Darf man dann demnächst nicht mal mehr ein Geschäft ohne App betreten? Oder ohne Smartphone?
        Es gibt mit Sicherheit genug Leute, die kein Smartphone haben. Es soll sogar Leute geben, die nicht mal ein Handy haben. Von den inkompatiblen Smartphones mal abgesehen. Gerde bei den nicht digital Natives hat ein Smartphone einen anderen Stellenwert als bei den digital Natives.
        Zwar sezte ich die App ein und bin der Meinung sie kann durchaus Helfen die Ausbreitung zu hemmen. Aber freiwillig bedeutet freiwillig. Bei einem Campingplatz macht das noch nicht viel, man hätte Alternativen. Nur wenn die Alternativen das dann auch fordern?

      • @ mozarella: Ich gehe davon, dass diese Regel des Platzbetreibers nicht den Hintergrund hat, technische Möglichkeiten auf dem Platz aufzuschöpfen (es dürfte klar sein, dass Smartphones oft genug im Wohnwage etc. liegen bleiben), sondern als Indikator und Vorab-Filter dafür, wie jemand mit der Situation umgeht, ob derjenige ein Mindestmaß an Verantwortung zeigt. Leuten, die sich mit Händen und Füßen gegen Corona App und Tragen von Masken wehren, haben leider in den letzten Wochen und Monaten gezeigt, dass es hierbei ausschließlich um ihre persönliche Freiheit geht und keine Einsicht herrscht, dass alles Maßnahmen, alle kleinen Einschränungen dafür sind, damit wir als Gesellschaft irgendwann wieder normal leben können.

    • Die Nutzung des Personaldusweises, ihn mitzuführen ist auch freiwillig. Musst nicht immer mitnehmen. Trotzdem bekommst du ohne kein Hotelzimmer.

  • Platz wird in Zukunft gemieden! Gehts noch

  • Sofort den Campingplatz boykottieren

  • Es sollte einfach allen Unternehmen, Veranstaltern oder wie auch immer sich nennende Anbieter von Dienstleistungen der Betrieb oder die Anbietung von Leistungen am Markt verboten werden (inklusive dann der Verweigerung von Kurzarbeitergeld oder anderen Leistungen als Ausgleich für die Betriebsuntersagung), bis sie ihre Zugangsbeschränkung wieder aufheben, denn die Anwesenheitsliste (die eh geführt werden muss) reicht zur Kontaktverfolgung aus.

  • Auch wen ich es im Falle der Corona App sogar sinnvoll finde…..wo soll das denn hinführen? Niemand hat mein iPhone auf installierte Anwendungen zu kontrollieren.
    Mal überspitzt gesagt….Wenn der nächste Campingplatz Betreiber dann was gegen WhatsApp und Facebook hat, komme ich dann nicht mehr auf den Platz, wenn ich WhatsApp installiert habe? :D

  • Habe einen Fall im Büro. Der Betroffene hat die App gepflegt und auch seinen positiven Test per QR Code in die App eingespeist. Jedoch wurde keiner im Büro über einen Risiko Kontakt informiert. Nach kurzer Recherche stellt sich heraus, dass in der App manuell eingestellt werden muss, dass der Test positiv ausgefallen ist. Die App weist auf diesen Umstand bei scannen des Test jedoch nicht hin. Jetzt frage ich mich, wieviele Menschen stellen die App nach einem Test überhaupt richtig ein? Und erzeugtes so nicht in falsches Sicherheitsgefühl?

    • Das ist eine sehr berechtigte Frage finde ich. Ich bin der Meinung, dass nicht nur die App ein scheinbares Sicherheitsgefühl suggeriert, sondern auch der PCR-Test keinerlei Auskunft über eine ansteckende Infektion und damit potentieller Weitergabe des Virus gibt.
      Wenn der PCR-Test auf einem kleinem Tropfen der Speichelprobe einen Bestandteil des Corona-Virus nachweißt, so sagt das lediglich aus, dass die Person in „Berührung“ mit dem Virus gekommen ist. Ob die Menge ausreicht und ob sich die Person dadurch tatsächlich infiziert und ihn damit selbst weitergeben kann wird damit nicht ausgesagt. Für mich ist daher die App nicht hilfreich ob und wann ich tatsächlich gefährdet bin oder war bzw. für andere ansteckend wirken könnte. Wer Grippesymptome hat sollte zuhause bleiben. Wer einem Menschen begegnet der offensichtlich Grippesymptome hat (lässt sich durch den Mund- Nasenschutz leider nur sehr schwer erkennen), sollte Abstand halten. Das sollte sicherer sein als eine App die in meinen Augen das Ziel verfehlt.

  • Fehlt jetzt noch eine App die Campingplätze oder sonstige Läden und Einrichtungen listet die die Corona App Voraussetzen. Dann schreien diese natürlich das die drauf stehen.

  • Geil, wie sich hier grad Rechte, Schwurbler und sonstige Heulsusen echauffieren und den Campingplatz mit Südafrika und Apartheid und 1984 vergleichen :D

    • Dies hat vielleicht auch etwas mit Vertrauen in das Handeln unserer Regierung zu tun. Die Anwesenheislisten sollten auch nur zur Nachverfolgung dienen. Missbräuchlich genutzt wurden sie aber schon öfter von der Polizei, die sich mit kruden Klimmzügen legitimiert sieht. Wenn hier schon Missbrauch betrieben wird, warum soll es bei der App anders sein? Und kein Mensch brauch jetzt kommen, dass sie unabhängig geprüft wurde. Wie oft gab es schon den Wunsch nach Backdoors & Co. Solange diese Parteien Politiker hier handeln lassen, glaub ich kein Wort

      • Wenn der örtliche Drogendealer mithilfe so einer Anwesenheitsliste aus dem Verkehr gezogen wird ist doch gut.

      • Nicht jeder Zweck heiligt alle möglichen Mittel, auch wenn wir augenscheinlich schon in einer Bananenrepublik angekommen scheinen. Schon das BVerfG fand solche Argumentationen bei der automatischen Kennzeichenerfassung als berechtigt

  • Wie geil.
    Einige User sind hier wirklich „dumm“ und das ist eigentlich erschreckend.

    Wie kann man eine App-Nutzungspflicht mit Apartheid, 3. Reich oder ähnlichem vergleichen?

    Ich wette, 90% von diesen Forum-Juristen haben das GG nie in der Hand gehabt, geschweige den gelesen. Aber jetzt Freiheitsrechte erklären. Herrlich.

    Und wenn später was ist, dann sind es eh die anderen gewesen.
    Euch „Covidioten“ würden paar Fälle in eurem Umkreis vllt helfen…aber dann werdet ihr auch wieder ganz schnell nur fordern…

  • Die Frage ist, was bringt Corona-App auf dem Campingplatz oder Strand? Dort wird kaum jemand (wegen Bekleidung oder halt zum abschalten) sein Handy permanent am Körber tragen.

  • Einige User….????

    Die Zahl ist weit aus höher….

    Da gibt es gerade einen Virus, der hoch gefährlich ist und der uns alle „um die Ecke bringt“, wenn wir nicht aufpassen….

    Was gibt es da nicht zu verstehen, und wie kommen so viele Menschen auf Verschwörungstheorien….. man kann ja fast zur Überzeugung kommen, dass das Zeug was ihr raucht oder sonstwie zu euch nehmt, extrem schlecht ist….

    • Daniel kannst Du mir bitte die Quelle nennen von der ich sehen kann das es eine tatsächliche Gefahr gibt? Ich schaue mir fast jeden Tag die Sterbezahlen weltweit an und suche noch immer nach Rechtfertigungen zu glauben das es mich auch bald erwischen könnte.
      Weder auf der der Seite WHO noch sonst irgendwo sehe ich dieses Risiko klar verifiziert noch begründbar. Ich rauche nicht und nehme in meinen Augen ausschließlich gesundes Essen zu mit und eine Theorie habe ich auch nicht, nur die Fakten die mir von offiziellen Stellen gegeben werden. Ich kann es nicht nachvollziehen, kannst Du mir dabei helfen?

      • Warum gehen eigtl immer alle an die Todeszahlen heran?
        Selbst wenn ich nicht an COVID sterben sollte, haben die meisten wohl wenig Lust an eine Beatmungsmaschine gehängt zu werden, teils mir künstlichem Koma und starke Nachfolge-Beeinträchtigungen an Lunge und Herzem zu haben.

        Und davon gibt es bereits einige Fälle, die gesund, jung und sportlich waren.

      • Du heißt im wahren Leben „Hans Tolzin“ ?

        Muss bei dir jemand sterben? Die selben Sprüche kommen von Impfgegnern und Verweigerer der Massen Virus. Vielleicht hast du es noch nicht bemerkt, aber hier sind Leute die nicht nur jemand kennen sondern es auch erlebt haben!

        Zwei bei mir waren auf intensiv. Da geht die Krankenschwester, die eben jemanden reanimiert hat und der wegen Organprobleme am Hämofilter in der ICU liegt, nach draußen um von Menschen wie dir erklärt zu bekommen, dass das alles ganz harmlos und noch eigentlich gar nicht existiert …

        Ja meine Frau arbeitet dort …

        Ich kenne solche Menschen …

        Ich gehöre zur Risikogruppe …

        Bei solchen Menschen, die sagen, es gibt es nicht, habe ich spezielle Empfindungen die nahe an „Taken – 96 Stunden“ kommt.

        Ist nicht böse gemeint, eher die Verzweiflung vor der mangelhaften Intelligenz mancher Mitmenschen, die akzeptieren Kleidung in der Öffentlichkeit tragen zu müssen aber wegen einem Tuch vor der Nase ihre Freiheit beeinträchtigt sehen …

        Und nur schau nach Hans T, der lobt viel Geld den auf, der ihm das nachweisen kann …

  • Es ist interessant wie Intelligenz und Toleranz mit Wörter wie „Covidioten, Rechten, Schwurblern..“ in Zusammenhang gebracht werden. Wenn dann noch das Grundgesetz als Maßstab benutzt wird und dabei der Artikel 5 – Recht auf freie Meinungsäußerung „vergessen“ wird, dann frage ich mich schon ob es in dieser Diskussion nicht an Respekt gegenüber anderen Menschen mangelt. Es mag jeder von sich halten was er will, mir ist jede Meinung recht gehört zu werden. Beschimpft und abgestempelt zu werden hingegen halte ich für nicht unangebracht und lehne ich ab.

    • Freie Meinungsäußerung bedeutet nicht, dass du kein Kontra zu deiner Meinung bekommen kannst. Im Gegenteil.

      Dies vergessen irgendwie viele.

      • Kontra zu anderen Meinungen ist in Ordnung. Heißt aber im Umkehrschluss nicht, das Recht zu haben andere dafür zu beleidigen oder Sie in irgendwelche Dir genehme Schubladen zu stecken. Sondern seine eigene Meinung mit Zahlen und Fakten zu hinterlegen ohne irgendwelche Gefühlsduselei.

  • Juristisch sehe ich da gar kein Problem: der Eigentümer hat Hausrecht und wen er nicht auf seinem Campingplatz haben möchte, ist seine Entscheidung. Aus welchen Gründen auch immer.

  • Was ist mit Rettungsdienst Personal?
    Krankenschwestern?
    Ich hatte die App. Und war nach zwei Diensten komplett rot. Klar aber ich war auch geschützt. Das beachtet die App aber leider nicht. Somit für „uns“ kompletter schrott. Für „normale“ Leute gute Idee. Deswegen ist aber der Zwang falsch. Denn laut App dürfte ich nur noch zu Hause bleiben

    • Dann gehe ich mal davon aus, Du hast sehr oft Kontakt mit COVID-19 Patienten und dass Du auch aus Berufsgründen regelmäßig getestet wirst? Ist es nicht gerade dann sinvoll, dass Du im Fall der Fälle einer Infektion auch andere Kontakte über die App warnen kannst?

    • Falls du aber aber mal positiv getestet werden würdest, könntest du die anderen per App warnen. Ist doch super.

      Ein (oder mehrere) Risikokontakte und eine „rote“ App bedeutet ja nicht zwangsläufig zu Hause bleiben, dies soll Arzt oder Gesundheitsamt entscheiden.

  • So ein Unfug!!! Hier will sich doch der Betreiber nur aufspielen. Wir reden hier von einem Urlaub. Im Urlaub nehmen die wenisgten ein Handy mit. Meine Mutter nur mal als Beipiel hat gar kein Handy. Meine Oma hat auch kein Handy. Die Kinder haben auch kein Handy und die stellen wohl das größte Risiko dar, denn die werden den meisten Kontakt mit „Fremden“ haben. Meine Frau als Beispiel nimmt ihr Handy auch nie mit in den Urlaub. Dafür nimmt sie unser iPad mit. Abgesehen davon, wer trägt im Urlaub ständig sein Handy mit?! Kein Mensch. Der Betreiber hat es einfach nicht durchdacht was er da für Forderungen stellt. Das ist einfach so wieder typisch deutsch mit dummen Regeln, so wie die ganzen Kommenatre hier. Dieses Bild hier macht mich so viel trauriger. Wäre den Menschen ihr Leben so wichtig wie hier alle tun, würden sie mit ihren, Hintern zuhause sitzen. Man kann ja wohl eine Saison auf seinen Urlaub verzichten, schliesslich reden wir hier von einer realen Gefahr. Aber nein, das wäre ja für den tpisch Deutschen auch eine Katastrophe ohne seinen (Camping)Urlaub.

    • Ich hab mein Handy immer bei mir. Meine Freunde mit denen ich im Urlaub bin auch. Und sonst auch genug, die im letzten Urlaub mit mir am Pool lagen, an der Hotelbar saßen oder im Restaurant. So. Und nun?

      • Schön für Dich , dass Du und Deine Freunde Euer Handy immer dabei habt. Und nur weil Ihr so schlaue, immer erreichbare, tolle Typen seid, heißt das noch lange nicht, dass auch alle anderen das so machen müssen. Stell Dir mal vor , es gibt tatsächlich Menschen, die entweder kein Handy haben oder das Handy nicht mit in den Urlaub nehmen.

      • Autsch. Also, wenn ich zum Buffet gehe, lasse ich das Handy an meinem Tisch liegen. Im Restaurant, wenn ich mal aufs Klo muss, lasse ich es auch so gut wie immer am Tisch, entweder sind Freunde da die darauf aufpassen oder meine Frau. Im übrigen habe ich auch keine Angst, dass es geklaut wird. Wer ein iPhone klaut bereut es immer. Wenn ein Camper zum Duschen geht, wird er sein Handy auch nicht mitnehmen, wo er auf dem Weg 5 andere Mit-Camper trifft und sich denen weniger als 1,50m nähert. Beim Baden, wenn du aus dem Wasser kommst, trägst du dein Handy auch nicht mit dir, du überbrückst einen Weg von mehreren Meter, wo du bereits drei weiteren Personen begegnet bist und ebenfalls weniger als 1,50m näherst. Und wenn ich am Strand bin, lasse ich es gänzlich im Hotelzimmer. Zum einen weil ich damit eh nix anfangen kann, wegen Sonne und reflektion, also stehe ich auf, hole mir ein Eis, wo ich auf dem Weg dahin dir begegne. Ac sorry, ich hab Corona, hab ich mir grad von meinem Sohn geholt, der grad mit dem Sohn einer anderen Familie spielte. Aber gut, dass DU dein Handy immer mit dir trägst. Ja, es war eine Überspitzung. Nein, ich mache in der Corona-Zeit keinen Urlaub und du bist der Grund dafür. Nur weil du eine App hast, bedeutet es nicht, dass du dagegen Immun bist! Achja, und mit der Dummheit der anderen musst du einfach rechnen, ist genauso wie im Straßenverkehr usw. Merkste? Und nun?

      • @ flamengao65

        Pech für die Menschen, dann können die auch nicht in Urlaub dorthin. Ich kann auch nicht im Supermarkt die Sachen einfach mitnehmen und nicht bezahlen, weil ich mein Recht meine Brieftasche und andere Bezahlungsmethoden daheim zu lassen, ausüben möchte.

        Man wird nie 100% abdecken, da aber der Großteil normal so etwas hat und speziell jemand hier im Forum …

        Interessant der soziale Aspekt:

        – Keine Solidarität gegen den Virus (echte Gefahr)

        – Solidarität den gefühlt 2% ohne Handy!

        Verkehrte Welt?

    • Dann schau Dir mal den Bericht an bevor Du hier kommentierst. Es gibt Ausnahmen für Leute ohne Handy etc….

  • Der Betreiber kann doch sein Hausrecht geltend machen und darauf setzen, das die App auf seinem Platz genutzt wird. Ist halt ein weiterer passus in seiner Hausordnung – warum sollte das verboten sein?
    Die Gäste müsse. Halt vor Buchung darauf hingewiesen werden, das scheint ja der Fall zu sein.

  • Die Sterblichkeit des Menschen ist ein unausweichliches Faktum.

  • Ich finde die Regelung gut, steigen doch aktuell die Corona Fallzahlen wieder deutlich. Der Betreiber versucht mit wenig Aufwand sich und seine Gäste zu schützen. Daraus einen Shitstorm zu machen, entspricht der Verrohung unseres Miteinanders. Gerichte werden die Verhältnismäßigkeit zu klären haben.
    Ab einem gewissen Grad steht das Gemeinwohl/die Gesundheit über einer vermeintlichen Bevormundung, die Einige durch die Vorgabe die Corona-Warn App installiert haben zu müssen, verspüren.
    Ich kann dem Betreiber des Campingplatzes nur Kraft und Durchhaltevermögen wünschen.

  • Ich finde das prima und habe alles Respekt vor dem Betreiber, der jetzt den zu erwartenden shitstorm aushalten muss.
    Er darf doch selbst entscheiden mit wem er Geschäfte machen will und mit wem nicht. Sein Grundstück, sein Geschäft, seine Entscheidung. Es gibt reichlich Alternativen für den der das nicht gut findet.

    • Also, ich finde es grundsätzlich auch gut, aber Deine Begründung finde ich bedenklich. Sein Grundstück, sein Geschäft? So einfach ist das nicht. Jeder der ein Grundstück besitzt, muss sich glücklicherweise trotzdem an die Gesetze dieses Landes halten. Da dieses Verhalten sicherlich gegen einige Gesetze und wahrscheinlich sogar unser Grundgesetz verstößt, wird es diese Regelung nicht lange geben.

    • Er bietet eine Dienstleistung an. Das Erbringen dieser Dienstleistung erst nach Einblick in höchstpersönliche Daten (Rückschluss von Zustand der Corona-App auf möglichen Gesundheitszustand des Campers) ist illegal.

      Ich weiß nicht, was die große Mehrheit hier nicht an der DSGVO verstanden hat. Informationelle Selbstbestimmung ist seit 1987 ein Grundrecht.

  • WAS FÜR EINE UNNÖTIGE Diskussion

    vielleicht sollten wir uns alle darauf konzentrieren irgendwie vernünftig und ohne ausufernde Pandemieschäden heile und gesund durch dies Sch…Zeit zu kommen .

  • Naja, nette Idee, aber, ich kann ja jederzeit die App installieren und ihr keinen Zugang zu Bluetooth gewähren. Dann kann ich die App vorzeigen, aber sie macht nix. Ganz davon abgesehen, dass 80% meiner Freunde die App nur deshalb nicht haben, weil ihre iPhones zu alt sind.

  • Mich würde echt mal interessieren, welches Grundrecht ihr verletzt seht?
    Grundsätzlich herrscht ja in Deutschland erstmal Vertragsfreiheit. Das heißt ich, und der besagte Campingplatzbesitzer, darf selbst entscheiden, mit wem er einen Vertrag schließt und mit wem nicht. (Komplizierter wird es, wenn er den Vertrag schon vorher – z.B. im Februar – geschlossen hat und das nicht Bestandteil des Vertrags ist.)
    Dabei darf er auch einzelne Personen diskriminieren. Das ist ja immer der Fall, wenn ein Vertrag abgelehnt wird. Verboten ist es lediglich, wenn er das aus einem im „Allgemeinen Gleichstellungsgesetz“ genannten Gründen tut oder eine Marktbeherrschende Stellung hat.

    Für die Corona-Warn-App haben viele eine gesetzliche Regelung gefordert, aber der Gesundheitsminister war der Meinung, dass das nicht nötig sei. Deshalb würde sagen, dass das unter Vertragsfreiheit fällt – auch wenn ich es falsch finde und eine gesetzliche Regelung für sinnvoll gehalten hätte.

  • Die App wird nur von neueren Geräten überwiegend unterstützt. Das denke ich ist ein Problem. Denn jetzt wissen auch Diebe, dass auf diesem Campingplatz überwiegend interessante Geräte unterwegs sind.

  • Finde ich gut. Das sollte Schule machen. Das ganze neoliberale Freiwilligkeitsgedöhns ist nicht zielführend (in jeder Hinsicht, nicht nur was den Infektionsschutz betrifft). Der Campingplatzinhaber hat hausrecht. Falls das Verlangen nach der Covid-19 App tatsächlich rechtswidrig sein sollte, muss er seinen Wunsch anders verpacken – wer nicht will bleibt draußen.

  • Ich finde das allgemeine Verständnis von Privatsphäre einfach nur noch fragwürdig. Ich soll jemandem mein Handy zeigen damit er prüfen kann ob darauf etwas installiert ist? Ich kann das doch gar nicht tun ohne ihm auch andere Dinge zu zeigen die ihn in dem Zusammenhang gar nichts angehen! Wie will er das denn rechtlich begründen?

  • Ich denke, dieses Forum sollte sich zu Kommentaren dazu zurückhalten, da es keine Relevanz zum Zweck der Seite hier hat. Andere Gründe siehe auch die Einleitung.

  • Campingplatz mit 65 Stellplätzen. Alle Stellplätze sind belegt!

    Wie sollen dort Abstandsregelungen eingehalten und umgesetzt werden? Die Sanitär- und Sozialgebäude sind doch auf eine volle Belegung – ohne Abstand (!) – eingerichtet und Platzregelungen z. B. „max 4 Personen im WC und Waschraum“ oder „max 2 Personen in der Küche“ können bei voller Belegung gar nicht umgesetzt werden.

    Ich bin gerade mit Wohnwagen in Schweden und bin erstaunt wie selbstverständlich Hygiene- und Abstandsregelungen umgesetzt und eingehalten werden. Ok, da die Campingplätze nicht voll belegt sind und viele deutsche und niederländische Besucher nicht gekommen sind, fällt das natürlich leichter, als bei einem voll besetzten Platz.

    Da haben die deutschen Medien für die deutschen Urlaubsgebiete gute Vorarbeit geleistet: Rückbesinnung auf Urlaub in Deutschland. Am Wochenende ist mein Urlaub zu ende und ich muss nun ins Risikogebiet nach Deutschland zurück. Grausig.

  • Ihr deutschen seid einfach so und werdet immer so bleiben. Echt das allerletzte Volk auf diesem Planeten. 1938 wäre mit euch auch heute noch kein Problem zu wiederholen. Gratulation!

  • Frau Merkel hat gesagt:
    Die Nutzung der App ist freiwillig.

  • Bei jedem Campingplatz muss man ja (genau wie im Hotelzimmer) seine Daten hinterlassen. Diese App zu fordern ist also nicht nur diskriminierend und gesetzeswidrig sondern auch absolut unlogisch.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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