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Betrugsmasche lebt wieder auf

Polizei Niedersachsen warnt vor gefälschten Apple-Rechnungen

28 Kommentare 28

Nachdem wir in den vergangenen Tagen wieder einige Leserhinweise bezüglich gefälschter Rechnungs-E-Mails von Apple erhalten haben, greift nun auch das Landeskriminalamt Niedersachsen die Angelegenheit auf und warnt vor einem größer angelegten Betrugsversuch. Haltet die Augen bei vermeintlichen Apple-E-Mails also besonders offen und macht vor allem auch weniger technisch versierte Personen in eurem Umfeld auf die Betrugsmasche aufmerksam.

Apple Phishing Mail

Bei den E-Mails handelt es sich um angebliche Rechnungen oder Bestellbestätigungen für Einkäufe im App Store, die ihrer Aufmachung zufolge auf den ersten Blick tatsächlich von Apple stammen könnten. Im Anhang befindet sich teils auch eine falsche Steuerbescheinigung und sämtliche Links – insbesondere auch die angebliche Option, ein Problem mit dieser „Bestellung“ zu melden – laufen auf eine Phishing-Seite, die ebenfalls täuschend echt in Apple-Optik gehalten ist.

Apple Betrugs Mail

Spätestens wenn man hier zur Eingabe umfassender Zahlungsinformationen und zur Übermittlung persönlicher Dokumente aufgefordert wird, dürfte man hellhörig werden. Möglicherweise ist es dann aber schon zu spät, beispielsweise wenn man in der gefälschten Eingabemaske seine Apple-ID-Zugangsdaten eingegeben hat. In diesem Fall sollte ihr sofort versuchen, hier bei Apple euer Zugangspasswort zu ändern und euch zudem mit dem Apple Support in Verbindung setzen. Das LKA empfiehlt zudem, beim nächsten Polizeirevier anzeige zu erstatten.

Mittwoch, 08. Jan 2020, 20:27 Uhr — chris
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Rede mit!
  • Nun ja, ich hoffe es weis jeder selbst was er im AppStore gekauft hat und was nicht.

    • Das ist doch genau die Masche. Man bekommt eine Bestellbestätigung und hat Angst, dass jemand in meinem Namen und auf meine Kosten mit evtl. gehackten Zugangsdaten eingekauft hat. Man loggt sich ein und schon schnappt die Falle zu.

  • Aber gar nicht mal schlecht gemacht.

  • Ist aber schon länger im Umlauf. Habe ich auch schon bekommen.

  • Nachdem bei Apple immer eine Zahlungsart hinterlegt seien muss, kann es den Fall nicht geben, dass man nach dem Kauf die Rechnung begleichen muss.

    • Sorry, aber ich verstehe das auch nicht besser. Ich habe doch schon beim Einkauf bezahlt. Wie könnte eine nachträgliche Rechnung die ich von wen auch immer bekomme noch zu zahlen sein?? Deshalb sind solche Mails für mich IMMER fakes und demnach lösche ich die ohne sie überhaupt gelesen zu haben. Wo genau ist also das Problem?

      • Das du nicht weißt, worüber du hier fabulierst.
        Apple schickt dir auch die Rechnung, wenn du schon bezahlt hast (was ja immer der Fall ist). So, über alles Weitere darfst du mal schön selbst nachdenken, wenn du dafür schon reif genug bist. Falls nicht, braucht es dich auch nicht zu bekümmern…

  • Ich habe dutzende von diesen halbherzig gemachten bills bekommen. Ich konnte mich aber über die Machart nur kaputtlachen. Habe die Email Adresse geändert, und der Spuck war vorbei.

  • Was ist bei aktiver 2-Faktor-Authentifizierung? Wird der zweite Faktor auch abgefragt?

    • Darum geht es erst, wenn die angegriffenen Apple-Id-Daten von den Betrügern verwendet werden. Wenn du 2FA verwendest, bist du sicher, sofern der 2. Faktor noch in deinem Besitz ist.
      Während du auf die Rechnung hereinfällst, kommt aber ganz sicher keine weitere Abfrage, wie auch…

  • Schön wäre, wenn die echten Rechnungen von Apple auch wieder automatisch per Mail kommen würden.

  • Bekomme ich hier im Saarland auch. Immer mal wieder. Seid Jahren schon.
    Man muss halt genau lesen und verstehen. Bzw auch mal den Link lesen, nicht klicken aber lesen wie er heißt. In letzten stand meistens Yeahha mit drin. War schon irgendwie lustig.

  • Die Seite ist gut gemacht, aber spätestens wenn Zahlungsdaten abgefragt werden und das nach der Bestellung und das eigentlich bei Apple hinterlegten Zahlungsdaten, sollte es einem auffallen, das es sich um einen Phishingversuch handelt.
    Aber wenn groß angelegt und nur jeder 100 drauf reinfällt…

  • Tja, wer 2020 bei sowas immer noch in der Mail auf den Link klickt ist selber Schuld! Wenn ich mir nicht sicher bin, ob einer mein Konto gekapert hat, dann gehe ich direkt über den Browser rein und nicht über die Email. Da kann dann in der Mail stehen was will, wenn ich mich direkt in das Konto einlogge, sehe ich gleich ob was nicht stimmt.

  • Noch nie erhalten, zum Glück
    Ich wage mal zu behaupten, dass ein guter E-Mail Provider so einen Mist gleich filtert…
    Ob GMAIL, WEB, GMX & Co. dazuzählen bezweifle ich stark…. aber kostet ja nix, right?

    • Das ist mal so, mal so. Bei uns kommen sie aber recht selten durch auf den Freemail-Accounts, die meisten werden weggefiltert.

      Die echten Belege dagegen kommen zuverlässig immer an.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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