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Podcast-App Overcast in Version 2: Runderneuert und spendenfinanziert

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Ein gutes Jahr nach ihrem Debüt im Juli 2014 ist die Podcast-Applikation Overcast heute in Version 2.0 im App Store erschienen und bringt nicht nur einen Haufen neuer Funktionen mit, sondern integriert mit der nun verfügbaren Streaming-Option auch einen der am häufigsten geäußerten Feature-Wünsch. Neue Podcast-Episoden müssen vor dem Hören nun nicht mehr zwingend auf das eigene Gerät geladen werden.

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Auch Version 2 der Overcast-App sollte vorzugsweise in Verbindung mit einem Web-Account auf overcast.fm genutzt werden – diese bleiben aber weiterhin optional. Einmal registriert, werden die von euch abonnierten Podcast-Sendungen mit dem Online-Account synchronisiert und lassen sich so auch ganz ohne App im Netz hören.

Neben der Streaming-Funktion unterstützt die gründlich überarbeitete Anwendung die Anzeige von Podcast-Kapiteln, bietet eine neue Prioritäts-Option zur besseren Wiedergabesortierung frischer Folgen an und verschluckt mit ihrer „Smart Speed“-Option keine leisen Stimmen mehr.

Wie Voice Boost gehört auch Smart Speed zu den Alleinstellungsmerkmalen der Overcast-App. Die beiden Effekte lassen sich bei Bedarf aktivieren: Während Voice Boost den Pegel von Sprachaufnahmen deutlich an hebt, überspringt Smart Speed stille Bereiche und Nachdenkpausen innerhalb eurer Shows.

smart

Anders als bislang, verzichtet Overcast 2 nun komplett auf In-App-Käufe zum Freischalten neuer Features und bietet alle Funktionen komplett kostenlos an. Interessierte Nutzer können trotzdem Geld ausgeben. Wer kann, unterstützt die App-Entwicklung alle drei Monate mit 3€, jedes halbe Jahr mit 6€ oder jedes Jahr mit 12€.

App Icon
Overcast Podcast P
Overcast Radio LLC
Gratis
10.92MB

Entwickler Marco Arment begründet die Spenden-Mitgliedschaft mit der schlechten Verkaufsrate der bisherigen In-App-Käufe. So hätten sich nur 20% für Overcast Pro entschieden – 80% der Nutzer hätten dagegen auf die beiden Zusatzfunktionen verzichtet:

Overcast 1.0 locked the best features behind an in-app purchase, which about 20% of customers bought. This made enough money, but it had a huge downside: 80% of my customers were using an inferior app.The limited, locked version of Overcast without the purchase sure wasn’t the version I used, it wasn’t a great experience, and it wasn’t my best work. With Overcast 2.0, I’ve changed that by unlocking everything, for everyone, for free. I’d rather have you using Overcast for free than not using it at all, and I want everyone to be using the good version of Overcast.

Spenden-Modell & 3D Touch

spenden

Freitag, 09. Okt 2015, 17:53 Uhr — Nicolas
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  • Ohne Account gibt’s einen Service error

  • Totaler Schrott … Nur für Audiopodcasts!

  • Gibt es eine Podcast App, die Podcasts und Musik aus der Mediathek mischt? Evtl. auch lange Podcasts — wenn auch brutal — unterteilt und Musik einspielt. So wie ein individuelles Radio zum mitnehmen…. Ich nutze z.Z. Downcast.

  • Gibt es unterschiede die ein anderen podcast besser machen? Nutze den standart podcast und mir fehlt es an nix :/

    • Heute nutze ich auch die Standard-Podcast-App von Apple. Die war anfangs richtig schlecht, sodass ich vier, fünf Alternativen ausprobiert habe, da ich ein wirklich intensiver Podcasthörer bin. Die Alternativen waren aber auch alle nicht wirklich gut (entweder kompliziert, oder es war schwierig, neue Podcasts darin zu finden oder die Anwendung stürzte dauernd ab oder „vergaß“,,Podcasts zu laden. Nutze seit iOS8 die inzwischen fast perfekte Apple-App und vermisse da eigentlich auch nichts

  • Ich nutze seit geraumer Zeit Pocket Casts, da Plattformübergreifend und mit Video Support.
    Die hier als Alleinstellungsmerkmal hervorgehobenen 2 Funktionen hat Pocket Casts auf Android schon lange. Dachte mir, dass liegt daran, dass es nicht auf iOS zu haben ist, weil man nicht auf den Equalizer zugreifen kann…
    Nevertheless muss ich sagen, dass ich auch lieber Spende als eine eingeschränkte App zu haben.

  • Leider merkt man immer noch, das Marco als Entwickler kein Designer für das Produkt anstellen möchte. Farben, Abstände, Symmetriene sind natürlich Geschmacksache aber doch empirisch als ungeschliffen zu bewerten. Persönlich ist auf der Equalizer eher eine Renaissance Funktion aus Winamp Zeiten und sieht nach 8-Bit Grafik aus und ohne Mehrwert; der Equalizer war als hübsches Anschauungsobjekt verwendet, jedoch sind mobile Geräte meist in der Hosen/-Tasche. Sicher, abstellbar, dennoch aussagekräftig wenn als Standardeinstellung eingeschalten.
    Keine Videofunktion ist leider auch auf fehlende Angestellte und „Fokus“ zurückzuführen, jedoch sollte klar sein, dass dessen Abwesendheit den Schwierigkeiten beim Inplementieren der differenzierbaren Audiofunktionen geschuldet ist. Der gleiche Grund warum die Streaming Funktion 1 Jahr dauerte.
    Der Befreiungschlag auf Patrion scheint der heutigen „Geberfreizügigkeit“ geschuldet zu sein, und noch viel eher, darauf hinzudeuten, dass Marco mehr Zeit durch weniger Supportverbibdlichkeit auf sein nächstes Projekt legen will: Ein Podcastproduktion Produkt; ein neuer Markt für iOS Geräte durch das iPad Pro und ein goldener Markt sollte ihm der „First-Mover-Advantage“ gelingen.

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