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Eigene KI-Hardware braucht noch Zeit

OpenAI verschiebt „iPhone-Nachfolger“ auf frühestens 2027

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35 Kommentare 35

OpenAI hat den Zeitplan für den Marktstart seiner ersten eigenen Hardware konkretisiert und zugleich nach hinten verschoben. Aus Gerichtsunterlagen im Rahmen eines laufenden Markenrechtsstreits geht hervor, dass das Unternehmen nicht damit rechnet, sein erstes KI-Gerät vor Ende Februar 2027 an Kunden auszuliefern. Damit liegt der tatsächliche Verkaufsstart deutlich später als bislang erwartet.

Ai Pin Apple Openai 2

Symbolbild: Kamera und Mikro werden erwartet, ein Wearable soll das neue Gerät aber nicht sein

Bislang hatte OpenAI lediglich angekündigt, die Hardware in der zweiten Jahreshälfte 2026 vorstellen zu wollen. Ob es bei dieser Präsentation bleibt, ist weiterhin offen. Klar ist jedoch, dass ein regulärer Verkaufsbeginn erst 2027 vorgesehen ist. Laut den nun bekannt gewordenen Angaben existieren bislang weder finale Verpackungen noch Marketing- oder Vertriebsunterlagen.

Verzögerung wird in Gerichtsverfahren deutlich

Die neuen Informationen stammen aus einer Stellungnahme, die OpenAI im Zuge eines Markenrechtsverfahrens abgegeben hat. In diesem Zusammenhang erklärte das Unternehmen auch, dass es den Namen „io“ nicht mehr für seine KI-Hardware nutzen wird. Der Schritt ist Teil einer Überprüfung der Produktstrategie und steht im Zusammenhang mit einer Klage des Audio-Startups iyO.

Neben der Namensfrage liefert das Verfahren ungewöhnlich tiefe Einblicke in den Entwicklungsstand der Hardware. Demnach befindet sich das Projekt weiterhin in einer frühen Phase. Konkrete Details zu Form, Ausstattung oder Einsatzszenarien wurden erneut nicht genannt. Auch dies unterstreicht, dass ein kurzfristiger Marktstart nicht mehr vorgesehen ist.

Weiterhin wenig Details zum geplanten Gerät

Bereits aus früheren Berichten ist bekannt, dass OpenAI an einem Gerät ohne klassischen Bildschirm arbeitet. Interne Prototypen sollen eher als Ergänzung zu Smartphone und Laptop gedacht sein und etwa auf dem Schreibtisch genutzt werden. Das Konzept unterscheidet sich damit bewusst von etablierten Mobilgeräten. Firmenchef Sam Altman hatte wiederholt betont, dass kein direkter Smartphone-Ersatz geplant sei.

Die Hardware entsteht in Zusammenarbeit mit dem Designteam von Jony Ive, dessen Firma OpenAI 2025 übernommen hatte.

10. Feb. 2026 um 14:46 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    35 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Kommt dann zeitgleich mit der Besiedelung vom Mars, Allgemeiner Künstlicher Intelligenz und komplett selbstfahrenden Autos.

  • „Laut den nun bekannt gewordenen Angaben existieren bislang weder finale Verpackungen noch Marketing- oder Vertriebsunterlagen.“

    Naja, solange sie das Produkt marktreif machen, ist mir das recht.

  • Das open AI, den iPhone Nachfolger produziert, wäre mir neu.

  • Der neue Rohrkrepierer ist unterwegs wird 2027 vorgestellt und 2028 eingestellt

  • Haha war zu erwarten … frühestens… naja Mal sehen was bis dahin auch die Mitbewerber auf den Markt gebracht haben …

  • Hahaha, habe ich nir gedacht. Ganz, ganz viel heiße Luft!

    Da greift einfach wieder das „great-Man-Narrativ“.

  • Schuster bleib bei deinen Leisten.
    Apple kann keine KI
    OpenAI kann keine Hardware und erst recht kein iPhone ersetzen.
    Ergänzen ja, als zusätzliches Wearable, so ähnlich wie eine Smart Watch oder Fitnessring, aber ohne iPhone oder generell SmartPhone – nein absolut nicht.

  • Warum hören sie nicht auf, zu entwickeln, man muss sehen, wenn es keinen Sinn hat.

    • Nun, mit der Ankündigung eines AI Produktes kann eine Firma aktuell viel Kapital einsammeln.
      Wegen der hohen Kosten lässt sich jedoch aktuell keine Hardware bauen, die das benötigte Modell lokal ausführen kann.
      Die Hersteller setzen daher auf eine Box mit Sensoren die mit einem Cloud Abo kombiniert solch ein Produkt ermöglicht.
      Ohne Internet wäre ein IPhone damals auch ein Flop gewesen.
      Also gilt es wieder die alte Frage zu lösen, wie solch ein Produkt von einer großen Masse an Kunden genutzt werden kann. Was kann ich mit AI machen, dass mein Smartphone oder meine Smartwatch nicht kann? Wie und wann lässt sich daraus Gewinn erwirtschaften? Was sind Kunden bereit zu zahlen?

      • weißer Schimmel

        Genau! Die haben ähnlich nach einem neuen Narrativ gesucht wie Tesla mit ihren Robotern. Bei Bitcoin sieht man aktuell was passiert, wenn man kein neues Narrativ hat.

        Ist mir schleierhaft wie eine Softwarefirma die noch nie eigene Hardware produziert hat, selbst noch sehr jung ist und keine eingekaufte Expertise vorweisen kann, auf einmal ein tolles Produkt aus dem Hut zaubert.

    • Mit deiner Einstellung säßen wir alle noch in unseren Höhlen.

  • KI? Die überbewertete nutzlose Blase, welche über Nacht zusammenbricht?

  • Ich würde lieber die Jacke auf dem Bild kaufen! Welche ist das?!

  • Hardware und Software ist ja schön und gut…aber ohne App Ökosystem nicht überlebensfähig. Egal wie gut die Hardware ist, egal wie gut die Software ist. Ist eins der Elemente nicht konkurrenzfähig, wird es sich nicht durchsetzen können.

    • Stefan B. aus H.

      Stelle Dir ein Gerät vor, dem Du „einfach“ sagst, was es tun soll, statt auf Apps angewiesen zu sein. Die KI kann Dir vorschlagen, bereits feste, erprobte, vielleicht „zertifizierte“ (z. B. bei Banking, Gesundheit, Identifikation) Routinen zu nutzen, bestehende zu individualisieren oder neu zu entwerfen.
      Das Betriebssystem steuert lokal nur die Hardware und Schnittstelle zu den KI-Servern. So würde ich mir die KI-Revolution eines solchen Ökosystems vorstellen.

  • DK-BusinessSolution

    Warum steht in der Headline „iPhone Nachfolger“? Irritierend… …im Artikel taucht dazu, auch gut nachvollziehbar, nichts weiter auf – und eine bloße Verbindung mit Ive wäre dann doch sehr weit hergeholt!

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