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Auf Druck von Payment-Anbietern

OnlyFans: Ab Oktober keine Erwachseneninhalte mehr

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Das Online-Portal OnlyFans, das vor vier Jahren als Abo-Dienst für sogenannte „Content Creator“ startete und Sprachlehrer, Autoren, Comic-Zeichnern, Musikern und Bloggern eine einfache Möglichkeit offerierte, eigene Bezahl-Abos zu vertreiben, hat inzwischen vor allem den Ruf explizite Inhalte zu verteilen.

Onlyfans 1

Wer sich gerne auszieht und mit nackter Haut Geld verdienen möchte, der versuchte sein Glück in den zurückliegenden Jahren bei OnlyFans. Damit soll nun Schluss sein. Ab Oktober wird OnlyFans den Upload pornographischen und sexuell expliziten Materials untersagen und so neue Community-Richtlinien durchsetzen.

Auf Druck von Payment-Anbietern

Der überraschenden Neuausrichtung des in London ansässigen Unternehmens, waren Aufforderungen der von OnlyFans eingesetzten Payment-Anbieter vorausgegangen, die über die integrieren Bezahlsysteme abgerechneten Inhalte von pornographischem Content zu bereinigen.

Vor allem aus den Vereinigten Staaten war OnlyFans immer wieder dafür gelobt worden, Sexarbeitern ein sicheres Umfeld zur Verfügung zu stellen, in dem diese keine Sorge vor Übergriffen und über ausreichende Moderationswerkzeuge für den selbstbestimmten Vertrieb ihrer Inhalte hatten. Nach Angaben des Wirtschaftsnachrichten-Dienstes Bloomberg soll OnlyFans im vergangenen Jahr mehr als 2 Milliarden Dollar Umsatz generiert haben. Für 2021 werden 4 Milliarden erwartet, wovon der Konzern für seinen Service gut 20 Prozent einbehält.

Erinnerungen an Tumblr werden wach

Das bevorstehende Vertriebsverbot von Erwachseneninhalten erinnert an einen ähnlichen Kurswechsel des Blogging-Anbieters Tumblr im Dezember 2018. Das Verbot der Erwachsenen-Inhalte, das Tumblr damals einführte, um mit Apples App Store-Richtlinien zu harmonieren, wird rückblickend als Ende des Blogging-Portals gewertet.

Ob auch OnlyFans mit der jetzt angekündigten Neuausrichtung den eigenen Untergang vorbereitet, bleibt abzuwarten.

20. Aug 2021 um 09:47 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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