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o2 bestätigt: Keine Daten-Ausnahme für Napster

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41 Kommentare 41

o2 Bestandskunden können seit heute von der gestern besprochenen Kooperation zwischen dem Mobilfunker und dem Musik-Streaming-Dienst Napster „profitieren“. Profitieren haben wir bewusst in Anführungszeichen gesetzt. Im Gegensatz zum Spotify-Angebot der Telekom, dies steht seit heute fest, berechnet die Telefónica-Tochter das durch den Musikkonsum verursachte Datenguthaben ohne Ausnahme und gewährt nur einen marginalen Preisnachlass von 2€ auf die monatliche Grundgebühr. Im Kleingedruckten schreibt o2:

Nutzung der Music-Flat setzt mobile Daten- oder WLAN-Verbindung voraus. Das durch die Nutzung der Napster Music-Flat verbrauchte Datenvolumen fließt in die Berechnung der Bandbreitenbeschränkung des zugrundeliegenden Tarifs ein.

Die Abrechnung der Napster Musik-Flat über die eigene o2-Handyrechnung entlastet den Geldbeutel der Bestandskunden also um 24€ pro Jahr, bietet euch im aber nicht die Option, den Musikstream auch unterwegs laufen zu lassen, ohne das persönliche Datenvolumen nach nur einem Tag komplett verbraten zu haben. Selbst Vodafones Konkurrenzprodukt, die Ampya-Flat, gewährt ihren Kunden zusätzliche 500MB – o2 diskriminiert nicht und berechnet die anfallenden Daten auf den MB exakt.

naps-700

O2 Kunden mit einem Mobilfunkvertrag mit nachträglicher Rechnungsstellung (Postpaid) können 30 Tage lang kostenlos die Napster Music-Flat zusammen mit O2 testen und in dieser Zeit jederzeit kündigen. Nach 30 Tagen wird die Music-Flat für nur 7,99 € pro Monat automatisch fortgeführt und ist dann monatlich kündbar. Angebot gilt nur für Neukunden von Napster bei erstmaliger Registrierung für die Napster Music-Flat. Nutzung erfolgt über die Napster-App, die nur für Endgeräte mit den Betriebssystemen iOS und Android in den jeweiligen App Stores kostenfrei heruntergeladen werden kann;

Mittwoch, 27. Nov 2013, 9:35 Uhr — Nicolas
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  • Das macht das angebot ja richtig interessant

  • Wenn man es von Seiten der Netzneutralität aus sieht, durchaus vernünftig. Im Vergleich zu den anderen Angeboten aber ohne Chance gegen die Konkurrenz..

  • Ich zahle lieber 9,99€ statt 7,99€ und habe dafür keine Datenabrechnung …. So bringt das Angebot unterwegs nix !!!

  • ach_du_grüne_neune

    ist doch alles gut so, es wird ja niemand gezwungen dies zu buchen. Wer jedoch Napster und O2 nutzt spart jetzt 2€ / Monat. Bei Napster gibt es ja den Offline Modus, wer den nuzt verbraucht gar kein Volumen. Abgesehen davon, muss es sein, dass ständig gestreamt wird? Ich hab so mein 20 Playlists, die kann ich dann auch Offline hören egal ob Datenvolumen oder ob überhaupt ein Netz da ist. Verstehe die ganze Diskussion nicht. Wenn alle bei TCom streamen geht ja schliesslich auch Bandbreite im jeweiligen Funkbereich für andere Nutzer verloren!

  • Ohne Worte. Keine Konkurrenz zur Telekom. O2 kann es sich aufgrund der Netzqualität wahrscheinlich auch nicht leisten.

  • Es geht hier um
    Netzneutralität und das sollte allen wichtig sein.
    Deshalb ist das Vorgehen von o2 zu befürworten, zumal es Offline Playlists gibt.

  • Ich habe etwa 5000 Cds, davon einen Großteil auf meinem 160GB-iPod. Ich brauche keinen Stream. Wenn bei mir was streamt, dann ein Radiosender mit Nachrichten. O2 ist schrott, bin seit Sommer bei D1.

  • Was habt ihr eigentlich immer mit eurer Netzneutralität. Das bedeutet, dass jede Anfrage im Internet die gleiche Priorität hat. Mit welcher Geschwindigkeit dies passiert hat damit nichts zutun. Zusätzliches oder uneingeschränktes Volumen hat kein Einfluss auf die Priorität. Wer mehr bezahlt, bekommt mehr. Das ist nunmal im Kapitalismus so. Es fährt ja auch nicht jeder das gleiche Auto, obwohl einer 5000 € dafür bezahlt und einer 50000€.

    • Netzneutralität ist halt „die Sau die gerade durchs Dorf getrieben wird“. Jeder will es mal schreiben.

      BTW: Ich weiß nicht ob es immer noch so ist, aber früher hat die Telekom die Mobilen Daten, wie z.B. Bilder bei sich mit einem Proxy komprimiert und dann erst an das iPhone weitergegeben. Dies resultierte darin das der Enduser weniger Volumen verbraucht hat. Sehr nett. Dies würde aber ebenfalls gegen die „Netzneutralität“ verstoßen. Komisch das sich da keiner beschwert hat.

      • Es geht nicht darum mal Netzneutralität zu schreien, weil es gerade hip ist.
        Einfach mal informieren was es bedeutet.
        Es geht hier um unsere Rechte, um Zugang zu Inhalten und Anwendungen, um Wettbewerb und Monopole…

    • TobiasderGrosse

      Netzneutralität bedeutet, dass jedes Datenpaket mit gleicher Qualität versendet wird, unabhängig von Inhalt, Herkunft usw. Wenn die Telekom den Spotifystream mit voler Geschwindigkeit transportiert und gleichzeitig rdio, napster & co aufs Volumen gehen und später dann in Edge-Geschwindigkeit transportiert werden, dann ist das ganz klar und definitionsgemäß ein Verstoß gegen die Netzneutralität und eine ziemliche Wettbewerbsverzerrung zugunsten von Spotify.

    • Ganz so einfach ist es nicht. Wenn bestimmte Dienste immer mit voller Geschwindigkeit weitergeleitet werden und andere nicht, dann führt dies zu Wettbewerbsverzerrungen. Wenn jetzt Spotify einen Vertrag mit der Telekom hat, ist es für einen neuen Anbieter sehr schwer hier in den Markt reinzukommen. Des Weiteren kassiert die Telekom hier von beiden Seiten. Einmal vom User und dann nochmal von Spotify. Wenn das Schule macht, dann haben wir bald nur noch ein Netz, in dem Amazon. Google und Facebook funktioniert und jeder andere der gerne auch seinen Blog weitergeleitet haben will, muss an die einzelnen Provider zahlen. Aktuell ist dies nur der erste Schritt aber wir alle wissen, wie das weitergehen wird.

      • Genau so ist es. Der erste Schritt zum anfüttern ist einen Dienst billiger zu machen/zu bevorzugen. Wenn sich alle daran gewöhnt haben wird es Dienste geben die teurer sind. Schnelle E-Mail oder https kosten dann extra. Dann gibt es Internet für Mehrzahler in guter Qualität und schlechtes Internet für Arme. Und due Anbieter verdienen noch mehr.

  • Je weniger Menschen Streaming-Dienste nutzen, desto weniger werden die Netze belastet. Angesichts von Netzen an der Kapazitätsgrenze derzeit vielleicht sogar gut so. Ansonsten nutze ich im WLan ganz gerne Earbits und muss dafür noch nicht mal was bezahlen. Oder Radium. Und unterwegs dann Downcast.
    Was die Konkurrenz zu Rosarot und Wunderphone angeht, ist o2 mit seiner Anrechnung des immerhin kostenpflichtigen Dienstes aufs Datenvolumen natürlich ganz, ganz vorne. Na, sie werden sich schon was dabei gedacht haben. Was, bleibt ihr Geheimnis.

    • Das Geheimnis ist, wie künftig Daten vorgehalten, verteilt, bzw. angeliefert werden. Stichwort auch: Prioisierung und Backends. Was Politik und Provider insgeheim an Plänen schmieden, ist die wirkliche Gefahr der Netzneutralität. Ob Daten per streaming an- o. abgerechnet werden ist Nebensache u. hat mit Netzneutralität weniger zu tun.

      • Deshalb muss die Forderung auch lauten: alle Dienste werden gleich behandelt!!!
        Und nicht kurzfristig blenden lassen weil z.B. ein Dienst im Augenblick für einen persönlich günstiger ist. Die Rechnung wird dann schon kommen.

      • Und dann wird gekündigt.

  • Also ich bin o2 Kunde und hab irgendwas missverstanden glaube ich. Warum ist dieses Angebot für mich schlecht? Ich zahle 7,99 EUR anstatt 9,99 EUR. Dafür kann ich sowohl am PC, am SmartTV, am Receiver und am Handy alles streamen (ggf offline speichern). Ich spare also gegenüber einem anderen nicht o2 Kunden 2 EUR und habe mit Napster einen TOP Dienst.
    Klar wäre es total toll wenn da noch Datenvolumen oben drauf kommen würde, aber was hätte o2 dann noch davon?? Ich habe ne Flat mit 500 MB Highspeed und dann wird gedrosselt (streamen ist dann eher nicht so prall). Das habe ich aber auch beim WhatsAppen, Skypen, Youtube und Co, also warum sollte ich mich jetzt darüber aufregen das es hier anders ist. Ich zahle doch nur Napster und kein weiteres Daten-Kontingend das ich mit Napster verbrauche, es bleibt bei meiner FLAT. Ich zahle also mit Napster 13 EUR im Monat … ähm … warum sollte ich mich da beschweren?

  • Das immer u. überall Netz ist eine feine Sache. Zur Netzneutralität gehört aber nicht nur das an- o. abrechenbare Datenvolumen gewisser Dienste, sondern vor allem auch die Prioisierung, wie Daten durchgeleitet werden. Da ist seitens der Anbieter viel Spielraum. Und von der techn. Umsetzung (Backend, Echtzeit, etc.) werfen sich hier u. künftig ganz andere Fragen der Netzneutralität auf. Das Streamen ob angerechnet oder nicht, ist ein reiner Nebenkriegsschauplatz. Es wird künftig wirklich um Netzneutralität gehen, wenn Politik u. Provider ihre insgeheim geschmiedeten Pläne, auf Content Zuteilung, Splitting und Vorhaltung umsetzen. Die NSA Affaire spielt der Umsetzung dieser Plänen auch noch zu. Der Rest der Diskussion ist Sand in die Augen gestreut.

  • ich möchte bitte nochmal das wort netzneutralität raushauen^^

  • Alles gut so, so sollte es sein. Das was die Telekom da treibt ist nicht sinnvoll.

  • Da lobe ich mir doch die Spotify Flat bei der Telekom. Läuft bei mir den ganzen Tag hoch und runter, nur im ersten Monat gab es da Probleme mit der Abrechnung, danach lief alles wie am Schnürchen.

  • Bisher ist O2 der fairste Anbieter. Keine Bevorteilung eines Anbieters beim Datenvolumen und damit die von Sunny angesprochene Wettbewerbsverzerrung. Außerdem VOIP-Möglichkeit. Kann man bei T-Mobile und Vodafone alles vergessen. Ich hoffe nur, dass O2 nicht in die gleiche Richtung läuft, wenn sie die E-Plus-Übernahme abgeschlossen haben und der größte Anbieter in Deutschland sind.

  • Ich hab bei Base MTV Music Rhapsody im Preis mitinbegriffen. Zwar werden die Daten über das Base-Netz nicht gesondert gezählt, aber das ist bei 5GB auch bisher kein Problem. Die meisten Listen habe ich eh offline auf meinem Fon. Die App ist zwar nicht ganz so chic, aber bisher habe ich alle Titel gefunden, welche auf Spotify zu finden sind. Somit kann ich den knappen 10er für Spotify nun sparen.

  • Ich finde das Angebot von der telekom wesentlich interessanter!! Kunden, der telekom, haben sich ja schon dafür entschieden, für mehr Service & Netzqualität mehr zu bezahlen! Wieso also nicht auch für den Musik-Streaming Dienst 2€ mehr zahlen und dafür sein Datenvolumen schonen?! Ich habe diesen Monat 750 MB mit Spotify über das Mobilnetz übertragen!!

    Bei O2 wäre das wahrscheinlich bei dem lahmen Netz garnicht möglich

  • Hallo zusammen,
    was zahlen denn Facebook und WhatsApp für die Nutzung der Netze ?
    Die verdienen sich ne goldene Nase aber keiner der Netzbetreiber bekommt etwas dafür. Die müssen nur sehen das sie Ihre netze schön am laufen erhalten.

  • EInfach alle Alben über Wlan Downlaoden und offline hören.. Wo ist das Problem?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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