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Nur noch In-App-Käufe: Nokia schafft bezahlte Apps komplett ab

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24 Kommentare 24

Die Begeisterung über die neuen X-Modelle des Mobilgeräte-Herstellers Nokia hielt sich am Montag in Grenzen. Mit den günstigen Kunststoff-Geräten knüpfte die Microsoft-Tochter geschmacklich beinahe nahtlos an ihren Frisör-Werbespot aus der Weihnachtszeit an und schien sich in Sachen Betriebssystem nicht richtig festlegen zu wollen.

nokiax

Was von außen an eine abgespeckte Version des Microsoft-eigenen Windows Phone Betriebssystem erinnert, ist unter der Haube nicht viel mehr als ein schlanker Android-Fork.

Immerhin: Nokia hat Googles Standard-Apps durch ihre Microsoft-Konkurrenten ersetzt und versucht, wo möglich, auf BING und auf Microsofts Kartendienst auszuweichen. Nichts desto trotz. Nokia X-Nutzer, die sich auf die Suche nach gescheiten Apps machen, müssen Android-Anwendungen installieren.

Der eigentlich stinknormale Vorgang, tanzt bei den Finnen jedoch etwas aus der Reihe. So wird Nokia im selbst-kuratierten App Store keine Applikationen anbieten, die gegen eine Einmalzahlung geladen werden können.

(Direkt-Link)

Der Nokia App Store, darauf macht der Entwickler Stroughton-Smith mit einem Link in das offizielle Nokia Developer-Forum aufmerksam, gestattet ausschließlich Anwendungen, die entweder komplett gratis abgegeben werden oder auf In-App-Käufe setzen.

There are no options for pay-by-download, so for payments, you would need to use the Nokia In Application payement API.

Willkommen in der Zukunft.

Freitag, 28. Feb 2014, 14:14 Uhr — Nicolas
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  • Was für ein Schwachsinn ist das denn bitte. Da will ich aber kein Entwickler sein!

    • wieso? jetzt braucht keiner mehr Lite UND Vollversionen zu entwickeln und warten sondern nur noch eine App. Der Nutzer profitiert, weil er jede App testen kann, statt wie bisher die Katze im Sack zu kaufen.

      • Was ja nicht dagegen spricht das jetzt auch schon so zu handhaben, denn inappkäufe sind ja schon möglich. Hängt also am Entwickler.

  • Nokia ist das beste beispiel wie man eine Top Marke selber schnell zerstören kann :)

    • Seh ich NICHT so. Der Lösungsansatz is perfekt. Schließlich richtet sich das Angebot dir an Einsteiger. Ein Einsteiger ist mit einer Bezahl-App anfangs vielleicht auch überfordert. Außerdem lade dieses System zum kostenlosen vorab Test erst mal ein, was durchaus Sinn macht. Bis jetzt finde ich macht Nokia in der Angelegenheit eine wirklich runde Sache draus

      • Nein, das freemium Model ist ein Chaos für sich! Ich kauf lieber spiele & Programme ohne inapp Mist! Vielleicht mal 1 Addon aber dann ist sich schon Schluss! Das schlimme am freemium ist ja, trotzdem Werbung, und vom System später kaputt gepatchte Gegenstände! So ist man gezwungen immer schön nach zu kaufen! Das komplette abschaffen der bezahlapps halte ich für eine Katastrophale Entscheidung! Immerhin ist der App Markt von „Nokia“ sowieso schon lächerlich!

      • Vollversion per in App!? Wieso denn nicht vorher testen bevor ich bezahle? Testen ist doch wohl grundsätzlich nicht schlecht!

      • @Fire:

        Freemium ist nicht gleich InApp-Kauf. Nur weil EA und co dass dafür misshandeln, ist der Schritt von Nokia durchaus gut. Laden, testen, kaufen (per IAP). Sehr gut. Würde ich mir auch im Appstore wünschen…

  • Ich denke, da hatte Microsoft noch nix mit zu tun..
    Wenn die mehr Unterstützung haben, ist das Windoof Ecosystem das Einzige, dass für mich in Frage käme (let the shitstorm begin!)

  • Da bin ich doch gern bei Apple gefesselt.

  • Zum Antesten ist das optimal: man kann sich eine App kaufen und wenn sie einem gefällt, schaltet man sie per InApp-Kauf frei. Wäre schön, wenn das auch bei Apple so wäre, da hätte ich mir viel Geld für Apps gespart, die mir nach dem Kauf doch nicht gefielen.

    • Denke nicht dass es immer so sein wird. Wenn eine App jetzt etwas kostet, wird man oftmals sicher aufgefordert direkt nach dem Start die App per in-App-Kauf freizuschalten. Heißt ja nicht automatisch, dass jeder eine Lite-Version zur Verfügung stellen muss, die man dann erst später aufwerten muss.

      • Is jetzt irgendwie nicht klar was da in deinem Kommentar gemeint ist. Vielleicht möchtest du den selbst nochmal lesen als ob du ihn nicht geschrieben hättest, und mir dann mitteilen ob du ihn verstehst!?

    • Schon daran gedacht das man bei Apple 90 Tage zeit hat eine kostenpflichtige App zu testen und bei nicht gefallen zurück zu geben!
      90 Tage Rückgaberecht…halloooo!!!
      ***Apple for ever***

    • Eine Rückgabefunktion finde ich da viel schlauer. App kaufen und nach 15 Minuten kommt ein Menu: unentgeltlich löschen / wirklich kaufen – das wäre mal innovativ und Kundenfreundlich.

  • Finde auch, dass eine kostenlose App, die z.B. nach Ablauf einer Testphase durch in-App-Kauf freigeschaltet wird optimal

  • Wie ich früher schon mal geschrieben habe, sind im Windows Phone App Store alle Apps kostenlos ausprobierbar – es gibt immer Try und Buy. Die bezahlte Variante kann oft mehr und aktiviert die wesentlichen Features, man kann sich aber immer erstmal einen Eindruck machen. Das finde ich persönlich sehr gut. Von dieser Plattform kommend, finde ich den Ansatz, dass auch für den eigenen Store mit Android Apps so zu machen, keinen schlechten Ansatz. Mal schauen, ob das abfärbt. Das Verhalten von Apple, „versehentlich“ gekaufte Apps zurückzugeben, folgt dem ja auch nur.

  • Die meisten setzen in-app-kauf mit nervender popup-werbung gleich. Schuld daran haben diverse Spiele.

  • Sascha Migliorin

    Lol
    Das wäre für mich ein Grund, dass Handy sofort wieder zu verkaufen.

    Ich habe doch heute morgen einen Bericht gelesen, dass der EU der in-App-Kauf eine Dorn im Auge ist.
    Das Kinder das eben nicht dürfen. Und eine Passwort-Kontrolle reicht nicht.
    Das sie das irgendwie ganz verbieten wollen. Macht auch süchtig und so.

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