iphone-ticker.de — Alles zum iPhone. Seit 2007. 19 472 Artikel
   

Nun auch in Deutschland: Ericsson strengt Patent-Klage gegen Apple an

Artikel auf Google Plus teilen.
28 Kommentare 28

Der skandinavische Mobilfunk-Zulieferer Ericsson hat in mehreren Europäischen Ländern Patentklagen gegen Apple eingereicht und zieht nun auch in Deutschland, in England und in den Niederlanden gegen den iPhone-Hersteller aus Cupertino vor Gericht.

Der Entscheidung Ericssons, die eine laufende Auseinandersetzung in den USA flankiert, war eine zweijährige Verhandlungsphase über die Lizenzierung der fraglichen Patenten vorausgegangen, in deren Verlauf jedoch keine Einigung erzielt werden konnte.

Laut Ericsson verletzt Apple mit dem Verkauf der iPhone-Familie mehrere Patente die unter anderem Technologien der 2G- und 4G-Netztechnik sowie den Bau von Halbleiter-Komponenten beschreiben.

In einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung unterstreichen die Schweden ihre Bereitschaft zur Einigung und werfen Apple die unlautere Nutzung geistigen Eigentums vot:

Apple does not currently have any license for Ericsson’s technology, but continues to sell products, for which its licenses have expired, on a global scale. […] For more than two years Ericsson has been trying to reach an agreement with Apple on a global license for Ericsson’s patents on terms that are fair, reasonable and non-discriminatory (FRAND), but the companies have failed to reach an amicable resolution.

haus

Mit über 37.000 Ideen-Schriften im eigenen Portfolio (und einem ähnlich großen Stapel an Patenten, die noch auf ihre Bewilligung warten) hält Ericsson eines der umfangreichsten Patent-Archive der Branche und hat nach eigenen Aussagen mehr als 100 Lizenzvereinbarungen mit fast allen Industrie-Größen getroffen. Allen bis auf Apple.

Sollte Cupertino im bevorstehenden Patent-Verfahren unterliegen, müsste sich Apple, dies geht aus aktuellen Analysten-Schätzungen hervor, auf jährliche Lizenz-Abgaben in Höhe von $240 bis $725 Millionen Dollar einstellen.

Freitag, 08. Mai 2015, 15:14 Uhr — Nicolas
28 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Wer zahlt das dann wieder ? Richtig der Kunde.

  • Im Zweifel für den Angeklagten. Warten wir also das Urteil ab….

  • Habt Ihr mal gesehen, was Apple so BARVERMÖGEN hat?
    Also CashInDerTäsch?

    Das könnten die aus der Portokasse zahlen. Wollen sie halt nicht. #prinzip

    Und, weil die soviel Kohle haben, könnten sie so ein Verfahren so lange rauszögern, bis Ericsson komplett pleite ist, vermute ich..

  • Ericsson? Wer war das nochmal? Ich glaube mein erstes Handy war vom Ericsson, war echt toll vor 20 Jahren, aber wenn man als Unterbehmen nichts mehr auf die Beine bekommt, muss man halt seine Patente checken, irgendwo findet sich garantiert eine Verletzung dieser 700, Ich frage mich immer was genau im Detail da verletzt wird was bis zu 700 Mio. pro Jahr wert sein soll.

  • Steht doch im Artikel, Patente die 2G und 4G Netztechniken und den Bau von Halbleitern beschreiben. Und die Netzwerktechniken sind nun mal in jedem Telefon verbaut (und Cellular iPads), also geht es da um ne Menge Gerät und grundlegende Techniken.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 19472 Artikel in den vergangenen 3385 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2016 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Datenschutz   ·   Auf dieser Seite werben aketo GmbH Powered by SysEleven