Safari gegen lästige Tracking-Begleiter
Neuer iPhone-Spot stellt Datenschutz in den Mittelpunkt
Im neuesten Werbevideo für das iPhone legt Apple den Fokus wieder auf den Schutz persönlicher Daten. Im Mittelpunkt steht dabei einmal mehr Apples Webbrowser Safari und die damit verfügbaren Möglichkeiten, sich besser vor Online-Tracking zu schützen.
Anstatt mit nüchternen Fakten zu langweilen, hat Apple das Thema in seinem neuen Werbevideo unterhaltsam umgesetzt. Die im Internet zahlreich vorhandenen Tracker erscheinen in Gestalt von Personen, die Computer- und Smartphone-Nutzer verfolgen und deren Aktivitäten ausspionieren. Während die meisten der gezeigten Nutzer dies hinnehmen, wehrt sich eine iPhone-Besitzerin erfolgreich, indem sie den Trackern durch die Nutzung von Safari den Garaus macht.
Der Schutz persönlicher Daten zählt seit Jahren zu den wiederkehrenden Themen in Apples Marketing. Das Unternehmen hebt regelmäßig Funktionen hervor, die den Umgang mit persönlichen Informationen transparenter gestalten oder die Weitergabe von Daten einschränken sollen.
Safari-Datenschutz in der Apple-Werbung
Der neue Werbespot erinnert deutlich an das vor einigen Jahren im Zusammenhang mit App Tracking Transparency veröffentlichte Video „Privacy on iPhone“. Auch hier verschwinden die zuvor angesammelten Tracker in Menschengestalt am Ende des Clips durch die Nutzung eines iPhones.
Einen ähnlichen Stil hat Apple auch bei dem im vergangenen Jahr veröffentlichten iPhone-Werbespot „Flock“ gewählt. Auch hier waren die Sicherheitsfunktionen von Safari Thema. Da die Beobachter in diesem Fall jedoch als fliegende Kameras und nicht als Menschen dargestellt wurden, hat Apple zu härteren Bandagen gegriffen und ließ die Tracker nicht nur zerplatzen, sondern durch Antippen des Safari-Symbols auf dem iPhone explodieren.
Datenschutz dürfte auch auf der am Montag beginnenden Entwicklerkonferenz WWDC eine wichtige Rolle spielen. Hier sind wir gespannt, wie sich Apple zwischen dem Wunsch nach leistungsfähigeren KI-Funktionen und dem stets kommunizierten strengen Schutz der persönlichen Daten positioniert.
Wenn Apple Interesse an Privatsphäre hätte, könnte man doch zumindest im Appstore nach Datenschutz gewisse Apps wegfiltern, oder?
Aber – wo man gewinn macht, schaut man gern auch über das unethische Gebaren der Geschäftskollegen weg.
Was du lädst entscheidest du.
Das bezweifelt Dave ja nicht.
Es geht nur darum es filtern zu können.
Ist wie bei InApp.
Der Store bräuchte wie bei Geizhals Filter Möglichkeiten.
Dann kann jeder bei wichtigen Bereichen/Bedürfnissen vorab filtern und nur noch angezeigt bekommen.
Jein, man muss das ja auch immer im weltweiten Kontext sehen. Unsere DSGVO in Europa ist ein Bürokratiemonster, schützt zwar etwas Daten aber macht unendlich unsinnige Arbeit mit irgendwelchen Verträgen der Anbieter, die ja nicht mal die Anbieter selbst durchlesen…
In den USA hingegen gibt es praktisch kein Datenschutz wie bei uns. Und da ist Apple schon datenschutzfreundlich aufgestellt. Für uns fast lächerlich. Für ein Chinese hingegen sehr vorbildlich wenn die das so hätten.
Tracker blocken mit Pi-hole ist noch besser.
Man ist ja nicht immer zu Hause