Apple muss Cloud-Leistung zukaufen
Neue Siri offenbar mit Unterstützung von Google und Nvidia
Eine der spannendsten Fragen rund um Apples für Montag erwartete KI-Ankündigungen betrifft die praktische Umsetzung. Um die Leistungsanforderungen moderner KI-Systeme zu erfüllen, wird Apple nicht umhinkommen, externe Cloud-Infrastrukturen mit einzubeziehen. Das in der Regel mit verlässlichen Quellen ausgestattete Magazin The Information will nun gehört haben, dass die nächste Generation der Sprachassistentin Siri teilweise auf Googles Cloud-Infrastruktur mit Blackwell-B200-Prozessoren (unser Titelbild) zurückgreifen wird.
Datenschutz trotz externer Server
Zwar soll ein Teil der Berechnungen weiterhin direkt auf den Geräten der Nutzer erfolgen. Für aufwendigere KI-Funktionen werde jedoch zusätzliche Rechenleistung benötigt. Diese werde Apple über die Cloud-Plattform von Google beziehen. Die dort von Google eingesetzten Chips von NVIDIA wurden speziell für Anwendungen im KI-Bereich entwickelt.
NVIDIA Confidential Computung
Apple werde das von den NVIDIA-CPUs unterstützte Sicherheitskonzept Confidential Computing nutzen, um die eigenen Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die Technologie soll sicherstellen, dass Informationen der Nutzer auch während der Verarbeitung auf den externen Servern verschlüsselt bleiben.
Apple muss umdenken
Für Apple würde dieser Schritt einen deutlichen Kurswechsel bedeuten. Bislang hat das Unternehmen stets damit geworben, dass keinerlei persönliche Informationen das iPhone verlassen. Apple hat seither stets auf lokale Datenverarbeitung gesetzt und zudem versucht, die zentralen Bestandteile seiner Produkte möglichst selbst zu kontrollieren. Die nun offenbar beabsichtigte Öffnung und die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Google und NVIDIA wäre noch vor kurzer Zeit quasi undenkbar gewesen.
Dem Bericht zufolge hat Apple zuvor versucht, eine angepasste Version von Googles KI-Modell Gemini auf seiner eigenen Infrastruktur zu betreiben. Die Leistung sei jedoch nicht ausreichend gewesen. Die Markteinführung der überarbeiteten Siri-Version ist dem Bericht zufolge weiterhin für September vorgesehen.

Also reduziert sich Siri zu einem pass through zu echten AIs, weil man selbst den Zug verpasst hat?
Interessant wäre also welche Informationen zu externen Servern gehen.
Meine Nachrichten, E-Mails, Dateien und Fotos möchte ich nicht an Google weiterleiten. Auch wenn es „verschlüsselt“ sein soll.
„Verschlüsselung“ der war gut..
Die Mengenlehre (auch Ki genannt) braucht wohl die Daten um was damit anzufangen.
Apple leitet die anfragen nicht an Google weiter, sondern mietet Google und Nvidia KI Rechenpower für die Apple Intelligence Modelle. Diese mögen auch auf aktuellen Google LLMs basieren – sind aber eben nicht geteilt.
Apple hatte nie gesagt, dass sämtliche KI-Leistungen lokal auf dem Gerät bleiben, lediglich, dass sie auf eigene privacy cloud setzen.
Exakt
Und das was Apple gesagt hat war auch nur schall und rauch.
Da muss man wohl mittlerweile auf das Produkt warten, um nicht Apple Waporware aufzusitzen.
Apple hat so viel versprochen und nicht eingehalten und nur verschoben und um den heißen Brei geredet. Ergebnisse sind nach alle den Jahren noch nicht da.
Es geht doch nur darum Menschen in ein KI Abo zu locken.
Mich kriegt ihr nicht. :D
Mich auch nicht!
Der Artikel ist inhaltlich schlicht & einfacg FALSCH!
Apple hat ein dreistufiges AI-Konzept vorgestellt und auch umgesetzt, bei dem die lokale AI lediglich die 1. Instanz ist.
Und Private Cloud Compute (als 2. Stufe) jetzt lediglich ggf. durch eine bei Google gehostete Server-Infrastruktur ergänzt/ersetzt wird!
So ein Käse – bereits mit iCloud verlassen persönliche Daten das Gerät. So lange Apple das mit Siri genauso handhabt, wie mit iCloud bei aktiviertem erweiterten Datenschutz (wo selbst Apple laut Werbeversprechen nicht an die Daten kommt), ist doch alles gut.